Donnerstag, 26. Februar 2026

26.2.2026: Baguette-Glück, Wind am Strand und Drohnenflug mit Hunde-Gegenwind – und jetzt Rotwein als Ausgleich

Der Urlaub läuft weiter, und heute hat er wieder ganz klassisch begonnen: morgens bei meiner Lieblingsbäckerin ein leckeres Baguette geholt. Das ist inzwischen fast schon mein kleines Morgenritual geworden – wie ein „Guten Tag, Spanien“, nur in knusprig. Nach dem Frühstück mit leckerem Ei ging’s dann einkaufen, also die Ferienwohnungs-Logistik auffrischen, damit man später nicht wieder feststellt, dass zwar alles da ist, nur ausgerechnet das eine, was man wirklich braucht, natürlich fehlt.

Wieder zu Hause bin ich dann eine Runde zum Strand gegangen, und es war etwas windiger als die letzten Tage. Wind am Strand ist ja immer so ein zweischneidiges Geschenk: Einerseits ist es herrlich frisch, macht den Kopf frei und lässt einen sich lebendig fühlen, andererseits hat man nach zehn Minuten das Gefühl, man trägt seine Frisur nicht mehr, sondern der Wind trägt sie. Zurück in der Ferienwohnung dann duschen, Kaffee trinken und Podcast hören – die perfekte „Ich habe Sonne getankt, jetzt werde ich wieder Mensch“-Kombination.

Und dann noch eine Runde Drohne fliegen am Strand – sehr gut, weil das immer nach „Urlaub, aber mit Spieltrieb“ aussieht. Nur dass offenbar die ganzen Hunde gestört haben. Hunde sind ja am Strand sowieso wie kleine, pelzige Projektmanager: ständig in Bewegung, ständig irgendwo mittendrin, immer mit dem Anspruch, dass alle Aktivitäten im Umkreis von 50 Metern bitte in ihr Programm integriert werden. Für Drohnen ist das vermutlich die denkbar ungünstigste Zielgruppe: zu neugierig, zu schnell, zu „Ich hab da was gesehen, das gehört jetzt mir“. Aber immerhin: Du hast es versucht, du hast geflogen, und das zählt – auch wenn die Hunde wahrscheinlich der Meinung waren, sie hätten den Luftraum offiziell übernommen.

Zu Hause gab’s dann leckeres Abendessen, dazu noch ein bisschen geschäftliche Dinge erledigt – muss manchmal sein, selbst im Urlaub, aber du hältst es schön dosiert, so dass es nicht den ganzen Tag auffrisst. Und jetzt gönne ich mir gleich einen schönen Rotwein. Genau richtig. Rotwein ist in so einem Urlaubstag der perfekte Schlusspunkt: ein bisschen Genuss, ein bisschen „der Tag war gut“, und ein stilles Signal an den Kopf: So, Feierabend jetzt. Cheers auf Baguette, Wind und die Hundestaffel am Strand.

Mittwoch, 25. Februar 2026

25.2.2026: Windiger Urlaubstag: Restbaguette, Strandrunde und jetzt Tapas in der „Milchbar“ – klingt logisch, weil Urlaub

Heute war ein etwas windiger Urlaubstag, und ich finde, Wind ist im Urlaub immer so ein besonderer Charakter: Er macht alles ein bisschen wilder, die Haare ein bisschen experimenteller und die Spaziergänge ein bisschen dramatischer, als hätte man die Natur extra auf „Küste in Cinemascope“ gestellt. Morgens habe ich mal kein Baguette geholt, weil wir noch eins von gestern übrig hatten – auch das ist Urlaub: plötzlich bin ich ein Mensch, der vorausschauend Brot besitzt und es nicht wie sonst am gleichen Tag vollständig verschwinden lässt. Also in Ruhe gefrühstückt, gemütlich, ohne Hektik, so wie man das nur kann, wenn der Tag nicht direkt mit Terminen droht.

Dann habe ich an ein paar Büchern gearbeitet, und ich mag, wie sich das im Urlaub anfühlt: nicht wie Arbeit, sondern wie ein kleines kreatives Ritual, bei dem ich nebenbei etwas voranbringe, ohne dass es mir den Tag klaut. Danach eine Runde am Strand spazieren gegangen – mit Wind ist das ja gleich doppelt gut, weil man das Gefühl hat, die Luft putzt einem das Gehirn einmal durch. Und anschließend Kaffee in einer kleinen Kneipe: perfekt. Diese Art Ort, wo man sitzt, guckt, atmet, und der Kaffee schmeckt automatisch besser, weil man gerade vom Strand kommt und nicht aus einem Büroflur.

