Samstag, 27. Juni 2026

27.6.2026: Der Tag, an dem die Hitze den Takt vorgab

Heute war wieder einer dieser echten Hochsommertage. Mit weit über 35 Grad gab es eigentlich keinen vernünftigen Grund, sich unnötig nach draußen zu begeben. Also blieb ich lieber im Haus und nutzte die Zeit sinnvoll.

Nach der wunderschönen Urlaubswoche auf Hallig Hooge hatte sich doch einiges angesammelt. Deshalb habe ich den ganzen Tag damit verbracht, all die Dinge nachzuarbeiten, die in den letzten Tagen liegen geblieben waren. E-Mails, organisatorische Kleinigkeiten und verschiedene Aufgaben – nichts Spektakuläres, aber genau die Arbeiten, die erledigt werden müssen, damit die kommende Woche entspannt beginnen kann.

Das Schöne dabei war, dass ich richtig gut vorangekommen bin. Stück für Stück wurde die Liste kürzer und ich habe das Gefühl, wieder voll im Zeitplan zu sein. Nach einer Urlaubswoche ist das immer ein gutes Gefühl. Man startet nicht mit einem Berg unerledigter Aufgaben in die neue Woche, sondern hat wieder Ordnung geschaffen.

Bei den Temperaturen hielt sich allerdings selbst der Appetit in Grenzen. Deshalb gab es heute Abend nur ein kleines Abendessen. Mehr brauchte es bei dieser Hitze auch wirklich nicht. Viel trinken war heute vermutlich ohnehin wichtiger als ein großes Menü.

Jetzt lasse ich den Tag ganz entspannt ausklingen. Natürlich läuft heute Abend wieder die Fußball-Weltmeisterschaft. Langsam biegt das Turnier auf die entscheidende Phase ein, und genau darauf freue ich mich. Die Gruppenphase ist interessant, aber die K.-o.-Spiele haben einfach einen ganz anderen Reiz. Ab dann kann jeder Fehler das Aus bedeuten, jede Verlängerung wird zur Nervensache und jedes Tor kann über Weiterkommen oder Heimreise entscheiden.

Wenn ich auf den Tag zurückblicke, war er zwar unspektakulär, aber trotzdem sehr produktiv. Ich habe vieles aufgearbeitet, bin wieder auf dem aktuellen Stand und kann die kommende Woche deutlich entspannter angehen. Manchmal sind genau diese ruhigen Tage die wertvollsten – besonders dann, wenn draußen die Hitze ohnehin jede größere Aktivität ausbremst.

Jetzt heißt es nur noch: Füße hoch, ein kühles Getränk genießen und schauen, was die Weltmeisterschaft heute Abend noch zu bieten hat.

Freitag, 26. Juni 2026

26.6.2026: Der Tag, an dem ich Abschied von Hallig Hooge nahm

Heute hieß es Abschied nehmen. Die Urlaubstage auf Hallig Hooge sind viel zu schnell vergangen, und trotzdem hatte ich das Gefühl, in dieser kurzen Zeit unglaublich viel Ruhe, Natur und neue Eindrücke mitgenommen zu haben. Es war einfach eine wunderschöne Woche, die genau zur richtigen Zeit kam.

Der Tag begann früh. Bereits um acht Uhr legte die Fähre ab. Während sich die Hallig langsam entfernte, habe ich noch einmal zurückgeschaut. Irgendwie fällt der Abschied immer ein bisschen schwer. Gerade wenn man sich an die Ruhe, die Weite und den ganz besonderen Rhythmus des Lebens dort gewöhnt hat, würde man am liebsten noch ein paar Tage bleiben.

Die Heimfahrt verlief nicht in einem Stück, denn unterwegs haben wir noch einen Zwischenstopp bei Julia eingelegt. Endlich konnten wir die Enkelkinder wiedersehen. Nach einer Woche Urlaub war das natürlich eine schöne Gelegenheit, sich wiederzusehen, gemeinsam Kaffee zu trinken und ein wenig Zeit miteinander zu verbringen. Solche Zwischenstopps machen eine lange Heimreise deutlich angenehmer.

