Ob dieser Tag produktiv war? Nach nüchterner Aktenlage: ja. Nach innerem Gefühl: vermutlich auch ja, nur mit leichtem Tarnanstrich aus spätem Start, Kaffee und organisatorischem Kleinkram. Es war kein Tag, der morgens um sechs Uhr mit heroischem Blick aus dem Fenster begann, während im Hintergrund eine Motivationsmusik lief und irgendwo ein Notizbuch ehrfürchtig aufklappte. Eher begann er menschlich, vernünftig und damit fast schon verdächtig angenehm: ein bisschen ausschlafen, in Ruhe frühstücken, nicht sofort in den Maschinenraum des Lebens stürzen, sondern erstmal ankommen. Allein das ist bereits eine unterschätzte Form von Selbstmanagement, auch wenn es in keiner Produktivitäts-App als „strategische Regeneration mit Frühstückskomponente“ auftaucht.
Dann wurden ein paar Munzees gecaptured und deployed, was für Außenstehende klingt, als hätte man kleine digitale Haustiere durch eine bürokratische Grenzkontrolle geschleust. Aber es zählt. Es wurde etwas erledigt, verschoben, ausgelöst, in Bewegung gebracht. Und dann kam der eigentliche Brocken des Tages: um 13 Uhr die Podcastaufzeichnung mit dem Vorstand von MLP, also genau jenes Gespräch, das schon seit fast einem halben Jahr auf der Warteschleife kreiste wie ein Flugzeug über Frankfurt bei Gewitter. Mehrfach verschoben, neu terminiert, wieder eingeordnet, wahrscheinlich innerlich schon dreimal abgeschrieben und dann doch endlich umgesetzt. Das allein ist produktiv. Nicht nur, weil eine Aufnahme entstanden ist, sondern weil ein lange offener Punkt endlich von der geistigen To-do-Liste verschwunden ist. Solche Dinge haben ja die unangenehme Eigenschaft, im Kopf viel größer zu werden, je länger sie dort herumliegen. Wenn so ein Termin dann endlich stattfindet und der CFO anschließend sagt, es habe Spaß gemacht, darf man das durchaus als beruflichen kleinen Etappensieg verbuchen. Nicht gleich Konfetti aus der Decke, aber mindestens ein inneres Nicken mit leichter Champagner-Andeutung.
Nach dem Download der Daten kam dann nicht etwa der klassische Absturz auf das Sofa mit der Begründung „Ich habe heute schon gesprochen“, sondern der Gang ins Sportstudio. Eine schöne Stunde Sport, davon eine halbe Stunde Fahrradfahren und ein paar Übungen dazu: Das ist die Sorte Produktivität, die sich nicht sofort in E-Mails, Dateien oder Kalendereinträgen zeigt, aber trotzdem wirkt. Der Körper wurde bewegt, der Kopf wahrscheinlich einmal durchgelüftet, und die innere Festplatte konnte nach dem Podcast einmal defragmentieren. Gerade nach einem anspruchsvollen Gespräch ist Sport oft die eleganteste Form, das Gehirn wieder aus dem Konferenzmodus herauszubekommen. Man tritt in die Pedale, schaut irgendwohin, schwitzt ein bisschen und denkt irgendwann: Ja, vielleicht bin ich doch ein Mensch und nicht nur ein Termincontainer mit WLAN.
Zu Hause musste dann natürlich erstmal Kaffee sein. Das ist keine Unterbrechung, das ist ein verfassungsmäßig geschützter Übergangsritus zwischen körperlicher Aktivität und erneuter zivilisatorischer Einsatzfähigkeit. Ohne Kaffee direkt vom Sport in die Terminkoordination zu springen, wäre auch unnötig heldenhaft gewesen. Danach ging es weiter mit dem kleinteiligen, aber erstaunlich energiezehrenden Geschäft des modernen Berufslebens: Termine koordinieren, umlegen, neu ansetzen, abstimmen und vermutlich gedanklich mehrfach leise „warum ist Kalenderlogik eigentlich kein Schulfach?“ murmeln. Das sieht von außen unspektakulär aus, ist aber eine eigene Disziplin zwischen Diplomatie, Tetris und Wettervorhersage. Jeder verschobene Termin zieht drei andere mit sich, jeder freie Slot ist sofort wieder gefährdet, und am Ende fühlt man sich, als hätte man nicht nur Kalender gepflegt, sondern Verkehrsplanung für eine mittlere Großstadt betrieben.
