Sonntag, 19. April 2026

19.4.2026: Sonntag im Erholungsmodus: Ich schlafe aus, verarbeite Handball-Realität und greife endlich zum Lesestapel

Heute ist Sonntag, und nach zwei Tagen Frankfurt plus abendlichem Kegeln war klar: Ich schlafe erst mal richtig aus. Es wurde dann 11 Uhr – ich nenne das eine solide Regenerationseinheit und kein Verschlafen. Danach gab es nur ein kurzes Frühstück, eher funktional als festlich, und ich habe direkt ein paar Podcasts gehört, um langsam wieder in den Tag zu kommen.

Am frühen Nachmittag habe ich ein paar Sachen vorbereitet, also den Kopf ein bisschen sortiert, bevor es sportlich im Sitzen weiterging: Handball-Pokalfinale. Nach dem starken Auftritt meines BHC gestern im Halbfinale gegen die hoch favorisierten Magdeburger hatte ich natürlich noch ein bisschen Hoffnung, aber heute war gegen Berlin einfach nichts zu holen. Der Favorit hat das klar gemacht. Trotzdem: insgesamt eine gute Leistung, und allein das Halbfinale war schon ein echtes Highlight. Ich kann damit leben – man muss auch anerkennen, wenn der Gegner einfach stärker ist.

Jetzt habe ich gerade noch ein paar Dinge von meiner Liste abgearbeitet, also den Sonntag nicht komplett im Sofa-Modus verbracht, sondern zumindest ein bisschen Ordnung reingebracht. Gleich gibt’s Pizza, was nach so einem Tag genau richtig ist: unkompliziert, lecker und ohne großen Aufwand.

Und heute Abend nehme ich mir endlich meinen Lesestapel vor. Der schaut mich schon länger vorwurfsvoll an, und heute ist genau der richtige Moment, mal wieder ein paar Seiten wegzuschaffen. Kein Fußball, kein großes Programm – einfach lesen, runterfahren und den Sonntag sauber ausklingen lassen.

Samstag, 18. April 2026

18.4.2026: Was für ein Tag: Ich schlafe schlecht, improvisiere mich durch Bahnchaos und rette den Abend mit Schnitzel und Bier

Heute war wirklich ein komischer Tag. Die Nacht im Hotel war wieder so eine klassische „Ich bin zwar im Bett, aber irgendwie nicht wirklich im Schlaf“-Nummer. Laut Gefühl vielleicht 80 % Schlafqualität, also besser als sonst – aber ehrlich gesagt immer noch schlecht. Ich war gefühlt jede Stunde wach, und morgens merke ich dann direkt: Das wird kein Tag mit voller Energie. Dazu kommt noch, dass das Hotel früher, als es noch Flemmings hieß, irgendwie besser war. Da gab es beim Frühstück noch Spiegeleier, rote Bohnen und ein bisschen mehr Auswahl. Heute: Standardprogramm – Brötchen, Kaffee, Saft, ein bisschen Käse und Aufschnitt. Funktioniert, aber begeistert mich nicht. Ich muss mir für die nächsten Frankfurt-Termine echt mal eine Alternative überlegen.

Die Vorlesung selbst war dann zum Glück okay. Ich kannte die Leute ja schon vom Abendessen gestern, das macht es immer entspannter. Es hat Spaß gemacht, aber ich habe gemerkt, dass den Teilnehmern gegen Ende die Energie fehlt. Eigentlich sollte es bis 17 Uhr gehen, aber um 16:30 Uhr war dann einfach Schluss. Man merkt dann irgendwann, dass der Kopf nicht mehr sauber mitmacht, und dann bringt es auch nichts, das krampfhaft durchzuziehen.

Die Rückfahrt war dann wieder ein Kapitel für sich. Erst S-Bahn-Verspätung, dann jede Menge Eintracht-Fans auf dem Weg ins Stadion – Stimmung okay, Organisation eher weniger. In der Bahn ging wohl eine Tür nicht zu, und dazu kam noch irgendeine Lokführer-Konstellation, die dafür gesorgt hat, dass am Hauptbahnhof nur eingleisig gefahren werden konnte. Ich habe dann am Flughafen umgestiegen und tatsächlich sofort einen Intercity bekommen – das war mal ein kleiner Lichtblick. Aber natürlich blieb es nicht dabei: In Köln-Deutz dann noch zehn Minuten Stillstand wegen Feuerwehreinsatz, angeblich jemand auf den Gleisen. Also wieder warten, wieder durchatmen.

