Mittwoch, 22. Juli 2026

22.7.2026: Der Tag, an dem die To-do-Liste plötzlich Nachwuchs bekam

Heute war einer dieser Arbeitstage, an denen man morgens mit einer überschaubaren Aufgabenliste beginnt und abends feststellt, dass sie nicht kleiner, sondern gefühlt doppelt so groß geworden ist. Produktiv fühlte sich das jedenfalls überhaupt nicht an – obwohl ich den ganzen Tag beschäftigt war.

Der Morgen begann mit einem Blick auf die Schlaf-App. Die Hotelnacht wurde mit **59 Prozent Schlafqualität** bewertet. Das ist definitiv kein Spitzenwert und erklärte auch ein wenig, warum ich mich beim Aufstehen nicht gerade fühlte, als könnte ich Bäume ausreißen. Immerhin war das Frühstück im Hotel wieder gut und sorgte dafür, dass der Tag zumindest kulinarisch ordentlich begann.

Kurz nach halb acht war ich bereits im Büro. Zunächst arbeitete ich die ersten Aufgaben ab, doch schon bald wurde klar, dass der heutige Tag anders verlaufen würde als geplant.

Mittags hatte ich ein längeres Meeting mit einem Mitglied des Verwaltungsrats. Das Gespräch war inhaltlich sehr sinnvoll und wichtig, allerdings hatte es einen kleinen Nebeneffekt: Mit nahezu jedem besprochenen Punkt entstand eine neue Aufgabe. Statt Häkchen auf meiner To-do-Liste zu setzen, durfte ich ständig neue Zeilen ergänzen. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass meine Aufgabenliste schneller wächst, als ich tippen kann.

Den restlichen Nachmittag verbrachte ich damit, die vielen neuen Themen zu strukturieren, Prioritäten festzulegen und überhaupt erst einmal Ordnung in das entstandene Aufgabenpaket zu bringen. Manchmal besteht Produktivität eben nicht darin, möglichst viele Dinge abzuhaken, sondern zunächst den Überblick zu behalten. Trotzdem fühlt sich so ein Tag am Ende etwas frustrierend an, weil sichtbar so wenig erledigt wurde.

Jetzt freue ich mich erst einmal auf die Heimfahrt. Allerdings wartet auch dort noch eine kleine Geduldsprobe auf mich. In Blankenheim wird gebaut, weshalb eine Umleitung eingerichtet wurde. Dadurch verlängert sich die Fahrt um mehr als eine Viertelstunde. Nach einem ohnehin langen Arbeitstag hätte ich darauf gut verzichten können, aber ändern lässt es sich nun einmal nicht.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war er ein gutes Beispiel dafür, dass ein voller Kalender nicht automatisch bedeutet, am Ende weniger Arbeit zu haben. Im Gegenteil: Heute hat meine To-do-Liste offenbar beschlossen, sich zu vermehren. Hoffentlich ist sie bis morgen wieder etwas kooperativer.

Dienstag, 21. Juli 2026

21.7.2026: Der Tag, an dem sogar der Chinese schon für morgen mitgedacht hat

Heute stand wieder einer meiner regelmäßigen Bürotage in Grevenmacher auf dem Programm. Der Wecker klingelte früh, doch die Fahrt verlief erfreulich entspannt. Ich kam gut durch den Verkehr und erreichte Luxemburg ohne nennenswerte Verzögerungen – das ist auf dieser Strecke längst keine Selbstverständlichkeit.

Bevor es allerdings ins Büro ging, machte ich noch einen kurzen Stopp in Wasserbillig. Dort habe ich mich zunächst mit Getränken eingedeckt. Es ist immer angenehmer, solche Dinge direkt zu erledigen, als später noch einmal loszumüssen.

Im Büro war es heute ungewöhnlich ruhig. Mein Kollege hat Urlaub, sodass ich den Tag alleine verbracht habe. Zunächst habe ich die eingegangene Post bearbeitet und anschließend den ganzen Tag verschiedene Aufgaben erledigt, die schon auf ihre Abarbeitung warteten. Ohne viele Unterbrechungen kommt man erstaunlich gut voran, und genau so fühlte sich der heutige Arbeitstag an.

