Donnerstag, 16. April 2026

16.4.2026: Früh raus, Podcast durchgezogen und jetzt noch einmal Ruhe vor dem Wochenend-Sturm

Heute musste ich ausnahmsweise etwas früher raus, weil ab neun Uhr die Rauchmelder bei uns in der Wohnung getauscht werden sollten. Und ich muss sagen: Selten war ich so dankbar für Pünktlichkeit – Herr Hoff kam direkt am Anfang, hat das schnell erledigt, und damit war das Thema auch sofort wieder vom Tisch. Kein Warten, kein „kommt vielleicht später“, einfach rein, erledigt, fertig. So kann der Tag gerne anfangen.

Danach habe ich mich direkt an die Vorbereitung für den Podcast gesetzt, den ich um 13 Uhr mit Markus aufgenommen habe. Das lief gut, und im Anschluss habe ich auch gleich die Shownotes gemacht. Ich mag das, wenn ich solche Dinge direkt sauber abschließe und nicht noch Tage später irgendwo ein „müsste ich noch…“ im Kopf herumschwirrt.

Dann habe ich gemerkt: Jetzt ist genau der richtige Moment, das gute Wetter zu nutzen. Also bin ich runter zum Unterbacher See und Elbsee und eine Runde Fahrrad gefahren. Das war perfekt, einmal raus, Bewegung, Kopf freibekommen – genau der richtige Ausgleich nach dem ganzen Sitzen und Arbeiten.

Wieder zu Hause habe ich eine Kleinigkeit gegessen und mich dann direkt wieder an den Rechner gesetzt, um ein paar Bücher zu optimieren. Also noch einmal in den kreativen Modus, bevor es dann langsam Richtung Wochenende geht. Die Koffer für morgen sind auch schon gepackt, was mir ein gutes Gefühl gibt, weil ich morgen nicht mehr hektisch suchen muss.

Morgen geht’s erst zum Mittagessen mit meinem Chef nach Düsseldorf und anschließend weiter nach Frankfurt. Samstag ist dann den ganzen Tag Vorlesung angesagt und abends noch kegeln – also kein komplett ruhiges Wochenende, aber auch kein Stress-Marathon, eher so eine Mischung aus Arbeit, Austausch und ein bisschen Spaß.

Deshalb wird der Abend heute bewusst ruhig gehalten. Wenn ich gleich fertig bin, fahre ich runter, nichts Großes mehr, einfach ein bisschen entspannen, bevor es morgen wieder losgeht. Genau der richtige Übergang.

Mittwoch, 15. April 2026

15.4.2026: Zwischen TÜV-Taktik, Spritzringen und Sperrmüll: Ich nenne das einen sehr deutschen Produktivitätstag

Heute bin ich morgens raus und habe erst mal das gemacht, was nach außen unglaublich erwachsen und organisiert klingt, sich in der Praxis aber oft wie eine kleine Verwaltungs-Odyssee anfühlt: Autotermine koordiniert. Reifenwechsel bei beiden Autos, dazu TÜV und Batterie checken – also einmal das komplette Programm, bei dem ich innerlich immer hoffe, dass alle Beteiligten mitspielen und nicht plötzlich noch irgendein mysteriöses Geräusch entdeckt wird, das vorher natürlich nie da war. Aber immerhin: Das ist jetzt angestoßen, und allein das gibt mir schon das Gefühl, dem Alltag nicht völlig hilflos ausgeliefert zu sein.

Danach ging’s ins Sportstudio, und das war richtig gut. Ich mag das immer, wenn nach so einem organisatorischen Vormittag noch etwas kommt, bei dem ich nicht telefonieren, koordinieren oder irgendeinen Termin jonglieren muss, sondern einfach hingehe, mich bewege und am Ende merke: So, jetzt habe ich wenigstens auch körperlich etwas getan und nicht nur Kalender geschoben wie ein Disponent mit leichtem Koffeinüberschuss.