Am Ende bin ich immerhin pünktlich in Düsseldorf angekommen. Natürlich habe ich genau den 782er verpasst – das gehört inzwischen ja fast zum Ritual – und stehe jetzt 20 Minuten an der Werstener Dorfstraße und warte auf den nächsten. Gleich geht’s dann direkt weiter zum Kegeln, ich werde so gegen 20:30 Uhr da sein.

Und ganz ehrlich: Ich freue mich jetzt einfach auf ein gutes Schnitzel, ein kaltes Bier und einen entspannten Abend mit Freunden. Nach so einem Tag ist genau das die richtige Therapie.

Freitag, 17. April 2026

17.4.2026: Reise- und Organisationstag: Ich treffe meinen Chef, fahre pünktlich Bahn und rolle den Abend in Friedberg aus

Heute war ein klassischer Organisations- und Reisetag. Ich bin um neun Uhr aus den Federn, habe kurz gefrühstückt und noch ein paar Dinge erledigt, bevor ich um elf Uhr zum Meeting mit meinem Chef nach Düsseldorf gefahren bin. Wir haben uns in der Nähe des Hauptbahnhofs getroffen, wollten eigentlich noch eine Kleinigkeit trinken – aber die Bedienung hatte offenbar andere Prioritäten. Also haben wir das Thema „Getränk“ kurzerhand gestrichen und uns direkt auf die Inhalte konzentriert. War am Ende auch nicht schlimm, mein Chef wollte ohnehin später in Essen essen gehen.


Danach ging’s für mich weiter Richtung Frankfurt, und ich saß in einem komplett vollen Intercity. Und dann kam das, was man eigentlich kaum noch erwartet: Der Zug war auf die Minute pünktlich. Ich habe kurz überlegt, ob ich das irgendwo offiziell melden muss, weil es so selten vorkommt. Aber ich habe den Moment einfach genossen und bin entspannt angekommen.


Im Hotel habe ich dann eingecheckt, ein bisschen ausgepackt und mich kurz sortiert. Jetzt geht’s gleich weiter nach Friedberg, wo ab 18 Uhr das Abendessen mit den Seminarteilnehmern ansteht. Da lerne ich die Runde schon mal kennen, bevor ich sie morgen an der Frankfurt School den ganzen Tag „bespaßen“ darf. Das ist immer ein guter Einstieg: erst locker zusammenkommen, ein bisschen austauschen, und am nächsten Tag geht’s dann inhaltlich richtig los.


Unterm Strich ein runder Tag: ein bisschen Organisation, ein bisschen Reisen, ein bisschen Improvisation – und jetzt noch ein geselliger Abend als Übergang in den Seminartag.

Donnerstag, 16. April 2026

16.4.2026: Früh raus, Podcast durchgezogen und jetzt noch einmal Ruhe vor dem Wochenend-Sturm

Heute musste ich ausnahmsweise etwas früher raus, weil ab neun Uhr die Rauchmelder bei uns in der Wohnung getauscht werden sollten. Und ich muss sagen: Selten war ich so dankbar für Pünktlichkeit – Herr Hoff kam direkt am Anfang, hat das schnell erledigt, und damit war das Thema auch sofort wieder vom Tisch. Kein Warten, kein „kommt vielleicht später“, einfach rein, erledigt, fertig. So kann der Tag gerne anfangen.

Danach habe ich mich direkt an die Vorbereitung für den Podcast gesetzt, den ich um 13 Uhr mit Markus aufgenommen habe. Das lief gut, und im Anschluss habe ich auch gleich die Shownotes gemacht. Ich mag das, wenn ich solche Dinge direkt sauber abschließe und nicht noch Tage später irgendwo ein „müsste ich noch…“ im Kopf herumschwirrt.

Dann habe ich gemerkt: Jetzt ist genau der richtige Moment, das gute Wetter zu nutzen. Also bin ich runter zum Unterbacher See und Elbsee und eine Runde Fahrrad gefahren. Das war perfekt, einmal raus, Bewegung, Kopf freibekommen – genau der richtige Ausgleich nach dem ganzen Sitzen und Arbeiten.

