Heute stand mal wieder ein Bürotag in Grevenmacher auf dem Programm. Eigentlich weiß ich inzwischen ziemlich genau, was mich auf der Strecke erwartet – aber die Autobahn schafft es trotzdem immer wieder, mich zu überraschen.
Der Morgen begann nämlich alles andere als entspannt. Bereits in Leverkusen war Schluss mit freier Fahrt. Offenbar war die Autobahn über die Rheinbrücke gesperrt, sodass ich einen größeren Umweg über Köln-Süd und Brühl fahren musste. Aus den üblichen gut zwei Stunden wurden am Ende rund drei Stunden Fahrzeit. Irgendwann kennt man zwar alle Ausweichstrecken, aber Spaß macht es trotzdem nicht. Immerhin blieb genügend Zeit, Podcasts zu hören – man muss den Stau schließlich irgendwie sinnvoll nutzen.
Als kleine Entschädigung wartete mittags dann etwas deutlich Angenehmeres. Gemeinsam mit meinem Kollegen haben wir beim Chinesen Essen bestellt. Und das war wirklich lecker. Nach der langen Anreise tat eine ordentliche Mittagspause richtig gut, bevor es am Nachmittag wieder konzentriert weiterging.
Der restliche Arbeitstag stand ganz im Zeichen der Vorbereitung. Für das morgige Meeting mussten noch zahlreiche Dokumente zusammengestellt, geprüft und vorbereitet werden. Daneben gab es natürlich auch wieder die üblichen To-dos, die sich im Laufe eines Bürotages ganz automatisch ansammeln. Insgesamt war es ein produktiver Tag, an dem ich vieles erledigen konnte und gut vorangekommen bin.
Jetzt geht es gleich ins Hotel. Auch dort läuft inzwischen alles nach einem festen Ritual ab. Zuerst noch schnell tanken, anschließend einchecken und dann direkt in den Fitnessraum. Die Stunde auf dem Fahrrad gehört mittlerweile fast genauso zu meinen Dienstreisen wie die Fahrt nach Grevenmacher selbst. Danach wartet der mitgebrachte Salat als Abendessen. Nach dem chinesischen Mittagessen passt das heute auch ganz gut.
Und wenn Sport und Essen erledigt sind, beginnt der gemütliche Teil des Abends. Natürlich läuft wieder die Fußball-Weltmeisterschaft. Die K.-o.-Runde ist inzwischen in vollem Gange, und auch ohne deutsche Beteiligung schaue ich mir die Spiele gerne an. Jetzt entscheidet jeder Fehler über Weiterkommen oder Ausscheiden – genau das macht diese Phase des Turniers so spannend.
Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war die Anreise zwar wieder einmal der größte Gedulds-Test des Tages. Drei Stunden für den Weg ins Büro sind alles andere als ideal. Dafür lief der Arbeitstag selbst umso besser. Die wichtigen Unterlagen für morgen sind vorbereitet, viele Aufgaben sind erledigt und jetzt kann ich den Abend entspannt ausklingen lassen.
Bleibt nur die Hoffnung, dass die Rückfahrt morgen etwas weniger kreativ verläuft als die Hinfahrt heute. Wobei ich inzwischen gelernt habe: Auf der Strecke nach Grevenmacher sollte man lieber mit allem rechnen.
Mein humorvolles Tagebuch
Donnerstag, 2. Juli 2026
2.7.2026: Der Tag, an dem Leverkusen wieder einen neuen Umweg erfand
Mittwoch, 1. Juli 2026
1.7.2026: Der Tag, an dem ich Schlaf nachholte und den Schläger wieder auspackte
Heute Morgen hieß es erneut früh aufstehen. Kaum hatte ich die kurze Nacht nach dem WM-Aus halbwegs verarbeitet, stand schon der nächste Arzttermin an. Diesmal ging es zum Jahrescheck bei meinem Hausarzt. Dort wurde zunächst Blut abgenommen – ein fester Bestandteil der Vorsorge, der zwar nicht unbedingt Spaß macht, aber einfach dazugehört.
