Donnerstag, 2. April 2026

2.4.2026: Schreibtisch-Marathon mit Erbschafts-Nerven und Hühnersuppe als Rettung

Heute habe ich den ganzen Tag am Schreibtisch verbracht und Termine koordiniert sowie Schreiben rund um die Erbschaft meines Vaters beantwortet. Und ehrlich gesagt: Das war einer dieser Tage, die sich nicht nur lang anfühlen, sondern auch mental anstrengend sind. Der Erbschein liegt immer noch nicht vor, und es hakt gewaltig, weil die Grundbuchumträge nicht fertig sind. Genau diese Art von Themen, bei denen man selbst alles ordentlich anschiebt, aber irgendwo im System etwas hängt und sich nichts so schnell bewegt, wie man es gerne hätte. Da sitze ich dann, schreibe, telefoniere, kläre – und habe trotzdem das Gefühl, eher gegen Prozesse als für Lösungen zu arbeiten.

Im Ergebnis war es also ein kompletter Schreibtischtag, ohne große Abwechslung, ohne Bewegung, einfach viel Organisation und Papierkram. Umso wichtiger ist jetzt die Belohnung: Gleich gibt’s Hühnersuppe. Und das ist genau das Richtige nach so einem Tag – warm, einfach, beruhigend. Fast so, als würde jemand sagen: „Jetzt fahr mal runter, du hast genug gemacht.“

Heute Abend schaue ich dann noch Eishockey. Das passt perfekt, weil ich dabei zwar abschalten kann, aber trotzdem ein bisschen Spannung habe. Nach so einem Tag brauche ich genau diese Mischung: nichts mehr organisieren müssen, nichts mehr klären, einfach hinsetzen, schauen und den Kopf langsam wieder freibekommen.

Mittwoch, 1. April 2026

1.4.2026: Zurück im Tritt: Ich wecke mein Fahrrad auf, kämpfe mit Mails und schiebe den Alltag wieder an

Nachdem ich gestern mehr oder weniger lang geschlafen habe, ging es heute Morgen schon um 8 Uhr aus den Federn – also fast so, als hätte mein Körper beschlossen, dass jetzt wieder so etwas wie Struktur ins Leben einziehen darf. Nach einem kurzen Frühstück habe ich erst mal ein paar Dinge nachgeholt, die gestern liegen geblieben waren. Das ist ja immer ein schöner Einstieg in den Tag: nicht spektakulär, aber nützlich, und am Ende hat man wenigstens das Gefühl, dass die To-do-Liste nicht schon morgens frech zurückgrinst.

Mittags hatte ich dann ein Vorgespräch mit einem Vorstand für den Podcast. Solche Gespräche mag ich, weil sie immer irgendwo zwischen inhaltlicher Vorbereitung, professionellem Abtasten und der stillen Hoffnung liegen, dass der spätere Podcast nicht nur informativ, sondern auch lebendig wird. Danach habe ich zusammen mit meinem Kollegen versucht, meine Mails auf dem Handy wieder zum Laufen zu bringen – leider ohne Erfolg. Technik hat ja eine besondere Begabung dafür, genau dann störrisch zu werden, wenn man halbwegs motiviert ist, etwas schnell zu lösen. Da sitzt man davor, drückt, wischt, probiert, schaut klug, macht im Grunde alles außer Weihwasser drüberkippen – und am Ende bleibt das Handy trotzdem in seinem ganz eigenen „Nö“-Modus.

Danach habe ich an ein paar Büchern gearbeitet, also wieder etwas sehr viel Berechenbareres gemacht als Handy-Mail-Konten. Anschließend ging’s ins Sportstudio, was nach so einem Tag genau richtig war: einmal den Kopf auslüften, den Kreislauf daran erinnern, dass er noch Aufgaben hat, und dabei so tun, als wäre ich körperlich deutlich professioneller organisiert, als ich mich manchmal fühle. Wieder zu Hause habe ich dann mein Fahrrad im Keller aus dem Winterschlaf geholt. Das ist immer ein kleiner Frühlingsmoment mit leichtem Werkstatt-Charme: Staub weg, einmal gucken, ob noch alles da ist, und innerlich schon die erste Runde planen. Ab morgen kann es draußen also wieder losgehen – wenn das Wetter mitmacht und nicht wieder spontan beschließt, doch noch drei Wochen November zu spielen.

