Gestern war die Heimfahrt dann doch eher Kategorie „Abenteuerurlaub, nur ohne Strand“: Streckensperrung von Dortmund bis Solingen – und zack, ist aus einer normalen Rückreise ein Bahn-Brettspiel geworden, bei dem man die Regeln erst während des Spielens erfährt. Also lange Umleitung nach Düsseldorf, was sich immer erst nach „Okay, kriegen wir hin“ anhört, bis man merkt, dass man damit nicht nur Strecke, sondern auch Lebenszeit einsammelt. Und dann in Düsseldorf die nächste Disziplin: S-Bahn ausgefallen. Das ist dieser Moment, in dem man innerlich kurz die Augen schließt und versucht, sehr erwachsen zu bleiben, während der Kopf bereits einen kleinen Monolog hält: „Natürlich. Warum sollte heute auch irgendwas einfach funktionieren?“ Am Ende bist du mit zwei Stunden Verspätung in Solingen angekommen – und da ist dann dieses komische Gefühl aus Erleichterung („Ich bin da!“) und einer leichten Existenzkrise („Aber zu welchem Preis?“).
Heute dagegen war wieder ein Tag, der nach „Ich räume die Welt auf“ klingt: Dinge von der Konferenz nachgearbeitet – also nicht nur Visitenkarten einsammeln, sondern wirklich Substanz in den Alltag zurückholen. Dann Podcast aufgenommen, was bei dir ja auch nie „einfach aufnehmen“ ist, sondern eher so ein kontrollierter Mix aus Inhalt, Stimme, Timing und dem Versuch, gleichzeitig souverän und menschlich zu klingen, während irgendwo im Hintergrund das Leben leise mit raschelt. Danach einkaufen gewesen – ganz bodenständig, weil man ja nicht ewig von Konferenz-Kaffee und Hotel-Luft leben kann.
Und jetzt geht’s mit Freunden essen, und das Beste daran ist eigentlich der Satz danach: um die Ecke, nicht abhängig von Staus auf der Autobahn oder Zügen. Das ist Luxus, wie man ihn erst richtig zu schätzen lernt, wenn man gerade gestern noch mit Umleitungen und ausgefallenen S-Bahnen gerungen hat. Heute ist das Fortbewegungsmittel nicht „Schicksal“, sondern einfach „Beine“ – zuverlässig, wartungsarm, ohne Durchsage und ohne „Wir bitten um Entschuldigung“.
Mein humorvolles Tagebuch
Freitag, 6. Februar 2026
6.2.2026: Odyssee mit Umleitung, danach Alltag deluxe – und endlich ein Abend ohne Deutsche-Bahn-Überraschungsei
Donnerstag, 5. Februar 2026
5.2.2026: Hotel-Schlaf: dünn wie eine Economy-Decke, Konferenz-Frühstück: Rettung vor dem 26-Euro-Schock, Bahn: Tür-Drama light
Wie immer habe ich im Hotel schlecht geschlafen – das ist ja diese merkwürdige Hotelmagie: Das Bett sieht aus wie ein Versprechen, die Kissen sind aufgeschüttelt wie im Katalog, aber sobald ich drin liege, verhält sich mein Gehirn, als müsste es die komplette Woche noch einmal nachrechnen. Und dann das Frühstücksthema: 26 Euro im Hotel – da frühstücke ich nicht, da investiere ich. Für 26 Euro erwarte ich eigentlich, dass das Croissant meinen Namen kennt, der Kaffee mich „Chef“ nennt und ein freundlicher Mitarbeiter mir erklärt, dass die Butter handmassiert wurde. Also habe ich in Hamburg auf der Konferenz gefrühstückt – absolut richtig. Das ist nicht nur preislich vernünftig, das ist auch psychologisch clever: Man startet den Tag gleich mit dem Gefühl, schon einen kleinen Sieg errungen zu haben, bevor die erste Folie überhaupt geladen ist.
Der Tag selbst klingt dann nach dem, was man sich wünscht, wenn man schon unterwegs ist: viele Meetings, aber gut. Dieses „gut“ ist ja der entscheidende Punkt – nicht nur Termine absitzen, sondern echte Substanz, ordentliche Gespräche, ein paar neue Eindrücke, vielleicht auch hier und da ein Satz, bei dem man innerlich kurz denkt: „Aha, da steckt Musik drin.“ Genau so muss das.