Anschließend ging es weiter Richtung Heimat. Die letzten Kilometer zogen sich zwar noch etwas, aber kurz nach 20 Uhr waren wir schließlich wieder zu Hause.

Dort wartete direkt die nächste Herausforderung: 36 Grad. Offenbar hatte der Sommer beschlossen, uns besonders herzlich willkommen zu heißen. Also wurden erst einmal die Koffer ausgepackt – eine Aufgabe, die nach einer langen Rückreise nie besonders viel Spaß macht, die aber einfach erledigt werden muss. Immerhin ist es ein gutes Gefühl, wenn alles wieder an seinem Platz ist.

Zum Abend gab es dann noch eine leckere Kleinigkeit. Ein frisches Baguette reichte völlig aus, denn nach einem langen Reisetag braucht es kein großes Menü mehr. Danach hieß es erst einmal ankommen und den Abend ganz entspannt ausklingen lassen.

Natürlich durfte auch heute die Fußball-Weltmeisterschaft nicht fehlen. Die Vorrunde nähert sich langsam ihrem Ende, und ehrlich gesagt finde ich das gar nicht so schlecht. Die ersten Spiele sind zwar interessant, aber richtig spannend wird ein Turnier für mich erst mit der K.-o.-Phase. Dann zählt jedes Spiel, jeder Fehler kann das Aus bedeuten, und genau das macht den besonderen Reiz einer Weltmeisterschaft aus.

Wenn ich auf den Tag zurückblicke, war er vor allem ein Tag des Abschieds und der Heimkehr. Abschied von einer wunderschönen Woche auf Hallig Hooge, aber gleichzeitig die Freude auf das eigene Zuhause und das Wiedersehen mit der Familie.

Die Hallig hat genau das gehalten, was ich mir von diesem Urlaub erhofft hatte: Ruhe, Erholung, gute Gespräche, herrliche Spaziergänge, Fahrradtouren, Fischbrötchen, viele Tassen Kaffee und vor allem das Gefühl, für ein paar Tage dem Alltag vollständig entkommen zu sein.

Jetzt beginnt langsam wieder der normale Rhythmus. Aber die Erinnerungen an Hallig Hooge werden sicher noch eine ganze Weile nachwirken.

Donnerstag, 25. Juni 2026

25.6.2026: Der Tag, an dem Hallig Hooge noch einmal alle seine Trümpfe ausspielte

Heute war noch einmal ein richtig schöner Tag auf Hallig Hooge – und gleichzeitig schwang schon ein wenig Wehmut mit, weil morgen früh die Heimreise ansteht.

Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir uns zunächst lange mit unserer Vermieterin unterhalten. Das war eines der Gespräche, die man so schnell nicht vergisst. Sie hat uns viel über das Leben auf der Hallig erzählt – über Sturmfluten, den Alltag, die Gemeinschaft und darüber, wie besonders das Leben an diesem Ort eigentlich ist. Solche persönlichen Geschichten findet man in keinem Reiseführer. Genau diese Begegnungen machen einen Urlaub oft erst richtig besonders.

Danach sind wir wieder zu einem ausgedehnten Spaziergang aufgebrochen. Große Teile der Strecke führten über den Deich. Dabei wurde mir noch einmal bewusst, wie einzigartig diese Landschaft ist. Rechts und links nur Weite, der Blick bis zum Horizont, die Nordseeluft und diese unglaubliche Ruhe. Hier verliert man ganz automatisch jedes Gefühl für Zeit.

Unterwegs machten wir auf der Hanswarft Halt. Dort gab es – wie es sich an der Nordsee gehört – Kaffee und ein leckeres Fischbrötchen. Mittlerweile gehört diese Kombination für mich einfach zu Hallig Hooge. Viel braucht es gar nicht, um glücklich zu sein: ein Fischbrötchen, eine Tasse Kaffee und ein Platz mit Blick über die Hallig.

