Sonntag, 13. September 2026

13.9.2026: 500 Kilometer nach Hause – und der Koffer darf gleich wieder los

Heute Morgen hatte ich dieses typische Gefühl am letzten Urlaubstag: Eigentlich könnte es jetzt ruhig noch ein paar Tage weitergehen. Dresden, Plauen, unsere Ausflüge nach Karlsbad und Franzensbad – irgendwie ist die Woche wieder viel zu schnell vergangen. Aber es hilft ja nichts, irgendwann muss man wieder nach Hause. Immerhin konnten wir den letzten Morgen noch ganz gemütlich angehen und zusammen mit Kathrin im Hotel frühstücken. Das war ein schöner Abschluss unserer gemeinsamen Tage, bevor Kerstin und ich gegen 11 Uhr das Auto beladen und uns auf die rund 500 Kilometer lange Heimfahrt gemacht haben.

Das Wetter meinte es dabei nicht besonders gut mit uns. Es war ziemlich schittig, aber wenigstens die Autobahnen waren auf unserer Seite. Wir kamen erstaunlich gut durch und hatten erst kurz vor dem Ziel in Haan noch ungefähr zehn Minuten Stau. Bei 500 Kilometern Strecke kann ich damit wirklich gut leben. Da habe ich auf meinen vielen Fahrten schon ganz andere Dinge erlebt.

Zu Hause angekommen, begann das inzwischen bestens eingeübte Ritual: Auto ausladen, Koffer hochtragen und alles wieder auspacken. Wobei das mit dem Auspacken bei mir heute nur eingeschränkt sinnvoll war. Mein Koffer bekam nämlich kaum Gelegenheit, sich an sein Zuhause zu gewöhnen. Ein Teil kam raus, die nächsten Sachen gleich wieder rein.

Denn morgen früh geht es schon wieder für zwei Tage nach Grevenmacher ins Büro. Nach den schönen und entspannten Tagen der vergangenen Woche wartet dort offenbar das komplette Gegenprogramm auf mich. Der Kalender ist jedenfalls ordentlich gefüllt, und wenn ich mir die vielen Termine anschaue, hält sich meine Vorfreude noch ein wenig in Grenzen. Oh je.

Für heute ist deshalb Schluss. Ich möchte einfach noch ein bisschen zu Hause ankommen, die Füße hochlegen und den Urlaub zumindest gedanklich noch ein paar Stunden verlängern.

Mein Koffer sieht das offensichtlich anders. Der glaubt inzwischen vermutlich, dass Zuhause nur der Ort ist, an dem er neu gepackt wird.

Samstag, 12. September 2026

12.9.2026: Klassentreffen für Kerstin, Bayer für mich – so hat jeder sein Programm

Heute war ein weiterer und gleichzeitig schon fast letzter Tag hier in Plauen. Kerstin hatte heute ihr Klassentreffen, den eigentlichen Anlass dafür, dass wir nach unseren Tagen in Dresden überhaupt noch ein paar Tage hier drangehängt haben. Also haben wir morgens noch gemeinsam und ganz in Ruhe gefrühstückt, bevor sich unsere Wege für den Tag getrennt haben.

Während Kerstin sich auf alte Klassenkameraden, viele Erinnerungen und vermutlich reichlich Geschichten von früher freuen konnte, habe ich mir mein eigenes kleines Tagesprogramm zusammengestellt. Zunächst ging es zu Kaufland, um noch ein paar Sachen einzukaufen. Für das Mittagessen habe ich es mir dabei ausgesprochen einfach gemacht: leckerer Gurkensalat und Wurstsalat. Kein großes kulinarisches Kunstwerk, aber genau das, worauf ich heute Lust hatte.

Danach habe ich es mir im Hotel gemütlich gemacht und ein bisschen gedaddelt. Nach den vergangenen Tagen mit Dresden, Karlsbad, Franzensbad und reichlich Kilometern zu Fuß durfte heute ruhig einmal ein Gang herausgenommen werden. Urlaub bedeutet schließlich auch, nicht jeden Tag irgendeine Sehenswürdigkeit abhaken zu müssen.

Am Nachmittag stand dann allerdings ein fester Termin auf meinem persönlichen Programm: Bayer Leverkusen. Nach dem schönen 4:0 im letzten Heimspiel ging es heute nach Augsburg. Am Ende wurde es ein 2:2. Bayer war für mich die bessere Mannschaft, deshalb wäre natürlich auch mehr drin gewesen. Aber gut, mit dem Punkt kann ich leben. Es gibt Fußballnachmittage, nach denen ich deutlich schlechter gelaunt war.