Jetzt kümmere ich mich noch um einen Podcast fürs Wochenende, und dann sehe ich mal, was der Tag noch bringt. Im Grunde war das heute ein ziemlich runder Wiedereinstieg: ein bisschen Arbeit, ein bisschen Technikärger, ein bisschen Bücher, ein bisschen Sport und zum Schluss das gute Gefühl, dass ab morgen sogar wieder das Fahrradleben beginnt. Wenn jetzt noch die Mails auf dem Handy irgendwann beschließen, mit mir zusammenzuarbeiten, wäre der Fortschritt fast schon verdächtig groß.

Dienstag, 31. März 2026

31.3.2026: Komischer Tag: Ich starte mit Kopfweh, parke Termine und finde mich langsam wieder

Heute war wirklich ein komischer Tag. Ich habe schlecht geschlafen und bin mit Kopfschmerzen und Magengrummeln aufgewacht – so ein Start, bei dem ich schon im ersten Moment merke: Das wird heute kein normaler Ablauf. Also habe ich mich erst mal wieder hingelegt und meinen 12-Uhr-Termin bei Jenny zur Pediküre abgesagt. Das war vernünftig, auch wenn ich solche Absagen eigentlich nicht mag.

Um 14 Uhr bin ich dann wieder aufgestanden und habe vorsichtig einen Neustart versucht: Kaffee und ein bisschen Toast. Das hat zumindest geholfen, es geht jetzt etwas besser, auch wenn ich noch merke, dass der Tag eher im Schonmodus läuft. Konsequenterweise habe ich auch morgen und Donnerstag das Büro in Luxemburg abgesagt – das ist genau die richtige Entscheidung, bevor ich mich halb krank irgendwo hinschleppe und am Ende gar nichts davon habe.

Den Nachmittag halte ich bewusst ruhig und habe stattdessen ein paar Geburtstagsgeschenke vorbereitet. Das ist genau die Art Beschäftigung, die geht, ohne zu fordern, und am Ende habe ich trotzdem das Gefühl, etwas Sinnvolles gemacht zu haben. Gleich gibt’s zum Abendessen Brot mit Spiegelei und Bohnen – lustig eigentlich, weil wir das fünf Wochen in Spanien nicht hatten. Man merkt direkt: Ich bin wieder zu Hause, und der Körper will einfache, vertraute Dinge.

Heute ist eindeutig ein „herunterfahren und regenerieren“-Tag. Kein Druck, kein Programm, einfach schauen, dass ich wieder in den Tritt komme. Und ehrlich gesagt: Genau dafür sind solche Tage auch da.

Montag, 30. März 2026

30.3.2026: Zurück im Alltag: Ich hole Brötchen, wasche das Auto und merke, dass der Rhythmus wieder da ist

Der Alltag hat mich wieder, und das merkt man direkt morgens: Kein Brot im Haus, also bin ich erst mal zum Naturhof Brötchen holen gegangen. Kein Drama, eher so ein klassischer Neustart-Move – einmal raus, frische Luft, Brötchen in der Tüte, und schon fühlt sich alles wieder ein bisschen normal an. Nach dem Frühstück ging’s dann direkt los: einkaufen und das Auto waschen. Auch das gehört ja irgendwie zur Rückkehr dazu – erst sich selbst sortieren, dann die Dinge drumherum.

Wieder zu Hause gab’s die obligatorische Stunde Pause mit Podcast. Ich merke, wie wichtig mir das ist, um einmal kurz runterzufahren, bevor es weitergeht. Danach war ich beim Sport, also auch körperlich wieder im „Wir sind zurück“-Modus angekommen. Und jetzt sitze ich da und bereite noch ein paar Vorlesungen vor – also endgültig wieder im Arbeitsalltag drin.

