Heute war unser zweiter Tag in Dresden, und eigentlich hätte ich durchaus noch länger schlafen können. Das Hotel hatte allerdings andere Pläne: Frühstück gibt es nur bis 10:30 Uhr. Also hieß es gegen neun Uhr raus aus dem Bett, denn für ein gutes Hotelfrühstück kann man im Urlaub durchaus Opfer bringen.
Danach ging es zu einem schönen Spaziergang durch Dresden. Auch wenn wir schon häufiger hier waren, ist es immer wieder beeindruckend, wie viele Sehenswürdigkeiten einem auf relativ kurzen Wegen begegnen. Ohne großes Programm sind wir einfach durch die Stadt gelaufen und haben Dresden auf uns wirken lassen.
Einen Besuch beim Barber habe ich mir ebenfalls nicht nehmen lassen – und der war inzwischen auch wirklich nötig. Danach war zumindest äußerlich wieder etwas Ordnung hergestellt.
Natürlich gehörte auch eine gemütliche Kaffeepause zum Programm. Dazu gab es Würzfleisch, denn wenn man schon in Sachsen ist, muss das einfach sein. Anschließend haben wir noch etwas zu trinken besorgt und sind zurück ins Hotel. Dort war erst einmal Ausruhen angesagt. Urlaub bedeutet schließlich nicht, jeden Tag einen neuen persönlichen Schrittzählerrekord aufzustellen.
Heute Abend verlassen wir dann unsere üblichen Dresdner Pfade. Statt wieder in der Altstadt essen zu gehen, probieren wir einen Inder auf der anderen Seite des Hauptbahnhofs aus. Dort waren wir trotz unserer vielen Dresden-Besuche gefühlt noch nie. Es gibt also tatsächlich noch weiße Flecken auf unserer persönlichen Dresden-Karte.
Damit war es ein wunderbar entspannter zweiter Urlaubstag: gut gefrühstückt, viel gesehen, beim Barber gewesen, Würzfleisch gegessen und zwischendurch auch einfach mal die Füße hochgelegt.
Und heute Abend wird aus Sachsen vorübergehend Indien – zumindest kulinarisch.
Mein humorvolles Tagebuch
Montag, 7. September 2026
7.9.2026: Dresden Tag 2 – Zwischen Frühstücksfrist, Barber und Würzfleisch
Sonntag, 6. September 2026
6.9.2026: 570 Kilometer ohne Stau – Urlaub kann offenbar doch funktionieren
Heute war Tag eins unserer kleinen Urlaubsreise, und der begann gleich mit einer ausgesprochen positiven Überraschung: Wir sind die rund 570 Kilometer nach Dresden tatsächlich richtig gut und praktisch staufrei durchgekommen. Bei einer solchen Strecke rechne ich inzwischen automatisch mit Baustellen, stockendem Verkehr und irgendeiner Vollsperrung, die natürlich genau dann auftaucht, wenn man selbst unterwegs ist. Heute wollte die Autobahn aber offenbar einmal nett zu uns sein.
So kamen Kerstin und ich entspannt in Dresden an. Und wie eigentlich jedes Mal war mein erster Gedanke wieder: Schön ist es hier. Dresden gehört einfach zu den Städten, in die ich gerne zurückkomme. Man kennt schon einiges, entdeckt trotzdem immer wieder etwas Neues und fühlt sich schnell wieder wohl.
Nach der langen Autofahrt ging es zunächst zum Einchecken ins Hotel. Anschließend mussten wir natürlich nicht sofort zum touristischen Großangriff übergehen. Nach 570 Kilometern darf der erste Programmpunkt ruhig etwas überschaubarer ausfallen. Also sind wir erst einmal gemütlich einen Kaffee trinken gegangen. Genau das Richtige, um endgültig vom Autobahn- in den Urlaubsmodus umzuschalten.