Eigentlich wollte mein Hausarzt auch noch einen Ultraschall machen. Da konnte ich ihn aber beruhigen und ihm sagen, dass ich genau diese Untersuchung bereits gestern bei der Nachsorge hatte. Doppelt hält zwar manchmal besser, aber in diesem Fall musste derselbe Ultraschall wirklich nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden. So blieb es bei der Blutabnahme und der Rest wird dann mit den Ergebnissen besprochen.
Wieder zu Hause angekommen merkte ich allerdings schnell, dass mein Schlafkonto immer noch deutlich im Minus war. Die vergangenen Nächte – erst die Hitze, dann die lange Fußballnacht – hatten ihre Spuren hinterlassen. Deshalb habe ich mir ganz bewusst noch einmal etwas Schlaf gegönnt. Und das tat richtig gut. Manchmal ist eine Stunde zusätzlicher Schlaf eben die produktivste Entscheidung des ganzen Tages.
Danach ging es an die Dinge, die in den kommenden Tagen wichtig werden. Ich habe einige Aufgaben abgearbeitet und mich gleichzeitig schon auf Donnerstag und Freitag vorbereitet. Dann geht es nämlich wieder für zwei Tage ins Büro nach Grevenmacher. Inzwischen kenne ich den Ablauf zwar fast auswendig – Koffer packen, hoffen, dass Leverkusen keinen Stau produziert und anschließend wieder Hotel, Büro und Rückfahrt –, trotzdem ist es immer angenehm, wenn man bereits vorher möglichst viel erledigt hat.
Heute Abend wartet dann aber noch ein schöner Ausgleich. Es geht nach Haan zum Golfspielen mit Oliver. Darauf freue ich mich schon. Nach den letzten Wochen mit Vorträgen, Dienstreisen, Urlaub und vielen organisatorischen Themen ist ein paar Stunden auf dem Golfplatz genau das Richtige. Ein bisschen Bewegung, frische Luft und hoffentlich ein paar gelungene Schläge. Dass dabei nicht jeder Ball perfekt fliegt, gehört schließlich zum Golf genauso dazu wie der Versuch, den letzten Schlag sofort wieder vergessen zu machen.
Auch das Wetter scheint heute mitzuspielen. Nach den heißen Tagen der vergangenen Woche und den zwischenzeitlichen Unwettern sieht es so aus, als würde der Abend trocken bleiben. Bessere Voraussetzungen für eine entspannte Runde gibt es kaum.
Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, war er zwar ruhig, aber durchaus sinnvoll genutzt. Die Vorsorgeuntersuchung erledigt, etwas Schlaf nachgeholt, die nächsten Arbeitstage vorbereitet und jetzt wartet mit einer Runde Golf der perfekte Abschluss.
Manchmal besteht ein guter Tag einfach aus der richtigen Mischung: erst etwas für die Gesundheit tun, dann etwas für die Arbeit und zum Schluss etwas für sich selbst. Und genau so fühlt sich dieser Mittwoch an.
Dienstag, 30. Juni 2026
30.6.2026: Der Tag, an dem die Müdigkeit das Kommando übernahm
Heute Morgen fühlte ich mich ehrlich gesagt ziemlich gerädert. Fast schon wie verkatert – allerdings ganz ohne Alkohol. Der Grund war schnell gefunden: viel zu wenig Schlaf. Gestern Abend beziehungsweise heute Nacht habe ich bis halb zwei die Fußball-Weltmeisterschaft verfolgt und dabei das aus meiner Sicht ziemlich enttäuschende Ausscheiden der deutschen Mannschaft miterlebt. Danach war an erholsamen Schlaf nicht mehr wirklich zu denken.
Trotzdem klingelte heute Morgen bereits um Viertel nach sieben der Wecker. Ausschlafen war also keine Option, denn ich hatte einen Termin zur Nachuntersuchung in Benrath. Zum Glück verlief dort alles problemlos. Solche Termine sind zwar nie das Highlight des Tages, aber umso schöner ist es, wenn man anschließend mit dem Gefühl nach Hause fährt, dass alles in Ordnung ist.
