Mittwoch, 22. April 2026

22.4.2026: Terminstau im Rentnermodus: Ich renne von der Pediküre ins Pokalfieber und hoffe heimlich auf das Wunder

Heute habe ich gemerkt, dass ich so viele Termine auf einmal gar nicht mehr gewohnt bin – zumindest nicht mehr in diesem „Rentner-Modus“, in dem eigentlich alles etwas entspannter laufen soll. Nach dem Frühstück habe ich kurz Mails gecheckt und ein paar Daten kopiert, also den Kopf einmal in den Arbeitsmodus gebracht, bevor es direkt weiterging zu Jenny zur Pediküre. Das war ja der Termin, der vor drei Wochen ausgefallen ist – jetzt also endlich nachgeholt. Auch so ein Punkt, den man dann im Kopf abhaken kann.

Jetzt sitze ich hier noch schnell am Rechner und erledige ein paar Dinge, bevor es gleich wieder weitergeht. Mein Freund Frosch kommt gleich vorbei und bleibt ein paar Stunden, weil er später seine Frau vom Flughafen abholen muss. Das passt ganz gut, ein bisschen quatschen, ein bisschen Zeit überbrücken – bevor es dann richtig losgeht.

Denn um 18 Uhr fahren wir zum Pokalspiel von Bayer 04 Leverkusen gegen FC Bayern München nach Leverkusen. Vorher gibt’s noch den Busempfang, also wieder ordentlich Stimmung und Spektakel – genau diese Momente, die ich im Stadion besonders mag, weil sie schon vor dem Anpfiff das Gefühl geben, dass heute etwas Großes passieren könnte.

Ich bin ehrlich: Große Hoffnung habe ich nicht, dass Bayer das heute gewinnt. Aber genau das ist ja das Gefährliche am Fußball – manchmal passieren die Dinge dann doch, wenn man am wenigsten damit rechnet. Vielleicht gibt’s ja heute Abend die Überraschung. Und wenn nicht, habe ich zumindest einen Abend mit Stimmung, Freunden und Fußball – und das ist ja auch schon eine ziemlich gute Kombination.

Dienstag, 21. April 2026

21.4.2026: Mischtag mit Sparkassen-Nerv, Sport-Reset und Steak als versöhnlichem Finale

Heute war ein klassischer Mischtag. Ich bin zunächst zur Sparkasse gegangen, um in der Erbangelegenheit weiterzukommen – und wurde erst mal ausgebremst. „Geht nicht“, hieß es. Allerdings nur bei der Sparkasse, was die Sache irgendwie noch absurder macht, weil ich mir denke: Es kann ja nicht überall gleichzeitig unmöglich sein. Solche Termine kosten Nerven, weil ich hingehe mit dem Plan, etwas zu klären, und am Ende mit dem Gefühl rauskomme, eher neue Fragen eingesammelt zu haben als Lösungen. Aber gut, das Thema ist damit nicht erledigt, sondern nur verschoben – und ich weiß ja inzwischen, dass man bei solchen Dingen einfach dranbleiben muss.

Am frühen Nachmittag bin ich dann zum Sport gegangen, und das war genau richtig. Einmal Bewegung, einmal Kopf frei bekommen, einmal raus aus diesem „Papierkram blockiert alles“-Modus. Danach fühlt sich vieles automatisch weniger kompliziert an, auch wenn sich inhaltlich natürlich nichts verändert hat.

Zu Hause hatte Kerstin ihre Freundinnen zu Gast, also habe ich mich ganz entspannt ins Büro zurückgezogen. Auch nicht die schlechteste Lösung – ein bisschen Ruhe, ein bisschen mein eigener Bereich, und ich muss nicht zwischen Kaffeetassen und Gesprächsrunden navigieren.

Jetzt gibt’s gleich Steak mit Pommes, und das ist ehrlich gesagt genau das richtige Gegengewicht zu einem Tag, der zwischendurch eher zäh war. Danach wird’s ein ruhiger Abend. Kein großes Programm mehr, einfach runterfahren und den Tag sauber abschließen.