Und dann wartet noch der Koffer. Morgen geht es für zwei Tage ins Büro nach Grevenmacher, also muss der Tag nicht nur abgeschlossen, sondern auch der nächste vorbereitet werden. Kofferpacken ist ja ebenfalls keine reine Haushaltsaufgabe, sondern eine kleine Zukunftswette: Welche Kleidung wird gebraucht? Was wird vergessen? Warum ist genau das Ladekabel verschwunden, das eben noch demonstrativ auf dem Tisch lag? Und braucht man wirklich drei Optionen für zwei Tage, oder ist das bereits textile Übervorsorge mit diplomatischem Einschlag?
In Summe: Ja, dieser Tag war produktiv. Nicht im Sinne eines komplett durchgetakteten Hochleistungsmonsters, das morgens um sieben schon drei Quartalsberichte analysiert, einen Podcast geschnitten und eine Zimmerpflanze strategisch neu ausgerichtet hat. Aber im echten, gelebten Sinne war er produktiv: erholt gestartet, digitale Kleinigkeiten erledigt, ein lange geplantes Vorstandsgespräch endlich aufgezeichnet, positive Rückmeldung bekommen, Sport gemacht, Termine sortiert und die Reise vorbereitet. Das ist kein verlorener Tag. Das ist ein Tag, der erst gemütlich die Schuhe gesucht und dann doch ordentlich Strecke gemacht hat.
Und jetzt darf der Champions-League-Abend kommen. Nach so einem Tagesprofil ist das auch keine Flucht vor der Produktivität, sondern ihr würdiger Ausklang. Der Arbeitstag hat geliefert, der Körper wurde bewegt, der Kalender wurde gezähmt, zumindest vorübergehend, und der Koffer wartet als letzter Endgegner mit Reißverschluss. Danach darf Fußball sein. Verdient ist verdient.
Mein humorvolles Tagebuch
Dienstag, 5. Mai 2026
5.5.2026: Der Tag, an dem Produktivität erst ausschlief und dann doch noch den Anzug anzog
Montag, 4. Mai 2026
4.5.2026: Der Tag, an dem Produktivität einen vollen Einkaufswagen schob
Ob dieser Tag am Ende als produktiv durchgeht oder eher als „solide Anwesenheit mit vereinzelten Leistungsspitzen“ verbucht werden muss, bleibt vorerst eine offene Bewertungsfrage. Gegen neun Uhr begann er jedenfalls mit dem klassischen Aufstehen, also jenem Moment, in dem Körper und Kalender erstmals vorsichtig miteinander verhandeln. Danach wurde ein wenig vorbereitet, was im Rückblick immer deutlich organisierter klingt, als es sich währenddessen anfühlt. Anschließend standen gleich zwei Podcastaufzeichnungen auf dem Programm, womit der Tag zumindest akustisch schon einmal gut ausgelastet war.
Das erste Gespräch hinterließ zunächst den Eindruck, als würden die Antworten nicht nur vorbereitet, sondern möglicherweise mit amtlicher Vorlesegenehmigung direkt vom inneren Teleprompter abgelesen. Ein bisschen klang es nach „Antwort auf Wiedervorlage“, aber wie so oft rettet die Postproduktion, was der Live-Moment noch mit skeptisch hochgezogener Augenbraue betrachtet. Geschnitten, geglättet und ordentlich verpackt klingt das Ganze dann offenbar doch ziemlich gut, was wieder einmal beweist: Auch Podcasts haben eine zweite Chance verdient, besonders wenn jemand mit Schnittsoftware und gutem Willen daran herumfeilt.