Inzwischen sind wir wieder im Hotel und ich habe den Koffer ausgepackt. Das ist bei mir mittlerweile ein erstaunlich routinierter Vorgang. Noch vor wenigen Tagen wurde derselbe Koffer für Grevenmacher gepackt, anschließend wieder ausgepackt und gestern gleich wieder für Dresden und Plauen gefüllt. Der Koffer führt derzeit wahrscheinlich das abwechslungsreichere Leben von uns beiden.
Jetzt ist für heute erst einmal Ruhe eingekehrt. Wir warten auf Kerstins Schwester, und anschließend wollen wir gemeinsam lecker essen gehen. Damit braucht der erste Urlaubstag eigentlich auch gar kein großes Besichtigungsprogramm mehr. Die Strecke ist geschafft, wir sind entspannt angekommen, Dresden sieht immer noch so schön aus wie beim letzten Mal und für den Abend wartet nette Gesellschaft mit gutem Essen.
Besser kann eine Reise eigentlich kaum anfangen. Und 570 Kilometer ohne Stau nehme ich vorsichtshalber als kleines Urlaubswunder mit – man weiß schließlich nicht, ob die deutschen Autobahnen morgen schon wieder zu ihrem normalen Geschäftsmodell zurückkehren.
Samstag, 5. September 2026
5.9.2026: Vier Tore für die Laune – und der Koffer darf schon wieder ran
Heute stand das erste Heimspiel von Bayer 04 nach der ziemlich ernüchternden Niederlage zum Saisonauftakt in Elversberg auf dem Programm. Nach dem 2:3 beim Aufsteiger war für mich eigentlich klar: Heute musste eine Reaktion kommen. Noch so ein Nachmittag wie in Elversberg hätte meiner Stimmung definitiv nicht gutgetan.
Und diesmal hat Bayer geliefert. Gegen Union gab es einen klaren 4:0-Sieg. Genau das war nach dem misslungenen Auftakt nötig. Vier Tore, kein Gegentor und endlich die ersten Punkte – so hatte ich mir den Start in die neue Saison eigentlich schon eine Woche früher vorgestellt. Aber gut, dann eben mit einer Woche Verspätung. Damit war es jedenfalls ein richtig runder Fußballnachmittag, und die kleine Bayer-Welt sieht direkt wieder deutlich freundlicher aus.
Jetzt wartet allerdings schon wieder eine meiner derzeit häufigsten Beschäftigungen auf mich: Koffer packen. Gefühlt habe ich in diesem Sommer mehr Zeit mit Ein- und Auspacken verbracht als manche Menschen mit ihrem gesamten Jahresurlaub. Kaum ist die Tasche von Grevenmacher wieder leer, darf sie schon für die nächste Tour gefüllt werden.
Morgen geht es gemeinsam mit Kerstin nach Dresden. Dort bleiben wir bis Mittwoch und wollen uns ein paar schöne Tage machen. Anschließend fahren wir weiter nach Plauen, wo wir den Rest der Woche verbringen werden. Der eigentliche Anlass für diesen zweiten Teil der Reise ist Kerstins Klassentreffen am Samstag. Ich bin gespannt, was wir rundherum noch unternehmen werden und welche Ecken wir uns ansehen.
Am Sonntag geht es dann wieder zurück nach Hause. Damit wartet eine komplette Woche mit Dresden und Plauen auf uns – eine schöne Abwechslung nach den vielen Bürotagen, Terminen und organisatorischen Dingen der vergangenen Wochen.
Für heute reicht es aber erst einmal. Bayer hat 4:0 gewonnen, die Stimmung stimmt und jetzt muss nur noch alles in den Koffer passen.
Nach diesem Fußballnachmittag packt es sich jedenfalls deutlich leichter als nach einem 2:3 in Elversberg.