Auf dem Rückweg habe ich bei Lidl für Kerstin noch ein paar Spritzringe besorgt, was ich für eine sehr vernünftige und gleichzeitig sympathische Zwischenmission halte. Es gibt ja Erledigungen, die rein funktional sind, und dann gibt es welche, die direkt gute Laune mitbringen. Spritzringe gehören eindeutig in die zweite Kategorie. Zu Hause gab’s dann erst mal Kaffee, also die offizielle Belohnung dafür, dass ich bis dahin schon einiges weggearbeitet hatte, bevor es hieß: eine Stunde ausruhen. Das ist bei mir inzwischen fast schon ein festes Element, nicht aus Faulheit, sondern aus kluger Selbstverwaltung. Ein bisschen runterfahren, kurz durchatmen, und danach funktioniert der Rest des Tages einfach besser.

Jetzt stehen noch ein paar Termine koordinieren, Mails checken und das eine oder andere organisieren auf dem Programm – also genau diese Sorte Nachmittagsarbeit, die nie spektakulär aussieht, aber trotzdem dafür sorgt, dass das Leben nicht auseinanderfällt wie ein schlecht aufgebautes Ikea-Regal. Nachher muss ich dann noch Sperrmüll raussetzen, was immer ein ganz eigenes Ritual ist: Dinge, die jahrelang irgendwo herumstanden und sich erfolgreich als „könnte man vielleicht noch mal brauchen“ getarnt haben, treten endlich ihren letzten Gang an. Ich finde das immer gleichzeitig befreiend und leicht absurd, weil man sich fragt, warum man manche Sachen überhaupt so lange aufgehoben hat.

Und heute Abend gibt’s dann Fußball. Genau richtig. Nach Autoterminen, Sport, Lidl, Kaffee, Ausruhen, Mails und Sperrmüll ist Fußball die verdiente Abendverlängerung – der Moment, in dem ich nichts mehr organisieren muss, sondern einfach nur noch gucken, meckern, hoffen oder genießen darf. Insgesamt also ein sehr voller, aber ziemlich runder Tag: viel weggeschafft, ein bisschen für die Figur getan, Spritzringe als kultureller Höhepunkt und am Ende Sport im Fernsehen. So lässt sich der Alltag durchaus aushalten.

Dienstag, 14. April 2026

14.4.2026: Luxemburg Tag 2: Schlechter Schlaf, frühe Heimfahrt und Doppelkopf-Premiere mit Happy End

Heute war Luxemburg Tag 2, und wie so oft im Hotel habe ich schlecht geschlafen. Um 6:10 Uhr war ich dann schon wieder raus – nicht unbedingt freiwillig, aber immerhin habe ich mir beim Frühstück direkt eine kleine Entschädigung geholt, denn das war wirklich lecker. So startet der Tag dann zumindest kulinarisch deutlich besser als die Nacht.

Im Büro war ich morgens erst mal lange alleine, was ich total schätze. Diese ruhigen Stunden sind Gold wert, weil ich in der Zeit in Ruhe Dinge sortieren und wegdrücken kann, ohne ständig unterbrochen zu werden. Danach ging’s dann wieder in den normalen Modus: Hauptversammlungsstellungnahmen, Podcasts vorbereiten – also die üblichen Themen, die auf dem Tisch liegen.

Schon um 14:30 Uhr habe ich die Heimreise angetreten, was sich erst mal gut angefühlt hat. Die Realität kam dann wie üblich in Köln: Berufsverkehr. Drei Stunden insgesamt, und ein ordentlicher Teil davon bestand aus „Ich stehe hier und bewege mich gefühlt nicht“. Aber gut, gehört dazu, und irgendwann war ich dann doch zu Hause.

Abends ging’s dann noch zu Oliver und Ingrid zum Spieleabend, und ich habe zum ersten Mal Doppelkopf gespielt. Hat richtig Spaß gemacht – ich habe zwar nicht immer komplett durchgeblickt, aber genau das gehört ja dazu, wenn man ein neues Spiel lernt. Gute Stimmung, ein bisschen Taktik, ein bisschen Chaos, genau die richtige Mischung.

Zu Hause gab’s dann noch einen kleinen Absacker, und dann ins Bett – und da zeigt sich wieder: Im eigenen Bett schläft es sich einfach deutlich besser. Nach Hotel, Büro und Stau war das genau der richtige Abschluss für den Tag.