Das zweite Thema gehörte dann dem Analystenverband und war, freundlich gesagt, kein leichter Spaziergang durch den Park der Plauderthemen. Eher ein gedanklicher Trimm-dich-Pfad mit Stolperwurzel, Fachbegriff und gelegentlichem Nebel. Trotzdem lief es einigermaßen ordentlich, was bei schwierigen Themen bereits als Erfolg gewertet werden darf. Nicht jede Podcastfolge muss klingen wie ein Aperol Spritz auf der Terrasse; manche dürfen auch ein bisschen nach Arbeitskreis, Tiefenbohrung und konzentriertem Stirnrunzeln schmecken.
Danach ging es kurz einkaufen, wobei „kurz“ in diesem Fall eher eine optimistische Zeitangabe war. Nach zwei Wochen Einkaufspause hatte der Warenkorb offenbar beschlossen, ein eigenes Lebensziel zu verfolgen. Er wurde voller und voller, bis er aussah wie die logistische Antwort auf eine kleinere Versorgungskrise. Dazu kamen noch vier Päckchen Blumenerde, weil offenbar nicht nur der Kühlschrank, sondern auch die Pflanzenwelt Anspruch auf Zukunftssicherung angemeldet hatte. Wer Podcasts aufzeichnet, schwierige Themen bespricht und anschließend Blumenerde kauft, hat jedenfalls ein sehr erwachsenes Level im Spiel des Lebens erreicht.
Jetzt ist der eine Podcast geschnitten, was den Tag in der Produktivitätsbilanz deutlich nach oben zieht. Es wurde gesprochen, aufgenommen, eingekauft, getragen, geschnitten und vermutlich auch innerlich mehrfach geseufzt. Damit darf der Feierabend guten Gewissens kommen. Und als kultureller Abschluss wartet nun das Kino mit „Der Teufel trägt Prada“ beziehungsweise „Prada läuft“, „Prada kennt den Teufel“ oder wie auch immer dieser modische Höllenritt in Teil 2 nun korrekt heißt. Hauptsache, es gibt Popcorn, Sitze, Dunkelheit und für ein paar Stunden niemanden, der eine Antwort vom Blatt abliest.
Sonntag, 3. Mai 2026
3.5.2026: Sonntag zwischen Bonn-Frühstück, Regen-Ausrede und Eishockey-Hoffnung
Heute bin ich gegen 8:30 Uhr aufgestanden, schnell duschen gewesen und einen Kaffee getrunken – eher funktional als gemütlich, weil der Vormittag schon verplant war. Danach ging’s nach Bonn, wo wir uns mit Freunden am Marktplatz zum Frühstück verabredet hatten. Das war wirklich sehr schön, genau die richtige Mischung aus gutem Essen, entspannten Gesprächen und dem Gefühl, den Sonntag sinnvoll begonnen zu haben. Gegen 15 Uhr waren wir wieder zu Hause, also ein halber Tagesausflug mit sehr angenehmem Ausgang.
Danach habe ich erst mal Podcasts gehört, um wieder runterzukommen. Eigentlich hatte ich noch vor, eine Runde Fahrrad zu fahren, aber draußen hat es geregnet – und ich bin ehrlich: Das war dann eine ziemlich gute Ausrede, den Plan elegant zu streichen. Stattdessen habe ich mich an den Schreibtisch gesetzt und die üblichen Sonntagsdinge erledigt: Podcasts nachbereitet, Blogs erstellt und alles ein bisschen sortiert, was sich über die Woche angesammelt hat.
Parallel läuft Eishockey, und ich hoffe natürlich, dass die Eisbären Berlin das heute schaffen. Das ist genau die richtige Begleitung für so einen Nachmittag: ein bisschen Arbeit, ein bisschen Sport im Hintergrund und dieses Gefühl, dass der Sonntag langsam ausläuft.
Unterm Strich ein runder Tag: erst raus, Leute treffen, dann zu Hause produktiv sein und jetzt entspannt Richtung Abend gehen – auch wenn das Fahrrad heute Pause hatte.