Jetzt warte ich darauf, dass meine Schwägerin wiederkommt. Dann gehen wir noch gemeinsam etwas essen und machen uns einen gemütlichen Abend, während Kerstin ihr Klassentreffen genießt.

Und morgen ist unsere Reise tatsächlich schon wieder vorbei. Dann heißt es morgens Klamotten zusammensuchen, Koffer packen, alles irgendwie wieder im Auto verstauen und Richtung Heimat fahren. Nach Dresden, Plauen und unseren Ausflügen nach Tschechien waren das schöne und abwechslungsreiche Tage.

Aber darüber denke ich morgen nach. Heute Abend gehe ich erst einmal mit meiner Schwägerin essen – und mit dem 2:2 habe ich inzwischen auch meinen Frieden gemacht.

Freitag, 11. September 2026

11.9.2026: Einfach ein schöner Tag – Karlsbad, Franzensbad und ganz viel gemeinsame Zeit

Heute war einfach einer dieser Urlaubstage, bei denen ich am Abend denke: Ja, genau dafür fährt man weg. Wir haben uns von Plauen aus auf den Weg nach Tschechien gemacht und zuerst Karlsbad besucht. Ich hatte mich schon auf den Ausflug gefreut, und die Stadt hat mir wirklich gut gefallen. Wir sind ohne große Hektik durch die Straßen gelaufen, haben uns vieles angesehen und die Atmosphäre auf uns wirken lassen. Kerstin und ich waren einfach unterwegs, hatten Zeit und mussten ausnahmsweise einmal nirgendwo zu einem bestimmten Termin sein – herrlich.

Danach sind wir noch weiter nach Franzensbad gefahren. Deutlich kleiner und ruhiger als Karlsbad, aber gerade deshalb ebenfalls sehr schön. Ich mag solche Tage, an denen man mehrere Orte sieht, zwischendurch immer wieder etwas Neues entdeckt und am Ende das Gefühl hat, wirklich etwas erlebt zu haben, ohne dass daraus gleich ein touristischer Leistungssport geworden ist.

Am Abend waren wir wieder zurück in Plauen und sind in der Tennera essen gegangen. Nach dem vielen Laufen und den ganzen Eindrücken des Tages war das genau richtig. Gemütlich sitzen, lecker essen, erzählen und dabei noch einmal den Tag Revue passieren lassen – mehr brauche ich manchmal gar nicht.

Jetzt geht es zurück ins Hotel. Dort trinken wir noch gemeinsam etwas Leckeres, sitzen noch ein bisschen zusammen und lassen den Abend ganz in Ruhe ausklingen. Ich mag genau diese Momente im Urlaub besonders: Wenn das eigentliche Tagesprogramm vorbei ist, keiner mehr irgendwohin muss und man einfach zusammensitzt und zufrieden mit dem Tag ist.

Und danach geht es ins Bett. Ich glaube, heute werde ich richtig gut schlafen. Sollte meine Schlaf-App morgen trotzdem wieder etwas zu meckern haben, kann sie das gerne tun. Ich weiß jedenfalls jetzt schon: Das war heute ein richtig schöner Tag.

Donnerstag, 10. September 2026

10.9.2026: 74 Prozent Schlaf, alte Wirkungsstätten und ein netter Nachmittag mit Onkel Siegmar

Heute Morgen hatte ich beim Aufwachen eigentlich nur ein Gefühl: So richtig gut war die Nacht nicht. Meine Schlaf-App sah das offenbar etwas freundlicher und bescheinigte mir immerhin 74 Prozent Schlafqualität. Na ja, für meine Hotelverhältnisse ist das wahrscheinlich gar nicht so schlecht. Zu Hause hätte ich bei 74 Prozent vermutlich noch einmal die Augen zugemacht, im Hotel lockte aber schon das Frühstück.

Nach dem Frühstück trennten sich unsere Wege erst einmal. Kerstin ist gemeinsam mit Kathrin in die Stadt gegangen, um alte Wirkungsstätten abzulaufen und dabei sicherlich die eine oder andere Erinnerung auszugraben. Ich habe mich dagegen auf dem Hotelzimmer eingerichtet und die Zeit genutzt, um ein paar Mails zu sortieren und ein wenig mit ChatGPT herumzuprobieren. Ganz ohne Computer geht es bei mir offenbar auch im Urlaub nicht. Aber solange andere alte Wirkungsstätten besichtigen, kann ich mich ja meinen digitalen Wirkungsstätten widmen.