Und die Rückreise: Erst sah alles nach einer pünktlichen Verbindung aus – diese seltene Hoffnung, die man bei der Bahn nur vorsichtig anfasst, damit sie nicht erschrickt. Und dann in Dammtor: Tür beim vorausfahrenden Zug schließt nicht. Das ist so typisch, dass es fast schon wieder lustig ist, weil es die kleinste technische Kleinigkeit ist, die sofort das große Räderwerk aus dem Takt bringt. Ergebnis: 10 Minuten Verspätung. Und du hast völlig recht: Hätte schlimmer kommen können. 10 Minuten sind im Bahn-Kosmos praktisch „wir waren quasi pünktlich, nur mit Charakter“.
Wenn du das Ganze in einem Satz zusammenfasst, ist es eigentlich ein ziemlich rundes Paket: Schlaf mies, Frühstück klug gelöst, Arbeit gut, Bahn nur leicht dramatisch. Und genau das ist vermutlich die realistischste Form eines erfolgreichen Konferenztags.
Mittwoch, 4. Februar 2026
4.2.2026: Hamburg-Tag: Pokalnacht, Bahnlotterie und Steak-Hoffnung in der Bullerei
Gestern Abend wurde es nach dem Pokalspiel natürlich länger, weil man nach so einem 3:0 gegen St. Pauli nicht einfach geschniegelt nach Hause schleicht wie nach einem Zahnarzttermin. Ich war erst kurz vor 12 wieder daheim, und dann kam dieser Klassiker: Eigentlich bin ich müde, aber mein Kopf ist noch im Stadionmodus und tut so, als müsste er das Spiel jetzt in 12 Varianten nach analysieren. Also erst mal ein Bier – nicht zur Eskalation, eher zur feierlichen Runterfahrhilfe. Halb eins lag ich dann im Bett, und um 7 Uhr klingelte der Wecker. Genau genommen war ich sogar schon um Viertel vor sieben raus aus den Federn, mit diesem ganz speziellen Gefühl, das sich anfühlt wie „Ich stehe auf“, aber innerlich steht noch jemand anders auf und winkt mir aus dem Bett hinterher.
Die Anreise war dann wieder einmal Bahn-Romantik in ihrer reinsten Form: Zu Hause los, in Solingen noch pünktlich – kurz dachte ich schon, heute wird einer dieser magischen Tage, an denen alles klappt. Und dann in Solingen plötzlich: 35 Minuten Verspätung. Aus 35 wurden am Ende irgendwie 50, weil Verspätungen ja gerne wachsen wie Hefeteig, sobald man sie nur kurz aus den Augen lässt. Irgendwann kam ich dann doch in Hamburg an, leicht durchgeschüttelt, aber immerhin angekommen. Und Hamburg präsentierte sich direkt standesgemäß mit echtem Winterwetter – dieses „Willkommen im Norden“, bei dem man sich fragt, ob die Luft hier nicht generell ein bisschen schärfer ist als anderswo.
Im Hotel konnte ich immerhin schon einchecken, was in solchen Momenten wirkt wie ein kleiner Lottogewinn: Tasche aufs Zimmer, Klamotten ablegen, einmal kurz so tun, als hätte man alles im Griff. Danach ging’s zur Investorenkonferenz, wo ich mir ein paar Meetings mit Vorständen von börsennotierten Gesellschaften angeschaut habe. Das ist ja immer diese eigene Welt: viel Business-Deutsch, viel „strategische Initiativen“, viel „wir sehen uns gut positioniert“, und zwischendurch diese Momente, in denen man wirklich etwas Spannendes herauszieht – wenn man zwischen den Folien und Floskeln die echten Signale entdeckt.
