Heute war ein klassischer Mischtag. Ich bin zunächst zur Sparkasse gegangen, um in der Erbangelegenheit weiterzukommen – und wurde erst mal ausgebremst. „Geht nicht“, hieß es. Allerdings nur bei der Sparkasse, was die Sache irgendwie noch absurder macht, weil ich mir denke: Es kann ja nicht überall gleichzeitig unmöglich sein. Solche Termine kosten Nerven, weil ich hingehe mit dem Plan, etwas zu klären, und am Ende mit dem Gefühl rauskomme, eher neue Fragen eingesammelt zu haben als Lösungen. Aber gut, das Thema ist damit nicht erledigt, sondern nur verschoben – und ich weiß ja inzwischen, dass man bei solchen Dingen einfach dranbleiben muss.
Am frühen Nachmittag bin ich dann zum Sport gegangen, und das war genau richtig. Einmal Bewegung, einmal Kopf frei bekommen, einmal raus aus diesem „Papierkram blockiert alles“-Modus. Danach fühlt sich vieles automatisch weniger kompliziert an, auch wenn sich inhaltlich natürlich nichts verändert hat.
Zu Hause hatte Kerstin ihre Freundinnen zu Gast, also habe ich mich ganz entspannt ins Büro zurückgezogen. Auch nicht die schlechteste Lösung – ein bisschen Ruhe, ein bisschen mein eigener Bereich, und ich muss nicht zwischen Kaffeetassen und Gesprächsrunden navigieren.
Jetzt gibt’s gleich Steak mit Pommes, und das ist ehrlich gesagt genau das richtige Gegengewicht zu einem Tag, der zwischendurch eher zäh war. Danach wird’s ein ruhiger Abend. Kein großes Programm mehr, einfach runterfahren und den Tag sauber abschließen.
Mein humorvolles Tagebuch
Dienstag, 21. April 2026
21.4.2026: Mischtag mit Sparkassen-Nerv, Sport-Reset und Steak als versöhnlichem Finale
Montag, 20. April 2026
20.4.2026: Montag für Fortgeschrittene: Ich entsorge Altglas, produziere Podcasts und diskutiere Preise bei De Uel
Montag, Wochenbeginn – und ich nenne das ja gerne den „Rentner-Montag“, auch wenn ich gefühlt mehr organisiere als mancher Vollzeitplaner. Nach dem Frühstück habe ich erst mal den Wocheneinkauf erledigt und vor allem Altglas weggebracht. Das ist immer so eine unscheinbare, aber extrem befriedigende Aufgabe: Flaschen weg, Platz frei, und für einen kurzen Moment habe ich das Gefühl, mein Leben sei komplett strukturiert.
Den Nachmittag habe ich dann damit verbracht, Termine zu koordinieren – also wieder ein bisschen Kalender-Tetris gespielt – und drei kurze Podcasts aufgenommen, geschnitten und direkt online gestellt. Das ist so eine dieser Phasen, in denen alles ineinandergreift: aufnehmen, schneiden, hochladen – und am Ende steht etwas Fertiges da. Genau diese Effizienz macht dann auch Spaß, weil ich sehe, dass ich wirklich etwas geschafft habe.
Am Abend ging’s dann nach Düsseldorf zum Treffen mit meinem alten Freund Frank Müller. Wie immer waren wir im Brauerei Zum Uerige, also quasi unser Standard-Treffpunkt. Ich mag solche Routinen, weil sie Verlässlichkeit haben: Ort klar, Gesellschaft gut, Gespräche sowieso. Nur eine Sache hat heute gestört – unser „Salat rustikal“ ist inzwischen deutlich zu teuer geworden. Das ist genau dieser Moment, in dem ich beim Blick auf die Rechnung kurz denke: „War das jetzt der Salat oder schon eine Beteiligung am Laden?“
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir beim nächsten Mal eine Alternative testen werden. Ein bisschen Veränderung schadet ja nicht, vor allem wenn sie sich auch finanziell wieder etwas normaler anfühlt. Trotzdem: gutes Treffen, gute Gespräche – und am Ende zählt das mehr als der Preis des Salats.
Sonntag, 19. April 2026
19.4.2026: Sonntag im Erholungsmodus: Ich schlafe aus, verarbeite Handball-Realität und greife endlich zum Lesestapel
Heute ist Sonntag, und nach zwei Tagen Frankfurt plus abendlichem Kegeln war klar: Ich schlafe erst mal richtig aus. Es wurde dann 11 Uhr – ich nenne das eine solide Regenerationseinheit und kein Verschlafen. Danach gab es nur ein kurzes Frühstück, eher funktional als festlich, und ich habe direkt ein paar Podcasts gehört, um langsam wieder in den Tag zu kommen.