Wieder zu Hause angekommen habe ich erst einmal das gemacht, wonach mein Körper den ganzen Vormittag verlangt hatte: eine Stunde hingelegt. Das tat zwar gut, aber so richtig wach wurde ich trotzdem nicht. Irgendwie zog sich diese Müdigkeit wie ein roter Faden durch den ganzen Tag. Manchmal gibt es eben Nächte, die sich auch mit einem Mittagsschlaf nicht vollständig ausgleichen lassen.
Ganz untätig war ich natürlich trotzdem nicht. Ich habe einige geschäftliche Dinge erledigt, ein paar organisatorische Aufgaben abgearbeitet und zwischendurch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Kein Tag für große Projekte oder kreative Höchstleistungen, sondern eher einer, an dem ich versucht habe, die wichtigsten Dinge vernünftig zu erledigen.
Jetzt sitze ich noch an ein paar weiteren Aufgaben und arbeite die restlichen Punkte meiner Liste ab. Gleich kommt Kerstin wieder nach Hause. Dann werden wir wahrscheinlich gemeinsam einkaufen gehen, damit der Kühlschrank nach den letzten Tagen wieder ordentlich gefüllt ist. Solche ganz normalen Alltagsdinge wirken nach einer stressigen Woche und einer kurzen Nacht fast schon beruhigend.
Ansonsten steht heute nicht mehr allzu viel auf dem Programm. Natürlich läuft heute Abend wieder Fußball. Auch wenn Deutschland inzwischen ausgeschieden ist, werde ich mir die Spiele trotzdem anschauen. Die K.-o.-Phase bleibt spannend, auch ohne deutsche Beteiligung. Trotzdem bleibt ein etwas bitterer Beigeschmack. Nach den Hoffnungen vor dem Turnier hätte ich mir gewünscht, dass die Mannschaft deutlich länger dabei bleibt.
Viel länger wird der Abend allerdings nicht werden. Morgen klingelt der Wecker schon wieder früh, denn um neun Uhr steht der nächste Termin an – diesmal beim Hausarzt zum Jahrescheck. Solche Vorsorgeuntersuchungen gehören zwar nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber sie sind wichtig und gehören einfach dazu.
Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, war er vor allem eines: ein Tag zum Durchhalten. Zu wenig Schlaf, viel Müdigkeit und trotzdem die notwendigen Termine erledigt. Nicht jeder Tag muss vor Energie sprühen. Manchmal reicht es völlig aus, das zu schaffen, was erledigt werden muss.
Und heute hoffe ich einfach auf das, was gestern gefehlt hat: eine richtig gute Nacht. Meine Schlaf-App hätte nach den letzten beiden Tagen jedenfalls wieder einmal Grund, eine deutlich freundlichere Bewertung abzugeben.
Montag, 29. Juni 2026
29.6.2026: Der Tag, an dem Frankfurt schneller vorbei war als die Pizza im Ofen
Heute Morgen klingelte der Wecker ziemlich früh – und ehrlich gesagt hätte ich gerne noch ein paar Stunden länger geschlafen. Die vergangene Nacht war wegen der anhaltenden Hitze alles andere als erholsam. Es war einfach viel zu warm, sodass an einen richtig guten Schlaf kaum zu denken war. Entsprechend fiel das Aufstehen um 6:30 Uhr nicht ganz leicht.
Immerhin lief der Start in den Tag anschließend erfreulich reibungslos. Um sieben Uhr bekam ich den Bus und war zügig am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Dort gab es zwar die erste kleine Überraschung des Tages: Mein ursprünglich geplanter Zug hatte etwas Verspätung. Das war aber kein großes Problem, denn kurzerhand nahm ich einfach meinen regulären ICE um 8:22 Uhr.
Die Fahrt nach Frankfurt verlief problemlos. Am Flughafen angekommen wartete bereits der Shuttlebus, sodass ich ohne große Wartezeit zum Hotel beziehungsweise zur Veranstaltungsstätte kam. Kurz nach zehn war ich bereits vor Ort und konnte mich noch in Ruhe auf meinen Vortrag vorbereiten.
