Sonntag, 9. August 2026

9.8.2026: Erster Seetag – Ein perfekter Start an Bord der MS Beate

Der Sonntag hätte als erster Tag an Bord der MS Beate kaum schöner sein können. Heute Morgen haben wir Hamburg kurz nach sechs Uhr verlassen. Natürlich wollte ich mir die Ausfahrt auf der Elbe nicht entgehen lassen. Es war ein besonderer Moment, langsam den Hamburger Hafen hinter sich zu lassen und zu wissen, dass die eigentliche Reise nun beginnt. Zuvor durfte ich noch einen Blick auf die Brücke werfen – immer wieder faszinierend zu sehen, von wo aus ein solches Schiff gesteuert wird.

Den Vormittag habe ich fast ausschließlich draußen verbracht. Besonders auf dem A-Deck am Heck lässt sich die Fahrt wunderbar genießen. Einfach dort sitzen, den Blick über die Elbe schweifen lassen, die frische Seeluft einatmen und die vorbeiziehende Landschaft auf sich wirken lassen – genau dafür macht man schließlich eine Frachtschiffreise.

Mittags wartete dann ein leckeres Drei-Gänge-Menü auf uns. Los ging es mit einer Gemüsesuppe, danach gab es ein saftiges Steak mit Kroketten und Brokkoli. Auf den Nachtisch habe ich diesmal verzichtet. Stattdessen war erst einmal ein kleiner Mittagsschlaf angesagt. Die viele frische Seeluft macht erstaunlich müde – allerdings auf eine sehr angenehme Art.

Nach dem Aufwachen gönnte ich mir einen Kaffee und drehte anschließend noch eine gemütliche Runde über das Schiff. Bis zum Abendessen verbrachte ich wieder einige Zeit auf dem A-Deck und genoss die Sonne, die Ruhe und das Gefühl, einfach unterwegs zu sein.

Zum Abendessen standen Spaghetti Bolognese auf dem Speiseplan – ein schöner Abschluss eines rundum gelungenen Tages. Jetzt werde ich noch ein paar Zeitungen lesen, bevor ich später zum Sonnenuntergang noch einmal auf die Brücke gehe. Dort hoffe ich, einige stimmungsvolle Fotos machen zu können.

Der erste Tag an Bord hätte wirklich kaum besser verlaufen können. Die Hektik des Alltags scheint schon jetzt weit entfernt zu sein, und langsam stellt sich genau das ein, worauf ich mich so lange gefreut habe: entschleunigen, die Seeluft genießen und jeden Augenblick dieser besonderen Reise bewusst erleben.

Samstag, 8. August 2026

8.8.2026: Endlich an Bord – und die Deutsche Bahn wollte natürlich auch noch mitspielen

Heute Morgen hieß es früh raus aus den Federn, denn heute sollte es nun wirklich losgehen: meine Frachtschiffreise. Nach einer Woche Verspätung war endlich der Tag gekommen, an dem aus Planung, Warten und ständigem Verschieben tatsächlich eine Reise werden sollte.

Kurz nach sieben habe ich den Bus genommen, und zunächst lief auch alles wunderbar nach Plan. Pünktlich angekommen, weiter Richtung Solingen – und dort meldete sich dann erwartungsgemäß die Deutsche Bahn zu Wort. Der Anschlusszug hatte gefühlt schon rund 15 Minuten Verspätung, und aus diesen 15 Minuten wurde im Laufe der Fahrt immer mehr. Als ich schließlich Hamburg-Harburg erreichte, war daraus ungefähr eine Stunde geworden.

Zum Glück hatte ich genügend Zeit eingeplant. Deshalb konnte ich die Sache erstaunlich gelassen sehen. Hauptsache Hamburg erreichen, alles andere würde sich schon finden.

Von Harburg aus ging es mit dem Taxi weiter zum Containerterminal. Gegen 14 Uhr bin ich dort ausgestiegen – allerdings nicht ganz dort, wo ich eigentlich hätte aussteigen sollen. Mein Taxifahrer hatte mich auf der falschen Seite abgesetzt, sodass ich mit meinem Gepäck erst einmal eine kleine zusätzliche Hafenwanderung einlegen durfte. Wahrscheinlich gehört auch das zur authentischen Frachtschiffreise: Bevor man mit dem Schiff fährt, muss man sich das Einschiffen erst einmal erlaufen.