Am frühen Nachmittag habe ich ein paar Sachen vorbereitet, also den Kopf ein bisschen sortiert, bevor es sportlich im Sitzen weiterging: Handball-Pokalfinale. Nach dem starken Auftritt meines BHC gestern im Halbfinale gegen die hoch favorisierten Magdeburger hatte ich natürlich noch ein bisschen Hoffnung, aber heute war gegen Berlin einfach nichts zu holen. Der Favorit hat das klar gemacht. Trotzdem: insgesamt eine gute Leistung, und allein das Halbfinale war schon ein echtes Highlight. Ich kann damit leben – man muss auch anerkennen, wenn der Gegner einfach stärker ist.
Jetzt habe ich gerade noch ein paar Dinge von meiner Liste abgearbeitet, also den Sonntag nicht komplett im Sofa-Modus verbracht, sondern zumindest ein bisschen Ordnung reingebracht. Gleich gibt’s Pizza, was nach so einem Tag genau richtig ist: unkompliziert, lecker und ohne großen Aufwand.
Und heute Abend nehme ich mir endlich meinen Lesestapel vor. Der schaut mich schon länger vorwurfsvoll an, und heute ist genau der richtige Moment, mal wieder ein paar Seiten wegzuschaffen. Kein Fußball, kein großes Programm – einfach lesen, runterfahren und den Sonntag sauber ausklingen lassen.
Samstag, 18. April 2026
18.4.2026: Was für ein Tag: Ich schlafe schlecht, improvisiere mich durch Bahnchaos und rette den Abend mit Schnitzel und Bier
Heute war wirklich ein komischer Tag. Die Nacht im Hotel war wieder so eine klassische „Ich bin zwar im Bett, aber irgendwie nicht wirklich im Schlaf“-Nummer. Laut Gefühl vielleicht 80 % Schlafqualität, also besser als sonst – aber ehrlich gesagt immer noch schlecht. Ich war gefühlt jede Stunde wach, und morgens merke ich dann direkt: Das wird kein Tag mit voller Energie. Dazu kommt noch, dass das Hotel früher, als es noch Flemmings hieß, irgendwie besser war. Da gab es beim Frühstück noch Spiegeleier, rote Bohnen und ein bisschen mehr Auswahl. Heute: Standardprogramm – Brötchen, Kaffee, Saft, ein bisschen Käse und Aufschnitt. Funktioniert, aber begeistert mich nicht. Ich muss mir für die nächsten Frankfurt-Termine echt mal eine Alternative überlegen.
Die Vorlesung selbst war dann zum Glück okay. Ich kannte die Leute ja schon vom Abendessen gestern, das macht es immer entspannter. Es hat Spaß gemacht, aber ich habe gemerkt, dass den Teilnehmern gegen Ende die Energie fehlt. Eigentlich sollte es bis 17 Uhr gehen, aber um 16:30 Uhr war dann einfach Schluss. Man merkt dann irgendwann, dass der Kopf nicht mehr sauber mitmacht, und dann bringt es auch nichts, das krampfhaft durchzuziehen.
Die Rückfahrt war dann wieder ein Kapitel für sich. Erst S-Bahn-Verspätung, dann jede Menge Eintracht-Fans auf dem Weg ins Stadion – Stimmung okay, Organisation eher weniger. In der Bahn ging wohl eine Tür nicht zu, und dazu kam noch irgendeine Lokführer-Konstellation, die dafür gesorgt hat, dass am Hauptbahnhof nur eingleisig gefahren werden konnte. Ich habe dann am Flughafen umgestiegen und tatsächlich sofort einen Intercity bekommen – das war mal ein kleiner Lichtblick. Aber natürlich blieb es nicht dabei: In Köln-Deutz dann noch zehn Minuten Stillstand wegen Feuerwehreinsatz, angeblich jemand auf den Gleisen. Also wieder warten, wieder durchatmen.
Am Ende bin ich immerhin pünktlich in Düsseldorf angekommen. Natürlich habe ich genau den 782er verpasst – das gehört inzwischen ja fast zum Ritual – und stehe jetzt 20 Minuten an der Werstener Dorfstraße und warte auf den nächsten. Gleich geht’s dann direkt weiter zum Kegeln, ich werde so gegen 20:30 Uhr da sein.