Zu Hause dann wie üblich Podcasts gehört und weiter an Büchern gearbeitet – mein persönlicher Urlaubsdauerlauf aus Input und Output, nur eben ohne Stress und mit mehr Meer im Hintergrund. Dann noch duschen gewesen, um den Strandtag offiziell abzuschließen, und jetzt geht’s in die Taverna namens „Milchbar“, um ein paar Tapas zu essen. Ich liebe das schon vom Namen her: „Milchbar“ klingt nach Kindheit und Kakao, und dann sitzt man da und bestellt Tapas – genau diese Art Absurdität macht Urlaub ja so schön, weil nichts erklärt werden muss.

Dienstag, 24. Februar 2026

24.2.2026: Urlaubstag mit frischgeschnittenem Selbstbewusstsein, Hafenromantik und Champions-League-Abendprogramm

Urlaub hieß auch heute wieder: länger schlafen. Genau so soll das sein – ich wache auf, wenn ich wach bin, nicht wenn irgendein Gerät meint, ich müsse jetzt produktiv sein. Danach direkt zum Barber, also quasi die offizielle Urlaubs-Version von „ich bringe mich mal in Form“, nur ohne Sport und mit deutlich besserer Laune. Ein frischer Schnitt ist ja immer so ein kleiner Neustart: Man schaut in den Spiegel und denkt kurz: Aha, da ist er ja wieder, der Mensch, der nicht aussieht, als hätte er die letzten Wochen gegen Kalender und Inbox gekämpft.

Auf dem Rückweg habe ich dann Baguette fürs Frühstück mitgebracht – und damit war der Tag eigentlich schon gewonnen. Baguette ist im Urlaub nicht nur Brot, das ist Stimmung. Kurz Mails gecheckt, weil ein bisschen Realität muss offenbar immer sein, aber wenigstens dosiert und ohne dass der Tag gleich wieder nach Büro riecht.

Dann eine Runde im Hafen spazieren gewesen, dort einen Kaffee getrunken und Patatas gegessen – das ist genau diese perfekte Kombination aus Bewegung, Aussicht und „ich gönn mir was“, bei der man merkt: Ich bin hier nicht im Durchrennen-Modus, ich bin im Genießen-Modus. Hafen hat sowieso immer was Beruhigendes, weil da alles gleichzeitig in Bewegung ist und trotzdem entspannt wirkt: Boote, Wasser, Leute, und man selbst mittendrin, ohne dass man irgendwohin muss.

Danach Podcasts gehört und an Büchern gearbeitet – also Kopf füttern und gleichzeitig Output schaffen, aber eben im Urlaubs-Tempo, nicht im „ich muss“-Tempo. Und heute Abend dann Bayer 04 in der Champions League. Das ist als Tagesabschluss perfekt, weil es diese besondere Mischung liefert: Urlaub im Körper, Spannung im Herzen. Ich sitze entspannt da, aber innerlich bin ich natürlich nach fünf Minuten wieder Taktik-Trainer, Schiedsrichter-Kritiker und Hoffnungsträger in Personalunion.

Montag, 23. Februar 2026

23.2.2026: Urlaub bedeutet: Ich schlafe aus, richte mein neues Hauptquartier ein und gehe zur Qualitätskontrolle an den Strand

Urlaub heißt bei mir erst mal lange schlafen und ruhig frühstücken, und genau so muss das sein: kein Wecker, kein „ich muss“, sondern dieses gemütliche Anrollen in den Tag, bei dem die Zeit nicht drängelt, sondern höflich am Rand steht. Danach waren wir einkaufen, um die Ferienwohnung auszustatten – also die klassische Phase „Wir werden jetzt hier nicht nur wohnen, wir werden hier funktionieren“. Das ist immer ein bisschen wie Nestbau: Man kauft Dinge, die man zu Hause hundertmal hat, aber hier plötzlich wie einen Schatz behandelt, weil ohne sie alles improvisiert wäre. Und das WLAN funktioniert wieder – großer Sieg. Wenn das WLAN läuft, fühlt sich die Wohnung sofort doppelt so „angekommen“ an, weil man dann nicht mehr das Gefühl hat, man wäre im Urlaub gleichzeitig offline und im digitalen Niemandsland.

Mittags dann zwei Stunden Strand – und das ist eigentlich der Moment, wo der Kopf endgültig umschaltet. Strand ist nicht nur Strand, das ist eine kleine Reparaturwerkstatt für die Seele: ein bisschen Sonne, ein bisschen Wind, dieses monotone Geräusch, das alles im Kopf glattbügelt. Zwei Stunden sind da perfekt: lang genug, um runterzukommen, kurz genug, um danach nicht wie eine gestrandete Robbe wieder nach Hause zu wanken.