Zurück im Apartment haben wir uns erst einmal ein wenig ausgeruht. Urlaub darf schließlich auch entschleunigen. Lange dauerte die Pause allerdings nicht, denn später zog es uns noch einmal in den Blauen Pesel. Natürlich durfte auch dort ein Kaffee nicht fehlen. Ich glaube, ich habe in dieser Urlaubswoche selten so entspannt Kaffee getrunken wie hier auf Hooge.

Jetzt heißt es langsam Abschied nehmen. Die Koffer werden gepackt, damit morgen früh alles bereitsteht. Das ist immer der Moment, an dem einem bewusst wird, wie schnell so ein Urlaub vergeht. Gerade hat man das Gefühl gehabt, angekommen zu sein, und plötzlich liegt schon wieder alles ordentlich im Koffer.

Heute Abend genießen wir dann noch unser letztes gemeinsames Abendessen auf der Hallig. Wahrscheinlich werden wir noch einmal die besondere Atmosphäre aufsaugen, bevor morgen früh die erste Fähre uns wieder zurück aufs Festland bringt.

Wenn ich auf die vergangenen Tage zurückblicke, dann hat sich die Reise mehr als gelohnt. Hallig Hooge hat genau das geboten, was ich mir erhofft hatte: Ruhe, Natur, viele interessante Gespräche, gutes Essen, lange Spaziergänge und das Gefühl, für ein paar Tage wirklich aus dem Alltag ausgestiegen zu sein.

Morgen geht es wieder nach Hause. Ich freue mich zwar auf mein eigenes Bett – die Schlaf-App vermutlich auch –, aber ein kleiner Teil von mir wäre gerne noch ein paar Tage länger hier geblieben.

So bleibt heute einfach nur, diesen letzten Abend auf Hallig Hooge bewusst zu genießen. 

Mittwoch, 24. Juni 2026

24.6.2026: Der Tag, an dem ich Hallig Hooge auf zwei Rädern eroberte

Heute war der zweite komplette Tag auf Hallig Hooge, und er begann genauso entspannt, wie ein Urlaubstag beginnen sollte. Ich hatte richtig gut geschlafen und konnte den Morgen ganz in Ruhe mit einem gemütlichen Frühstück starten. Es gibt einfach nichts Schöneres, als ohne Zeitdruck in den Tag zu gehen und dabei schon zu wissen, dass heute keine Termine, keine E-Mails und keine To-do-Listen auf mich warten.

Nach dem Frühstück haben wir Fahrräder ausgeliehen. Das war genau die richtige Entscheidung, denn eine Hallig lässt sich auf zwei Rädern wunderbar erkunden. Also machten wir uns gemeinsam auf den Weg und fuhren einmal quer über die Hallig. Mit dem Fahrrad erlebt man die Landschaft noch einmal ganz anders. Der Wind, die Weite, die Schafe auf den Deichen und überall dieser freie Blick bis zum Horizont – das alles sorgte dafür, dass wir immer wieder anhielten, um einfach nur die Aussicht zu genießen.

Nach einigen Kilometern hatten wir uns eine kleine Belohnung verdient. Also kehrten wir auf der Hanswarft ein und gönnten uns Kaffee und ein leckeres Fischbrötchen. Inzwischen gehört diese Kombination für mich fest zu einem Nordseeurlaub. Viel braucht es hier wirklich nicht, um zufrieden zu sein. Ein Fischbrötchen, eine Tasse Kaffee und der Blick über die Hallig reichen vollkommen aus.

Frisch gestärkt drehten wir anschließend noch einige weitere Runden mit den Fahrrädern. Obwohl Hallig Hooge überschaubar ist, entdeckt man immer wieder neue Perspektiven, kleine Wege oder einfach einen anderen Blick auf die Warften und das Wattenmeer. Genau das macht den besonderen Reiz dieses Ortes aus.

Irgendwann war es dann Zeit, die Fahrräder wieder zurückzugeben. Aber damit war der Tag natürlich noch nicht zu Ende. Schließlich wartete bereits die nächste kleine Belohnung: ein Kaffee im Blauen Pesel. Auch dort herrschte diese entspannte Atmosphäre, die den gesamten Urlaub geprägt hat. Niemand hat es eilig, niemand schaut ständig auf die Uhr, und genau das tut unglaublich gut.