Alles in allem: läuft. Kein spektakulärer Tag, aber genau die Sorte solide Rückkehr, die man braucht, um nach fünf Wochen Urlaub wieder sauber in den Rhythmus zu kommen.

Sonntag, 29. März 2026

29.3.2026: Heimkehr mit Koffergebirge, Frankreich-Kilometern ohne Ende und Pizza als Erstversorgung

Heute bin ich von Lyon aus wieder nach Hause gefahren und insgesamt gut angekommen, was nach so einer Strecke ja erst mal die Hauptsache ist. Trotzdem ziehen sich diese Kilometer in Nordfrankreich jedes Mal wie Kaugummi an der Schuhsohle. Man fährt, fährt, fährt, schaut aufs Navi, und irgendwie sind zwar Kilometer verschwunden, aber gefühlt ist man trotzdem keinen Meter näher am Wohnzimmer. Irgendwann war ich dann aber doch zu Hause, und das ist ja immer dieser schöne Moment, in dem der Urlaub offiziell endet und gleichzeitig die zweite Schicht beginnt: ausladen.

Das Auto habe ich in nur 30 Minuten ausgepackt, was ich fast schon professionell nennen würde. Dafür sieht jetzt natürlich die ganze Wohnung so aus, als hätte ein kleiner Umzug stattgefunden. Überall stehen Koffer, Technik, Taschen und gekaufte Esssachen herum, und man merkt sofort: Ich bin zwar angekommen, aber „zu Hause“ im eigentlichen Sinn dauert noch ein bisschen. Im Moment ist es eher ein Zwischenzustand aus Reisemobilisierung und Wohnzimmerlager. Ich kenne das ja: Erst denke ich, ach, das ist schnell wieder weggeräumt, und dann steht doch noch zwei Tage irgendwo ein Kabelbeutel herum, den keiner anfassen will, weil niemand mehr genau weiß, was da eigentlich drin ist.

Damit es aber trotzdem irgendwie weitergeht und der Abend nicht komplett im Modus „Chaosverwaltung“ versackt, habe ich bei Pizza Cab was bestellt. Die kommt in 30 Minuten, und das ist im Grunde genau die richtige Entscheidung. Nach Heimfahrt, Schlepperei und dem Anblick einer Wohnung, die noch nicht wieder Wohnung, sondern eher Logistikzentrum ist, braucht es keine Kochromantik mehr. Es braucht Käse, Teig und die beruhigende Gewissheit, dass wenigstens das Abendessen gleich unkompliziert geregelt ist.

Irgendwann ist alles ausgepackt, irgendwann verschwinden die Koffer wieder, irgendwann steht die Technik wieder da, wo sie hingehört, und irgendwann ist auch wieder Alltag. Heute ist aber noch dieser seltsame Zwischenabend, an dem ich halb zurück und halb noch unterwegs bin. Und ehrlich gesagt ist Pizza für genau diesen Zustand nahezu perfekt.

Samstag, 28. März 2026

28.3.2026: Rückreise Teil 1: Ich fahre staufrei bis Lyon, esse McDonald’s und trinke mein Abschiedsbier zum Sommerzeit-Schock

Heute war Rückreise Teil 1 bis Lyon, und ich bin um 8 Uhr aus den Federn gefallen – nach einer eher schlechten Nacht. Typisch letzter Urlaubstag: Der Kopf ist schon halb unterwegs, während der Körper noch versucht, irgendwo zwischen Koffer und Erinnerungen zu schlafen. Danach habe ich das Auto zu Ende gepackt, was erstaunlich problemlos ging. Das ist ja selten so, normalerweise gibt es mindestens eine Phase, in der ich mich frage, wie ich vor fünf Wochen alles da reinbekommen habe und jetzt plötzlich nicht mehr.

Vor der Abfahrt habe ich noch schnell auf der Ecke einen Kaffee getrunken – mein kleines Startsignal für die Strecke. Dann ging’s los, und der erste Abschnitt lief richtig gut: bis Nîmes komplett staufrei. Dort habe ich getankt und bei McDonald’s eine Kleinigkeit gegessen, also die klassische Autobahnverpflegung, die genau dann gut ist, wenn man sie eigentlich gar nicht groß hinterfragt.