Pünktlich um 10:30 Uhr ging es dann los. Mein Thema war natürlich die Künstliche Intelligenz – ein Gebiet, das sich momentan schneller entwickelt als jedes andere und bei dem es immer wieder spannende Diskussionen gibt. Ich hatte das Gefühl, dass der Vortrag gut angekommen ist. Anschließend habe ich auch noch an den weiteren Vorträgen teilgenommen und konnte einige interessante Impulse mitnehmen. Es ist immer schön, wenn man nicht nur selbst Wissen weitergeben kann, sondern auch wieder neue Ideen mit nach Hause nimmt.
Gegen halb drei machte ich mich schließlich wieder auf den Heimweg. Auch diesmal hatte ich Glück mit den Verbindungen. Die Züge fuhren weitgehend pünktlich, in Düsseldorf klappte der Anschluss ebenfalls, und so war ich bereits gegen halb sechs wieder zu Hause. Nach den Bahnabenteuern der vergangenen Wochen weiß ich inzwischen, dass man solche Tage durchaus zu schätzen wissen muss.
Jetzt sitze ich noch am Schreibtisch, beantworte ein paar E-Mails und kümmere mich um einige Termine. Viel ist es heute nicht mehr, aber ein paar organisatorische Dinge erledigen sich eben nicht von allein.
Kerstin ist heute noch in Leverkusen und passt auf die Enkelkinder auf. Deshalb wird der Abend für mich etwas ruhiger. Und ich habe beschlossen, mir eine kleine Belohnung zu gönnen: **Pizza.** Die hatte ich schon seit Wochen nicht mehr. Nach einem langen Tag mit früher Abfahrt, Vortrag und Heimreise habe ich mir die wirklich verdient.
Ab 19 Uhr übernimmt dann wieder die Fußball-Weltmeisterschaft das Abendprogramm. Die K.-o.-Runde hat begonnen, und damit wird jedes Spiel spannender. Besonders freue ich mich natürlich auf das deutsche Spiel heute Abend. In der Gruppenphase durfte man sich noch kleine Ausrutscher leisten, jetzt gilt: gewinnen oder nach Hause fahren. Genau deshalb liebe ich diese Turnierphase.
Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, war er zwar lang, aber sehr erfolgreich. Früh aufgestanden, trotz Hitzenacht gut durch den Tag gekommen, einen gelungenen Vortrag gehalten, interessante Gespräche geführt und dank einer erstaunlich zuverlässigen Bahn sogar früh wieder zu Hause gewesen.
Jetzt freue ich mich auf Pizza, Fußball und hoffentlich eine deutlich angenehmere Nacht als die letzte. Nach der tropischen Hitze hätte ich gegen ein paar Grad weniger im Schlafzimmer jedenfalls überhaupt nichts einzuwenden.
Sonntag, 28. Juni 2026
28.6.2026: Der Tag, an dem die Hitze zum Heimarbeiter wurde
Heute war wieder einer dieser extrem heißen Sommertage mit weit über 35 Grad. Ehrlich gesagt gab es überhaupt keinen vernünftigen Grund, das Haus zu verlassen. Bei diesen Temperaturen ist jeder Schattenplatz wertvoller als jede Besorgung, die auch noch bis morgen warten kann. Also habe ich beschlossen, den Tag produktiv zu nutzen und all das aufzuarbeiten, was in den letzten Tagen liegen geblieben war.
Nach dem Frühstück ging es deshalb direkt an meine Buchprojekte. Ich habe an mehreren Büchern gearbeitet, Texte überarbeitet und einige Inhalte optimiert. Gerade nach dem Urlaub und den Vorlesungen in Frankfurt war es schön, wieder etwas Zeit für diese Projekte zu haben. Es sind oft die kleinen Verbesserungen, die am Ende den Unterschied machen, und heute hatte ich endlich die Ruhe, mich genau darauf zu konzentrieren.
Draußen flimmerte währenddessen die Luft vor Hitze. Da war ich mit meinem Arbeitsplatz im Haus eindeutig besser aufgehoben. Manchmal fühlt sich Produktivität bei solchen Temperaturen sogar leichter an, weil man gar nicht erst in Versuchung kommt, ständig unterwegs zu sein.
Jetzt freue ich mich erst einmal auf das Abendessen. Es gibt Spaghetti mit Krabben – eines meiner Lieblingsgerichte und genau das Richtige für einen warmen Sommertag. Leicht, lecker und deutlich angenehmer als ein schweres Essen bei dieser Hitze.