Samstag, 2. Mai 2026
2.5.2026: Frühstart, Pflichtprogramm und jetzt Countdown zum Leipzig-Spiel
Heute bin ich mal etwas früher raus, und direkt ging’s ins praktische Tagesgeschäft: Reifen am Nissan nachgezogen, danach tanken, Brötchen holen und noch schnell Geld gezogen. Das sind genau diese Wege, bei denen ich mich kurz wie ein rollendes Organisationszentrum fühle. Danach gab’s ein ausgiebiges Frühstück, und anschließend habe ich mir ganz bewusst eine Stunde Pause mit Podcasts gegönnt – mein Reset, bevor es weitergeht.
Im Anschluss noch ein paar Mails gecheckt und Termine koordiniert, also den Kopf wieder in den „Alles im Griff“-Modus gebracht. Jetzt geht’s gleich zum Fußball: Bayer 04 Leverkusen spielt um 18:30 Uhr gegen RB Leipzig. Gewinnen ist Pflicht, wenn die Champions League noch drin bleiben soll. Ich bin gespannt, was passiert. In Leipzig hat es zuletzt gut geklappt, aber zu Hause sah es gegen die oft nicht so überzeugend aus.
Ich gehe also mit einer Mischung aus Hoffnung und gesunder Skepsis rein. Wenn die Leistung stimmt, ist alles möglich – und wenn nicht, wird’s ein langer Abend. So oder so: Heute entscheidet sich wieder ein Stück Saison.
Freitag, 1. Mai 2026
1.5.2026: Ruhetag mit Papierkrieg: Ich bleibe vom Sport fern und arbeite mich durch Erbe, Bücher und Podcasts
Heute war ein ganz ruhiger Tag, und ich habe mir bewusst vorgenommen, keinen Sport zu machen. Stattdessen habe ich den ganzen Tag genutzt, um die Erbangelegenheit meines Vaters weiter voranzutreiben. Das ist ja kein Thema, das man mal eben schnell abhakt – eher ein zäher Prozess, bei dem ich Schritt für Schritt Dinge kläre, Anträge vorbereite und versuche, Ordnung in alles zu bringen. Auch wenn es anstrengend ist, fühlt es sich gut an, wenn ich merke, dass es langsam vorangeht.
Parallel habe ich weiter an meinen Büchern gearbeitet und ein paar fertiggestellt. Das ist dann wieder die angenehmere Seite des Tages – etwas Kreatives, bei dem ich direkt sehe, was ich geschafft habe. Dazu habe ich jede Menge Podcasts nachgehört, also den Kopf gleichzeitig beschäftigt und entspannt.
Unterm Strich war das genau so ein Tag, wie ich ihn mir vorgestellt hatte: ruhig, ohne große Ablenkung, aber trotzdem produktiv. Kein Sport, kein großes Programm – einfach Dinge erledigt und dabei den Tag entspannt durchlaufen lassen.
Donnerstag, 30. April 2026
30.4.2026: Tag vor dem Feiertag: Ich kombiniere Rentnerruhe, Bürokratie-Marathon und Sauna mit Pizza-Finale
Heute ist der Tag vor dem Feiertag, und ich habe mir erst mal den Luxus gegönnt, etwas länger zu schlafen – was für mich ja inzwischen eher Standard als Ausnahme ist. Nach dem Frühstück habe ich ein paar geschäftliche E-Mails gecheckt und direkt noch einen LinkedIn-Post für den Podcast gemacht, der heute erscheint. Also einmal kurz in den „Ich muss noch sichtbar sein“-Modus geschaltet, bevor es körperlich weiterging.
Danach war ich im Sportstudio und habe mir neben 60 Minuten Training – Fahrradfahren und Krafttraining – auch noch zwei Runden Sauna gegönnt. Das war genau richtig, um den Kopf einmal komplett durchzulüften. Nach solchen Einheiten fühlt sich alles ein bisschen klarer und sortierter an, auch wenn ich weiß, dass gleich wieder andere Themen warten.
Zu Hause ging es dann direkt weiter mit einem Conference Call mit meinen Kolleginnen zu einem Projekt. Das lief gut, ich habe das Gefühl, dass wir das nächste Woche problemlos hinbekommen. Solche Calls sind immer dann angenehm, wenn sie nicht in endlosen Diskussionen versanden, sondern tatsächlich nach vorne gehen.