Und ganz ehrlich: Ich freue mich jetzt einfach auf ein gutes Schnitzel, ein kaltes Bier und einen entspannten Abend mit Freunden. Nach so einem Tag ist genau das die richtige Therapie.
Freitag, 17. April 2026
17.4.2026: Reise- und Organisationstag: Ich treffe meinen Chef, fahre pünktlich Bahn und rolle den Abend in Friedberg aus
Heute war ein klassischer Organisations- und Reisetag. Ich bin um neun Uhr aus den Federn, habe kurz gefrühstückt und noch ein paar Dinge erledigt, bevor ich um elf Uhr zum Meeting mit meinem Chef nach Düsseldorf gefahren bin. Wir haben uns in der Nähe des Hauptbahnhofs getroffen, wollten eigentlich noch eine Kleinigkeit trinken – aber die Bedienung hatte offenbar andere Prioritäten. Also haben wir das Thema „Getränk“ kurzerhand gestrichen und uns direkt auf die Inhalte konzentriert. War am Ende auch nicht schlimm, mein Chef wollte ohnehin später in Essen essen gehen.
Danach ging’s für mich weiter Richtung Frankfurt, und ich saß in einem komplett vollen Intercity. Und dann kam das, was man eigentlich kaum noch erwartet: Der Zug war auf die Minute pünktlich. Ich habe kurz überlegt, ob ich das irgendwo offiziell melden muss, weil es so selten vorkommt. Aber ich habe den Moment einfach genossen und bin entspannt angekommen.
Im Hotel habe ich dann eingecheckt, ein bisschen ausgepackt und mich kurz sortiert. Jetzt geht’s gleich weiter nach Friedberg, wo ab 18 Uhr das Abendessen mit den Seminarteilnehmern ansteht. Da lerne ich die Runde schon mal kennen, bevor ich sie morgen an der Frankfurt School den ganzen Tag „bespaßen“ darf. Das ist immer ein guter Einstieg: erst locker zusammenkommen, ein bisschen austauschen, und am nächsten Tag geht’s dann inhaltlich richtig los.
Unterm Strich ein runder Tag: ein bisschen Organisation, ein bisschen Reisen, ein bisschen Improvisation – und jetzt noch ein geselliger Abend als Übergang in den Seminartag.
Donnerstag, 16. April 2026
16.4.2026: Früh raus, Podcast durchgezogen und jetzt noch einmal Ruhe vor dem Wochenend-Sturm
Heute musste ich ausnahmsweise etwas früher raus, weil ab neun Uhr die Rauchmelder bei uns in der Wohnung getauscht werden sollten. Und ich muss sagen: Selten war ich so dankbar für Pünktlichkeit – Herr Hoff kam direkt am Anfang, hat das schnell erledigt, und damit war das Thema auch sofort wieder vom Tisch. Kein Warten, kein „kommt vielleicht später“, einfach rein, erledigt, fertig. So kann der Tag gerne anfangen.
Danach habe ich mich direkt an die Vorbereitung für den Podcast gesetzt, den ich um 13 Uhr mit Markus aufgenommen habe. Das lief gut, und im Anschluss habe ich auch gleich die Shownotes gemacht. Ich mag das, wenn ich solche Dinge direkt sauber abschließe und nicht noch Tage später irgendwo ein „müsste ich noch…“ im Kopf herumschwirrt.
Dann habe ich gemerkt: Jetzt ist genau der richtige Moment, das gute Wetter zu nutzen. Also bin ich runter zum Unterbacher See und Elbsee und eine Runde Fahrrad gefahren. Das war perfekt, einmal raus, Bewegung, Kopf freibekommen – genau der richtige Ausgleich nach dem ganzen Sitzen und Arbeiten.
Wieder zu Hause habe ich eine Kleinigkeit gegessen und mich dann direkt wieder an den Rechner gesetzt, um ein paar Bücher zu optimieren. Also noch einmal in den kreativen Modus, bevor es dann langsam Richtung Wochenende geht. Die Koffer für morgen sind auch schon gepackt, was mir ein gutes Gefühl gibt, weil ich morgen nicht mehr hektisch suchen muss.
Morgen geht’s erst zum Mittagessen mit meinem Chef nach Düsseldorf und anschließend weiter nach Frankfurt. Samstag ist dann den ganzen Tag Vorlesung angesagt und abends noch kegeln – also kein komplett ruhiges Wochenende, aber auch kein Stress-Marathon, eher so eine Mischung aus Arbeit, Austausch und ein bisschen Spaß.