Mittags musste natürlich auch etwas Vernünftiges auf den Tisch. Also bestellte ich mir etwas beim Chinesen. Um den Mindestbestellwert zu erreichen, habe ich allerdings gleich noch eine Portion für morgen mitbestellt. Das ist vermutlich die einzige Situation, in der man sich selbst erfolgreich einredet, dass mehr Essen eigentlich eine Form wirtschaftlicher Vernunft ist. Mein zukünftiges Ich wird sich morgen jedenfalls über das bereits organisierte Mittagessen freuen.

Jetzt geht es gleich weiter zum Hotel. Vorher stehen allerdings noch zwei kleine Pflichtstopps auf dem Programm: tanken und noch etwas Wasser besorgen. Danach beginnt der deutlich angenehmere Teil des Tages.

Wie inzwischen fast schon traditionell werde ich im Hotel zuerst ins Fitnessstudio gehen und etwa eine Stunde auf dem Fahrrad trainieren. Nach einem langen Bürotag ist das der perfekte Ausgleich, bevor der Abend etwas ruhiger wird.

Anschließend werde ich es mir mit dem MacBook gemütlich machen und noch ein wenig mit ChatGPT Work experimentieren. Je mehr ich damit arbeite, desto mehr Möglichkeiten entdecke ich. Es macht richtig Spaß, neue Ideen auszuprobieren und zu überlegen, welche Arbeitsabläufe sich künftig noch einfacher gestalten lassen. Manchmal beginnt man mit einer kleinen Idee – und eine Stunde später hat man schon wieder drei neue Projekte auf der Liste.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war er zwar unspektakulär, aber ausgesprochen produktiv. Ruhiges Arbeiten im Büro, das Mittagessen für morgen gleich mit organisiert und ein entspannter Abend im Hotel vor mir – so darf ein Grevenmacher-Tag gerne aussehen.

Montag, 20. Juli 2026

20.7.2026: Der Tag, an dem sich die To-do-Liste Stück für Stück verabschiedete

Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich am Abend zufrieden feststellen konnte, dass ich wirklich einiges geschafft habe. Genau solche produktiven Tage mag ich besonders, weil man am Ende das Gefühl hat, an vielen kleinen Baustellen gleichzeitig vorangekommen zu sein.

Der Morgen begann mit zwei geschäftlichen Terminen, bei denen ich wichtige Dinge für die kommenden Tage organisieren konnte. Es ging vor allem darum, die nächsten Schritte vorzubereiten und Projekte weiter voranzubringen. Manchmal reicht schon eine gute Abstimmung, damit sich später vieles einfacher erledigen lässt. Mit beiden Gesprächen war ich zufrieden und konnte anschließend einige Punkte auf meiner To-do-Liste abhaken.

Danach stand Sport auf dem Programm. Eine Stunde im Fitnessstudio tat richtig gut. Nach den vielen Stunden am Schreibtisch ist das inzwischen ein fester Bestandteil meines Alltags geworden. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel frischer man sich nach dem Training fühlt – selbst wenn die Muskeln zwischendurch anderer Meinung sind.

Wieder zu Hause blieb allerdings nicht viel Zeit zum Ausruhen. Es ging direkt weiter zu Concord, denn wir brauchten neue Bettdecken. Schließlich bekommen wir Mitte der Woche Besuch: Julia und ihre Familie kommen für ein paar Tage vorbei. Da soll natürlich alles vorbereitet sein, damit sich alle wohlfühlen.

Nach dem Einkauf begann ich mit dem Schnitt des Podcasts. Auch wenn die Aufnahme diesmal tontechnisch etwas mehr Nacharbeit verlangt, macht es Spaß, das Gespräch Stück für Stück fertigzustellen. Mit jedem Schnitt klingt die Folge besser, auch wenn der Aufwand diesmal etwas größer ist als sonst.

Als Kerstin wieder zu Hause war, sind wir gemeinsam noch einkaufen gefahren. Für den Besuch musste noch einiges besorgt werden, damit in den nächsten Tagen nichts fehlt. Es ist schön, wenn sich Familienbesuch ankündigt, auch wenn das vorher immer ein wenig Organisation bedeutet.