Wieder zu Hause habe ich eine Kleinigkeit gegessen und mich dann direkt wieder an den Rechner gesetzt, um ein paar Bücher zu optimieren. Also noch einmal in den kreativen Modus, bevor es dann langsam Richtung Wochenende geht. Die Koffer für morgen sind auch schon gepackt, was mir ein gutes Gefühl gibt, weil ich morgen nicht mehr hektisch suchen muss.

Morgen geht’s erst zum Mittagessen mit meinem Chef nach Düsseldorf und anschließend weiter nach Frankfurt. Samstag ist dann den ganzen Tag Vorlesung angesagt und abends noch kegeln – also kein komplett ruhiges Wochenende, aber auch kein Stress-Marathon, eher so eine Mischung aus Arbeit, Austausch und ein bisschen Spaß.

Deshalb wird der Abend heute bewusst ruhig gehalten. Wenn ich gleich fertig bin, fahre ich runter, nichts Großes mehr, einfach ein bisschen entspannen, bevor es morgen wieder losgeht. Genau der richtige Übergang.

Mittwoch, 15. April 2026

15.4.2026: Zwischen TÜV-Taktik, Spritzringen und Sperrmüll: Ich nenne das einen sehr deutschen Produktivitätstag

Heute bin ich morgens raus und habe erst mal das gemacht, was nach außen unglaublich erwachsen und organisiert klingt, sich in der Praxis aber oft wie eine kleine Verwaltungs-Odyssee anfühlt: Autotermine koordiniert. Reifenwechsel bei beiden Autos, dazu TÜV und Batterie checken – also einmal das komplette Programm, bei dem ich innerlich immer hoffe, dass alle Beteiligten mitspielen und nicht plötzlich noch irgendein mysteriöses Geräusch entdeckt wird, das vorher natürlich nie da war. Aber immerhin: Das ist jetzt angestoßen, und allein das gibt mir schon das Gefühl, dem Alltag nicht völlig hilflos ausgeliefert zu sein.

Danach ging’s ins Sportstudio, und das war richtig gut. Ich mag das immer, wenn nach so einem organisatorischen Vormittag noch etwas kommt, bei dem ich nicht telefonieren, koordinieren oder irgendeinen Termin jonglieren muss, sondern einfach hingehe, mich bewege und am Ende merke: So, jetzt habe ich wenigstens auch körperlich etwas getan und nicht nur Kalender geschoben wie ein Disponent mit leichtem Koffeinüberschuss.

Auf dem Rückweg habe ich bei Lidl für Kerstin noch ein paar Spritzringe besorgt, was ich für eine sehr vernünftige und gleichzeitig sympathische Zwischenmission halte. Es gibt ja Erledigungen, die rein funktional sind, und dann gibt es welche, die direkt gute Laune mitbringen. Spritzringe gehören eindeutig in die zweite Kategorie. Zu Hause gab’s dann erst mal Kaffee, also die offizielle Belohnung dafür, dass ich bis dahin schon einiges weggearbeitet hatte, bevor es hieß: eine Stunde ausruhen. Das ist bei mir inzwischen fast schon ein festes Element, nicht aus Faulheit, sondern aus kluger Selbstverwaltung. Ein bisschen runterfahren, kurz durchatmen, und danach funktioniert der Rest des Tages einfach besser.

Jetzt stehen noch ein paar Termine koordinieren, Mails checken und das eine oder andere organisieren auf dem Programm – also genau diese Sorte Nachmittagsarbeit, die nie spektakulär aussieht, aber trotzdem dafür sorgt, dass das Leben nicht auseinanderfällt wie ein schlecht aufgebautes Ikea-Regal. Nachher muss ich dann noch Sperrmüll raussetzen, was immer ein ganz eigenes Ritual ist: Dinge, die jahrelang irgendwo herumstanden und sich erfolgreich als „könnte man vielleicht noch mal brauchen“ getarnt haben, treten endlich ihren letzten Gang an. Ich finde das immer gleichzeitig befreiend und leicht absurd, weil man sich fragt, warum man manche Sachen überhaupt so lange aufgehoben hat.

Und heute Abend gibt’s dann Fußball. Genau richtig. Nach Autoterminen, Sport, Lidl, Kaffee, Ausruhen, Mails und Sperrmüll ist Fußball die verdiente Abendverlängerung – der Moment, in dem ich nichts mehr organisieren muss, sondern einfach nur noch gucken, meckern, hoffen oder genießen darf. Insgesamt also ein sehr voller, aber ziemlich runder Tag: viel weggeschafft, ein bisschen für die Figur getan, Spritzringe als kultureller Höhepunkt und am Ende Sport im Fernsehen. So lässt sich der Alltag durchaus aushalten.