Freitag, 4. September 2026
4.9.2026: Das Pferd bestimmt meinen Terminkalender – und die Wetterkarte meine Fahrradrunde
Heute hieß es erst einmal ausschlafen. Eigentlich hätte um 11 Uhr eine Podcast-Aufzeichnung auf dem Programm gestanden, aber die war bereits auf Montag verschoben worden. Damit war der Vormittag plötzlich frei. Und kurze Zeit später verabschiedete sich auch noch mein für 14 Uhr geplantes Meeting aus dem Kalender. Auch dieser Termin wurde auf Montag verlegt. Der Grund ist derselbe wie gestern: Das Pferd ist immer noch krank. So langsam entwickelt sich dieses Pferd zu einem durchaus relevanten Faktor in meiner persönlichen Wochenplanung.
Damit hatte ich heute unerwartet viel Zeit und konnte den Tag deutlich entspannter angehen. Ganz ohne Aufgaben ging es natürlich trotzdem nicht. Zunächst haben wir noch die restlichen Einkäufe erledigt, denn am Sonntag geht es schon wieder auf Reisen. Diesmal stehen zunächst drei Tage Dresden auf dem Programm, anschließend fahren wir für weitere vier Tage nach Plauen. Dort hat Kerstin am kommenden Samstag ihr Klassentreffen. Damit wartet also wieder eine komplette Woche unterwegs auf uns, und vorher muss natürlich dafür gesorgt werden, dass alles organisiert und vorbereitet ist.
Nach dem Einkaufen habe ich einen Blick auf die Wetterkarte geworfen. Die sah zunächst nicht unbedingt danach aus, als würde sie mich heute zu einer Fahrradtour einladen. Aber nach genauerem Studium kam ich zu dem Ergebnis: Wenn ich gegen 13:30 Uhr losfahre, müsste ich meine übliche Runde um den Unterbacher See und den Elbsee eigentlich noch trocken schaffen.
Also nicht lange überlegen, sondern rauf aufs Fahrrad.
Und tatsächlich ging die Rechnung auf. Ich konnte meine Runde fahren, ohne unterwegs ordentlich nass zu werden. Manchmal zahlt sich moderne Wetterbeobachtung eben aus. Früher hätte man aus dem Fenster geschaut und gesagt: „Wird schon halten.“ Heute studiere ich Regenradar und berechne quasi das optimale Startfenster für meine 20 Kilometer um die Seen. Digitalisierung kann so praktisch sein.
Wieder zu Hause habe ich mir erst einmal eine kleine Ruhepause gegönnt. Nach der Fahrradrunde gehört das inzwischen einfach dazu. Ein bisschen hinlegen, abschalten und neue Energie sammeln – schließlich war der Tag ja durch die beiden Terminverschiebungen ohnehin deutlich entspannter geworden als ursprünglich geplant.
Jetzt sitze ich noch einmal am Rechner und arbeite einige Aufgaben ab. Ein paar Dinge möchte ich vor unserer Reise am Sonntag noch vom Tisch bekommen, damit ich nicht in Dresden sitze und darüber nachdenken muss, was zu Hause beziehungsweise beruflich noch alles unerledigt herumliegt.
Unterm Strich war das heute also ein unerwartet angenehmer Tag: ausschlafen, zwei Termine aus dem Kalender verschwinden sehen, einkaufen, die trockene Lücke auf der Wetterkarte perfekt für meine Fahrradrunde erwischen und anschließend noch ein paar Aufgaben erledigen.
Montag wird dafür vermutlich interessant. Dann warten schließlich der verschobene Podcast und das verschobene Meeting auf mich.
Vorausgesetzt natürlich, das Pferd spielt mit.
4.9.2026: Tempo 30 in Hilden – jetzt wird nachgemessen
Tempo 30 ist in Hilden inzwischen weit mehr als eine Zahl auf einem Verkehrsschild. Kaum ein lokales Verkehrsthema dürfte derzeit so zuverlässig Diskussionen auslösen. Die einen freuen sich über weniger Lärm und einen ruhigeren Verkehrsfluss, die anderen haben das Gefühl, dass sich außer der Zahl auf dem Tacho nicht besonders viel verändert hat. Und weil gefühlte Wahrheit und messbare Wahrheit bekanntlich nicht immer dasselbe sind, soll jetzt noch einmal genauer hingehört werden.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Klima und Mobilität hat beschlossen, ein neues Gutachten zur Lärmbelastung auf der Gerresheimer und der Hochdahler Straße erstellen zu lassen. Dafür stellt die Stadt 28.500 Euro bereit. Der Antrag kam von der CDU und erhielt die Stimmen von CDU, FDP und AfD.