Deshalb wird der Abend heute bewusst ruhig gehalten. Wenn ich gleich fertig bin, fahre ich runter, nichts Großes mehr, einfach ein bisschen entspannen, bevor es morgen wieder losgeht. Genau der richtige Übergang.
Mittwoch, 15. April 2026
15.4.2026: Zwischen TÜV-Taktik, Spritzringen und Sperrmüll: Ich nenne das einen sehr deutschen Produktivitätstag
Heute bin ich morgens raus und habe erst mal das gemacht, was nach außen unglaublich erwachsen und organisiert klingt, sich in der Praxis aber oft wie eine kleine Verwaltungs-Odyssee anfühlt: Autotermine koordiniert. Reifenwechsel bei beiden Autos, dazu TÜV und Batterie checken – also einmal das komplette Programm, bei dem ich innerlich immer hoffe, dass alle Beteiligten mitspielen und nicht plötzlich noch irgendein mysteriöses Geräusch entdeckt wird, das vorher natürlich nie da war. Aber immerhin: Das ist jetzt angestoßen, und allein das gibt mir schon das Gefühl, dem Alltag nicht völlig hilflos ausgeliefert zu sein.
Danach ging’s ins Sportstudio, und das war richtig gut. Ich mag das immer, wenn nach so einem organisatorischen Vormittag noch etwas kommt, bei dem ich nicht telefonieren, koordinieren oder irgendeinen Termin jonglieren muss, sondern einfach hingehe, mich bewege und am Ende merke: So, jetzt habe ich wenigstens auch körperlich etwas getan und nicht nur Kalender geschoben wie ein Disponent mit leichtem Koffeinüberschuss.
Auf dem Rückweg habe ich bei Lidl für Kerstin noch ein paar Spritzringe besorgt, was ich für eine sehr vernünftige und gleichzeitig sympathische Zwischenmission halte. Es gibt ja Erledigungen, die rein funktional sind, und dann gibt es welche, die direkt gute Laune mitbringen. Spritzringe gehören eindeutig in die zweite Kategorie. Zu Hause gab’s dann erst mal Kaffee, also die offizielle Belohnung dafür, dass ich bis dahin schon einiges weggearbeitet hatte, bevor es hieß: eine Stunde ausruhen. Das ist bei mir inzwischen fast schon ein festes Element, nicht aus Faulheit, sondern aus kluger Selbstverwaltung. Ein bisschen runterfahren, kurz durchatmen, und danach funktioniert der Rest des Tages einfach besser.
Jetzt stehen noch ein paar Termine koordinieren, Mails checken und das eine oder andere organisieren auf dem Programm – also genau diese Sorte Nachmittagsarbeit, die nie spektakulär aussieht, aber trotzdem dafür sorgt, dass das Leben nicht auseinanderfällt wie ein schlecht aufgebautes Ikea-Regal. Nachher muss ich dann noch Sperrmüll raussetzen, was immer ein ganz eigenes Ritual ist: Dinge, die jahrelang irgendwo herumstanden und sich erfolgreich als „könnte man vielleicht noch mal brauchen“ getarnt haben, treten endlich ihren letzten Gang an. Ich finde das immer gleichzeitig befreiend und leicht absurd, weil man sich fragt, warum man manche Sachen überhaupt so lange aufgehoben hat.
Und heute Abend gibt’s dann Fußball. Genau richtig. Nach Autoterminen, Sport, Lidl, Kaffee, Ausruhen, Mails und Sperrmüll ist Fußball die verdiente Abendverlängerung – der Moment, in dem ich nichts mehr organisieren muss, sondern einfach nur noch gucken, meckern, hoffen oder genießen darf. Insgesamt also ein sehr voller, aber ziemlich runder Tag: viel weggeschafft, ein bisschen für die Figur getan, Spritzringe als kultureller Höhepunkt und am Ende Sport im Fernsehen. So lässt sich der Alltag durchaus aushalten.
21.4.2026: Mischtag mit Sparkassen-Nerv, Sport-Reset und Steak als versöhnlichem Finale
Heute war ein klassischer Mischtag. Ich bin zunächst zur Sparkasse gegangen, um in der Erbangelegenheit weiterzukommen – und wurde erst mal ...
-
Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
-
Manche Tage sind wie ein Puzzlespiel mit verschwundenem Deckelbild: Man weiß, wie’s ungefähr aussehen soll, aber es dauert eben, bis alles p...
-
Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...