Heute war ein richtig bewegungsreicher Urlaubstag, also nicht dieses dekorative „Ich bin mal kurz zum Balkon gegangen“, sondern schon eher die Version, bei der ich am Ende des Tages guten Gewissens sagen kann: Ich habe heute wirklich Strecke gemacht. Erst mal raus zum Bäcker, Baguette holen – das gehört ja inzwischen so fest zu meinem Urlaubsleben wie der erste Kaffee und der Blick, ob das Wetter heute eher „Strand“ oder „Ausrede“ sagt. Danach in Ruhe gefrühstückt, also vernünftig die Grundlage gelegt, und dann direkt weiter auf den Markt. Das ist im Urlaub immer eine schöne Mischung aus Pflicht, Ritual und ein bisschen Schaulaufen: gucken, was es gibt, Menschen beobachten, und so tun, als wäre ich völlig immun gegen alles, was ich eigentlich gar nicht brauche.
Wieder zurück habe ich erst mal Podcasts gehört, also den Kopf ein bisschen beschäftigt, bevor der Körper wieder ranmusste. Und dann kam die nächste Runde: Munzee spielen, also einmal Cunit und zurück. Das ist ja auch so ein herrlich modernes Urlaubsmodell – ich gehe spazieren, aber mit Mission. Nicht einfach nur laufen, nein, ich sammle nebenbei noch digitale Beute ein und kann mir damit einreden, dass der Spaziergang eine Art geostrategische Spezialoperation war. Auf jeden Fall war das wieder ordentlich Bewegung, und genau so mag ich das hier: nicht verkrampft sportlich, sondern einfach unterwegs sein, Luft, Strecke, Sonne oder Wind mitnehmen und am Ende merken, dass ich mehr gemacht habe, als ich morgens beim Baguetteholen noch dachte.
Jetzt habe ich noch ein paar Sachen erledigt, also den Tag nicht nur beweglich, sondern auch halbwegs ordentlich abgeschlossen, und gleich geht’s irgendwo essen. Das ist sowieso einer der schönsten Urlaubsmomente: noch nicht genau wissen, wo man landet, aber sicher sein, dass irgendein Ort gleich einladend aussieht und dann spontan den Abend gewinnt. Ich mag dieses „mal gucken“, weil es immer nach Freiheit schmeckt – heute kein großer Plan, nur Appetit und die Hoffnung, dass irgendwo schon ein Tisch, ein gutes Essen und ein netter Abschluss auf mich warten.
Mein humorvolles Tagebuch
Freitag, 20. März 2026
20.3.2026: Bewegung ist auch Urlaub: Ich hole Baguette, marschiere nach Cunit und lasse mich jetzt kulinarisch überraschen
Donnerstag, 19. März 2026
19.3.2026: Sturmfrei, aber nicht ganz freiwillig: Ich mache es mir drinnen gemütlich und warte auf die Windlücke
Heute war ein ruhiger Tag – nicht, weil ich ihn so minutiös geplant hätte, sondern weil das Wetter beschlossen hat, die Regie zu übernehmen. Draußen war es stürmisch, und nachdem wir die Nacht etwas länger ausgedehnt hatten, gab es Frühstück erst gegen 12 Uhr. Klassischer Urlaubsrhythmus: spät starten und sich dabei trotzdem so fühlen, als hätte man alles im Griff.
Der Blick nach draußen hat dann schnell klargemacht, dass heute kein Tag für große Unternehmungen ist. Es war ziemlich windig, und ehrlich gesagt nicht gerade einladend, sich freiwillig in diesen Luftstrom zu stellen und so zu tun, als wäre das erfrischend. Also habe ich das gemacht, was man in solchen Momenten am besten macht: drinnen bleiben und es sich gemütlich einrichten. Ich habe Podcasts gehört, ein paar private Dinge am PC erledigt, nebenbei Musik laufen lassen und auch ein bisschen ferngesehen. So ein Tag hat ja auch etwas – kein Druck, kein Programm, einfach treiben lassen und den Kopf sortieren.