Um 15 Uhr haben wir uns dann mit Kerstins Onkel Siegmar getroffen. Das war wirklich total nett. Zunächst sind wir gemeinsam Kaffee trinken gegangen und hatten dabei natürlich genügend Zeit zum Erzählen. Anschließend sind wir noch ein bisschen durch Plauen gelaufen, bevor wir zum Abendessen in die Alte Gastwirtschaft gegangen sind. Ein schöner, gemütlicher Nachmittag und Abend ohne großes Programm – einfach zusammensitzen, erzählen, ein wenig durch die Stadt laufen und anschließend gut essen.

Inzwischen sind wir wieder im Hotel und ich lasse den Abend mit ein bisschen Champions League ausklingen. Viel mehr muss heute auch nicht mehr passieren.

Morgen steht dafür wieder ein kleiner Ausflug auf dem Programm. Dann soll es nach Karlsbad gehen. Mal sehen, was uns dort erwartet – und vor allem, was meine Schlaf-App vorher noch zu dieser Nacht zu sagen hat.

Mittwoch, 9. September 2026

9.9.2026: Von Dresden über Tschechien nach Plauen – Hauptsache, der Tank war billiger

Heute war Reisetag im Urlaub. Nach unseren schönen Tagen in Dresden hieß es Koffer wieder einpacken, ins Auto laden und auf zum zweiten Teil unserer Reise nach Plauen. Ganz auf direktem Weg wollten wir allerdings nicht fahren.

Bevor wir Dresden verlassen haben, wurde noch kurz nachgetankt und bei Kaufland haben wir ein paar Kleinigkeiten gekauft. Danach ging es zunächst über die Grenze nach Tschechien. Wenn man schon einigermaßen in der Nähe ist, kann man schließlich die Gelegenheit nutzen, etwas günstiger zu tanken. Das hat sich tatsächlich gelohnt. Bei den anderen Sachen, die wir uns angesehen haben, war der Preisunterschied dagegen eher überschaubar. Die Zeiten, in denen hinter der Grenze automatisch alles spottbillig war, sind offenbar auch vorbei.

Anschließend ging es zurück nach Deutschland und weiter nach Plauen. Dort haben wir im Hotel eingecheckt und die Koffer aufs Zimmer gebracht. Nach mehreren Tagen Dresden fühlt es sich ein bisschen so an, als würde innerhalb unseres Urlaubs gleich der nächste kleine Urlaub beginnen.

Danach sind wir zum Theaterplatz gegangen und haben dort gemütlich Kaffee getrunken. Und weil wir uns immer noch in Sachsen befinden, gab es für mich natürlich wieder Würzfleisch dazu. Ich entwickle langsam eine gewisse Konsequenz bei diesem Thema. Andere Menschen besuchen im Urlaub systematisch Museen und Kirchen, ich überprüfe offenbar die Qualität des sächsischen Würzfleischs. Man braucht schließlich Aufgaben.

Jetzt warten wir auf Kathrin, die heute noch arbeiten musste und deshalb später nach Plauen kommt. Sobald sie ebenfalls eingecheckt hat, geht es gemeinsam zum Griechen. Ein schöner und vor allem leckerer Start in unsere Tage in Plauen.

Dienstag, 8. September 2026

8.9.2026: Dresden Tag 3 – Eierschecke, 36 Grad und ein kühles Getränk am Blauen Wunder

Heute war einfach noch einmal ein richtig schöner Tag in Dresden. Nach dem Frühstück sind Kerstin und ich mit der Straßenbahn bis zum Albertplatz gefahren. Von dort ging es dann zu Fuß zurück Richtung Hotel, erst durch die Neustadt und anschließend durch die Altstadt. Wir kennen Dresden inzwischen wirklich ganz gut, aber ich laufe hier trotzdem immer wieder gerne durch die Stadt. Es gibt einfach ständig etwas zu sehen, und ohne großes Programm und Zeitdruck macht mir das sowieso am meisten Spaß.

Irgendwann war natürlich Zeit für Kaffee. Und nachdem ich gestern schon mein Würzfleisch bekommen hatte, fehlte eigentlich nur noch die Eierschecke. Also gab es zum Kaffee ein schönes Stück davon. Wenn man schon in Sachsen ist, muss man sich schließlich auch an die regionalen Gepflogenheiten halten. Ich möchte ja nicht unangenehm auffallen.