Montag, 13. April 2026

13.4.2026: Luxemburg-Tag: Abschied, Büroalltag und danach mein Standardprogramm mit Fitness und Salat

Heute war ich im Büro in Luxemburg, und der Tag hatte einen besonderen Moment: der Abschied unserer Geschäftsführerin Anja Kramer. Solche Tage haben ja immer eine eigene Stimmung – ein bisschen Rückblick, ein bisschen Dankbarkeit, ein bisschen „wie geht’s jetzt weiter“. Man merkt, dass es nicht einfach ein normaler Arbeitstag ist, sondern einer, der hängen bleibt.

Der Rest war dann wieder klassischer Büroalltag: Termine, Abstimmungen, Gespräche – und ein langes gemeinsames Mittagessen, das solche Tage immer gut abrundet. Ich mag das, wenn man sich zwischendurch bewusst Zeit nimmt und nicht alles nur zwischen Tür und Angel erledigt.

Die Anfahrt heute Morgen war zum Glück entspannt, also kein Stress gleich zum Start. Jetzt bin ich auf dem Weg ins Hotel, vorher noch schnell tanken und einkaufen – mein persönlicher Reise-Dreiklang, bevor der Abend beginnt. Im Hotel steht dann wie gewohnt mein kleines Ritual an: erst eine Runde in den Fitnessraum, damit ich mich noch mal bewege, und danach ein leckerer Salat.

Das ist genau die Art Abschluss, die ich nach so einem Tag brauche: erst ein bisschen den Kopf und Körper sortieren und dann in Ruhe essen. Ein ziemlich runder Mix aus Abschied, Alltag und Abendroutine.

Sonntag, 12. April 2026

12.4.2026: Sonntag mit Buchmodus, Handball-Drama und Koffer-Vorspiel für Luxemburg

Sonntag war bei mir ein richtig relaxter Tag. Ich habe ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und mich dann an ein paar Bücher gesetzt. Genau diese ruhige, produktive Phase mag ich am Wochenende – kein Druck, aber trotzdem das Gefühl, etwas voranzubringen.

Am Nachmittag ging’s dann mit Bernd zum BHC, und das Spiel war wirklich speziell. Erst dachte ich: Das wird heute nichts. 15 Minuten vor Schluss noch fünf Tore Rückstand – das ist im Handball ja normalerweise die Kategorie „bitte sauber zu Ende spielen“. Aber dann hat der BHC das Ding tatsächlich noch gedreht und am Ende ein Unentschieden geholt. Total spannend, richtig gute Stimmung in der Halle, genau solche Spiele machen den Reiz aus. Ich gehe da raus und habe das Gefühl, mehr erlebt als nur ein Ergebnis gesehen zu haben.

Abends habe ich dann noch den Koffer gepackt, ganz entspannt, ohne Last-Minute-Stress. Zwei Tage Luxemburg warten, also wieder ein kleiner Wechsel in den Arbeitsmodus. Aber mit so einem Sonntag im Rücken fällt das deutlich leichter: erst Ruhe, dann Spannung, dann Vorbereitung – besser kann man kaum in die nächste Woche starten.

Samstag, 11. April 2026

11.4.2026: Eigenes Bett, wichtiger Auswärtssieg und jetzt Strohwitwer

Im eigenen Bett schläft es sich einfach immer besser als irgendwo anders, das hat sich auch heute wieder bestätigt. Egal wie ordentlich ein Hotelbett aussieht und wie geschniegelt die Kissen daliegen, am Ende gewinnt doch immer das eigene Bett mit Heimvorteil und Matratzenroutine. Nach dem Frühstück habe ich dann versucht, Termine für Reifenwechsel und TÜV zu machen, aber da zeigte sich mal wieder die feine Ironie des Alltags: Genau dann, wenn ich motiviert bin, etwas Vernünftiges zu organisieren, haben die Autohändler meines Vertrauens samstags natürlich geschlossen. Also stand ich da mit meinem guten Willen wie mit einem frisch gebügelten Hemd im Regen – nützt nur nichts, wenn keiner aufmacht.

Weil das Wetter gut war, habe ich dann lieber das getan, was deutlich mehr Freude macht: eine Runde mit dem Fahrrad um die Seen. Das war richtig cool, genau die richtige Mischung aus Bewegung, frischer Luft und diesem Gefühl, dass man den Tag sinnvoll nutzt, ohne sich dabei zu sehr nach Pflicht anzufühlen. Wieder zu Hause habe ich erst mal ein bisschen Podcasts gehört, also den Kopf wieder in seinen gewohnten Wohlfühlmodus gebracht, bevor es sportlich im Sitzen weiterging.

