Heute war so ein Tag, der sich in die Erinnerung einbrennt wie der erste Kratzer auf einem neuen Auto. Um 8:30 Uhr aufgestanden – aber der Körper auf Autopilot, der Kopf voller Sorgen. Kerstin bringt den Nissan zum Ölwechsel, ich mich selbst auf den Weg nach Hersel. Zum Vater.
Es scheint, als sei es so weit. Der Moment, von dem man weiß, dass er irgendwann kommt, aber nie bereit dafür ist. Mein Vater – 95 Jahre, stark, stur, klug – liegt da und es wirkt, als wäre er bereit, aber ich bin es nicht. Trotzdem: Es ist wohl besser so. Mit diesen Schmerzen. Danke für alles, Vati. Wirklich alles.
Auf dem Rückweg war Aldi irgendwie eine Parallelwelt. Leergut weggebracht, Salat gekauft – das Leben geht ja weiter, behauptet man. Aber im Kopf war heute einfach nur Leere. Keine Podcasts, keine Mails, kein Multitasking – nur ein inneres Echo.
Jetzt einfach mal nicht funktionieren. Nur sein.
Freitag, 4. Juli 2025
4.7.2025: Danke Vati
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
13.7.2026: Der Tag, an dem die Erholung endlich begann
Heute stand etwas auf dem Programm, worauf ich mich schon seit einiger Zeit gefreut hatte: Zwei Tage Wellness in Halle (Westfalen). Nach den...
-
Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
-
Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...
-
Heute mal etwas früher aus den Federn – 8 Uhr! Für Rentnerverhältnisse ist das quasi Morgengrauen mit freiwilligem Weckruf. Kurz gefrühstück...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen