Montag, 30. März 2026

30.3.2026: Zurück im Alltag: Ich hole Brötchen, wasche das Auto und merke, dass der Rhythmus wieder da ist

Der Alltag hat mich wieder, und das merkt man direkt morgens: Kein Brot im Haus, also bin ich erst mal zum Naturhof Brötchen holen gegangen. Kein Drama, eher so ein klassischer Neustart-Move – einmal raus, frische Luft, Brötchen in der Tüte, und schon fühlt sich alles wieder ein bisschen normal an. Nach dem Frühstück ging’s dann direkt los: einkaufen und das Auto waschen. Auch das gehört ja irgendwie zur Rückkehr dazu – erst sich selbst sortieren, dann die Dinge drumherum.

Wieder zu Hause gab’s die obligatorische Stunde Pause mit Podcast. Ich merke, wie wichtig mir das ist, um einmal kurz runterzufahren, bevor es weitergeht. Danach war ich beim Sport, also auch körperlich wieder im „Wir sind zurück“-Modus angekommen. Und jetzt sitze ich da und bereite noch ein paar Vorlesungen vor – also endgültig wieder im Arbeitsalltag drin.

Alles in allem: läuft. Kein spektakulärer Tag, aber genau die Sorte solide Rückkehr, die man braucht, um nach fünf Wochen Urlaub wieder sauber in den Rhythmus zu kommen.

Sonntag, 29. März 2026

29.3.2026: Heimkehr mit Koffergebirge, Frankreich-Kilometern ohne Ende und Pizza als Erstversorgung

Heute bin ich von Lyon aus wieder nach Hause gefahren und insgesamt gut angekommen, was nach so einer Strecke ja erst mal die Hauptsache ist. Trotzdem ziehen sich diese Kilometer in Nordfrankreich jedes Mal wie Kaugummi an der Schuhsohle. Man fährt, fährt, fährt, schaut aufs Navi, und irgendwie sind zwar Kilometer verschwunden, aber gefühlt ist man trotzdem keinen Meter näher am Wohnzimmer. Irgendwann war ich dann aber doch zu Hause, und das ist ja immer dieser schöne Moment, in dem der Urlaub offiziell endet und gleichzeitig die zweite Schicht beginnt: ausladen.

Das Auto habe ich in nur 30 Minuten ausgepackt, was ich fast schon professionell nennen würde. Dafür sieht jetzt natürlich die ganze Wohnung so aus, als hätte ein kleiner Umzug stattgefunden. Überall stehen Koffer, Technik, Taschen und gekaufte Esssachen herum, und man merkt sofort: Ich bin zwar angekommen, aber „zu Hause“ im eigentlichen Sinn dauert noch ein bisschen. Im Moment ist es eher ein Zwischenzustand aus Reisemobilisierung und Wohnzimmerlager. Ich kenne das ja: Erst denke ich, ach, das ist schnell wieder weggeräumt, und dann steht doch noch zwei Tage irgendwo ein Kabelbeutel herum, den keiner anfassen will, weil niemand mehr genau weiß, was da eigentlich drin ist.

Damit es aber trotzdem irgendwie weitergeht und der Abend nicht komplett im Modus „Chaosverwaltung“ versackt, habe ich bei Pizza Cab was bestellt. Die kommt in 30 Minuten, und das ist im Grunde genau die richtige Entscheidung. Nach Heimfahrt, Schlepperei und dem Anblick einer Wohnung, die noch nicht wieder Wohnung, sondern eher Logistikzentrum ist, braucht es keine Kochromantik mehr. Es braucht Käse, Teig und die beruhigende Gewissheit, dass wenigstens das Abendessen gleich unkompliziert geregelt ist.

Irgendwann ist alles ausgepackt, irgendwann verschwinden die Koffer wieder, irgendwann steht die Technik wieder da, wo sie hingehört, und irgendwann ist auch wieder Alltag. Heute ist aber noch dieser seltsame Zwischenabend, an dem ich halb zurück und halb noch unterwegs bin. Und ehrlich gesagt ist Pizza für genau diesen Zustand nahezu perfekt.

Samstag, 28. März 2026

28.3.2026: Rückreise Teil 1: Ich fahre staufrei bis Lyon, esse McDonald’s und trinke mein Abschiedsbier zum Sommerzeit-Schock

Heute war Rückreise Teil 1 bis Lyon, und ich bin um 8 Uhr aus den Federn gefallen – nach einer eher schlechten Nacht. Typisch letzter Urlaubstag: Der Kopf ist schon halb unterwegs, während der Körper noch versucht, irgendwo zwischen Koffer und Erinnerungen zu schlafen. Danach habe ich das Auto zu Ende gepackt, was erstaunlich problemlos ging. Das ist ja selten so, normalerweise gibt es mindestens eine Phase, in der ich mich frage, wie ich vor fünf Wochen alles da reinbekommen habe und jetzt plötzlich nicht mehr.

Vor der Abfahrt habe ich noch schnell auf der Ecke einen Kaffee getrunken – mein kleines Startsignal für die Strecke. Dann ging’s los, und der erste Abschnitt lief richtig gut: bis Nîmes komplett staufrei. Dort habe ich getankt und bei McDonald’s eine Kleinigkeit gegessen, also die klassische Autobahnverpflegung, die genau dann gut ist, wenn man sie eigentlich gar nicht groß hinterfragt.

Auch bis Lyon bin ich gut durchgekommen, nochmal getankt und dann im Hotel eingecheckt. Diesmal sind wir gar nicht mehr raus zum Essen gegangen, weil wir noch Baguette eingepackt hatten – und ganz ehrlich, nach so einem Fahrtag ist „einfach bleiben“ oft die beste Entscheidung. Ich habe mir noch ein Bier kaltgestellt, das gibt’s gleich als kleinen Abschluss des Tages, bevor ich ins Bett gehe.

Der Wecker steht morgen auf 7 Uhr, und als Bonus kommt noch die Zeitumstellung auf Sommerzeit dazu. Das ist diese spezielle Kombination aus „ich muss früh raus“ und „ich bekomme gleichzeitig eine Stunde geklaut“. Aber gut, gehört dazu. Heute war jedenfalls eine entspannte erste Etappe – und wenn morgen genauso läuft, bin ich bald wieder zu Hause.

Freitag, 27. März 2026

27.3.2026: Abschied auf Raten: Ich kaufe Knoblauch, höre Podcasts und tue so, als wäre Kofferpacken keine emotionale Disziplin

Heute heißt es langsam Abschied nehmen, und das ist immer so ein seltsamer Urlaubstag: Ich bin noch da, ich lebe noch voll im Segur-Rhythmus, aber irgendwo im Hinterkopf läuft schon dieses leise „morgen ist Schluss“ mit. Nach dem Frühstück bin ich noch einmal auf den Markt gegangen, einfach weil das dazugehört und weil man am vorletzten Tag ja nicht plötzlich so tun muss, als wäre man schon innerlich im Wohnzimmer zu Hause. Gekauft habe ich diesmal fast nichts – außer Knoblauch. Das finde ich ehrlich gesagt sehr passend: fünf Wochen Spanien, unzählige Baguettes, Spaziergänge, Kaffee, Marktbesuche, und am Ende nehme ich Knoblauch mit. Nicht Souvenir-Kitsch, nicht großes Pathos, sondern eine Knolle. Bodenständig bis zum Schluss.

Danach habe ich noch ein paar aktuelle Podcasts gehört, also den Kopf noch einmal angenehm beschäftigt, während der Tag langsam in diese typische Abreise-Vorbereitung kippt. Jetzt gibt’s erst mal Kaffee, und dann heißt es Koffer packen. Das ist ja immer der Moment, in dem ich feststelle, dass sich Kleidung, Einkäufe, Kabel, Ladegeräte und diese ganzen „ach, das lege ich erst mal da hin“-Dinge in einer Ferienwohnung heimlich vermehren wie Kaninchen. Packen ist im Urlaub nie einfach nur Packen, es ist auch eine kleine Inventur des eigenen Lebens auf Zeit: Was kam mit, was blieb liegen, was muss noch irgendwie in die Tasche, und warum wirkt der Koffer plötzlich kleiner als vor fünf Wochen?

Heute Abend geht’s dann noch einmal zum Chinesen, was ich für einen sehr würdigen Schlusspunkt halte. Das ist zuverlässig, lecker und genau das Richtige für einen letzten Abend, an dem ich nicht mehr groß experimentieren will. Danach geht’s dann auch nicht ganz so spät ins Bett – was vernünftig ist, auch wenn solche Vorsätze am letzten Urlaubsabend immer ein bisschen nach „diesmal wirklich“ klingen. Aber morgen ist Heimreise, also ist heute der richtige Abend für einen ruhigen Ausklang: noch einmal essen gehen, noch einmal durchatmen, noch einmal genießen, bevor dann wieder der Modus „Auto, Strecke, Zuhause“ übernimmt.

Donnerstag, 26. März 2026

26.3.2026: Endspurt in Segur: Ich lasse mir die Haare schneiden, laufe nach Cunit und tue danach bewusst nicht mehr viel

In zwei Tagen geht’s nach fünf Wochen Segur wieder nach Hause, und genau deshalb fühlt sich heute wie so ein bewusster „nochmal genießen“-Tag an. Ich habe ausgeschlafen, wie es sich gehört, und bin dann vor dem obligatorischen Baguetteholen noch schnell beim Barber gewesen. Das ist ja fast schon ein kleines Urlaubsritual geworden: einmal frisch machen, damit ich nicht aus dem Urlaub komme wie jemand, der fünf Wochen gegen Wind, Sonne und Croissants gekämpft hat.

Danach habe ich ein paar Podcasts gehört und bin anschließend noch eine schöne Runde nach Cunit spazieren gegangen. Diese Strecke kenne ich inzwischen ziemlich gut, aber genau das macht sie angenehm: kein Nachdenken, einfach loslaufen, ein bisschen Bewegung, ein bisschen Kopf freibekommen. Auf dem Rückweg ist Kerstin dann abgebogen und ebenfalls zum Friseur gegangen – ich bin jetzt also sehr gespannt, was dabei herausgekommen ist. Das ist immer so ein kleiner Überraschungsmoment, bei dem ich mir fest vornehme, sofort überzeugend zu sagen: „Sieht richtig gut aus“, egal was passiert.

Heute machen wir dann, glaube ich, nicht mehr viel, und das ist auch genau richtig. Kurz vor der Abreise ist weniger oft mehr: keine großen Aktionen mehr, sondern einfach noch ein bisschen den Rhythmus genießen, den wir uns hier aufgebaut haben. Ein ruhiger Tag, ein paar Schritte draußen, ein bisschen Input für den Kopf – und ansonsten einfach laufen lassen. Genau so sollte sich das Ende eines langen Urlaubs anfühlen.

Mittwoch, 25. März 2026

25.3.2026: Drittletzter Urlaubstakt: Ich spiele noch eine Runde Golf, kaufe Küchlein und tue so, als wäre Samstag noch ganz weit weg

Samstag geht es wieder heim, und genau deshalb fühlt sich heute nach einem dieser Tage an, die ich besonders bewusst genieße: nochmal ruhig, nochmal ohne großes Programm, nochmal einfach Urlaub sein lassen, solange es noch geht. Ich habe wie immer lang geschlafen, schön gefrühstückt und damit den Tag genau so begonnen, wie ich ihn hier am liebsten beginne – ohne Hektik, ohne Uhr im Nacken, einfach mit dem angenehmen Gefühl, dass der Morgen mir gehört und nicht irgendeiner Liste. Danach bin ich noch einmal nach El Vendrell gefahren und habe eine Runde Golf gespielt. Das hat Spaß gemacht, und genau das ist ja die Hauptsache. Natürlich gab es wieder Schläge, bei denen ich kurz dachte, dass der Ball und ich heute offenbar unterschiedliche Zukunftsvorstellungen haben, aber insgesamt war es eine gute Runde, locker, sonnig und genau richtig für so einen fast schon wehmütigen Urlaubstag kurz vor der Rückreise.