Am Abend haben wir uns dann mit Kerstins Schwester im Biergarten am Blauen Wunder getroffen. Es waren immer noch knapp 36 Grad, also Temperaturen, bei denen normalerweise jede unnötige Bewegung vermieden werden sollte. Aber direkt an der Elbe ließ es sich trotzdem gut aushalten. Wir haben lecker gegessen, etwas getrunken, viel erzählt und einfach einen schönen gemeinsamen Abend gehabt. Genau so stelle ich mir Urlaub vor: kein großes Programm, keine Hektik und nicht ständig auf die Uhr schauen.

Jetzt sind wir wieder im Hotel, und für heute reicht es dann auch. Ich liege beziehungsweise sitze gemütlich herum, schaue noch ein bisschen Fußball und lasse den Tag ausklingen. Nach dem vielen Laufen und bei diesen Temperaturen habe ich auch keinerlei schlechtes Gewissen, heute Abend keinen einzigen unnötigen Schritt mehr zu machen.

Morgen heißt es dann Abschied nehmen von Dresden. Die Tage hier sind wieder einmal viel zu schnell vergangen. Nach dem Frühstück werden die Koffer ins Auto gepackt und dann geht es weiter nach Plauen. Dort bleiben wir bis Sonntag, und am Samstag steht für Kerstin mit ihrem Klassentreffen der eigentliche Anlass unseres Aufenthalts auf dem Programm.

Aber darüber kann ich mir morgen Gedanken machen. Für heute bleiben erst einmal ein schöner Tag in Dresden, Eierschecke, ein gemütlicher Abend am Blauen Wunder und jetzt noch Fußball im Hotel.

So lässt sich ein Urlaubstag wirklich ganz gut aushalten.

Montag, 7. September 2026

7.9.2026: Dresden Tag 2 – Zwischen Frühstücksfrist, Barber und Würzfleisch

Heute war unser zweiter Tag in Dresden, und eigentlich hätte ich durchaus noch länger schlafen können. Das Hotel hatte allerdings andere Pläne: Frühstück gibt es nur bis 10:30 Uhr. Also hieß es gegen neun Uhr raus aus dem Bett, denn für ein gutes Hotelfrühstück kann man im Urlaub durchaus Opfer bringen.

Danach ging es zu einem schönen Spaziergang durch Dresden. Auch wenn wir schon häufiger hier waren, ist es immer wieder beeindruckend, wie viele Sehenswürdigkeiten einem auf relativ kurzen Wegen begegnen. Ohne großes Programm sind wir einfach durch die Stadt gelaufen und haben Dresden auf uns wirken lassen.

Einen Besuch beim Barber habe ich mir ebenfalls nicht nehmen lassen – und der war inzwischen auch wirklich nötig. Danach war zumindest äußerlich wieder etwas Ordnung hergestellt.

Natürlich gehörte auch eine gemütliche Kaffeepause zum Programm. Dazu gab es Würzfleisch, denn wenn man schon in Sachsen ist, muss das einfach sein. Anschließend haben wir noch etwas zu trinken besorgt und sind zurück ins Hotel. Dort war erst einmal Ausruhen angesagt. Urlaub bedeutet schließlich nicht, jeden Tag einen neuen persönlichen Schrittzählerrekord aufzustellen.

Heute Abend verlassen wir dann unsere üblichen Dresdner Pfade. Statt wieder in der Altstadt essen zu gehen, probieren wir einen Inder auf der anderen Seite des Hauptbahnhofs aus. Dort waren wir trotz unserer vielen Dresden-Besuche gefühlt noch nie. Es gibt also tatsächlich noch weiße Flecken auf unserer persönlichen Dresden-Karte.

Damit war es ein wunderbar entspannter zweiter Urlaubstag: gut gefrühstückt, viel gesehen, beim Barber gewesen, Würzfleisch gegessen und zwischendurch auch einfach mal die Füße hochgelegt.

Und heute Abend wird aus Sachsen vorübergehend Indien – zumindest kulinarisch.

13.9.2026: 500 Kilometer nach Hause – und der Koffer darf gleich wieder los

Heute Morgen hatte ich dieses typische Gefühl am letzten Urlaubstag: Eigentlich könnte es jetzt ruhig noch ein paar Tage weitergehen. Dresde...