Heute Abend steht dann nur ein Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft auf dem Programm. Langsam wird das Turnier ohnehin spannender, weil die K.-o.-Runde begonnen hat. Ab jetzt gibt es keine zweite Chance mehr, und genau das macht für mich den besonderen Reiz einer Weltmeisterschaft aus.
Allerdings wird der Fußball heute vermutlich nicht allzu spät dauern, denn morgen klingelt der Wecker sehr früh. Ich muss nach Frankfurt fahren, wo ich um 10:30 Uhr einen Vortrag halte. Deshalb werde ich heute Abend den Tag ruhig ausklingen lassen und hoffen, dass die Temperaturen in der Nacht wenigstens etwas nachgeben.
Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, war er zwar unspektakulär, aber sehr produktiv. Ich habe konzentriert an meinen Büchern gearbeitet, einiges optimiert und bin wieder ein gutes Stück vorangekommen. Genau solche ruhigen Arbeitstage braucht es manchmal – besonders dann, wenn draußen ohnehin niemand freiwillig lange unterwegs sein möchte.
Morgen wartet dann wieder ein ganz anderer Tag: früh aufstehen, nach Frankfurt fahren und vor Publikum sprechen. Für heute reicht es aber vollkommen, die Hitze draußen zu lassen, ein gutes Essen zu genießen und den Abend mit Fußball ausklingen zu lassen.
Samstag, 27. Juni 2026
27.6.2026: Der Tag, an dem die Hitze den Takt vorgab
Heute war wieder einer dieser echten Hochsommertage. Mit weit über 35 Grad gab es eigentlich keinen vernünftigen Grund, sich unnötig nach draußen zu begeben. Also blieb ich lieber im Haus und nutzte die Zeit sinnvoll.
Nach der wunderschönen Urlaubswoche auf Hallig Hooge hatte sich doch einiges angesammelt. Deshalb habe ich den ganzen Tag damit verbracht, all die Dinge nachzuarbeiten, die in den letzten Tagen liegen geblieben waren. E-Mails, organisatorische Kleinigkeiten und verschiedene Aufgaben – nichts Spektakuläres, aber genau die Arbeiten, die erledigt werden müssen, damit die kommende Woche entspannt beginnen kann.
Das Schöne dabei war, dass ich richtig gut vorangekommen bin. Stück für Stück wurde die Liste kürzer und ich habe das Gefühl, wieder voll im Zeitplan zu sein. Nach einer Urlaubswoche ist das immer ein gutes Gefühl. Man startet nicht mit einem Berg unerledigter Aufgaben in die neue Woche, sondern hat wieder Ordnung geschaffen.
Bei den Temperaturen hielt sich allerdings selbst der Appetit in Grenzen. Deshalb gab es heute Abend nur ein kleines Abendessen. Mehr brauchte es bei dieser Hitze auch wirklich nicht. Viel trinken war heute vermutlich ohnehin wichtiger als ein großes Menü.
Jetzt lasse ich den Tag ganz entspannt ausklingen. Natürlich läuft heute Abend wieder die Fußball-Weltmeisterschaft. Langsam biegt das Turnier auf die entscheidende Phase ein, und genau darauf freue ich mich. Die Gruppenphase ist interessant, aber die K.-o.-Spiele haben einfach einen ganz anderen Reiz. Ab dann kann jeder Fehler das Aus bedeuten, jede Verlängerung wird zur Nervensache und jedes Tor kann über Weiterkommen oder Heimreise entscheiden.
Wenn ich auf den Tag zurückblicke, war er zwar unspektakulär, aber trotzdem sehr produktiv. Ich habe vieles aufgearbeitet, bin wieder auf dem aktuellen Stand und kann die kommende Woche deutlich entspannter angehen. Manchmal sind genau diese ruhigen Tage die wertvollsten – besonders dann, wenn draußen die Hitze ohnehin jede größere Aktivität ausbremst.
Jetzt heißt es nur noch: Füße hoch, ein kühles Getränk genießen und schauen, was die Weltmeisterschaft heute Abend noch zu bieten hat.