Hintergrund ist das dort dauerhaft eingeführte Tempo 30. Die CDU möchte wissen, was die Geschwindigkeitsreduzierung in der Realität tatsächlich gebracht hat. Nicht nur berechnet, sondern gemessen. Nach Angaben der Partei berichten Bürgerinnen und Bürger, dass sie subjektiv keine große Veränderung beim Straßenlärm wahrnehmen. Deshalb sollen die tatsächlichen Schallpegel einschließlich der Schwankungen im Tagesverlauf und möglicher Belastungsspitzen erfasst werden.
Das klingt zunächst ziemlich logisch: Wenn man wissen möchte, ob es leiser geworden ist, stellt man ein Messgerät hin.
Ganz so einfach ist die Sache allerdings nicht.
Denn ein Gutachten zur Lärmsituation gibt es bereits. Und die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die jetzt gewünschten realen Messungen verkehrsrechtlich gar nicht entscheidend sind. Für entsprechende Anordnungen sind berechnete Beurteilungspegel maßgeblich. Selbst wenn die neuen Messgeräte also zu einem überraschenden Ergebnis kommen sollten, lässt sich daraus nicht automatisch ableiten, dass Tempo 30 wieder aufgehoben werden müsste.
Damit sind wir mitten in einer ziemlich typischen kommunalpolitischen Diskussion: Was ist eine zusätzliche Information wert, wenn sie anschließend möglicherweise gar keine unmittelbare rechtliche Konsequenz haben kann?
SPD, Grüne und Bürgeraktion/Piraten wollten deshalb kein weiteres Gutachten. Die SPD bezeichnet die zusätzlichen Messungen als „Symbolpolitik ohne rechtlichen Nutzen“. Aus ihrer Sicht ist die Entlastung bereits spürbar: Der Verkehr sei langsamer, dafür aber flüssiger und ruhiger. Auch die Grünen verweisen darauf, dass bereits Geld für ein Gutachten ausgegeben worden sei und es keinen Grund gebe, dessen Ergebnisse infrage zu stellen.
Die Mehrheit im Ausschuss sah das anders.
Nun soll tatsächlich gemessen werden. Nach dem von der Verwaltung beschriebenen möglichen Verfahren könnten an drei Tagen innerhalb einer Woche jeweils 24 Stunden lang Messungen stattfinden. Vorgesehen wären jeweils 15 Messstellen an der Gerresheimer und Hochdahler Straße. Kostenpunkt: 28.500 Euro. Sollten anschließend noch weitere Messungen notwendig erscheinen, müsste die Politik erneut über zusätzliches Geld entscheiden.
Und damit bekommt Hilden ein interessantes kleines Experiment.
Denn am Ende stehen sich drei Dinge gegenüber: die berechnete Lärmbelastung, die tatsächlich gemessenen Werte und das persönliche Empfinden der Menschen, die jeden Tag an diesen Straßen leben. Es wäre durchaus spannend zu sehen, ob alle drei zum gleichen Ergebnis kommen.
Vielleicht bestätigen die Messungen, dass Tempo 30 tatsächlich eine deutliche Lärmentlastung bringt. Vielleicht zeigen sie kaum Unterschiede. Vielleicht stellt sich auch heraus, dass bestimmte Tageszeiten oder einzelne Verkehrsspitzen entscheidender sind als die durchschnittliche Geschwindigkeit.
Genau deshalb sollte man das Ergebnis abwarten, bevor man die 28.500 Euro entweder als gut investiertes Geld oder als überflüssige Ausgabe verbucht.
Eines dürfte allerdings jetzt schon feststehen: Selbst das beste Gutachten der Welt wird die Hildener Diskussion über Tempo 30 wahrscheinlich nicht beenden.