Nach dem Kaffee haben wir uns noch eine kurze Pause im Apartment gegönnt. Ein wenig die Füße hochlegen, den Tag Revue passieren lassen und einfach die Ruhe genießen.

Am Abend ging es dann gemeinsam mit unseren Freunden in den Friesenpesel. Nachdem wir dort am Vortag bereits gegessen hatten, waren wir gespannt, was uns diesmal erwartet. Und tatsächlich hat das Abendessen heute noch einmal besser geschmeckt als am Abend zuvor. In gemütlicher Runde saßen wir zusammen, haben gut gegessen, viel gelacht und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Wenn ich heute zurückblicke, war das für mich einer der schönsten Urlaubstage auf Hallig Hooge. Den ganzen Tag mit dem Fahrrad unterwegs, traumhaftes Wetter, Kaffee und Fischbrötchen auf der Hanswarft, später noch Kaffee im Blauen Pesel und zum Abschluss ein richtig gutes Abendessen mit Freunden. Mehr Hallig, mehr Urlaub und mehr Entschleunigung kann man sich eigentlich kaum wünschen. 

Dienstag, 23. Juni 2026

23.6.2026: Der Tag, an dem Hallig Hooge zeigte, warum man hierher kommt

Heute war mein erster kompletter Tag auf Hallig Hooge – und genau so hatte ich mir einen Urlaubstag hier vorgestellt.

Der Tag begann erfreulich entspannt. Ich habe gut geschlafen und konnte anschließend in aller Ruhe frühstücken. Kein Wecker, keine Termine, keine Autobahn, keine Hotelzimmer, keine Vorlesungen. Stattdessen einfach ein gemütlicher Start in den Tag mit dem Wissen, dass heute nichts erledigt werden muss außer Urlaub.

Danach sind wir gemeinsam mit unseren Freunden zu einem ausgedehnten Spaziergang über die Hallig aufgebrochen. Das Schöne hier ist, dass man gar kein festes Programm braucht. Allein die Landschaft sorgt dafür, dass man automatisch langsamer wird. Überall diese Weite, die grünen Wiesen, die Warften und der Blick bis zum Horizont. Man merkt schnell, dass die Hallig in einem ganz anderen Rhythmus lebt als der Alltag zu Hause.

Natürlich waren wir auch am Hafen. Dort herrscht immer ein wenig Bewegung, ohne dass es hektisch wirkt. Anschließend haben wir die Kirche besichtigt, die wunderbar zur Hallig passt. Klein, ruhig und irgendwie genau an der richtigen Stelle. Danach haben wir uns einen Sturmflutfilm angeschaut. Wenn man hier unterwegs ist und die Hallig bei strahlendem Sonnenschein erlebt, vergisst man leicht, welchen Naturgewalten die Menschen hier früher und teilweise auch heute noch ausgesetzt sind. Der Film hat das eindrucksvoll gezeigt.

Danach wurde es wieder etwas entspannter. Wir haben einige Galerien besucht und uns die ausgestellten Bilder und Kunstwerke angesehen. Solche kleinen Galerien haben immer ihren eigenen Charme. Man merkt, dass viele Künstler hier von der Landschaft, dem Licht und der besonderen Atmosphäre der Hallig inspiriert werden.

Mittags gab es dann eine Kombination, die an der Nordsee eigentlich immer funktioniert: Kaffee und Fischbrötchen. Viel mehr braucht es manchmal gar nicht. Frischer Fisch, ein schöner Platz zum Sitzen und die Aussicht auf einen wolkenlosen Himmel.

Auf dem Rückweg zu unserem Apartment haben wir dann noch einen weiteren Kaffee getrunken. Urlaub bedeutet schließlich auch, dass man keinen Grund braucht, um sich einfach irgendwo hinzusetzen und den Moment zu genießen.

Zurück im Apartment stand zunächst einmal Ausruhen auf dem Programm. Nach mehreren Stunden zu Fuß über die Hallig tat das durchaus gut. Außerdem war das Wetter heute wirklich bemerkenswert. Den ganzen Tag wolkenloser Himmel und strahlender Sonnenschein. Für Hallig Hooge ist das schon ein kleines Geschenk. Die Weite, das Licht und die Farben wirken bei solchem Wetter noch einmal ganz anders.