Jetzt wartet noch der letzte Arbeitsschritt des Tages auf mich: den Podcast fertig schneiden. Danach ist aber wirklich Feierabend. Insgesamt war es ein ausgesprochen produktiver Tag mit einer gelungenen Mischung aus Organisation, Sport, Besorgungen und kreativer Arbeit. Und ganz nebenbei steigt schon die Vorfreude darauf, dass Julia und ihre Familie bald für ein paar Tage zu Besuch kommen.

Sonntag, 19. Juli 2026

19.7.2026: Der Tag, an dem das Frühstück erst nach der Fahrradtour kam

Heute war Sonntag, und das bedeutete erst einmal: ausschlafen. Ohne Wecker in den Tag zu starten, ist ein kleiner Luxus, den ich am Wochenende immer wieder genieße. Irgendwann war es dann aber doch Zeit, aufzustehen – allerdings nicht, um direkt zu frühstücken, sondern um erst einmal aufs Fahrrad zu steigen.

Wie so oft führte mich meine Runde über die vertrauten Wege rund um den Elbsee und den Unterbacher See. Die obligatorischen 20 Kilometer gehören inzwischen fast schon zum festen Wochenendprogramm. Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut diese Tour den Kopf frei macht. Die Bewegung an der frischen Luft sorgt dafür, dass man den Tag gleich mit mehr Energie beginnt.

Nach der Rückkehr stand zunächst eine ausgiebige Dusche auf dem Programm. Erst danach gab es gegen 13 Uhr Frühstück. Andere würden wahrscheinlich schon über das Mittagessen nachdenken, während ich gemütlich meine Brötchen gegessen habe. Aber am Sonntag gelten schließlich eigene Regeln, und die Uhr spielt dabei nur eine Nebenrolle.

Anschließend habe ich es mir mit einem Podcast gemütlich gemacht. Für mich gehört das inzwischen einfach zu einem entspannten Wochenende dazu. Egal ob neue Ideen, interessante Geschichten oder spannende Gespräche – Podcasts sind immer eine angenehme Begleitung.

Am Nachmittag wurde es dann wieder etwas produktiver. Ich habe an mehreren Buchprojekten weitergearbeitet und dabei einige Ideen ergänzt und überarbeitet. Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn die eigenen Projekte Schritt für Schritt wachsen und man sieht, wie aus einzelnen Gedanken langsam ein fertiges Buch entsteht.

Parallel dazu habe ich mit Unterstützung der KI verschiedene Reisepläne für Kurzurlaube im nächsten Jahr erstellt. Gemeinsam mit Freunden möchten wir wieder einige schöne Ziele entdecken, und es macht richtig Spaß, schon jetzt mögliche Touren zusammenzustellen. Ob Städte, Hotels oder Ausflugsziele – je mehr man plant, desto größer wird die Vorfreude. Gleichzeitig merke ich aber auch, wie lang meine Liste mit Wunschzielen inzwischen geworden ist. Wahrscheinlich reicht ein einziges Jahr gar nicht aus, um alle Ideen umzusetzen.

Wenn ich auf den heutigen Sonntag zurückblicke, dann war es genau die richtige Mischung aus Bewegung, Entspannung und Kreativität. Erst die Fahrradrunde, dann ein spätes Frühstück, Podcasts, Buchprojekte und neue Reiseideen. Ein ruhiger Tag ohne Hektik, der gleichzeitig gezeigt hat, dass man auch an einem gemütlichen Sonntag eine ganze Menge schaffen kann – selbst wenn der Tag offiziell erst um 13 Uhr mit dem Frühstück beginnt.

Samstag, 18. Juli 2026

18.7.2026: Der Tag, an dem die Sommerferien und die KI gemeinsam für Urlaubsstimmung sorgten

Heute begann in Nordrhein-Westfalen offiziell die Ferienzeit. Allein dieser Gedanke sorgt schon für eine etwas entspanntere Atmosphäre. Auch wenn für mich heute keine große Reise anstand, fühlte sich der Tag trotzdem ein wenig nach Urlaub an.