Jetzt bin ich gerade wieder auf dem Hotelzimmer, mache mich irgendwie frisch – also das klassische „aus dem Tag kurz raus, einmal neu starten“ – und gleich geht’s zur Abendveranstaltung in Tim Mälzers Bullerei. Angeblich soll es da leckere Steaks geben, und ganz ehrlich: Nach Pokalnacht, Frühaufstehen, Bahnverspätung und Konferenztaktung klingt „Steak“ nicht nach Essen, sondern nach Belohnung. Ich freue mich drauf, weil es genau diese Art Abschluss ist, die den Tag wieder rund macht: erst Pflicht, dann Genuss – und wenn das Steak so gut ist, wie alle behaupten, werde ich vermutlich kurz vergessen, dass mein Schlafkonto gerade tiefrot ist.
Wenn du willst, erzähl mir später: War’s wirklich Steak-Himmel – oder eher „lecker, aber ich hatte größere Träume“?
Dienstag, 3. Februar 2026
3.2.2026: Pokaltag mit Trainingslager, Buchfabrik und der Erwartung „Bitte keine Blamage“
Heute bin ich um 9 Uhr aus den Federn, so geschniegelt, wie man halt geschniegelt sein kann, wenn der Körper eigentlich noch „fünf Minuten“ in Dauerschleife laufen lassen würde. Kurz gefrühstückt, eher so ein funktionales „Ich werfe was rein, damit ich nicht beim ersten Schritt ins Leere laufe“, und dann direkt ab ins Sportstudio. Dort habe ich 30 Minuten Rad gefahren, schön stumpf und sauber, dieses gleichmäßige Treten, bei dem man sich einredet, man würde gerade Berge bezwingen, während man in Wahrheit nur gegen ein sehr ehrliches Schwungrad verhandelt. Danach noch ein paar Übungen hinterhergeschoben – genau diese Sorte Training, die nicht spektakulär aussieht, aber am nächsten Tag zuverlässig sagt: „Guten Morgen, ich bin dein Rücken. Wir reden.“
Wieder zu Hause gab’s dann die verdiente 30-Minuten-Ruhephase, ich nenne das ja gerne „strategisches Nichtstun“, weil es so klingt, als wäre es Teil eines ausgefeilten Plans und nicht einfach ein kurzer Moment, in dem ich mich wieder einsammle. Eine Kleinigkeit gegessen, damit der Magen nicht später im Stadion plötzlich anfängt, ein Solo zu spielen, und dann ging’s an die Bücherproduktion. Ich habe die Bücher rausgehauen, die ich schon vorbereitet hatte – also quasi die Buchfabrik angeworfen: Klick, Klick, fertig, nächstes. Das ist immer ein herrliches Gefühl, weil man da nicht mehr „anfängt“, sondern erntet. Vorarbeit zahlt sich aus, und plötzlich sieht es von außen aus, als wäre ich ein extrem produktiver Mensch, was ich natürlich gerne so stehen lasse.
Jetzt steht als nächstes Duschen auf, damit ich nicht mit dem Charme eines Fitnessstudios in die Pokalnacht starte, und dann geht’s wieder ab zum Fußball. Heute Abend spielt Bayer 04 zu Hause im Pokal gegen St. Pauli, und in meinem Kopf ist das so ein Spiel, bei dem es eigentlich nur zwei akzeptable Zustände gibt: Sieg oder kollektive Augenbrauenhochzieh-Krise. Alles andere als ein Sieg wäre enttäuschend, ganz klar – gerade zu Hause, gerade im Pokal, gerade gegen einen Gegner, bei dem man zwar Respekt haben sollte, aber bitte nicht die Dramaturgie „Und dann stolperten wir über unsere eigenen Erwartungen“ abspielen muss. Ich will heute kein Pokal-Märchen für die anderen, ich will ein solides, erwachsenes „Danke, erledigt“ – am besten mit einem frühen Tor, damit der Puls nicht die ganze Zeit auf „Nachspielzeit“ steht.
Und jetzt: duschen, ab ins Stadion, Pokalmodus an. Bitte einmal professionell gewinnen, Bayer. Ich habe schließlich schon Sport gemacht und Bücher produziert – irgendwer muss heute Abend noch liefern.