Danach kam der weniger spaßige Teil: Bürokratie. Ich habe Anträge für die Betriebsrente bei meinem alten Arbeitgeber ausgefüllt – und mich dabei wieder gefragt, warum man für solche Dinge gefühlt seine komplette Lebensgeschichte dokumentieren muss. Parallel läuft das Thema Sterbegeld für meinen Vater, und auch das ist komplizierter, als es sein müsste. Also habe ich einen Brief an meine Schwester geschrieben, damit wir die Originalunterschriften im Rundverfahren organisieren können. Das ist so ein klassischer Prozess: einer unterschreibt, schickt weiter, der nächste unterschreibt, und irgendwann – hoffentlich – landet alles wieder bei mir, damit ich es einreichen kann. Ich hoffe, dass das nächste Woche dann endlich durch ist.
Jetzt mache ich mir erst mal eine leckere Pizza. Meine Frau ist beim „Tanzen in den Mai“ mit ihrer besten Freundin in der Stadt, also habe ich heute sturmfrei. Ich nutze das ganz entspannt: ein bisschen Eishockey, ein bisschen Fußball, ein bisschen Sofa. Genau die richtige Mischung nach einem Tag, der von Sauna bis Sterbegeld wirklich alles dabei hatte.
Mittwoch, 29. April 2026
29.4.2026: Zwischen Cloud-Chaos und See-Runde: Ich rette einen Podcast, fahre 20 Kilometer und arbeite meine kleinen Baustellen weg
Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder etwas länger geschlafen, und das tat ehrlich gesagt gut. So ein Morgen ohne frühen Takt fühlt sich inzwischen fast luxuriös an. Nach dem Frühstück habe ich erst mal E-Mails gecheckt und direkt gemerkt: Der Tag möchte nicht völlig reibungslos beginnen. Die Firma, an die ich gestern den Podcast geschickt hatte, konnte die Datei nicht herunterladen. Also begann erst mal die kleine digitale Rettungsaktion. Ich habe zwei-, dreimal andere Wege probiert, andere Versandideen, andere Zugänge – aber irgendwie wollte es zunächst alles nicht so recht funktionieren. Genau diese Art Technikproblem, die harmlos aussieht und dann plötzlich erstaunlich viel Zeit frisst.
Dann habe ich irgendwann gedacht: Schluss jetzt, es ist Mittag, Zeit fürs Fahrrad. Und das war die richtige Entscheidung. Ich bin eine schöne Runde gefahren, fast 20 Kilometer um den Unterbacher See und Elbsee. Das hat den Kopf einmal komplett neu sortiert. Ich merke immer wieder, wie gut das wirkt: Wenn etwas am Rechner hakelt, hilft Bewegung oft mehr als der fünfte technische Rettungsversuch.
Wieder zu Hause kam dann neue Nachricht, neuer Versuch – diesmal habe ich die Datei in eine andere Cloud hochgeladen, und irgendwie hat es dann endlich geklappt. Manchmal gewinnt am Ende nicht die elegante Lösung, sondern einfach die hartnäckige. Parallel habe ich noch ein paar andere Podcasts vorbereitet, den von gestern, der morgen veröffentlicht werden soll, hochgeladen und damit gleich wieder ein paar Baustellen geschlossen.
Am Nachmittag hatte ich dann noch einen Feedback-Call zu einem interessanten KI-Projekt, was wieder genau mein Ding war – solche Gespräche mag ich, weil oft neue Gedanken entstehen, die noch eine Weile nachlaufen.
Jetzt sitze ich gerade dabei, persönliche Mails, Termine und Aufgaben abzuarbeiten, also noch ein bisschen Alltagspflege zu betreiben. Auch das gehört ja dazu: diese kleinen offenen Tabs im Leben langsam schließen.
Und ich hoffe jetzt auf einen ruhigen Abend. Nach Cloud-Drama, 20 Kilometern auf dem Rad, Podcasts und KI-Call hätte ich mir einen entspannten Ausklang verdient. Und ehrlich gesagt sieht es ganz gut danach aus.
5.5.2026: Der Tag, an dem Produktivität erst ausschlief und dann doch noch den Anzug anzog
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