Auch bis Lyon bin ich gut durchgekommen, nochmal getankt und dann im Hotel eingecheckt. Diesmal sind wir gar nicht mehr raus zum Essen gegangen, weil wir noch Baguette eingepackt hatten – und ganz ehrlich, nach so einem Fahrtag ist „einfach bleiben“ oft die beste Entscheidung. Ich habe mir noch ein Bier kaltgestellt, das gibt’s gleich als kleinen Abschluss des Tages, bevor ich ins Bett gehe.

Der Wecker steht morgen auf 7 Uhr, und als Bonus kommt noch die Zeitumstellung auf Sommerzeit dazu. Das ist diese spezielle Kombination aus „ich muss früh raus“ und „ich bekomme gleichzeitig eine Stunde geklaut“. Aber gut, gehört dazu. Heute war jedenfalls eine entspannte erste Etappe – und wenn morgen genauso läuft, bin ich bald wieder zu Hause.

Freitag, 27. März 2026

27.3.2026: Abschied auf Raten: Ich kaufe Knoblauch, höre Podcasts und tue so, als wäre Kofferpacken keine emotionale Disziplin

Heute heißt es langsam Abschied nehmen, und das ist immer so ein seltsamer Urlaubstag: Ich bin noch da, ich lebe noch voll im Segur-Rhythmus, aber irgendwo im Hinterkopf läuft schon dieses leise „morgen ist Schluss“ mit. Nach dem Frühstück bin ich noch einmal auf den Markt gegangen, einfach weil das dazugehört und weil man am vorletzten Tag ja nicht plötzlich so tun muss, als wäre man schon innerlich im Wohnzimmer zu Hause. Gekauft habe ich diesmal fast nichts – außer Knoblauch. Das finde ich ehrlich gesagt sehr passend: fünf Wochen Spanien, unzählige Baguettes, Spaziergänge, Kaffee, Marktbesuche, und am Ende nehme ich Knoblauch mit. Nicht Souvenir-Kitsch, nicht großes Pathos, sondern eine Knolle. Bodenständig bis zum Schluss.

Danach habe ich noch ein paar aktuelle Podcasts gehört, also den Kopf noch einmal angenehm beschäftigt, während der Tag langsam in diese typische Abreise-Vorbereitung kippt. Jetzt gibt’s erst mal Kaffee, und dann heißt es Koffer packen. Das ist ja immer der Moment, in dem ich feststelle, dass sich Kleidung, Einkäufe, Kabel, Ladegeräte und diese ganzen „ach, das lege ich erst mal da hin“-Dinge in einer Ferienwohnung heimlich vermehren wie Kaninchen. Packen ist im Urlaub nie einfach nur Packen, es ist auch eine kleine Inventur des eigenen Lebens auf Zeit: Was kam mit, was blieb liegen, was muss noch irgendwie in die Tasche, und warum wirkt der Koffer plötzlich kleiner als vor fünf Wochen?

Heute Abend geht’s dann noch einmal zum Chinesen, was ich für einen sehr würdigen Schlusspunkt halte. Das ist zuverlässig, lecker und genau das Richtige für einen letzten Abend, an dem ich nicht mehr groß experimentieren will. Danach geht’s dann auch nicht ganz so spät ins Bett – was vernünftig ist, auch wenn solche Vorsätze am letzten Urlaubsabend immer ein bisschen nach „diesmal wirklich“ klingen. Aber morgen ist Heimreise, also ist heute der richtige Abend für einen ruhigen Ausklang: noch einmal essen gehen, noch einmal durchatmen, noch einmal genießen, bevor dann wieder der Modus „Auto, Strecke, Zuhause“ übernimmt.

2.4.2026: Schreibtisch-Marathon mit Erbschafts-Nerven und Hühnersuppe als Rettung

Heute habe ich den ganzen Tag am Schreibtisch verbracht und Termine koordiniert sowie Schreiben rund um die Erbschaft meines Vaters beantwor...