Dienstag, 14. April 2026

14.4.2026: Luxemburg Tag 2: Schlechter Schlaf, frühe Heimfahrt und Doppelkopf-Premiere mit Happy End

Heute war Luxemburg Tag 2, und wie so oft im Hotel habe ich schlecht geschlafen. Um 6:10 Uhr war ich dann schon wieder raus – nicht unbedingt freiwillig, aber immerhin habe ich mir beim Frühstück direkt eine kleine Entschädigung geholt, denn das war wirklich lecker. So startet der Tag dann zumindest kulinarisch deutlich besser als die Nacht.

Im Büro war ich morgens erst mal lange alleine, was ich total schätze. Diese ruhigen Stunden sind Gold wert, weil ich in der Zeit in Ruhe Dinge sortieren und wegdrücken kann, ohne ständig unterbrochen zu werden. Danach ging’s dann wieder in den normalen Modus: Hauptversammlungsstellungnahmen, Podcasts vorbereiten – also die üblichen Themen, die auf dem Tisch liegen.

Schon um 14:30 Uhr habe ich die Heimreise angetreten, was sich erst mal gut angefühlt hat. Die Realität kam dann wie üblich in Köln: Berufsverkehr. Drei Stunden insgesamt, und ein ordentlicher Teil davon bestand aus „Ich stehe hier und bewege mich gefühlt nicht“. Aber gut, gehört dazu, und irgendwann war ich dann doch zu Hause.

Abends ging’s dann noch zu Oliver und Ingrid zum Spieleabend, und ich habe zum ersten Mal Doppelkopf gespielt. Hat richtig Spaß gemacht – ich habe zwar nicht immer komplett durchgeblickt, aber genau das gehört ja dazu, wenn man ein neues Spiel lernt. Gute Stimmung, ein bisschen Taktik, ein bisschen Chaos, genau die richtige Mischung.

Zu Hause gab’s dann noch einen kleinen Absacker, und dann ins Bett – und da zeigt sich wieder: Im eigenen Bett schläft es sich einfach deutlich besser. Nach Hotel, Büro und Stau war das genau der richtige Abschluss für den Tag.

Montag, 13. April 2026

13.4.2026: Luxemburg-Tag: Abschied, Büroalltag und danach mein Standardprogramm mit Fitness und Salat

Heute war ich im Büro in Luxemburg, und der Tag hatte einen besonderen Moment: der Abschied unserer Geschäftsführerin Anja Kramer. Solche Tage haben ja immer eine eigene Stimmung – ein bisschen Rückblick, ein bisschen Dankbarkeit, ein bisschen „wie geht’s jetzt weiter“. Man merkt, dass es nicht einfach ein normaler Arbeitstag ist, sondern einer, der hängen bleibt.

Der Rest war dann wieder klassischer Büroalltag: Termine, Abstimmungen, Gespräche – und ein langes gemeinsames Mittagessen, das solche Tage immer gut abrundet. Ich mag das, wenn man sich zwischendurch bewusst Zeit nimmt und nicht alles nur zwischen Tür und Angel erledigt.

Die Anfahrt heute Morgen war zum Glück entspannt, also kein Stress gleich zum Start. Jetzt bin ich auf dem Weg ins Hotel, vorher noch schnell tanken und einkaufen – mein persönlicher Reise-Dreiklang, bevor der Abend beginnt. Im Hotel steht dann wie gewohnt mein kleines Ritual an: erst eine Runde in den Fitnessraum, damit ich mich noch mal bewege, und danach ein leckerer Salat.

Das ist genau die Art Abschluss, die ich nach so einem Tag brauche: erst ein bisschen den Kopf und Körper sortieren und dann in Ruhe essen. Ein ziemlich runder Mix aus Abschied, Alltag und Abendroutine.

19.4.2026: Sonntag im Erholungsmodus: Ich schlafe aus, verarbeite Handball-Realität und greife endlich zum Lesestapel

Heute ist Sonntag, und nach zwei Tagen Frankfurt plus abendlichem Kegeln war klar: Ich schlafe erst mal richtig aus. Es wurde dann 11 Uhr – ...