Montag, 2. Februar 2026
2.2.2026: Schreibtisch-Upgrade: Willkommen im neuen Hauptquartier der Ordnung
Ah ja, der neue Schreibtisch – ich nenne ihn ab sofort nicht mehr Möbelstück, sondern Machtwechsel mit Holzplatte. Seit er steht, sitze ich nicht mehr einfach irgendwo und arbeite, ich residiere. Plötzlich wirkt sogar „Mails checken“ wie eine Tätigkeit mit Würde, und wenn ich „nur kurz“ mit KI herumspiele, fühlt es sich an, als würde ich nebenbei an der Zukunft herumschrauben. Beim Aufbau hatte ich natürlich diese klassische Achterbahnfahrt: erst dachte ich noch optimistisch „Ach, das ist ja überschaubar“, und fünf Minuten später lag Teil 14 neben Teil 23, ich hielt eine Schraube in der Hand, die aussah wie die anderen 27 Schrauben, und ich schaute auf die Anleitung, als hätte sie mir gerade eine philosophische Frage gestellt. Aber am Ende zählt nur das Ergebnis: Ich habe nicht nur aufgebaut, ich habe mir eine neue Zentrale geschaffen, so eine Art Kommando-Brücke für Alltag, Projekte und alles, was ich mir vornehme. Der alte Schreibtisch ist dabei würdevoll abgetreten wie ein Veteran, der viel gesehen hat: Kaffeetassen, Papierstapel, spontane Ideen und mindestens einen „Ich räume später auf“-Moment, der dann historisch wurde. Der neue ist jetzt erstmal geschniegelt und sauber, mit dieser unschuldigen Oberfläche, die ich in den ersten Tagen fast nicht anfassen will, weil ich genau weiß: Das erste Kabel, die erste Tasse, der erste Zettel – und zack, ist die heilige Ordnung offiziell eröffnet. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Königsdisziplin: das Kabelmanagement, also der Teil, bei dem ich plötzlich 17 Ladegeräte finde, die alle zu irgendwas gehören, aber keiner mehr so genau weiß, zu was.
Sonntag, 1. Februar 2026
1.2.2026: Sonntag: Langschläfer-Luxus, Möbel-Tetris und das Handballfinale als Nervenkitzel-Dessert
Heute war so ein klassischer Sonntag, wie man ihn im Lehrbuch findet – nur dass du ihn nicht gelesen, sondern gelebt hast: natürlich länger geschlafen (weil Sonntag und weil das Gewissen sonntags traditionell frei hat), dann dieses ausgedehnte Frühstück, bei dem man nicht einfach „isst“, sondern sich langsam in den Tag hineinverhandelt, Bissen für Bissen, Schluck für Schluck, bis der Körper sagt: „Okay, ich bin bereit, minimal produktiv zu tun.“ Und dann genau das: ein paar Sachen erledigt, ohne gleich den ganzen Tag zu zerfasern – das ist sonntägliche Effizienz, also die Königsklasse, weil sie leise passiert und trotzdem wirkt.
Danach 60 Minuten Hometrainer: Respekt, das ist keine Alibi-Runde, das ist ein Statement. Du bist praktisch einmal innerlich bis zum Bäcker gefahren und wieder zurück, nur ohne Gegenwind und ohne das Risiko, dass dir jemand mit einem E-Scooter in die Seele schneidet. Und weil du’s richtig machst, kam anschließend noch die 30-Minuten-Ruhephase mit Podcast – also erst Körper, dann Kopf, und am Ende sind beide zufrieden. Das ist so eine Art „Wellness für Menschen, die keine Lust auf Wellness haben“.
Dann kam der Möbelteil des Tages: neuen Schreibtisch ausgepackt, alten abgebaut. Das ist ja immer so ein Moment, in dem man merkt, wie sehr man an einem Möbelstück hängt, wenn man es auseinander nimmt und plötzlich denkt: „Du warst zwar wackelig, aber du warst mein Wackelig.“ Und jetzt liegt da der neue Schreibtisch, geschniegelt, verpackt, voller Versprechen – und wartet auf morgen, wo aus „Kartons und Hoffnung“ ein Arbeitsplatz wird. Der Aufbau morgen wird entweder ein Triumph oder ein IKEA-Krimi, aber ich tippe bei dir auf „Triumph mit kurzer Phase des Fluchens“, weil das zum Ritual gehört.