Denn irgendwo zwischen Gerresheimer Straße, Hochdahler Straße, Dezibelwerten und Tachoanzeige gibt es noch eine weitere Maßeinheit, die sich ausgesprochen schlecht wissenschaftlich erfassen lässt:
das persönliche Hildener Verkehrsempfinden.
Donnerstag, 3. September 2026
3.9.2026: 64 Prozent Schlaf, ein Pferde-Notfall und ein überraschend meetingfreier Vormittag
Heute Morgen begann der Tag natürlich wieder mit der inzwischen obligatorischen Frage eines jeden Hotelaufenthalts: Was sagt meine Schlaf-App? Diesmal lautete die Antwort 64 Prozent. Ob das jetzt ein guter oder ein schlechter Wert ist, weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht so genau. Für meine Hotelverhältnisse ist es wahrscheinlich gar nicht einmal so schlecht, im Vergleich zu meinen teilweise deutlich über 90 Prozent zu Hause allerdings eher ausbaufähig. Mein Körper scheint jedenfalls weiterhin ziemlich genau zu wissen, ob er im eigenen Bett oder irgendwo anders liegt.
Kurz nach Viertel nach sechs war die Nacht für mich ohnehin vorbei, und bereits kurz nach halb sieben saß ich beim Frühstück. Das war wie immer sehr lecker und gehört definitiv zu den besseren Seiten meiner regelmäßigen Übernachtungen hier.
Beim Auschecken gab es dann allerdings eine kleine Neuigkeit. Die Kollegin erklärte mir, dass wir im kommenden Jahr kein Firmenkontingent mehr bekommen können, weil wir die erforderlichen 50 Übernachtungen pro Jahr nicht erreichen. Damit werden die Übernachtungen künftig teurer. Besonders viel kann ich daran allerdings auch nicht ändern. Nur um den günstigeren Preis zu bekommen, werde ich schließlich kaum freiwillig zusätzliche Nächte im Hotel verbringen. Bei 64 Prozent Schlafqualität wäre das ohnehin ein eher fragwürdiges Geschäftsmodell.
Gegen halb acht war ich bereits im Büro und habe direkt angefangen, einige geschäftliche Dinge abzuarbeiten. Eigentlich stand um zehn Uhr noch ein persönliches Meeting mit einem unserer Verwaltungsräte auf dem Programm. Kurz vor zehn kam allerdings der Anruf: persönlicher Notfall. Wenn ich es richtig verstanden habe, hatte die Sache irgendetwas mit seinem Pferd zu tun. Mehr weiß ich auch nicht, aber ein Pferde-Notfall ist auf meiner Liste möglicher Gründe für eine kurzfristige Meetingabsage bislang jedenfalls noch nicht besonders häufig vorgekommen.
Damit fiel der Termin vor Ort heute aus. Ganz verschwunden ist er allerdings nicht, sondern lediglich auf morgen um 14 Uhr verschoben worden. Dann eben virtuell beziehungsweise von zu Hause aus. Die Themen laufen schließlich nicht weg – leider meistens genauso wenig wie die daraus entstehenden To-dos.
Die plötzlich freie Zeit habe ich heute sinnvoll genutzt. Ich habe verschiedene Monatskontrollen erledigt, einige Statistiken erstellt und mich um die obligatorischen Dinge gekümmert, die regelmäßig anstehen und irgendwann einfach gemacht werden müssen. Außerdem habe ich bereits ein paar Podcasts vorgearbeitet. Insgesamt war es damit trotz des ausgefallenen Meetings ein ziemlich produktiver Tag. Vielleicht sogar gerade deswegen, denn unverplante Zeit im Büro hat gelegentlich erstaunliche Auswirkungen auf die Länge meiner To-do-Liste.
Jetzt reicht es aber auch. Nachher geht es wieder Richtung Heimat, und meine größte Hoffnung für den Nachmittag ist ausgesprochen bescheiden: möglichst wenig Verkehr auf der Autobahn. Wenn die Rückfahrt einigermaßen vernünftig läuft, bin ich zufrieden.