Montag, 20. April 2026

20.4.2026: Montag für Fortgeschrittene: Ich entsorge Altglas, produziere Podcasts und diskutiere Preise bei De Uel

Montag, Wochenbeginn – und ich nenne das ja gerne den „Rentner-Montag“, auch wenn ich gefühlt mehr organisiere als mancher Vollzeitplaner. Nach dem Frühstück habe ich erst mal den Wocheneinkauf erledigt und vor allem Altglas weggebracht. Das ist immer so eine unscheinbare, aber extrem befriedigende Aufgabe: Flaschen weg, Platz frei, und für einen kurzen Moment habe ich das Gefühl, mein Leben sei komplett strukturiert.

Den Nachmittag habe ich dann damit verbracht, Termine zu koordinieren – also wieder ein bisschen Kalender-Tetris gespielt – und drei kurze Podcasts aufgenommen, geschnitten und direkt online gestellt. Das ist so eine dieser Phasen, in denen alles ineinandergreift: aufnehmen, schneiden, hochladen – und am Ende steht etwas Fertiges da. Genau diese Effizienz macht dann auch Spaß, weil ich sehe, dass ich wirklich etwas geschafft habe.

Am Abend ging’s dann nach Düsseldorf zum Treffen mit meinem alten Freund Frank Müller. Wie immer waren wir im Brauerei Zum Uerige, also quasi unser Standard-Treffpunkt. Ich mag solche Routinen, weil sie Verlässlichkeit haben: Ort klar, Gesellschaft gut, Gespräche sowieso. Nur eine Sache hat heute gestört – unser „Salat rustikal“ ist inzwischen deutlich zu teuer geworden. Das ist genau dieser Moment, in dem ich beim Blick auf die Rechnung kurz denke: „War das jetzt der Salat oder schon eine Beteiligung am Laden?“

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir beim nächsten Mal eine Alternative testen werden. Ein bisschen Veränderung schadet ja nicht, vor allem wenn sie sich auch finanziell wieder etwas normaler anfühlt. Trotzdem: gutes Treffen, gute Gespräche – und am Ende zählt das mehr als der Preis des Salats.

Sonntag, 19. April 2026

19.4.2026: Sonntag im Erholungsmodus: Ich schlafe aus, verarbeite Handball-Realität und greife endlich zum Lesestapel

Heute ist Sonntag, und nach zwei Tagen Frankfurt plus abendlichem Kegeln war klar: Ich schlafe erst mal richtig aus. Es wurde dann 11 Uhr – ich nenne das eine solide Regenerationseinheit und kein Verschlafen. Danach gab es nur ein kurzes Frühstück, eher funktional als festlich, und ich habe direkt ein paar Podcasts gehört, um langsam wieder in den Tag zu kommen.

Am frühen Nachmittag habe ich ein paar Sachen vorbereitet, also den Kopf ein bisschen sortiert, bevor es sportlich im Sitzen weiterging: Handball-Pokalfinale. Nach dem starken Auftritt meines BHC gestern im Halbfinale gegen die hoch favorisierten Magdeburger hatte ich natürlich noch ein bisschen Hoffnung, aber heute war gegen Berlin einfach nichts zu holen. Der Favorit hat das klar gemacht. Trotzdem: insgesamt eine gute Leistung, und allein das Halbfinale war schon ein echtes Highlight. Ich kann damit leben – man muss auch anerkennen, wenn der Gegner einfach stärker ist.

Jetzt habe ich gerade noch ein paar Dinge von meiner Liste abgearbeitet, also den Sonntag nicht komplett im Sofa-Modus verbracht, sondern zumindest ein bisschen Ordnung reingebracht. Gleich gibt’s Pizza, was nach so einem Tag genau richtig ist: unkompliziert, lecker und ohne großen Aufwand.

Und heute Abend nehme ich mir endlich meinen Lesestapel vor. Der schaut mich schon länger vorwurfsvoll an, und heute ist genau der richtige Moment, mal wieder ein paar Seiten wegzuschaffen. Kein Fußball, kein großes Programm – einfach lesen, runterfahren und den Sonntag sauber ausklingen lassen.

