Donnerstag, 19. Februar 2026

19.2.2026: Der Tag vor dem großen Abflug: Ich stapel To-dos wie Koffer – nur eleganter

Heute war eindeutig einer dieser „letzte Aktivitäten vor dem Urlaub“-Tage, an denen mein Kalender noch einmal so tut, als hätte er Angst, mich fünf Wochen lang nicht beschäftigen zu dürfen. Erst die Probesitzung mit MLP für den Podcast nach Ostern – also schon mal Inhalte in die Zukunft gelegt, damit die Zeit nach dem Urlaub nicht mit einem abrupten „So, jetzt aber sofort wieder liefern!“ startet, sondern mit einem sauberen Plan. Das ist genau die Art Vorbereitung, die sich später auszahlt, weil man nach dem Urlaub nicht aus dem Liegestuhl direkt in die Sprintdisziplin „Podcast-Organisation“ stolpert.

Dann ging’s nach Düsseldorf, Mittagessen mit meinem Chef, und dabei natürlich nicht nur gegessen, sondern gleich auch ein paar Dinge besprochen. Solche Treffen sind ja immer ein Mix aus „nett, dass wir mal in Ruhe reden“ und „wir nutzen die Gelegenheit, um drei Themen in 45 Minuten zu klären, bevor der Alltag wieder zuschlägt“. Danach wieder nach Hause und das Auto angefangen zu packen – dieser entscheidende Schritt, bei dem Urlaub plötzlich real wird. Solange ich nur über Spanien rede, ist es ein Plan. Sobald ich anfange, Sachen ins Auto zu legen, ist es eine Tatsache, und mein Kopf schaltet um auf „Okay, das passiert wirklich“. Dann noch ein Call/Meeting zu ESG KPI – also kurz den Fachmodus aktiviert, einmal sauber in Kennzahlen, Definitionen und Abgrenzungen rein, damit es später nicht heißt „Das klären wir dann“, sondern „Das ist geklärt“. Und danach weiter Auto gepackt, weil das Packen ja selten in einem eleganten Rutsch passiert, sondern in Etappen: hereinlegen, nachdenken, wieder herausnehmen, anders sortieren, überlegen, ob man das wirklich braucht, und am Ende doch irgendwie mehr einpacken, als man ursprünglich wollte, weil fünf Wochen eben fünf Wochen sind.

Und jetzt sitze ich gerade in der Vorstellungsrunde online mit meinen CIRO-Studenten, die ich im April und im Juni in Vorlesungen habe. Das ist auch so typisch kurz vor Urlaub: Ich bin innerlich schon auf spanischem Boden, aber gleichzeitig noch voll im Lehr- und Professionalmodus, freundlich, präsent, strukturiert – und irgendwo im Hinterkopf steht eine kleine Liste mit „Was muss morgen früh noch ins Auto?“. Das Schöne ist: Wenn diese Vorstellungsrunde durch ist, hast du praktisch die letzte große Klammer vor dem Urlaubsmodus gesetzt. Danach darf der Kopf langsam auf „Abfahrt“ umstellen.

Wenn du heute Abend noch einen Mini-Check brauchst, damit morgen nichts Dummes fehlt, wäre das mein Lieblings-Urlaubsvorabend-Reflex: Papiere (Ausweis/Versicherung/Karten), Technik (Ladekabel/Adapter), Medikamente, Sonnenzeug – und dann bewusst Schluss, weil man am Tag vor dem Urlaub sonst immer glaubt, man müsse noch das halbe Leben neu ordnen.

Mittwoch, 18. Februar 2026

18.2.2026: Aschermittwoch mit Koffer-Kribbeln, Pediküre-Präzision und Brathering als kulinarischer Schlussakkord

Die Urlaubsvorfreude steigt – und ich merke, wie mein Kopf innerlich schon anfängt, in Spanien zu wohnen, während der Körper noch brav hier die letzten To-dos abarbeitet. Nach dem Frühstück war ich bei Jenni zur Pediküre, was ich immer als eine Art stilles Luxus-Ritual betrachte: Man tut etwas Vernünftiges für die Füße, aber fühlt sich gleichzeitig ein bisschen wie ein Mensch, der sein Leben im Griff hat. Und seien wir ehrlich: Wenn ich fünf Wochen Spanien vor mir habe, sollten die Füße nicht aussehen, als hätten sie den Winter persönlich bekämpft.

Zu Hause habe ich dann geschäftliches erledigt und nebenbei angefangen, den Koffer zu packen. Dieses „nebenbei packen“ ist ja die Königsdisziplin, weil es gleichzeitig produktiv und chaotisch ist: Ich lege Sachen bereit, überlege, verwerfe, lege wieder zurück, und plötzlich habe ich drei Stapel: „definitiv“, „vielleicht“ und „warum habe ich das überhaupt“. Und ja: Fünf Wochen Spanien um diese Zeit heißt eben auch, dass es hier und da kalt sein kann. Genau das ist der Klassiker: Man denkt an Sonne, und dann steht man abends doch mit Jacke da und merkt, dass Spanien im Frühling nicht automatisch „Sommerurlaub“ bedeutet, sondern eher „tagsüber fantastisch, abends mit Überraschung“. Also packe ich innerlich immer zwei Urlaube: den für die Sonne und den für die Realität.

Jetzt gleich steht noch ein Call mit FINNEX an, wo ich im Beirat bin – und ihr bereitet den Finance Day vor, auch wenn ich Ende März nicht selbst teilnehmen kann. Das ist genau diese Art Verpflichtung, die zeigt: Urlaubsvorfreude hin oder her, mein Kalender hat noch ein paar ernste Gespräche in der Hinterhand. Aber immerhin: vorbereiten geht auch aus der Distanz, und wenn es gut läuft, kannst du das Ganze so sauber aufgleisen, dass du später entspannt zuschauen darfst, wie es funktioniert, ohne dass du selbst vor Ort die Kabel ziehen musst.

Und weil heute Aschermittwoch ist, gibt’s heute Abend Bratkartoffeln mit Brathering – lecker. Das ist ja eigentlich die perfekte Aschermittwoch-Kombination: bodenständig, herzhaft, ein bisschen norddeutsch im Geiste, und gleichzeitig so gut, dass man kurz vergisst, dass jetzt offiziell „die Fastenzeit“ anfangen soll. Bratkartoffeln sind ohnehin die Art Essen, die nichts beweisen muss. Sie kommen, sie brutzeln, sie gewinnen.

Dienstag, 17. Februar 2026

17.2.2026: Spanien im Anflug: Ich arbeite noch schnell alles ab, bevor die Sonne übernimmt

Langsam kommt sie, diese Vorfreude, die sich nicht mehr wegdiskutieren lässt: Freitag geht’s für fünf Wochen nach Spanien. Fünf Wochen – das ist nicht „mal kurz raus“, das ist ein kompletter Reset mit Sonnengarantie im Herzen, selbst wenn das Wetter dort mal kurz so tut, als wäre es auch nur Norddeutschland mit besserer PR. Und genau deshalb fühlt sich diese Woche jetzt an wie die klassische Vor-Urlaubs-Phase: Ich koordiniere noch schnell geschäftlich ein paar Dinge, damit mir im Urlaub nicht plötzlich irgendeine Mail mit dem Betreff „kurz dringend“ hinterherwinkt wie ein schlecht gelaunter Grenzbeamter.

Mittags habe ich für die DVFA einen Podcast aufgezeichnet – also nicht nur To-dos, sondern gleich ein Output mit Stimme, Inhalt und professionellem Finish. Das ist immer ein gutes Gefühl, weil es so klar ist: Die Folge ist drin, der Termin ist erledigt, und irgendwo wartet schon die nächste Episode darauf, sich in den Kalender zu schmuggeln. Danach zum Sport gewesen, was in dieser Woche fast schon strategisch ist: Ich bringe den Körper in den Modus „Urlaub kann kommen“, damit ich nicht erst in Spanien merke, dass Treppen dort ebenfalls existieren. Dann Kaffee – der tägliche Friedensvertrag zwischen Müdigkeit und Motivation – und anschließend noch ein paar Bücher fertig gemacht. Das ist typisch für mich: Selbst wenn ich eigentlich schon Richtung Urlaub denke, produziere ich noch schnell ein bisschen Zukunft vor, damit ich später entspannt sagen kann: „Ich habe vorgesorgt.“

Gleich gibt’s Grünkohl – mal sehen. Grünkohl ist ja so ein Essen, das entweder wie eine warme Umarmung schmeckt oder wie ein sehr ernst gemeinter Versuch, gesund zu sein, ohne dass es Spaß macht. Ich bin gespannt, auf welcher Seite dein Grünkohl heute landet. Und danach Fußball im Fernsehen – nur dass Bayer erst morgen spielt. Das ist auch so ein typischer Zustand: Ich will eigentlich schon in den Bayer-Modus, aber heute ist eher „neutral gucken und innerlich schon mal die Spieltagsnerven sortieren“.

Und das Schöne ist: Jeder dieser Abende rückt Spanien näher. Noch ein bisschen abarbeiten, noch ein bisschen Alltag wegräumen – und dann plötzlich ist Freitag, und die Welt sieht wieder nach Meer, Licht und „ich trinke Kaffee ohne Zeitdruck“ aus.

Montag, 16. Februar 2026

16.2.2026: Rosenmontag ohne Konfetti: Ich habe heute lieber Team „Decke“ als Team „Dauerregen“ gewählt

Heute habe ich Rosenmontag mal ganz unkarnevalistisch verbracht – und ganz ehrlich: bei dem Wetter war das nicht Verzicht, das war gesunder Menschenverstand. Zu kalt, zu nass, zu „wenn ich jetzt rausgehe, werde ich von Wind und Nieselregen persönlich geduzt“. Also statt Konfetti im Gesicht lieber ein ruhiger Tag zu Hause, und das hat irgendwie auch was: Rosenmontag als Indoor-Edition, ohne Pappnase, aber mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit, dass die Kleidung trocken bleibt.

Morgens habe ich erst was Geschäftliches gemacht, also den Kopf schon mal auf „erledigen“ gestellt, bevor der Tag überhaupt versuchen konnte, mich in die gemütliche Sofaecke zu ziehen. Dann wieder 60 Minuten auf dem Hometrainer – sehr solide. Während draußen die Leute gegen Wetter und Laune kämpfen, habe ich drinnen Kilometer gesammelt und meinem Gewissen ein kleines „Siehst du? Ich kann auch sportlich“ serviert. Danach Kaffee, der Klassiker: einmal das System hochfahren, damit aus „ruhig“ nicht aus Versehen „komplett im Energiesparmodus“ wird. Und dann habe ich weiter ein bisschen Bücher vorbereitet, also genau diese Art Produktivität, die am besten zu so einem Tag passt: kein Stress, aber trotzdem Fortschritt, und am Ende hat man das Gefühl, man hat nicht einfach nur den Regen ausgesessen, sondern was aus dem Tag gemacht.

Und jetzt kommt das Beste: heute Abend machen wir selber Pizza. Das ist sowieso die perfekte Antwort auf schlechtes Wetter. Selbstgemachte Pizza ist ja nicht nur Essen, das ist ein kleines Event: Teig, Belag, „mach ich noch ein bisschen mehr Käse drauf?“, und am Ende dieser Moment, wenn sie aus dem Ofen kommt und man so tut, als wäre man ein italienischer Meisterbäcker, obwohl man in Wahrheit einfach nur sehr glücklich über geschmolzenen Käse ist. Lecker, gemütlich, und genau der richtige Abschluss für einen Rosenmontag, der eher nach Ruhe als nach Rathaussturm geschmeckt hat.

Sonntag, 15. Februar 2026

15.2.2026: Sonntag ist das kleine Trainingslager der Gemütlichkeit

Sonntag heißt bei mir ganz klar: lange schlafen. Nicht so ein zufälliges „Ups, schon so spät“, sondern dieses bewusste Ausschlafen, bei dem ich das Bett erst dann verlasse, wenn mein Körper offiziell unterschrieben hat, dass er wieder mit der Welt verhandeln will. Danach folgt das lange Frühstück, und das ist eigentlich der wahre Start in den Tag: nicht hektisch, nicht nebenbei, sondern richtig ausgedehnt, als würde ich den Sonntag langsam anrollen lassen wie einen schweren Koffer, den man nicht tragen, sondern lieber gemütlich schieben möchte. Es ist diese Mischung aus Genuss und Zeitgefühl, bei der die Uhr zwar irgendwo existiert, aber heute keine Führungsposition innehat.

Sport gab’s diesmal zu Hause auf dem Hometrainer, was ich sehr mag, weil das die perfekte Verbindung aus „ich tue etwas Vernünftiges“ und „ich muss dafür weder raus noch Menschen sehen“ ist. Ich setze mich drauf, trete los und tue so, als würde ich irgendwohin fahren, während ich in Wahrheit nur Kilometer sammle und meinem Gewissen zeige: Schau, ich bin noch da, ich bewege mich, alles gut. Danach der kurze Mittagsschlaf mit Podcasts – also diese Premium-Pause, bei der ich gleichzeitig ruhe und trotzdem das Gefühl habe, mein Kopf bekommt noch ein bisschen Futter. Das ist wie ein kleiner Reset-Knopf: kurz weg, dann wieder da, und plötzlich fühlt sich der Nachmittag nicht mehr nach „ich müsste“, sondern nach „ich kann“ an.

Und dann arbeite ich noch ein bisschen weiter an meinen Büchern. Nicht mit dem Anspruch, heute die Weltliteratur neu zu erfinden, sondern so, wie es am Sonntag am besten funktioniert: ruhig, konzentriert, ein Stück nach dem anderen. Genau das ist für mich die ideale Sonntagsformel: erst Zeit, dann Bewegung, dann Ruhe, dann kreativ produktiv sein – und am Ende habe ich das Gefühl, ich habe mich erholt und trotzdem etwas vorangebracht.

Samstag, 14. Februar 2026

14.2.2026: Samstag deluxe: Ausschlafen, Kurzschicht Bücher und dann 4:0 mit Karnevalsbeilage

Ich habe heute lang geschlafen – Samstag halt. Das ist kein Zufall, das ist Tradition, und mein Körper hat das mit der Überzeugung eines Tarifvertrags durchgesetzt. Nach dem Frühstück habe ich dann noch schnell an ein paar Büchern gearbeitet, so eine kleine Kurzschicht, bei der ich mir einrede, ich mache nur „kurz was“, und plötzlich ist wieder ein Stück Welt sortiert, ein Kapitel besser, ein Projekt weiter. Genau die Art Produktivität, die mir am meisten Spaß macht: nicht verkrampft, nicht schwer, sondern einfach zack – und ich bin drin.

Dann ab zum Fußball, und Bayer hat sicher 4:0 gegen St. Pauli gewonnen. Das ist ja die Sorte Ergebnis, bei der man schon während des Spiels innerlich die Jacke etwas lockerer trägt, weil man merkt: Heute wird kein Drama aufgeführt, heute wird einfach gearbeitet – sauber, souverän, ohne Herzinfarkt-Abteilung. Und als wäre das nicht schon genug, gab’s noch Karneval bei Bayer obendrauf. Diese Kombination ist immer herrlich: Fußball mit sportlicher Dominanz und gleichzeitig dieser rheinische „Wir feiern das Leben“-Modus, bei dem man sich fragt, ob die Leute wegen des Spiels da sind oder wegen der Möglichkeit, in Kostüm und guter Laune offiziell laut sein zu dürfen. Wahrscheinlich beides, und genau deshalb fühlt sich so ein Tag an wie ein kleiner Heimvorteil fürs Gemüt.

Nach dem Spiel war ich dann noch im Brauhaus Janes, eine Kleinigkeit essen – perfekt, weil das den Nachmittag abrundet wie ein guter Schlusspfiff. Nicht mehr hungrig, ein bisschen Atmosphäre, dieses angenehme „Wir lassen den Tag noch kurz nachklingen“, bevor man wieder in den normalen Modus zurückkehrt. Und jetzt bin ich wieder zu Hause und mache einen ruhigen Abend, völlig richtig. Nach Ausschlafen, Büchern, 4:0, Karneval und Brauhaus ist Ruhe nicht langweilig, sondern die verdiente Nachspielzeit fürs Sofa.

Freitag, 13. Februar 2026

13.2.2026: Hotel-Schlaf: wie immer unerquicklich, dafür Büro-Idylle und früher Feierabend mit Heimkehrbonus

Ich habe wie immer im Hotel schlecht geschlafen – das ist inzwischen fast schon eine Tradition, nur leider keine, die man mit Stolz erzählt. Kurz nach sechs war ich raus, nicht weil ich so unfassbar ausgeschlafen war, sondern weil mein Kopf offenbar beschlossen hatte, dass Hotelbett und er heute keine Freunde mehr werden. Um halb sieben war ich dann immerhin lecker frühstücken, und das ist ja im Hotelalltag die erste echte Rettung: Kaffee, irgendwas Warmes, ein bisschen Normalität, damit der Tag nicht schon vor dem ersten Termin nach „Durchhalten“ schmeckt. Halb acht stand ich dann im Büro, schön früh, schön ruhig, und weil meine Kollegin erst um zwölf kam, hatte ich diese seltene Luxusphase: Ruhe. Keine Unterbrechungen, keine spontanen Fragen, kein „Hast du mal kurz?“, sondern einfach konzentriertes Arbeiten, so wie man es sich immer wünscht und dann im Alltag viel zu selten bekommt.

Um 15 Uhr habe ich dann entschieden, Feierabend zu machen – und das war eine dieser richtig guten Entscheidungen, die sich nicht nach Flucht anfühlen, sondern nach kluger Selbststeuerung. Ergebnis: um 18 Uhr zu Hause. Das ist perfekt, weil man den Tag nicht komplett verbrannt hat, sondern ihn sauber abgeschlossen und sich den Abend gerettet hat. Jetzt Koffer auspacken, dieses kleine Ritual, das sagt: „So, ich bin wieder im Zuhause-Modus“, und den Abend ruhig angehen – genau richtig. Nach Hotel-Schlaf und frühem Start ist Ruhe heute keine Faulheit, sondern die verdiente Rückzahlung an den eigenen Akku.

19.2.2026: Der Tag vor dem großen Abflug: Ich stapel To-dos wie Koffer – nur eleganter

Heute war eindeutig einer dieser „letzte Aktivitäten vor dem Urlaub“-Tage, an denen mein Kalender noch einmal so tut, als hätte er Angst, mi...