Zu Hause wird dann der Koffer ausgepackt, und anschließend werden die Füße hochgelegt. Keine Monatskontrollen mehr, keine Statistiken und möglichst auch keine spontanen Pferde-Notfälle.
Morgen ist schließlich auch noch ein Tag – und um 14 Uhr wartet das verschobene Meeting ja bereits auf mich.
Dienstag, 1. September 2026
2.9.2026: Ferienende, Grevenmacher und die Pizza als verdiente Zwischenbilanz
Heute stand mal wieder ein Bürotag in Grevenmacher auf dem Programm. Obwohl die Ferien inzwischen vorbei sind und damit eigentlich wieder deutlich mehr Verkehr auf den Straßen zu erwarten ist, bin ich erstaunlich gut durchgekommen. Nach meinen diversen Erfahrungen mit Staus rund um Leverkusen und Köln weiß ich solche Fahrten inzwischen wirklich zu schätzen. Wenn man ohne größere Verzögerungen in Luxemburg ankommt, fühlt sich das fast schon wie der erste Erfolg des Arbeitstages an.
Im Büro habe ich mich dann gemeinsam mit meinem Kollegen direkt an die Arbeit gemacht. Wir haben einiges geschafft, verschiedene Themen abgearbeitet und versucht, die momentan ziemlich gut gefüllte To-do-Liste zumindest an einigen Stellen etwas kürzer zu bekommen. Das hat durchaus funktioniert. Allerdings besitzt meine Aufgabenliste weiterhin diese faszinierende Eigenschaft, sich während der Bearbeitung selbst zu vermehren. Einige Dinge konnten wir erledigen, dafür sind an anderer Stelle natürlich wieder neue hinzugekommen. So ist das eben – ein vollkommen leerer Schreibtisch wäre vermutlich ohnehin verdächtig.
Mittags gab es zur Belohnung Pizza von Massimo. Nach einem produktiven Vormittag war das genau das Richtige und mittlerweile gehört eine gute Pizza bei unseren Bürotagen fast schon zum Motivationsprogramm. Man muss schließlich auch dafür sorgen, dass zwischen Richtlinien, Protokollen und den ganzen anderen Themen die Lebensqualität nicht völlig verloren geht.
Am Nachmittag ging es dann weiter mit den verschiedenen offenen Punkten, und insgesamt kann ich mit dem heutigen Arbeitstag wirklich zufrieden sein. Viel erledigt, einiges neu eingesammelt – unter dem Strich also der ganz normale Büroalltag.
Jetzt beginnt meine inzwischen nahezu perfekt eingespielte Grevenmacher-Abendroutine. Auf dem Weg zum Hotel wird erst einmal getankt, anschließend eingecheckt und dann geht es direkt in den Fitnessraum. Dort werde ich wieder meine Runde auf dem Fahrrad drehen. Nach einem langen Tag am Schreibtisch und der Autofahrt tut die Bewegung einfach gut.
Danach wartet allerdings noch ein wenig Arbeit auf mich. Heute Abend möchte ich einige Unterlagen sortieren und damit schon einmal Ordnung in die nächsten Aufgaben bringen. Ganz alleine werde ich dabei allerdings nicht sein, denn nebenbei läuft Fußball. Das ist immerhin eine deutlich angenehmere Begleitung beim Sortieren von Dokumenten als absolute Stille.
Damit endet der heutige Tag wieder ziemlich typisch für meine Grevenmacher-Touren: Autobahn, Büro, viele erledigte Aufgaben, ein paar neue Aufgaben, Pizza, Tanken, Hotel und Fitnessstudio.
Und anschließend Füße hoch, Unterlagen auf, Fußball an. Man muss Arbeit und Vergnügen schließlich irgendwie miteinander verbinden.
7.9.2026: Dresden Tag 2 – Zwischen Frühstücksfrist, Barber und Würzfleisch
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