Samstag, 18. April 2026

18.4.2026: Was für ein Tag: Ich schlafe schlecht, improvisiere mich durch Bahnchaos und rette den Abend mit Schnitzel und Bier

Heute war wirklich ein komischer Tag. Die Nacht im Hotel war wieder so eine klassische „Ich bin zwar im Bett, aber irgendwie nicht wirklich im Schlaf“-Nummer. Laut Gefühl vielleicht 80 % Schlafqualität, also besser als sonst – aber ehrlich gesagt immer noch schlecht. Ich war gefühlt jede Stunde wach, und morgens merke ich dann direkt: Das wird kein Tag mit voller Energie. Dazu kommt noch, dass das Hotel früher, als es noch Flemmings hieß, irgendwie besser war. Da gab es beim Frühstück noch Spiegeleier, rote Bohnen und ein bisschen mehr Auswahl. Heute: Standardprogramm – Brötchen, Kaffee, Saft, ein bisschen Käse und Aufschnitt. Funktioniert, aber begeistert mich nicht. Ich muss mir für die nächsten Frankfurt-Termine echt mal eine Alternative überlegen.

Die Vorlesung selbst war dann zum Glück okay. Ich kannte die Leute ja schon vom Abendessen gestern, das macht es immer entspannter. Es hat Spaß gemacht, aber ich habe gemerkt, dass den Teilnehmern gegen Ende die Energie fehlt. Eigentlich sollte es bis 17 Uhr gehen, aber um 16:30 Uhr war dann einfach Schluss. Man merkt dann irgendwann, dass der Kopf nicht mehr sauber mitmacht, und dann bringt es auch nichts, das krampfhaft durchzuziehen.

Die Rückfahrt war dann wieder ein Kapitel für sich. Erst S-Bahn-Verspätung, dann jede Menge Eintracht-Fans auf dem Weg ins Stadion – Stimmung okay, Organisation eher weniger. In der Bahn ging wohl eine Tür nicht zu, und dazu kam noch irgendeine Lokführer-Konstellation, die dafür gesorgt hat, dass am Hauptbahnhof nur eingleisig gefahren werden konnte. Ich habe dann am Flughafen umgestiegen und tatsächlich sofort einen Intercity bekommen – das war mal ein kleiner Lichtblick. Aber natürlich blieb es nicht dabei: In Köln-Deutz dann noch zehn Minuten Stillstand wegen Feuerwehreinsatz, angeblich jemand auf den Gleisen. Also wieder warten, wieder durchatmen.

Am Ende bin ich immerhin pünktlich in Düsseldorf angekommen. Natürlich habe ich genau den 782er verpasst – das gehört inzwischen ja fast zum Ritual – und stehe jetzt 20 Minuten an der Werstener Dorfstraße und warte auf den nächsten. Gleich geht’s dann direkt weiter zum Kegeln, ich werde so gegen 20:30 Uhr da sein.

Und ganz ehrlich: Ich freue mich jetzt einfach auf ein gutes Schnitzel, ein kaltes Bier und einen entspannten Abend mit Freunden. Nach so einem Tag ist genau das die richtige Therapie.

Freitag, 17. April 2026

17.4.2026: Reise- und Organisationstag: Ich treffe meinen Chef, fahre pünktlich Bahn und rolle den Abend in Friedberg aus

Heute war ein klassischer Organisations- und Reisetag. Ich bin um neun Uhr aus den Federn, habe kurz gefrühstückt und noch ein paar Dinge erledigt, bevor ich um elf Uhr zum Meeting mit meinem Chef nach Düsseldorf gefahren bin. Wir haben uns in der Nähe des Hauptbahnhofs getroffen, wollten eigentlich noch eine Kleinigkeit trinken – aber die Bedienung hatte offenbar andere Prioritäten. Also haben wir das Thema „Getränk“ kurzerhand gestrichen und uns direkt auf die Inhalte konzentriert. War am Ende auch nicht schlimm, mein Chef wollte ohnehin später in Essen essen gehen.