Jetzt geht es gleich nebenan in den Friesenpesel. Dort wartet heute Abend Labskaus auf uns. Allein das gehört eigentlich schon zu einem Nordseeurlaub dazu. Ob man Labskaus nun liebt oder zunächst skeptisch betrachtet – probieren muss man ihn hier einfach.

Danach werden wir den Abend wieder ganz entspannt ausklingen lassen. Wahrscheinlich noch ein bisschen draußen sitzen, die Ruhe genießen und einfach froh sein, dass wir hier sind.

Wenn ich auf den Tag zurückblicke, dann war das genau die Art von Urlaubstag, die ich mir erhofft hatte: viel gesehen, viel gelaufen, gutes Wetter, nette Gespräche, Fischbrötchen, Kaffee und vor allem keine Hektik. Nach den letzten arbeitsreichen Wochen fühlt sich das gerade ziemlich perfekt an.

Montag, 22. Juni 2026

22.6.2026: Der Tag, an dem der Urlaub begann

Heute war einer dieser Tage, bei denen ich schon morgens wusste, dass er etwas Besonderes werden würde. Nach der Zwischenübernachtung in Rendsburg begann der Tag zunächst mit einem wirklich tollen Frühstück. Allein der Blick auf den Nord-Ostsee-Kanal war schon Urlaub pur. Während draußen die Schiffe vorbeizogen, konnte ich ganz entspannt frühstücken und musste ausnahmsweise einmal nicht darüber nachdenken, wann die nächste Besprechung beginnt oder welche E-Mail noch beantwortet werden muss.

Danach haben wir den wunderschönen Vormittag genutzt und sind noch eine Runde mit der berühmten Schwimmfähre gefahren. Das hat richtig Spaß gemacht. Es sind oft genau diese kleinen Dinge, die eine Reise besonders machen. Man sitzt auf einer Fähre, schaut auf das Wasser, beobachtet die Schiffe und merkt plötzlich, wie weit der Alltag eigentlich entfernt ist.

Irgendwann hieß es dann aber Abschied von Rendsburg nehmen und die eigentliche Reise fortsetzen. Das Ziel war schließlich Hallig Hooge. Unterwegs trafen wir unsere Freunde Anke und Bernd, mit denen wir die kommenden Tage verbringen werden. Natürlich wurde erst einmal lecker gegessen, bevor es weiterging.

Auch die Überfahrt verlief erfreulich ruhig. Das ist an der Nordsee keineswegs selbstverständlich und wurde entsprechend gerne mitgenommen. Als Hallig Hooge schließlich näher kam, stellte sich dieses besondere Gefühl ein, das man nur an Orten erlebt, die so ganz anders sind als der Alltag zu Hause.

Nach der Ankunft haben wir unser Apartment bezogen – und ich muss sagen: Das hat sich wirklich gelohnt. Alles macht einen hervorragenden Eindruck und passt perfekt zu dem, was ich mir von diesen Urlaubstagen erhofft hatte.

Jetzt sitzen wir gerade noch draußen und genießen einfach den Abend. Die Sonne steht tief, es ist angenehm ruhig und die typische Hallig-Atmosphäre ist überall zu spüren. Die Mädels sind noch unterwegs und machen Bilder, während ich einfach die Ruhe genieße.

Und genau diese Ruhe ist wahrscheinlich das Beeindruckendste. Kein Verkehrslärm, keine Autobahn, keine Hotelgänge, keine Termine, keine To-do-Listen. Stattdessen Weite, frische Luft, Vogelstimmen und das Gefühl, dass die Welt hier ein bisschen langsamer läuft.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war er genau das, was ein Urlaubstag sein sollte: entspannt, abwechslungsreich und voller schöner Eindrücke. Der Vormittag in Rendsburg, die Fähre, die Überfahrt, das Apartment und jetzt dieser ruhige Abend auf Hallig Hooge.