Inzwischen hat der Wind etwas nachgelassen, und immerhin ist es trocken geblieben, kein Regen, was ja schon mal die halbe Miete ist. Jetzt überlegen wir, ob wir gleich noch herausgehen und eine Kleinigkeit essen. Das ist genau diese typische Urlaubssituation: Man schaut aus dem Fenster, wägt ab, diskutiert kurz und entscheidet dann spontan, ob man sich noch mal aufrafft oder den Abend doch komplett in der gemütlichen Version durchzieht. Egal wie es ausgeht – heute war auf jeden Fall ein Tag, der gezeigt hat, dass auch Nichtstun im Urlaub ziemlich gut funktionieren kann.
Mittwoch, 18. März 2026
18.3.2026: Barcelona gratis, Newcastle überall und ich wieder zuverlässig durch die Altstadt marschiert
Heute bin ich mal wieder nach Barcelona gefahren, und die erste Überraschung kam schon, bevor die Stadt überhaupt richtig losging: Die Fahrt mit der Bahn hat nichts gekostet, weil wir eine Bonus-Fahrkarte bekommen hatten. Das sind ja die schönsten Überraschungen – nicht philosophisch tief, aber sofort sympathisch. Ich fahre also in eine der teuersten Versuchungen Europas und starte den Tag mit dem seltenen Gefühl, im öffentlichen Verkehr mal nicht direkt finanziell gemaßregelt zu werden.
Barcelona selbst war heute voll mit Newcastle-Fans, weil die heute Abend bei Barça in der Champions League gespielt haben. Das war schon ein besonderes Stadtbild: Überall Trikots, Gruppen, Stimmen, Bierlaune und dieses internationale Fußball-Gewusel, bei dem man sofort merkt, dass heute nicht einfach nur ein normaler Stadtbummel-Tag ist. Ich finde das ja immer ganz unterhaltsam, solange keiner meint, eine Fußgängerzone sei eine persönliche Fankurve mit Vorfahrtsrecht.
Wie eigentlich immer bin ich dann von Passeig de Gràcia durch die Altstadt zum Hafen gelaufen und über die Rambla wieder zurück. Das ist inzwischen fast schon mein Barcelona-Ritual: ein verlässlicher Weg durch Schönheit, Menschenmassen und die ständige Versuchung, irgendwo stehen zu bleiben, zu gucken, einen Kaffee zu trinken oder einfach nur so zu tun, als würde ich hier halb wohnen. Die Altstadt hat ja diese besondere Gabe, mich gleichzeitig romantisch und leicht orientierungslos zu machen. Und der Hafen ist dann wieder der Moment, in dem alles etwas weiter wird, luftiger, entspannter, bevor es über die Rambla wieder zurück in das geordnete Chaos geht.
Am Ende hat Kerstin natürlich noch den einen oder anderen Textilladen besucht, was auf solchen Ausflügen ungefähr so sicher ist wie Touristen auf der Rambla. Ich sage immer „den einen oder anderen“, aber wir wissen beide, dass das eine sehr dehnbare Formulierung ist und in der Praxis irgendwo zwischen „nur mal kurz schauen“ und „wir brauchen einen strategischen Endspurt“ liegen kann. Ich bin da inzwischen ganz erfahren: geduldig bleiben, freundlich gucken, nicht zu früh fragen, ob es noch lange dauert.
Wieder zu Hause gab es dann Reste von gestern: Bratwurst und Spaghetti. Klingt im ersten Moment wie eine kulinarische Koalition, die man nicht in jeder Sterneküche serviert bekommt, war aber absolut okay. Im Urlaub schmecken Reste ja oft besser als sie theoretisch dürften, einfach weil man müde, zufrieden und nicht mehr entscheidungsfähig ist. Jetzt gucken wir Champions League im Fernsehen und legen die Beine hoch – genau richtig nach einem Tag mit Bahnbonus, Barcelona-Marsch, Fußballfans und Textilhandel. So darf ein Ausflug enden: erst Stadt, dann Sofa.