Danach ging’s für mich weiter Richtung Frankfurt, und ich saß in einem komplett vollen Intercity. Und dann kam das, was man eigentlich kaum noch erwartet: Der Zug war auf die Minute pünktlich. Ich habe kurz überlegt, ob ich das irgendwo offiziell melden muss, weil es so selten vorkommt. Aber ich habe den Moment einfach genossen und bin entspannt angekommen.


Im Hotel habe ich dann eingecheckt, ein bisschen ausgepackt und mich kurz sortiert. Jetzt geht’s gleich weiter nach Friedberg, wo ab 18 Uhr das Abendessen mit den Seminarteilnehmern ansteht. Da lerne ich die Runde schon mal kennen, bevor ich sie morgen an der Frankfurt School den ganzen Tag „bespaßen“ darf. Das ist immer ein guter Einstieg: erst locker zusammenkommen, ein bisschen austauschen, und am nächsten Tag geht’s dann inhaltlich richtig los.


Unterm Strich ein runder Tag: ein bisschen Organisation, ein bisschen Reisen, ein bisschen Improvisation – und jetzt noch ein geselliger Abend als Übergang in den Seminartag.

Donnerstag, 16. April 2026

16.4.2026: Früh raus, Podcast durchgezogen und jetzt noch einmal Ruhe vor dem Wochenend-Sturm

Heute musste ich ausnahmsweise etwas früher raus, weil ab neun Uhr die Rauchmelder bei uns in der Wohnung getauscht werden sollten. Und ich muss sagen: Selten war ich so dankbar für Pünktlichkeit – Herr Hoff kam direkt am Anfang, hat das schnell erledigt, und damit war das Thema auch sofort wieder vom Tisch. Kein Warten, kein „kommt vielleicht später“, einfach rein, erledigt, fertig. So kann der Tag gerne anfangen.

Danach habe ich mich direkt an die Vorbereitung für den Podcast gesetzt, den ich um 13 Uhr mit Markus aufgenommen habe. Das lief gut, und im Anschluss habe ich auch gleich die Shownotes gemacht. Ich mag das, wenn ich solche Dinge direkt sauber abschließe und nicht noch Tage später irgendwo ein „müsste ich noch…“ im Kopf herumschwirrt.

Dann habe ich gemerkt: Jetzt ist genau der richtige Moment, das gute Wetter zu nutzen. Also bin ich runter zum Unterbacher See und Elbsee und eine Runde Fahrrad gefahren. Das war perfekt, einmal raus, Bewegung, Kopf freibekommen – genau der richtige Ausgleich nach dem ganzen Sitzen und Arbeiten.

Wieder zu Hause habe ich eine Kleinigkeit gegessen und mich dann direkt wieder an den Rechner gesetzt, um ein paar Bücher zu optimieren. Also noch einmal in den kreativen Modus, bevor es dann langsam Richtung Wochenende geht. Die Koffer für morgen sind auch schon gepackt, was mir ein gutes Gefühl gibt, weil ich morgen nicht mehr hektisch suchen muss.

Morgen geht’s erst zum Mittagessen mit meinem Chef nach Düsseldorf und anschließend weiter nach Frankfurt. Samstag ist dann den ganzen Tag Vorlesung angesagt und abends noch kegeln – also kein komplett ruhiges Wochenende, aber auch kein Stress-Marathon, eher so eine Mischung aus Arbeit, Austausch und ein bisschen Spaß.

Deshalb wird der Abend heute bewusst ruhig gehalten. Wenn ich gleich fertig bin, fahre ich runter, nichts Großes mehr, einfach ein bisschen entspannen, bevor es morgen wieder losgeht. Genau der richtige Übergang.

22.4.2026: Terminstau im Rentnermodus: Ich renne von der Pediküre ins Pokalfieber und hoffe heimlich auf das Wunder

Heute habe ich gemerkt, dass ich so viele Termine auf einmal gar nicht mehr gewohnt bin – zumindest nicht mehr in diesem „Rentner-Modus“, in...