Und dann die Technik-Abteilung: Alexa angeschlossen und Amazon Fire am TV. Ich liebe das, weil es so ein typischer Urlaubsmove ist: Man schafft sich erst die Infrastruktur, damit man später so richtig entspannt faul sein kann. Das ist keine Spielerei, das ist strategische Gemütlichkeit. Jetzt noch schnell ein paar Dinge erledigen – so ein kleines Restprogramm, damit der Kopf nicht noch offene Tabs im Hintergrund hat – und dann gleich schauen, wo ihr essen geht. Das ist sowieso eine der schönsten Urlaubsentscheidungen: nicht „was ist da“, sondern „worauf haben wir Lust“, und dabei das angenehme Gefühl, dass heute wirklich nur eine Frage zählt: Wo schmeckt’s gut und wie schnell sitze ich da?

Sonntag, 22. Februar 2026

22.2.2026: Erste Nacht Spanien: Ich bin schon da – mein Schlaf ist offenbar noch in Frankreich

Die erste Nacht in der Ferienwohnung in Segur war irgendwie schlecht, und ich weiß auch nicht warum. Das ist ja typisch: Man ist endlich angekommen, der Urlaub steht geschniegelt vor der Tür und winkt, aber der Kopf denkt sich nachts: „Spannend! Neue Geräusche! Neues Bett! Neue Luft! Lass uns das mal alles gleichzeitig bewerten.“ Vielleicht war’s auch diese Mischung aus Reisetagen im Körper, neuer Umgebung im Ohr und dem Gehirn, das noch nicht entschieden hat, ob es jetzt wirklich abschalten darf. Aber gut: Schlaf hin oder her, der Tag hat dann ziemlich überzeugend gezeigt, dass Urlaub trotzdem funktioniert.

Um 9 Uhr war ich raus und direkt bei meiner Lieblingsbäckerin – Baguette und Croissants holen. Das ist genau das Spanien-Frankreich-Grenzgebiet der Urlaubsglückseligkeit: allein der Geruch, dieses frische Gebäck in der Tüte, und schon fühlt sich alles nach „Hier gehört man hin“ an. Dann ein schönes Urlaubsfrühstück, so wie es sein muss: nicht hastig, nicht zwischen Tür und Angel, sondern mit Zeit und dem Gefühl, dass der Tag nicht gegen mich arbeitet, sondern für mich.

Danach habe ich ein bisschen geschäftlich was erledigt – muss im Urlaub auch sein. Und ganz ehrlich: Wenn man es dosiert macht, ist das sogar okay, weil es den Kopf beruhigt. Lieber einmal kurz Ordnung ins Berufliche bringen, als dass es den ganzen Tag als kleines, nerviges Pop-up im Hinterkopf herumblinkert. Und dann kam der Teil, der endgültig beweist, dass du wirklich in Spanien bist: Nachmittags ein schöner Spaziergang in kurzer Hose nach Cunit. Kurze Hose im Februar/Frühjahr – das ist für meinen inneren Deutschen immer noch eine Art Feiertag, weil es zeigt: Hier sind die Regeln anders. Warm, entspannt, herausgehen ohne Plan, einfach laufen und schauen – das ist genau der Rhythmus, den ich mir für die nächsten Wochen wünsche.

Zu Hause dann Kaffee mit leckerem Salat – perfekter Urlaubs-Snack, weil er gleichzeitig leicht und zufrieden macht. Danach noch ein bisschen an Büchern gearbeitet, eine Stunde Podcasts gehört, und abends sogar selbst gekocht: Hähnchenbrust mit Spaghetti. Das ist so ein herrlich solides Abendessen, das nach „Ich kümmere mich gut um mich“ schmeckt, ohne kompliziert zu werden.

Und heute Abend bleibt ihr mal hier: Bier für mich, Wein für Kerstin kalt gestellt. Das ist der Moment, in dem der Urlaub endgültig die Hand hebt und sagt: „So, jetzt machen wir es gemütlich.“ Kein Programm, kein Muss, nur Balkon-/Wohnungsmodus, ein Glas in der Hand und das Gefühl, dass man angekommen ist.

Samstag, 21. Februar 2026

21.2.2026: Ankunft in Segur: Ich habe den Urlaub ausgepackt wie andere ihre Einkäufe

Heute bin ich weiter von Nîmes nach Segur gefahren, bin gut durchgekommen und konnte schon um halb zwei einchecken – und das ist genau diese Art Ankunft, die sich anfühlt wie ein kleiner Jackpot, weil man nicht erst Stunden in „Warten, bis das Zimmer fertig ist“-Limbo verbringt. Koffer hoch, einmal das klassische Treppenhaus-Workout inklusive, dann direkt einkaufen gewesen, damit der Kühlschrank nicht so leer guckt wie ein Hotelzimmer am Abreisetag. Danach Kaffee getrunken – der Moment, in dem der Körper endgültig versteht: Wir sind nicht mehr im Reisemodus, wir sind im „Ich sitze, ich schaue, ich atme“-Modus.