Dienstag, 17. März 2026
17.3.2026: Sonne, Strand und Boiler-Panik: Ich bade nicht im Meer, aber fast unfreiwillig im Kaltwasserprogramm
Heute war ein ruhiger, sonniger Urlaubstag, also genau die Sorte Tag, für die ich hergekommen bin. Ich habe lang geschlafen, dann schön in Ruhe gefrühstückt und den Vormittag erst mal ganz entspannt angehen lassen. Dazu ein paar Podcasts gehört, also den Kopf freundlich beschäftigt, ohne ihn gleich wieder in Arbeitslaune zu versetzen. Anschließend war ich zwei Stunden am Strand, und das war wirklich schön – Sonne, Luft, Meer, genau die richtige Mischung aus Nichtstun und Wohlfühlen. Nur das Wasser ist noch zu kalt zum Baden. Ich habe kurz darüber nachgedacht, aber mein Körper und mein Mut waren sich erstaunlich schnell einig: anschauen ja, rein gehen nein. Ich muss ja nicht jeden Urlaubsreiz direkt als Mutprobe missverstehen.
Wieder zu Hause kam dann allerdings der klassische kleine Ferienwohnungs-Moment, bei dem der Tag kurz vom Entspannungsfilm in eine leichte Hausmeister-Komödie kippt: Das warme Wasser war weg. Und ich kenne mich – ich traue mich nicht, am Boiler herumzudrehen, weil genau solche Aktionen bei mir das Potenzial haben, aus „kurz gucken“ ein Kapitel mit dem Titel „Wie ich versehentlich die Warmwasserversorgung Spaniens lahmlegte“ zu machen. Also lasse ich da schön die Finger von. Gleich kommt noch der Bruder der Vermieterin vorbei, um wieder Druck auf den Boiler zu bringen, was technisch völlig logisch klingt, aber sprachlich immer so wirkt, als würde jemand einer widerspenstigen Maschine erst mal gut zureden müssen.
Bis dahin machen wir einfach einen auf ruhig, was bei so einem Tag ja ohnehin die richtige Haltung ist. Und heute Abend gibt’s wieder Fußball: Bayer 04 spielt in der Champions League bei Arsenal. Das ist dann genau die richtige Abendunterhaltung – ich sitze entspannt da, hoffe auf ein gutes Spiel und tue natürlich so, als würde ich alles ganz gelassen sehen, obwohl ich innerlich nach zehn Minuten vermutlich wieder jede Zweikampfbewertung persönlich nehme. Wenn das warme Wasser wieder läuft und Bayer einen guten Abend erwischt, war das am Ende trotz Boiler-Zwischenfall ein ziemlich runder Urlaubst
Montag, 16. März 2026
16.3.2026: Ruhiger Urlaubstag mit Aussicht, Frikadellenplan und einem kleinen Nickerchen zwischendurch
Heute war ein richtig ruhiger Urlaubstag. Ich habe lang geschlafen und danach in aller Ruhe gefrühstückt – genau so, wie ein Urlaubsmorgen für mich sein muss. Noch vor dem Frühstück habe ich kurz mit Kollegen ein paar geschäftliche Dinge besprochen, damit ein paar offene Punkte erledigt sind und mir später nicht mehr im Kopf herumspuken.
Danach bin ich einkaufen gefahren. Auf dem Weg dorthin habe ich in Cunit noch einen schönen Aussichtspunkt angefahren und dort ein paar Bilder gemacht. Ich mag solche spontanen Stopps total – einfach kurz anhalten, schauen, die Aussicht genießen und den Moment festhalten.
Wieder zu Hause habe ich noch den Rest der geschäftlichen Sachen geklärt, damit das Thema wirklich vom Tisch ist. Danach gab es Kaffee und einen Podcast, und dabei habe ich gleich noch einen kurzen Mittagsschlaf eingebaut. Das ist im Urlaub für mich die perfekte Kombination: ein bisschen zuhören, ein bisschen wegdösen und danach wieder frisch sein.
Jetzt erledige ich noch ein paar private Dinge am PC, einfach ein paar Kleinigkeiten, die ich ohnehin machen wollte. Heute Abend kochen wir dann selber: Frikadellen mit Kartoffeln und Gemüse. Das klingt nach genau dem richtigen Abendessen für einen entspannten Tag. Danach machen wir einfach einen ruhigen Abend – nichts Großes, einfach gemütlich ausklingen lassen.