Den Morgen habe ich ganz gemütlich begonnen und erst einmal ausgeschlafen. Nach den vergangenen Wochen war das genau das Richtige. Anschließend gab es ein entspanntes Frühstück, bei dem ich den Tag in aller Ruhe planen konnte.

Danach habe ich mich intensiv mit einigen Projekten beschäftigt, die ich mit dem neuen ChatGPT Work umgesetzt habe. Ich muss sagen, dass ich von den Möglichkeiten wirklich begeistert bin. Viele Arbeitsabläufe lassen sich deutlich einfacher organisieren und strukturieren als bisher. Je länger ich damit arbeite, desto mehr Ideen fallen mir ein, wofür ich das System noch einsetzen kann. Es macht richtig Spaß, neue Funktionen auszuprobieren und zu sehen, wie sich viele kleine Aufgaben erheblich beschleunigen lassen.

Zwischendurch habe ich wie so oft einen Podcast gehört und einfach ein wenig abgeschaltet. Diese kleinen Pausen gehören inzwischen fest zu meinem Alltag und liefern oft sogar neue Ideen für eigene Projekte.

Gerade lasse ich mir außerdem von der KI individuelle Reisepläne erstellen. Das ist faszinierend zu beobachten. Kaum hat man ein Reiseziel im Kopf, entstehen schon detaillierte Vorschläge mit Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Tagesprogrammen. Dabei merke ich immer wieder, wie viele Reiseideen eigentlich noch auf meiner Wunschliste stehen. Es gibt so viele interessante Orte, dass vermutlich mehrere Leben nötig wären, um alles zu entdecken.

Heute Nachmittag bekommen wir Besuch. Rainer und Serap kommen zum Kaffee vorbei, worauf ich mich sehr freue. Es ist immer schön, gemeinsam ein paar Stunden zu verbringen, zu plaudern und natürlich über alles Mögliche zu lachen.

Am Abend geht es dann gemeinsam in die Pfannkuchenstube. Darauf freue ich mich ebenfalls, denn dort schmeckt es eigentlich immer hervorragend. Ein gemütliches Abendessen ist der perfekte Abschluss für einen ohnehin schon entspannten Sommertag.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann fällt mir vor allem auf, wie angenehm die Mischung war: ausschlafen, in Ruhe frühstücken, mit moderner KI an spannenden Projekten arbeiten, neue Reiseideen sammeln und später Zeit mit Freunden verbringen. So darf der Start in die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen gerne aussehen – und wenn die KI weiter so viele Ideen liefert, muss ich wohl eher aufpassen, dass mein Urlaubskalender nicht schneller wächst als mein Kontostand.

Freitag, 17. Juli 2026

17.7.2026: Der Tag, an dem der TÜV problemlos war und der Ton nicht

Heute war einer dieser Tage, an denen nur wenige Termine im Kalender standen. Genau das tat nach den vergangenen Wochen mit vielen Reisen und Verpflichtungen richtig gut.

Nach dem Frühstück ging es zunächst zum Autohaus, um meinen Mazda wieder abzuholen. Der TÜV war erfolgreich – ein gutes Gefühl. Wirklich zu beanstanden gab es nichts, lediglich zwei Birnen der Fahrzeugbeleuchtung mussten ersetzt werden. Damit kann ich bestens leben. Lieber zwei Glühlampen als eine größere Reparatur.

Wieder zu Hause habe ich mich erneut mit den Kontoauszügen meines Vaters beschäftigt. Seit die Postbank den Zugang endlich freigeschaltet hat, arbeite ich mich Stück für Stück durch die Unterlagen. Das ist zwar zeitaufwendig und manchmal auch etwas eintönig, aber jeder sortierte Ordner und jeder abgelegte Kontoauszug bringt mich in der Erbschaftsabwicklung ein kleines Stück weiter.