Dann habe ich die Aussicht vom Balkon genossen, und ich kenne diesen Augenblick: Man steht da, schaut raus, und plötzlich rutscht innerlich etwas nach unten. Der Stress fällt ab, die Schultern gehen ein Stück runter, und man merkt: So, jetzt beginnt es wirklich. Alles ausgepackt, also die offizielle Erklärung an den Alltag: Du kannst jetzt draußen bleiben, ich bin hier eingezogen – mindestens für fünf Wochen. Ich liebe dieses Auspacken am Urlaubsort, weil es so ein stilles Ritual ist: Wenn die Kleidung im Schrank hängt und die Zahnbürste ihren Platz hat, ist es nicht mehr „Reise“, sondern „Zuhause auf Zeit“.

Und wie üblich geht ihr am ersten Abend zum Chinesen – das ist ein perfekter Klassiker. Am ersten Abend will man nicht kochen, nicht planen, nicht diskutieren, man will einfach nur sitzen, bestellen, genießen und dabei dieses Gefühl haben, dass der Urlaub jetzt einen eigenen Rhythmus bekommt. Außerdem hat das was Beruhigendes: Egal wie die Anreise war, egal wie lang die Strecke war – am Ende gibt’s gebratene Nudeln, ein bisschen Soße und die Gewissheit: Wir sind angekommen.

Genieß den ersten Abend. Ab morgen darf alles ein bisschen langsamer werden – außer vielleicht der Appetit.

Freitag, 20. Februar 2026

20.2.2026: Urlaubsbeginn: Ich bin um 6 Uhr aufgestanden und habe den Süden schon mal vorgewärmt

Heute war Urlaubsbeginn, also die Sorte Tag, an dem ich zwar offiziell „frei“ habe, aber erstmal arbeite wie ein Fernfahrer mit ambitioniertem Zeitplan. Um 6 Uhr raus aus den Federn, um 7 Uhr schon los auf die Piste – das ist nicht „gemütlich starten“, das ist „ich will Sonne und ich will sie jetzt“. Dann Zwischenstopp in Luxemburg zum Tanken und Kaffee trinken im Büro, was sich gleichzeitig nach Routine und nach einem sehr speziellen Reise-Ritual anhört: Erstmal die Tanks füllen – Auto und Mensch – und kurz in der vertrauten Umgebung einen Espresso als Startsignal setzen, bevor die Landschaft endgültig in „Urlaubsmodus“ umkippt.

Und dann: 19 Uhr in Nîmes im Hotel eingecheckt. Das ist eine ordentliche Strecke, da hat der Tag wirklich Kilometer gefressen. Ich stelle mir vor, wie man beim Einchecken so dieses Gefühl hat: „So. Angekommen. Heute war’s das.“ Und weil du es pragmatisch wie immer gelöst hast, gab’s dann mitgebrachte Fleischwurst – die kulinarische Antwort auf „Ich habe keine Lust mehr, jetzt noch groß Theater zu machen“. Fleischwurst ist ja auch so ein Essen, das keine Fragen stellt und keine Diskussionen braucht: auspacken, essen, zufrieden sein. Dazu ein Bier, weil man nach so einem Reisetag nicht nur Flüssigkeit, sondern auch ein kleines Feierabendzeichen braucht – quasi der inoffizielle Stempel: Der erste Reisetag ist durch.

Morgen früh geht’s dann weiter nach Spanien. Das ist immer der schönste Teil an so einem Zwischenstopp: Man ist schon weg, schon raus aus dem Alltag, aber der eigentliche Zielmoment kommt erst noch. Heute war die Etappe „rauskommen“, morgen ist die Etappe „ankommen“. Und ich wette, sobald du über die Grenze rollst, verändert sich dieses innere Gefühl sofort: weniger „unterwegs“, mehr „jetzt beginnt es wirklich“.

Wenn du heute Abend noch einen Mini-Luxus brauchst: einmal alles für morgen so hinlegen, dass der Start ohne Sucherei läuft, und dann mental schon mal Sonne tanken – der Rest darf warten.

26.2.2026: Baguette-Glück, Wind am Strand und Drohnenflug mit Hunde-Gegenwind – und jetzt Rotwein als Ausgleich

Der Urlaub läuft weiter, und heute hat er wieder ganz klassisch begonnen: morgens bei meiner Lieblingsbäckerin ein leckeres Baguette geholt....