Freitag, 26. Juni 2026
26.6.2026: Der Tag, an dem ich Abschied von Hallig Hooge nahm
Heute hieß es Abschied nehmen. Die Urlaubstage auf Hallig Hooge sind viel zu schnell vergangen, und trotzdem hatte ich das Gefühl, in dieser kurzen Zeit unglaublich viel Ruhe, Natur und neue Eindrücke mitgenommen zu haben. Es war einfach eine wunderschöne Woche, die genau zur richtigen Zeit kam.
Der Tag begann früh. Bereits um acht Uhr legte die Fähre ab. Während sich die Hallig langsam entfernte, habe ich noch einmal zurückgeschaut. Irgendwie fällt der Abschied immer ein bisschen schwer. Gerade wenn man sich an die Ruhe, die Weite und den ganz besonderen Rhythmus des Lebens dort gewöhnt hat, würde man am liebsten noch ein paar Tage bleiben.
Die Heimfahrt verlief nicht in einem Stück, denn unterwegs haben wir noch einen Zwischenstopp bei Julia eingelegt. Endlich konnten wir die Enkelkinder wiedersehen. Nach einer Woche Urlaub war das natürlich eine schöne Gelegenheit, sich wiederzusehen, gemeinsam Kaffee zu trinken und ein wenig Zeit miteinander zu verbringen. Solche Zwischenstopps machen eine lange Heimreise deutlich angenehmer.
Anschließend ging es weiter Richtung Heimat. Die letzten Kilometer zogen sich zwar noch etwas, aber kurz nach 20 Uhr waren wir schließlich wieder zu Hause.
Dort wartete direkt die nächste Herausforderung: 36 Grad. Offenbar hatte der Sommer beschlossen, uns besonders herzlich willkommen zu heißen. Also wurden erst einmal die Koffer ausgepackt – eine Aufgabe, die nach einer langen Rückreise nie besonders viel Spaß macht, die aber einfach erledigt werden muss. Immerhin ist es ein gutes Gefühl, wenn alles wieder an seinem Platz ist.
Zum Abend gab es dann noch eine leckere Kleinigkeit. Ein frisches Baguette reichte völlig aus, denn nach einem langen Reisetag braucht es kein großes Menü mehr. Danach hieß es erst einmal ankommen und den Abend ganz entspannt ausklingen lassen.
Natürlich durfte auch heute die Fußball-Weltmeisterschaft nicht fehlen. Die Vorrunde nähert sich langsam ihrem Ende, und ehrlich gesagt finde ich das gar nicht so schlecht. Die ersten Spiele sind zwar interessant, aber richtig spannend wird ein Turnier für mich erst mit der K.-o.-Phase. Dann zählt jedes Spiel, jeder Fehler kann das Aus bedeuten, und genau das macht den besonderen Reiz einer Weltmeisterschaft aus.
Wenn ich auf den Tag zurückblicke, war er vor allem ein Tag des Abschieds und der Heimkehr. Abschied von einer wunderschönen Woche auf Hallig Hooge, aber gleichzeitig die Freude auf das eigene Zuhause und das Wiedersehen mit der Familie.
Die Hallig hat genau das gehalten, was ich mir von diesem Urlaub erhofft hatte: Ruhe, Erholung, gute Gespräche, herrliche Spaziergänge, Fahrradtouren, Fischbrötchen, viele Tassen Kaffee und vor allem das Gefühl, für ein paar Tage dem Alltag vollständig entkommen zu sein.
Jetzt beginnt langsam wieder der normale Rhythmus. Aber die Erinnerungen an Hallig Hooge werden sicher noch eine ganze Weile nachwirken.
2.7.2026: Der Tag, an dem Leverkusen wieder einen neuen Umweg erfand
Heute stand mal wieder ein Bürotag in Grevenmacher auf dem Programm. Eigentlich weiß ich inzwischen ziemlich genau, was mich auf der Strecke...
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Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
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Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...
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Heute mal etwas früher aus den Federn – 8 Uhr! Für Rentnerverhältnisse ist das quasi Morgengrauen mit freiwilligem Weckruf. Kurz gefrühstück...