Sonntag, 15. März 2026
15.3.2026: Sommertag mit Spätstart, Spaziergangsglück und der großen Pizza-Revanche am Bahnhof
Heute war ein schöner Sommertag, auch wenn ich ehrlicherweise die Hälfte davon verschlafen habe. Aber gut, Urlaub ist nun mal auch dazu da, den Schlaf nachzuholen, den man zu Hause immer so tut, als würde man ihn gar nicht brauchen. Frühstück gab es deshalb erst um 12 Uhr, was streng genommen schon fast in Richtung Mittagessen ging, aber mit Baguette und Kaffee nenne ich das trotzdem noch ganz selbstbewusst Frühstück. Danach habe ich ein bisschen gelesen, also den Tag erst mal ruhig weiterlaufen lassen, ohne direkt in großen Aktionismus zu verfallen.
Am Nachmittag bin ich dann schön nach Cunit spaziert, und das war genau die richtige Entscheidung. So ein Spaziergang ist für mich im Urlaub oft der beste Teil des Tages: kein Programm, kein Ziel mit Druck, einfach laufen, schauen, Gedanken sortieren und die Wärme mitnehmen. Wieder zu Hause gab es dann Kaffee und Podcasts, also meinen ganz persönlichen Standard für „ich fahre jetzt innerlich noch mal einen Gang runter“.
Jetzt läuft noch ein wenig Fußball nebenbei, und gleich gibt es einen neuen Anlauf beim Italiener am Bahnhof – hoffentlich diesmal mit leckerer Pizza und ohne irgendeine Überraschung auf dem Teller oder im Service. Ich finde ja, nach einem Sommertag mit Langschlaf, Lesen, Spaziergang und Kaffee hat man sich ein richtig gutes Abendessen redlich verdient. Heute klingt also sehr nach einem dieser Urlaubstage, die gar nicht spektakulär sein müssen, um genau richtig zu sein.
Samstag, 14. März 2026
14.3.2026: Komischer Urlaubstag: Ich sammle Munzees, pflege meinen Rücken und ärgere mich ein bisschen über ein 1:1
Heute war irgendwie ein komischer Tag. Morgens bin ich nach dem Regen immerhin im Trockenen losgekommen und habe mein Baguette geholt, unterwegs noch ein paar Munzees eingesammelt – also eine Mischung aus Frühstücksmission und kleinem Spaziergangsspiel. Nach dem Frühstück habe ich es dann ruhig angehen lassen: erst Podcasts gehört und dabei sogar einen Mittagsschlaf eingelegt. Das war vermutlich auch nötig, denn mein Rücken macht mir seit der Golfrunde ziemliche Probleme. Diese Zerrung erinnert mich heute ziemlich deutlich daran, dass der letzte Schlag auf dem Platz vielleicht doch etwas zu ehrgeizig war.
Am Nachmittag habe ich Bayer 04 gegen Bayern geschaut. Das war wirklich ein tolles Spiel, intensiv, viele gute Aktionen – aber am Ende leider nur ein 1:1. Einerseits kann ich mit dem Punkt leben, andererseits habe ich natürlich kurz gedacht: Da wäre vielleicht noch mehr drin gewesen. So ist Fußball eben – besonders wenn ich meiner Mannschaft beim Spielen zusehe.
Jetzt ist noch die Putzfrau da und bringt wieder Ordnung in die Wohnung, während ich schon darüber nachdenke, wo wir später essen gehen. Der Tag war zwar ein bisschen durcheinander, aber genau das gehört im Urlaub manchmal auch dazu: ein bisschen Bewegung, ein bisschen Pause, ein bisschen Fußball – und am Ende einfach schauen, wohin der Abend führt.
20.3.2026: Bewegung ist auch Urlaub: Ich hole Baguette, marschiere nach Cunit und lasse mich jetzt kulinarisch überraschen
Heute war ein richtig bewegungsreicher Urlaubstag, also nicht dieses dekorative „Ich bin mal kurz zum Balkon gegangen“, sondern schon eher d...
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Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
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Manche Tage sind wie ein Puzzlespiel mit verschwundenem Deckelbild: Man weiß, wie’s ungefähr aussehen soll, aber es dauert eben, bis alles p...
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Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...