Heute war ein richtig ruhiger Urlaubstag. Ich habe lang geschlafen und danach in aller Ruhe gefrühstückt – genau so, wie ein Urlaubsmorgen für mich sein muss. Noch vor dem Frühstück habe ich kurz mit Kollegen ein paar geschäftliche Dinge besprochen, damit ein paar offene Punkte erledigt sind und mir später nicht mehr im Kopf herumspuken.
Danach bin ich einkaufen gefahren. Auf dem Weg dorthin habe ich in Cunit noch einen schönen Aussichtspunkt angefahren und dort ein paar Bilder gemacht. Ich mag solche spontanen Stopps total – einfach kurz anhalten, schauen, die Aussicht genießen und den Moment festhalten.
Wieder zu Hause habe ich noch den Rest der geschäftlichen Sachen geklärt, damit das Thema wirklich vom Tisch ist. Danach gab es Kaffee und einen Podcast, und dabei habe ich gleich noch einen kurzen Mittagsschlaf eingebaut. Das ist im Urlaub für mich die perfekte Kombination: ein bisschen zuhören, ein bisschen wegdösen und danach wieder frisch sein.
Jetzt erledige ich noch ein paar private Dinge am PC, einfach ein paar Kleinigkeiten, die ich ohnehin machen wollte. Heute Abend kochen wir dann selber: Frikadellen mit Kartoffeln und Gemüse. Das klingt nach genau dem richtigen Abendessen für einen entspannten Tag. Danach machen wir einfach einen ruhigen Abend – nichts Großes, einfach gemütlich ausklingen lassen.
Mein humorvolles Tagebuch
Montag, 16. März 2026
16.3.2026: Ruhiger Urlaubstag mit Aussicht, Frikadellenplan und einem kleinen Nickerchen zwischendurch
Sonntag, 15. März 2026
15.3.2026: Sommertag mit Spätstart, Spaziergangsglück und der großen Pizza-Revanche am Bahnhof
Heute war ein schöner Sommertag, auch wenn ich ehrlicherweise die Hälfte davon verschlafen habe. Aber gut, Urlaub ist nun mal auch dazu da, den Schlaf nachzuholen, den man zu Hause immer so tut, als würde man ihn gar nicht brauchen. Frühstück gab es deshalb erst um 12 Uhr, was streng genommen schon fast in Richtung Mittagessen ging, aber mit Baguette und Kaffee nenne ich das trotzdem noch ganz selbstbewusst Frühstück. Danach habe ich ein bisschen gelesen, also den Tag erst mal ruhig weiterlaufen lassen, ohne direkt in großen Aktionismus zu verfallen.
Am Nachmittag bin ich dann schön nach Cunit spaziert, und das war genau die richtige Entscheidung. So ein Spaziergang ist für mich im Urlaub oft der beste Teil des Tages: kein Programm, kein Ziel mit Druck, einfach laufen, schauen, Gedanken sortieren und die Wärme mitnehmen. Wieder zu Hause gab es dann Kaffee und Podcasts, also meinen ganz persönlichen Standard für „ich fahre jetzt innerlich noch mal einen Gang runter“.
Jetzt läuft noch ein wenig Fußball nebenbei, und gleich gibt es einen neuen Anlauf beim Italiener am Bahnhof – hoffentlich diesmal mit leckerer Pizza und ohne irgendeine Überraschung auf dem Teller oder im Service. Ich finde ja, nach einem Sommertag mit Langschlaf, Lesen, Spaziergang und Kaffee hat man sich ein richtig gutes Abendessen redlich verdient. Heute klingt also sehr nach einem dieser Urlaubstage, die gar nicht spektakulär sein müssen, um genau richtig zu sein.
Samstag, 14. März 2026
14.3.2026: Komischer Urlaubstag: Ich sammle Munzees, pflege meinen Rücken und ärgere mich ein bisschen über ein 1:1
Heute war irgendwie ein komischer Tag. Morgens bin ich nach dem Regen immerhin im Trockenen losgekommen und habe mein Baguette geholt, unterwegs noch ein paar Munzees eingesammelt – also eine Mischung aus Frühstücksmission und kleinem Spaziergangsspiel. Nach dem Frühstück habe ich es dann ruhig angehen lassen: erst Podcasts gehört und dabei sogar einen Mittagsschlaf eingelegt. Das war vermutlich auch nötig, denn mein Rücken macht mir seit der Golfrunde ziemliche Probleme. Diese Zerrung erinnert mich heute ziemlich deutlich daran, dass der letzte Schlag auf dem Platz vielleicht doch etwas zu ehrgeizig war.
Am Nachmittag habe ich Bayer 04 gegen Bayern geschaut. Das war wirklich ein tolles Spiel, intensiv, viele gute Aktionen – aber am Ende leider nur ein 1:1. Einerseits kann ich mit dem Punkt leben, andererseits habe ich natürlich kurz gedacht: Da wäre vielleicht noch mehr drin gewesen. So ist Fußball eben – besonders wenn ich meiner Mannschaft beim Spielen zusehe.
Jetzt ist noch die Putzfrau da und bringt wieder Ordnung in die Wohnung, während ich schon darüber nachdenke, wo wir später essen gehen. Der Tag war zwar ein bisschen durcheinander, aber genau das gehört im Urlaub manchmal auch dazu: ein bisschen Bewegung, ein bisschen Pause, ein bisschen Fußball – und am Ende einfach schauen, wohin der Abend führt.
Freitag, 13. März 2026
13.3.2026: Freitag ist Markttag, also kaufe ich Gemüse, ein Portemonnaie und am Ende vermutlich gute Laune
Freitag heißt in Segur ganz klar Markttag, und heute habe ich das auch wieder ordentlich zelebriert: Obst und Gemüse gekauft und mir direkt noch ein neues Portemonnaie gegönnt. Das ist ja immer eine schöne Mischung aus Vernunft und leichtem Selbstbelohnungsmodus – erst Vitamine, dann Leder. So mag ich das. Ein neues Portemonnaie ist sowieso so ein stilles Upgrade im Alltag: Von außen sieht es nach einer Kleinigkeit aus, aber innerlich fühlt es sich an, als hätte ich mein Leben kurz neu sortiert. Für ungefähr drei Tage ist dann alles ordentlich, die Karten sitzen geschniegelt an ihrem Platz, und ich tue so, als würde das für immer so bleiben.
Wieder zu Hause habe ich dann erst mal für einen Geschäftsfreund noch eine Karte für Bayer 04 in London gekauft, also selbst im Urlaub kurz den offiziellen Ticket- und Freundschaftsbeauftragten gegeben. Danach noch ein paar Podcasts gehört, damit der Kopf auch beschäftigt bleibt, ohne dass ich gleich in Arbeitsstimmung kippe. Später war ich dann noch am Strand und habe ein wenig Drohne geflogen. Das mag ich total, weil ich dabei immer das Gefühl habe, gleichzeitig Urlauber, Regisseur und leicht übermotivierter Luftaufsichtsbeamter zu sein. Jetzt sitze ich da und schneide die Bilder, was auch wieder so ein schöner Übergang ist: Erst draußen sammeln, dann drinnen basteln, und am Ende hat der Tag sogar noch ein kleines filmisches Andenken.
Gleich geht’s dann ab unter die Dusche, und heute Abend wartet nach fast zwei Wochen endlich wieder der Chinese. Das ist in meinem Kopf längst kein normales Abendessen mehr, das ist ein kulinarisches Wiedersehen. Ich freue mich jetzt schon auf diesen ersten Bissen, bei dem ich denke: Ja, genau das habe ich vermisst. Und danach geht es ziemlich sicher noch in die Ideal Bar: Mojito für Kerstin, Copa cerveza für mich. Ehrlich gesagt klingt das nach einem sehr runden Freitagabend – erst Markt, dann Meer, dann China, dann Bar. Wenn ich das so lese, wirkt es fast so, als hätte ich Urlaub verstanden.
Donnerstag, 12. März 2026
12.3.2026: Leicht bewölkter Urlaubstag: Ich schlafe aus, sammle Kilometer und lande bei Karlsbader Schnitten
Heute war ein leicht bewölkter Urlaubstag, also genau die Sorte Wetter, die mich nicht vom Balkon fegt, aber auch nicht nach Strandliege schreit. Ich habe wie üblich lang geschlafen – im Urlaub ist das schließlich kein Zufall, sondern ein fest eingeplanter Programmpunkt. Danach bin ich zu meiner Lieblingsbäckerin gegangen und habe Baguette geholt, und allein dieser Weg gehört inzwischen zu meinen liebsten Routinen hier. Wieder zu Hause gab es ein schönes Frühstück, ganz in Ruhe, ohne Hektik, so wie ein Urlaubstag anfangen muss.
Danach habe ich erst einmal Podcasts gehört, also den Kopf ein bisschen beschäftigt, während der Körper noch im entspannten Modus blieb. Am Nachmittag bin ich dann einen schönen Spaziergang nach Calafell gemacht. Ich mag diese Strecke, weil sie genau die richtige Länge hat, um den Kopf frei zu bekommen. In Calafell selbst waren allerdings die meisten Geschäfte geschlossen – offenbar hatte ich den perfekten Zeitpunkt erwischt, um durch eine Stadt zu laufen, die kollektiv beschlossen hatte, heute eine Pause einzulegen.
Also bin ich wieder zurück nach Hause gegangen, habe Kaffee getrunken und nebenbei Fußball geguckt. Genau diese Mischung aus Bewegung, Kaffee und ein bisschen Sport im Fernsehen macht für mich einen sehr soliden Urlaubsnachmittag aus. Heute Abend gibt’s noch einmal Karlsbader Schnitten, also etwas Schönes zum Abschluss, und danach einen ruhigen Abend zu Hause. Genau so darf ein Urlaubstag ausklingen: ohne Programm, ohne Stress, einfach gemütlich.
Mittwoch, 11. März 2026
11.3.2026: Sonne, Golf und ein 1:1, das sich wie ein kleines Statement anfühlt – nur mein Rücken hat kurz protestiert
Heute war wieder ein sonniger Tag, also habe ich morgens natürlich das gemacht, was sich hier inzwischen wie eine Pflicht mit Genussfaktor anfühlt: Ich habe mein Baguette bei meiner Lieblingsbäckerin geholt. Unterwegs habe ich nebenbei noch ein paar Munzees eingesammelt, weil ich offenbar nicht einfach nur Brot holen kann, ohne dabei noch ein kleines Nebenabenteuer einzubauen. Nach dem Frühstück habe ich kurz ein paar geschäftliche Sachen erledigt – nicht zu viel, nur so viel, dass es im Kopf nicht weiter blinkt – und dann ging’s ab zum Golfplatz nach El Vendrell.
Mit meiner Runde bin ich ganz zufrieden, auch wenn ein paar Löcher wirklich nicht gut waren. Genau das ist ja das Gemeine am Golf: Ich kann sieben ordentliche Schläge machen und dann reicht ein einziger Aussetzer, und ich denke sofort, ich hätte den Sport erst gestern erfunden. Eigentlich ist die Diagnose klar: mehr Konzentration. Nicht hektisch werden, sauber aufbauen, Tempo halten, und vor allem nicht mit dem Kopf schon beim nächsten Schlag sein, während ich den aktuellen noch nicht mal getroffen habe.
Richtig ärgerlich war dann das letzte Loch: Da habe ich mir den Rücken gezerrt, und das war schmerzhaft. Das ist so eine typische Golf-Falle – man denkt, man macht „nur“ eine Runde, und am Ende erinnert einen der Körper daran, dass Drehbewegungen keine unverbindlichen Vorschläge sind. Ich hoffe, ich kriege das heute Abend mit Wärme und ein bisschen Schonung wieder eingefangen, bevor es sich morgen als Dauerthema aufspielt.
Der Heimweg war dann die nächste kleine Prüfung: Für 8 km habe ich 4 Minuten gebraucht – wegen Baustelle in Calafell. Da sitzt man im Auto und sieht, wie die Minuten verschwinden, während man sich innerlich sagt: „Ich bin doch schon da… theoretisch.“ Zu Hause habe ich dann erst mal schön Kaffee getrunken und eine Stunde Podcast gehört, also den Reset-Knopf gedrückt: runterfahren, Kopf entspannen, Rücken nicht weiter provozieren.