Auf dem Rückweg habe ich bei Caprabo noch Küchlein gekauft, was ich für eine sehr vernünftige Entscheidung halte, weil man sich in der Schlussphase eines Urlaubs nicht mit Askese aufhalten sollte. Zu Hause gab es dann Kaffee, und damit war der Nachmittag praktisch offiziell in die gemütliche Phase überführt. Danach habe ich wie so oft Podcasts gehört, dieses verlässliche Urlaubsgeräusch, das bei mir inzwischen fast so sehr dazugehört wie Baguette und Balkonblick. Jetzt sitze ich noch ein bisschen am PC und erledige ein paar Dinge, also genau genug, damit der Kopf nicht unruhig wird, aber nicht so viel, dass der Tag plötzlich nach Alltag schmeckt.

Gleich kochen wir selber, und heute gibt es mal wieder Spaghetti Bolognese, was eigentlich immer eine gute Idee ist. Es ist eines dieser Essen, das nicht groß überraschen muss, weil es schon von Natur aus tröstlich, lecker und urlaubskompatibel ist. Danach hoffe ich auf einen wieder ruhigen Abend, und ehrlich gesagt sieht alles genau danach aus: ein guter Tag, ein warmes Essen, keine großen Pläne mehr und dieses leise Gefühl, dass der Urlaub zwar langsam in die Schlusskurve geht, aber heute noch einmal ganz ordentlich liefert.

Dienstag, 24. März 2026

24.3.2026: Urlaub pur: Ich schlafe aus, erledige ein bisschen Leben und lande am Ende bei Tapas

Heute war wieder so ein Tag, der genau zeigt, warum ich hier bin: Urlaub pur. Ich habe lang geschlafen, ganz ohne schlechtes Gewissen, und danach in Ruhe gefrühstückt – kein Stress, kein Zeitdruck, einfach entspannt in den Tag gestartet. Danach bin ich nach El Vendrell gefahren und habe ein wenig eingekauft, also die klassische Mischung aus „wir brauchen was“ und „ich nehme noch das mit, weil es gerade passt“.

Wieder zu Hause habe ich ein paar private Dinge am PC erledigt, so kleine Sachen, die man sonst immer vor sich herschiebt, die aber im Urlaub plötzlich ganz entspannt nebenbei laufen. Danach gab’s Kaffee, und das ist für mich immer so ein kleiner Neustart im Tag: einmal kurz durchatmen, zurücklehnen und einfach genießen.

Anschließend bin ich noch eine Runde durch Segur spazieren gegangen. Ich mag diese Spaziergänge total, weil sie nichts müssen und trotzdem alles bringen: Bewegung, frische Luft und dieses Gefühl, dass ich genau da bin, wo ich gerade sein will. Eben noch Podcasts gehört, also wieder ein bisschen Input für den Kopf, und jetzt geht’s gleich raus, ein paar Tapas essen.

Das ist der perfekte Abschluss für so einen Tag: kein großes Programm, einfach hinsetzen, ein paar Kleinigkeiten bestellen, vielleicht ein Glas dazu – und merken, dass genau diese einfachen Tage die besten sind.

30.3.2026: Zurück im Alltag: Ich hole Brötchen, wasche das Auto und merke, dass der Rhythmus wieder da ist

Der Alltag hat mich wieder, und das merkt man direkt morgens: Kein Brot im Haus, also bin ich erst mal zum Naturhof Brötchen holen gegangen....