Dann habe ich Bayer 04 in Dortmund geguckt, und dieses 1:0 war ein richtig wichtiger Sieg. Kein wildes Spektakel, kein Schützenfest, sondern genau die Art Ergebnis, die am Ende zählt und sich gut anfühlt. In Dortmund zu gewinnen ist ja ohnehin nichts, was man mal eben so nebenbei einsammelt, und deshalb schmeckt so ein knapper Sieg oft fast besser als ein lockeres 4:0 gegen irgendwen, der sowieso schon halb auf dem Zahnfleisch geht. Ich war jedenfalls zufrieden, und so ein Sieg hebt die Stimmung zuverlässig auf ein Niveau, bei dem selbst offene To-dos plötzlich weniger frech wirken.

Kerstin ist jetzt zum Babysitten in Leverkusen, sodass ich bis morgen Mittag Strohwitwer bin. Aber ich denke, ich werde das überstehen. Es ist ja nur eine überschaubare Phase, keine Robinson-Crusoe-Situation. Ich werde vermutlich heldenhaft allein überleben, mir vielleicht noch irgendwas Essbares organisieren, ein bisschen fernsehen, ein bisschen rumwurschteln und dabei so tun, als wäre ich ein Musterbeispiel männlicher Selbstversorgung. Bis morgen Mittag halte ich durch – zur Not mit Podcasts, Resten aus dem Kühlschrank und dem guten Gefühl, dass Bayer in Dortmund gewonnen hat.

Freitag, 10. April 2026

10.4.2026: Rückreise mit Bahn-Wunder, Einkaufs-Nachschlag und dem großen Finale: mein eigenes Bett

Heute war Rückreise, und nach dem Frühstück ging’s mit Sack und Pack erst mal mit allen Mann zum Bahnhof. Schon dieser gemeinsame Aufbruch hat immer etwas von Klassenfahrt in ordentlich, nur mit mehr Gepäck und weniger Gummibärchen. Und dann kam das eigentliche Wunder des Tages: Der Zug war pünktlich. Ich wiederhole das innerlich immer noch mit leichtem Misstrauen, weil ich das so gar nicht kenne. Und als wäre das nicht schon genug, waren es in Düsseldorf am Ende auch nur fünf Minuten Verspätung. Im Bahnmaßstab ist das im Grunde fast schon eine Ehrenmedaille für Zuverlässigkeit.

Wieder zu Hause gab’s erst mal Kaffee – logisch, das ist bei mir ja praktisch die offizielle Grenzkontrolle zwischen „unterwegs“ und „wir sind wieder da“. Danach bin ich direkt noch schnell einkaufen gewesen, weil Heimkommen allein ja offenbar nicht reicht, es muss natürlich auch gleich wieder der ganz normale Alltag mitlaufen. Nach dem Auspacken habe ich dann auch den Koffer direkt entleert, was sehr vernünftig ist, weil ich genau weiß: Wenn ich ihn heute nur halb stehen lasse, schaut er mich in drei Tagen immer noch vorwurfsvoll aus der Ecke an. Also lieber einmal sauber durchziehen und damit das Kapitel Hamburg ordentlich schließen.

Abendessen gab’s dann auch noch, und jetzt muss ich gerade nur noch ein paar Mails checken, also den letzten kleinen Pflichtteil des Tages abhaken. Danach wird’s dann endlich ruhig, und das eigentliche Highlight wartet sowieso erst noch: heute Abend wieder das eigene Bett. Ganz ehrlich, nach Hotel, Hostel, Zug, Bahnhof und Rückreise ist das oft der schönste Luxus überhaupt. Kein spektakulärer Tagesabschluss, aber einer, der genau richtig ist.

16.4.2026: Früh raus, Podcast durchgezogen und jetzt noch einmal Ruhe vor dem Wochenend-Sturm

Heute musste ich ausnahmsweise etwas früher raus, weil ab neun Uhr die Rauchmelder bei uns in der Wohnung getauscht werden sollten. Und ich ...