Am Nachmittag stand dann noch eine Podcast-Aufzeichnung auf dem Programm. Inhaltlich war ich mit dem Gespräch zufrieden, allerdings ließ die Tonqualität diesmal leider zu wünschen übrig. Das bedeutet für mich zusätzliche Arbeit in der Nachbearbeitung. Zum Glück lässt sich heute technisch vieles korrigieren, auch wenn es natürlich schöner gewesen wäre, wenn die Aufnahme direkt gepasst hätte.

Zum Abschluss des Arbeitstages habe ich noch zwei weitere Bücher veröffentlicht beziehungsweise eingestellt. Auch das ist immer ein schönes Gefühl, wenn ein Projekt abgeschlossen ist und den nächsten Schritt machen kann.

Jetzt ist allerdings Feierabend. Für heute ist genug geschafft. Insgesamt war es zwar kein spektakulärer Tag, aber dennoch ein sehr produktiver. Der TÜV ist erledigt, die Erbschaftsunterlagen sind wieder ein gutes Stück weiter sortiert, der Podcast ist im Kasten und zwei weitere Bücher sind veröffentlicht.

Manchmal sind genau diese ruhigen Tage die effektivsten – viele kleine Erfolge, die am Ende des Tages zusammen ein richtig gutes Gefühl hinterlassen.

Donnerstag, 16. Juli 2026

16.7.2026: Der Tag, an dem die Postbank nach einem Jahr endlich nachgab

Heute war ein ruhiger, aber gleichzeitig ziemlich produktiver Donnerstag. Ich habe etwas länger geschlafen als sonst und den Tag mit einem gemütlichen Frühstück begonnen. Nach den vergangenen Wochen mit vielen Terminen und Reisen tat es gut, den Morgen ohne Hektik anzugehen.

Anschließend habe ich den Mazda zum Autohaus gebracht. Morgen steht der TÜV an, also durfte das Auto heute schon einmal dort übernachten. Ich hoffe natürlich, dass morgen alles problemlos über die Bühne geht und keine unerwarteten Überraschungen auftauchen.

Während Kerstin am Nachmittag wieder in Leverkusen war und auf die Enkelkinder aufgepasst hat, habe ich mir zunächst eine kleine Auszeit gegönnt. Eine halbe Stunde Ruhe mit einem Podcast gehört inzwischen einfach zu meinem persönlichen Wohlfühlprogramm.

Danach ging es aufs Fahrrad. Rund 90 Minuten war ich wieder am Unterbacher See und Elbsee unterwegs. Das Wetter war angenehm, und ich habe schnell gemerkt, wie gut mir diese Touren tun. Nach Bewegung an der frischen Luft sieht vieles gleich wieder etwas entspannter aus.

Das eigentliche Highlight – oder besser gesagt die größte Überraschung – kam allerdings am Nachmittag. Nach gut einem Jahr hat die Postbank endlich das Konto meines Vaters freigeschaltet. Ich konnte mich tatsächlich anmelden und hatte endlich Zugriff auf die Unterlagen. Darauf habe ich wirklich lange gewartet.

Den restlichen Nachmittag habe ich deshalb fast ausschließlich damit verbracht, Kontoauszüge herunterzuladen, zu sortieren und einen Überblick zu gewinnen. Einerseits war ich froh, dass es endlich möglich war, andererseits wurde mir dabei noch einmal bewusst, wie umfangreich die ganze Erbschaftsabwicklung inzwischen geworden ist. Nach Stunden zwischen PDFs, Kontoauszügen und Ordnern war irgendwann aber auch genug. Es ist ein gutes Gefühl, endlich weiterzukommen, trotzdem merkt man, wie viel Arbeit noch vor mir liegt.

Jetzt reicht es für heute. Ich werde gleich den Computer ausschalten und den Abend ganz bewusst ruhig ausklingen lassen. Manchmal ist der beste Abschluss eines produktiven Tages einfach, den Bildschirm auszumachen und den Kopf zur Ruhe kommen zu lassen.

22.7.2026: Der Tag, an dem die To-do-Liste plötzlich Nachwuchs bekam

Heute war einer dieser Arbeitstage, an denen man morgens mit einer überschaubaren Aufgabenliste beginnt und abends feststellt, dass sie nich...