Zwischendurch noch mit KI gespielt und die Webseiten optimiert – sehr modern. Andere polieren sonntags das Auto, du polierst den digitalen Auftritt. Das ist im Grunde auch nur Putzen, aber mit mehr Tabs und weniger Eimer.
Und jetzt Handball-EM-Finale: Deutschland klarer Außenseiter gegen Dänemark. Das ist die perfekte Ausgangslage für einen Sonntagabend, weil man offiziell hoffen darf, ohne dass einem jemand Realitätsverweigerung vorwirft. Außenseiter sein heißt ja: Jede gute Aktion fühlt sich doppelt gut an, jedes Tor ist ein kleines „Na, wer hat’s denn gesagt?“ – und wenn’s eng wird, fängt sogar der neutrale Zuschauer an, plötzlich an Wunder zu glauben. Dänemark ist natürlich so eine Handball-Maschine, die wirkt, als würden die schon als Kinder mit Harz statt mit Apfelsaft aufwachsen, aber genau deshalb schmeckt ein guter deutscher Lauf dann wie eine heimliche Revolution.
Danach leckeres Abendessen und ruhiger Abend – perfekter Abschluss. Erst Finale fürs Herz, dann Essen fürs Gemüt und anschließend Ruhe für die Seele. Wenn der neue Schreibtisch morgen steht, hast du den Sonntag quasi in die nächste Woche verlängert: Ordnung im Raum, Ordnung im Kopf, und irgendwo dazwischen du mit Podcast im Ohr und KI im Browser – klingt nach einem ziemlich runden Ding.
Samstag, 31. Januar 2026
31.1.2026: Ein Tag wie ein gut geölter Spielzug: Frühstück, Powernap und Bayer-Sieg als Vorspeise
Das ist bisher so ein Tag, der sich anfühlt, als hätte jemand heimlich die Schwierigkeitsstufe heruntergestellt: schön gefrühstückt, also direkt morgens schon den Grundstein gelegt für „heute wird nicht nur irgendwie, heute wird ordentlich“. Dann ein kurzer Mittagsschlaf, aber nicht so ein „ich bin aus Versehen bis Dienstag weg“-Nickerchen, sondern diese Premium-Version, bei der man kurz die Akkus auflädt und nebenbei noch Podcast hört – praktisch Wellness, nur ohne Bademantel und mit mehr Meinung zu irgendwas, das im Podcast gerade sehr überzeugend erklärt wird. Und dann: Bayer 04 gewinnt in Frankfurt. Das ist ja immer eine besonders angenehme Art von Nachricht, weil man danach automatisch ein bisschen gerader sitzt, als hätte man selbst noch schnell in der Nachspielzeit den Ball rein gestochert.
Und jetzt gleich mit Freunden essen gehen – perfekt, weil das den Tag abrundet wie der letzte Schluck Wein, den man eigentlich nicht mehr braucht, aber irgendwie doch verdient hat. So ein Abend ist ja auch eine kleine Auszeichnung: Du gehst nicht „essen“, du gehst den Tag offiziell feiern, nur in sozial verträglicher Form, mit Speisekarte statt Pokal. Ich hoffe, ihr landet nicht in dieser Situation, wo alle gleichzeitig sagen „Mir ist alles recht“, und dann diskutiert ihr 20 Minuten, ob italienisch zu viel Verantwortung ist. Aber selbst wenn: Mit einem Sieg im Rücken und einem Powernap im System kannst du jede Restaurantdebatte gewinnen.
Genieß den Abend – und falls jemand am Tisch anfängt, das Spiel taktisch zu analysieren, kannst du ganz gelassen nicken und so tun, als hättest du den Matchplan natürlich schon vorher geahnt.
6.2.2026: Odyssee mit Umleitung, danach Alltag deluxe – und endlich ein Abend ohne Deutsche-Bahn-Überraschungsei
Gestern war die Heimfahrt dann doch eher Kategorie „Abenteuerurlaub, nur ohne Strand“: Streckensperrung von Dortmund bis Solingen – und zack...
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Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
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Manche Tage sind wie ein Puzzlespiel mit verschwundenem Deckelbild: Man weiß, wie’s ungefähr aussehen soll, aber es dauert eben, bis alles p...
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Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...