Irgendwann hatte ich dann aber den richtigen Eingang gefunden und konnte am Containerterminal einchecken. Danach ging es mit dem Shuttle weiter zum Schiff. Und plötzlich war der Moment tatsächlich da: Ich war am Ziel.

Jetzt sitze ich hier unten an Bord und warte erst einmal auf weitere Instruktionen. Noch ist alles neu. Ich muss herausfinden, wo was ist, wie der Tagesablauf funktioniert und natürlich, wo ich überhaupt hinmuss. Genau dieses Gefühl hatte ich mir von der Reise erhofft: etwas völlig anderes als der normale Alltag.

Eine kleine Überraschung gab es übrigens auch beim Liegeplatz. Ursprünglich war immer vom Burchardkai beziehungsweise Tollerort die Rede gewesen, tatsächlich liegen wir nun aber am Eurogate. Bei Frachtschiffen scheint eben nicht nur die Abfahrtszeit eine gewisse Flexibilität zu besitzen, sondern offenbar auch der Abfahrtsort.

Wenn alles nach Plan läuft, bleiben wir noch bis heute Abend hier am Eurogate. Danach heißt es irgendwann: Leinen los. Dann geht es die Elbe hinunter, hinaus auf die Nordsee und weiter Richtung Kristiansand in Norwegen.

Und genau darauf freue ich mich jetzt. Nach all den Verschiebungen, den Planänderungen, dem Kofferpacken, der Zugverspätung und der unfreiwilligen Ehrenrunde am Containerterminal bin ich endlich da.

Jetzt kann die Frachtschiffreise wirklich beginnen. Und irgendwie bin ich gerade gleichzeitig neugierig, gespannt und ein bisschen aufgeregt. Aber genau deshalb mache ich diese Reise schließlich.

Freitag, 7. August 2026

7.8.2026: Der Tag, an dem die Vorfreude endlich größer war als die Geduld

Morgen ist es endlich so weit: Meine Frachtschiffreise beginnt. Gut, eigentlich sollte sie schon vor einer Woche starten, aber wegen der Verzögerungen im Fahrplan wurde der Beginn verschoben. Umso größer ist jetzt die Vorfreude, denn heute kam endlich die Nachricht, auf die ich so lange gewartet hatte. Morgen Nachmittag soll ich am Burchardkai in Hamburg an Bord gehen.

Damit steht auch der Ablauf für morgen fest. Früh aufstehen, mit dem Intercity um 8:30 Uhr Richtung Hamburg-Harburg fahren und von dort aus mit dem Taxi weiter zum Containerterminal. Allein der Gedanke daran sorgt schon für ein leichtes Kribbeln. So eine Frachtschiffreise macht man schließlich nicht alle Tage, und ich merke schon, dass die Aufregung langsam steigt.

Trotz der Vorfreude war heute noch einiges zu erledigen. Am Vormittag habe ich zunächst ein paar geschäftliche Dinge abgearbeitet. Es war gut, noch möglichst viele offene Punkte zu erledigen, bevor ich für einige Tage nicht erreichbar sein werde.

Anschließend sah das Wetter deutlich besser aus, als zunächst angekündigt. Diese Gelegenheit wollte ich nutzen und bin noch einmal eine Runde um den Unterbacher See und den Elbsee gefahren. Die Fahrradtour hat richtig Spaß gemacht. Natürlich durfte dabei auch das Sammeln einiger Munzees nicht fehlen. Wenn ich ohnehin unterwegs bin, gehören die inzwischen einfach dazu.

Nach der Tour meldete sich dann der Hunger. Also habe ich mir eine Pizza gemacht. Ganz geschafft habe ich sie allerdings nicht. Der Rest wartet jetzt auf das Abendessen – praktisch, wenn man sich die zweite Mahlzeit gleich selbst vorbereitet hat.

Den Nachmittag habe ich genutzt, um weiter an einigen meiner kleinen App-Projekte zu basteln. Es macht mir im Moment richtig Spaß, Anwendungen für den eigenen Bedarf zu entwickeln und dabei immer wieder Neues zu lernen. Ich bin gespannt, welche Ideen mir während der kommenden Reise noch kommen werden.

Bevor der Computer heute endgültig ausgeschaltet wird, steht allerdings noch eine Datensicherung an. Sicher ist sicher – gerade vor einer längeren Reise möchte ich alles ordentlich gesichert wissen.

Der Koffer ist inzwischen ebenfalls gepackt. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie ich die mitgebrachten Süßigkeiten für die Mannschaft am besten unterbringe, ohne dass sie unterwegs zerdrückt werden. Irgendwie wird das schon funktionieren.

Morgen klingelt dann bereits um sechs Uhr der Wecker. Kurz nach sieben geht es Richtung Solingen, von dort weiter mit dem Zug nach Hamburg und anschließend zum Hafen. Und wenn alles nach Plan läuft, beginnt morgen Nachmittag endlich das Abenteuer, auf das ich mich seit Monaten freue.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war er vor allem von Vorfreude geprägt. Die letzten Vorbereitungen sind erledigt, der Koffer steht bereit und jetzt trennen mich nur noch eine Nacht und eine Zugfahrt von einer Reise, die sicherlich viele spannende Eindrücke und Geschichten bereithalten wird. Ich bin gespannt, was mich an Bord erwartet.

Donnerstag, 6. August 2026

6.8.2026: Der Tag, an dem Ausschlafen und Produktivität erstaunlich gut zusammenpassten

Heute war einer dieser Tage, die zeigen, dass Ausschlafen und Produktivität sich überhaupt nicht ausschließen. Ganz im Gegenteil. Ich habe den Morgen erst einmal ruhig begonnen und richtig ausgeschlafen. Nach einem kurzen Frühstück gab es gleich noch eine gute Nachricht: Die Kaffeemaschine funktioniert wieder. Damit war die kleine Krise der vergangenen Tage glücklicherweise schon wieder Geschichte.

Anschließend habe ich meine Sportsachen gepackt und mich auf den Weg ins Fitnessstudio gemacht. Unterwegs habe ich noch einen kleinen Zwischenstopp eingelegt und Bernd den Kaffee vorbeigebracht, den ich ihm aus Luxemburg mitgebracht hatte. So war auch das erledigt.

Im Sportstudio standen zunächst 30 Minuten auf dem Fahrrad auf dem Programm. Danach folgten noch einige Übungen an den Geräten. Nach dem Training fühlte ich mich richtig gut und hatte das Gefühl, mit neuer Energie in den restlichen Tag starten zu können.

Wieder zu Hause blieb ich allerdings nicht lange. Ich packte ein paar Sachen zusammen und machte mich noch einmal auf den Weg. Leergut und Altglas mussten weggebracht werden, und wenn ich ohnehin schon unterwegs war, habe ich bei Aldi gleich noch ein paar Kleinigkeiten für das Mittagessen eingekauft.

Nach dem Essen war endlich wieder Zeit für eine meiner liebsten kleinen Auszeiten. Eine Stunde lang habe ich einen Podcast gehört und einfach einmal abgeschaltet. Diese Mischung aus Ruhe und neuen Ideen tut mir immer wieder gut.

Am Nachmittag wurde es dann wieder kreativ. Ich habe weiter versucht, einige Spiele zu programmieren. Es macht Spaß, dabei Neues zu lernen und Schritt für Schritt zu sehen, wie aus einer Idee langsam ein funktionierendes Spiel entsteht. Es gibt zwar noch einiges zu verbessern, aber ich merke, dass ich mit jedem Versuch dazulerne.

Später zog es mich noch einmal nach draußen. Rund eine Stunde war ich in Hilden unterwegs und habe Munzees gesammelt. Auf dem Rückweg führte mich der Weg noch bei Norma vorbei. Dort besorgte ich mir eine Lasagne als unkompliziertes Abendessen. Und wenn schon Sonderangebote locken: Eine Flasche Becherovka durfte ebenfalls mit nach Hause kommen.

Jetzt wird es langsam Zeit, den Koffer zu packen. Wenn alles nach Plan läuft, beginnt am Samstagmorgen endlich meine Frachtschiffreise. Die Vorfreude wächst mit jedem Tag. Lieber packe ich heute schon alles in Ruhe zusammen, als morgen in letzter Minute nach dem Ladegerät oder der Regenjacke zu suchen.

Vorher möchte ich allerdings noch meine begonnenen Spiele weiter programmieren. Erst wenn das erledigt ist, wird der Computer ausgeschaltet und der Abend ganz entspannt ausklingen gelassen.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war er ausgesprochen abwechslungsreich. Sport, kleine Erledigungen, Podcasts, Programmieren, Munzee und die Vorbereitungen auf die bevorstehende Reise – mehr als genug für einen Tag, der eigentlich mit Ausschlafen begonnen hat. Jetzt kann das Abenteuer Frachtschiffreise langsam kommen.

Mittwoch, 5. August 2026

5.8.2026: Der Tag, an dem ich mir den Feierabend verdient hatte

Der Morgen begann heute wie fast jede Hotelnacht endet – mit der inzwischen schon traditionellen Frage an meine Schlaf-App: „Wie war die Schlafqualität?“ Die Antwort lautete diesmal 69 Prozent. Kein Spitzenwert, aber immerhin deutlich besser als die 49 Prozent der vergangenen Woche. Wahrscheinlich werde ich mich trotzdem nie daran gewöhnen, dass Hotelbetten und ich einfach keine enge Freundschaft schließen.

Nach dem gewohnt guten Frühstück war ich bereits gegen halb acht im Büro. Die erste Stunde verlief angenehm ruhig, sodass ich direkt konzentriert arbeiten konnte. Und genau so ging es den ganzen Tag weiter.

Heute war einer dieser Arbeitstage, an denen man am Abend wirklich sieht, was man geschafft hat. Ich habe viele Bausteine für die monatlichen Protokolle fertiggestellt und zugeliefert. Außerdem konnte ich zwei Richtlinien beziehungsweise Politiken, die bis Ende des Monats fertig sein müssen, als erste Entwürfe ausarbeiten. Gerade diese konzeptionellen Arbeiten machen zwar viel Mühe, aber es ist ein gutes Gefühl, wenn am Ende ein belastbarer Entwurf auf dem Bildschirm steht.

Mittags gab es zur Belohnung eine leckere Pizza. Nach den vielen Salaten der vergangenen Dienstreisen durfte es heute ruhig einmal etwas Deftigeres sein. Manchmal ist Pizza eben genau das richtige Mittagessen für einen produktiven Arbeitstag.

Jetzt geht es nach Hause. Dort erwartet mich allerdings niemand, denn Kerstin ist noch bis Sonntag in Bremen. Ich bin also für ein paar Tage Strohwitwer. Lange bleibt das allerdings nicht so, denn schon am Samstag beginnt – wenn alles nach Plan läuft – endlich meine Frachtschiffreise. Die Vorfreude darauf wächst von Tag zu Tag.

Für heute Abend habe ich deshalb keinen großen Plan mehr. Ich glaube, ich stelle mir erst einmal ein schön kaltes Bier in den Kühlschrank, lehne mich zurück und gönne mir anschließend noch einen Sambuca. Nach zwei erfolgreichen Bürotagen in Grevenmacher darf der Feierabend heute ruhig ein wenig genussvoller ausfallen.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war er genau so, wie ich mir einen Arbeitstag wünsche: produktiv, strukturiert und mit dem Gefühl, wichtige Themen ein gutes Stück vorangebracht zu haben. Jetzt beginnt der gemütliche Teil der Woche – und die Gedanken richten sich langsam immer mehr auf das Abenteuer, das am Wochenende vor mir liegt.

Dienstag, 4. August 2026

4.8.2026: Der Tag, an dem ausgerechnet die Kaffeemaschine streikte

Heute stand wieder ein Bürotag in Grevenmacher auf dem Programm. Der Wecker klingelte bereits um sieben Uhr, und eigentlich sollte der Tag wie immer mit einer Tasse Kaffee beginnen. Eigentlich. Denn ausgerechnet heute hatte die Kaffeemaschine beschlossen, ihren Dienst zu verweigern. Im Moment habe ich noch keine Ahnung, woran es liegt oder wie ich das Problem lösen kann. Kein idealer Start in den Tag – vor allem für jemanden, der morgens gerne erst einmal einen Kaffee trinkt.

Trotz des etwas holprigen Beginns ging es gegen acht Uhr auf die Straße. Zum Glück sind Sommerferien, und das machte sich auf den Autobahnen deutlich bemerkbar. Der Verkehr war angenehm entspannt, sodass ich bereits gegen halb elf im Büro ankam. So darf die Fahrt nach Grevenmacher gerne öfter verlaufen.

Wie immer begann der Arbeitstag zunächst damit, die wichtigsten Unterlagen und E-Mails zu sortieren und einen Überblick über die anstehenden Aufgaben zu gewinnen. Danach arbeitete ich mich Schritt für Schritt durch die verschiedenen Themen.

Mittags gönnte ich mir wieder etwas Leckeres vom Asiaten. Das hat inzwischen fast schon Tradition und ist eine willkommene Pause im Arbeitsalltag.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der inhaltlichen Arbeit. Ich bereitete verschiedene Defizite auf, formulierte Texte für ein Protokoll und arbeitete mehrere Themen weiter aus. Solche Aufgaben sind zwar oft eher Detailarbeit, aber sie sorgen dafür, dass Projekte sauber dokumentiert und nachvollziehbar abgeschlossen werden können.

Jetzt geht es gleich ins Hotel. Vorher stehen allerdings noch zwei kurze Stopps auf dem Programm. Zunächst muss das Auto wieder betankt werden, und anschließend möchte ich noch Kaffee für meinen Freund Bernd besorgen.

Im Hotel wartet dann wieder meine inzwischen fest etablierte Abendroutine. Zuerst geht es für 60 Minuten in den Fitnessraum aufs Fahrrad. Nach einem langen Bürotag ist das genau der richtige Ausgleich. Anschließend lasse ich mir den mitgebrachten Wurstsalat schmecken – eine unkomplizierte und leckere Mahlzeit für den Abend.

Danach werde ich es mir mit dem MacBook gemütlich machen und noch ein wenig mit ChatGPT experimentieren. Es gibt immer wieder neue Funktionen und Ideen zu entdecken, und ich bin gespannt, welche Möglichkeiten sich heute Abend wieder ergeben. Je länger ich damit arbeite, desto mehr Anwendungsfälle fallen mir ein.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war er insgesamt sehr gelungen. Die Kaffeemaschine hat zwar versucht, mir den Morgen zu vermiesen, aber dafür verlief die Fahrt angenehm entspannt, die Arbeit war produktiv und jetzt freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit etwas Sport, gutem Essen und ein wenig Zeit zum Ausprobieren neuer KI-Ideen.

Montag, 3. August 2026

3.8.2026: Der Tag, an dem Lea ihren dritten Geburtstag feierte

Heute war ein ganz besonderer Tag, denn unsere kleine Lea hatte Geburtstag. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht – heute ist sie schon drei Jahre alt geworden. Natürlich wurde dieser Tag in Bremen gebührend gefeiert.

Schon vor dem Frühstück durfte Lea ihre Geschenke auspacken. Die Freude war ihr dabei deutlich anzusehen. Mit leuchtenden Augen wurde jedes Paket geöffnet und jedes neue Spielzeug sofort begutachtet. Genau solche Momente machen Geburtstage mit kleinen Kindern so besonders.

Nach dem gemeinsamen Frühstück bin ich mit Tim noch zum Wertstoffhof gefahren. Ein paar Dinge mussten entsorgt werden, damit in der Wohnung wieder etwas Ordnung einkehrt. Solche Aufgaben gehören zwar nicht unbedingt zu den Höhepunkten eines Geburtstags, aber wenn man sie gemeinsam erledigt, sind auch sie schnell geschafft.

Am Nachmittag stand dann der gemütliche Teil des Tages im Mittelpunkt. Vor dem Kaffeetrinken haben wir noch Amelie abgeholt, sodass die Geburtstagsrunde komplett war. Gemeinsam verbrachten wir noch einige schöne Stunden, bevor für mich leider schon wieder die Rückreise anstand.

Gegen halb fünf brachte mich Kerstin zum Bremer Hauptbahnhof. Von dort aus ging es mit dem Zug zurück nach Hause. Ganz ohne Verspätung wollte die Deutsche Bahn den Tag dann doch nicht beenden – rund zwanzig Minuten später als geplant kam mein Zug schließlich an. Im Vergleich zu manch anderen Bahnreisen war das allerdings noch durchaus akzeptabel.

Jetzt bin ich wieder zu Hause angekommen. Zunächst heißt es umpacken, denn lange bleibt der Koffer nicht stehen. Morgen früh geht es bereits wieder weiter – zwei Bürotage in Grevenmacher stehen auf dem Programm. Nach dem schönen Familienwochenende fällt der Wechsel zurück in den Arbeitsalltag zwar nicht ganz leicht, aber so ist das nun einmal.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann bleibt vor allem die Freude über Leas dritten Geburtstag. Die strahlenden Kinderaugen, das gemeinsame Frühstück, ein schöner Familiennachmittag und anschließend die Heimreise – ein gelungener Abschluss des Wochenendes. Morgen beginnt dann wieder der Büroalltag, bevor schon die nächste Reise auf mich wartet.

9.8.2026: Erster Seetag – Ein perfekter Start an Bord der MS Beate

Der Sonntag hätte als erster Tag an Bord der MS Beate kaum schöner sein können. Heute Morgen haben wir Hamburg kurz nach sechs Uhr verlassen...