Die letzten Wochen waren voll mit Bürotagen, Vorlesungen, Podcasts, Erbschaftsunterlagen und Dienstreisen. Heute fühlt sich das alles plötzlich sehr weit weg an.

Und während die Sonne langsam untergeht und die Hallig immer ruhiger wird, habe ich das Gefühl, dass der Urlaub jetzt wirklich angekommen ist. 

Sonntag, 21. Juni 2026

21.6.2026: Urlaubsbeginn

Heute war es endlich so weit: Urlaubsbeginn. Allein dieses Wort klingt schon deutlich angenehmer als Büro, Hotelübernachtung oder Autobahn Richtung Grevenmacher. Entsprechend habe ich den Tag erst einmal entspannt begonnen und bis neun Uhr geschlafen. Nach den letzten Wochen mit Dienstreisen, Vorlesungen, Podcasts, Erbschaftsangelegenheiten und allerlei anderen Projekten war das genau die richtige Entscheidung.

Am Vormittag habe ich noch ein paar Kleinigkeiten erledigt. Die letzten Handgriffe vor einer Reise sind ja immer ähnlich: hier noch etwas kontrollieren, dort noch etwas weglegen, vielleicht noch eine Nachricht beantworten und prüfen, ob wirklich alles im Koffer gelandet ist. Irgendwann war dann aber alles erledigt und gegen elf Uhr ging es auf die Autobahn.

Ziel des Tages war die Zwischenübernachtung in Rendsburg, bevor morgen die eigentliche Reise weitergeht. Bis Hamburg lief die Fahrt erstaunlich gut. Fast schon verdächtig gut. Doch danach zeigte die Autobahn wieder ihr wahres Gesicht. Ein Stau nach dem anderen sorgte dafür, dass sich die letzten Kilometer deutlich länger anfühlten als geplant. Irgendwann fragt man sich bei solchen Fahrten nicht mehr, wann man ankommt, sondern nur noch, welcher Stau der nächste sein wird.

Trotzdem kamen wir schließlich gegen halb sieben in Rendsburg an. Und das Warten hat sich gelohnt. Das Hotel liegt direkt am Nord-Ostsee-Kanal und macht schon beim Ankommen einen richtig guten Eindruck. Nach dem Einchecken wurden die Koffer ausgepackt und zum ersten Mal hatte ich wirklich das Gefühl: Jetzt beginnt der Urlaub.

Lange im Zimmer geblieben sind wir allerdings nicht. Stattdessen ging es direkt durch den Tunnel auf die andere Seite des Kanals zum Griechen. Allein der Weg dorthin hatte schon etwas Besonderes. Und das Essen war dann genauso gut wie erhofft. Nach mehreren Stunden Autofahrt schmeckt ein ordentliches Abendessen ohnehin doppelt gut. Und wenn dann noch alles passt, ist das der perfekte Start in die Urlaubswoche.

Nach dem Essen haben wir noch ein paar Fotos gemacht. Gerade am Nord-Ostsee-Kanal gibt es genug Motive, die man festhalten möchte. Schiffe, Wasser, Abendstimmung – und vor allem das Gefühl, endlich nicht mehr unterwegs sein zu müssen.

Zurück im Hotelzimmer gab es dann noch einen gemütlichen Tagesausklang mit einem Getränk. Keine Termine mehr, keine Koffer mehr schleppen, keine E-Mails, keine Vorlesungsunterlagen. Einfach sitzen, entspannen und den ersten Urlaubstag ausklingen lassen.

Wenn ich auf den Tag zurückblicke, dann war die Anreise zwar länger und stauanfälliger als gewünscht, aber am Ende zählt das Ergebnis: Wir sind angekommen, das Hotel gefällt, das Essen war hervorragend und morgen geht die Reise weiter Richtung Hallig Hooge.

Der Urlaub hat begonnen. Und das fühlt sich ziemlich gut an.

27.6.2026: Der Tag, an dem die Hitze den Takt vorgab

Heute war wieder einer dieser echten Hochsommertage. Mit weit über 35 Grad gab es eigentlich keinen vernünftigen Grund, sich unnötig nach dr...