Und sportlich am Abend gab’s dann Bayer 04 gegen Arsenal. Mit dem 1:1 bin ich zufrieden, weil meine Mannschaft ein gutes Spiel gemacht hat. Das war nicht dieses „wir haben irgendwie überlebt“-Unentschieden, sondern eher eins, bei dem ich sagen kann: stabil, erwachsen, konkurrenzfähig. Wenn ich so einen Abend habe – Sonne, Golf (mit ein bisschen Selbstkritik), Kaffee, Podcast und dann ein gutes Spiel von Bayer – dann ist das trotz Rückenärger ein ziemlich runder Urlaubstag.
Dienstag, 10. März 2026
10.3.2026: Montserrat-Expedition: Ich bin heute per Zahnradbahn dem Himmel entgegengekurbelt und habe der Schwarzen Madonna „Hallo“ gesagt
Heute war ich auf Tour, und zwar richtig: Nach dem Frühstück ging’s Richtung Montserrat, weil ich offenbar beschlossen habe, dass Urlaub nicht nur aus Baguette und Balkonblick besteht, sondern auch aus Höhenmetern und dem Gefühl, sich das Abendessen irgendwie verdient zu haben. Ich bin mit der Zahnradbahn hochgefahren – schon das ist ja ein kleines Vergnügen, weil man dabei gemütlich sitzt und trotzdem das Gefühl hat, man würde heldenhaft einen Berg bezwingen, obwohl die eigentliche Arbeit eine sehr fleißige Bahn erledigt. Oben angekommen habe ich direkt die nächste Stufe gezündet und bin mit der Bahn weiter hoch auf etwa 970 Meter nach Sant Joan. Da habe ich beim Spaziergang diesen hervorragenden Ausblick genossen, bei dem ich kurz so tue, als wäre ich ein professioneller Landschaftsbewunderer. Schön war’s – aber steil war es auch. So steil, dass meine Beine zwischendurch leise gefragt haben, ob wir nicht einfach wieder runterfahren könnten, während mein Kopf schon wieder „Ach komm, das bisschen!“ gesagt hat, wie er das immer macht, wenn er nicht selbst laufen muss.
Unten, wieder auf ungefähr 700 Metern, war ich dann in Montserrat in der Basilika und habe die Schwarze Madonna besichtigt. Das hatte etwas sehr Besonderes: nach dem ganzen Draußen, Wind, Steigung und Aussicht plötzlich drinnen, ruhig, ehrfürchtig, und ich merke, wie mein Tempo automatisch runtergeht. Das ist dieser Moment, wo ein Ausflug nicht nur „schön“ ist, sondern sich auch ein bisschen nach „bedeutungsvoll“ anfühlt – selbst wenn ich innerlich immer noch mit meinen Waden verhandle.
Auf dem Rückweg habe ich beim Dönermann in Cunit direkt pragmatisch gehandelt und Kebab fürs Abendessen mitgenommen. Ich liebe das: erst Berg und Basilika, dann Kebab. Das ist im Grunde die perfekte Urlaubsmischung aus Kultur, Natur und „ich will jetzt was Leckeres“. Wieder zu Hause habe ich erst mal Podcast gehört und eine Pause gemacht – logisch, ich war ja heute quasi auf Pilgerreise, nur mit Bahn und besserer Verpflegung. Danach habe ich noch Champions League geschaut, auch wenn Bayer 04 erst morgen gegen Arsenal spielt. Heute war also eher der Modus „warmgucken, mental vorbereiten und schon mal so tun, als wäre ich ganz neutral“, was natürlich nie lange hält, sobald Bayer wirklich spielt.
Jetzt lasse ich den Abend ausklingen – und ich finde, nach Zahnradbahn, Sant Joan, steilen Wegen, Basilika, Schwarzer Madonna und Kebab habe ich mir das auch redlich verdien
16.3.2026: Ruhiger Urlaubstag mit Aussicht, Frikadellenplan und einem kleinen Nickerchen zwischendurch
Heute war ein richtig ruhiger Urlaubstag. Ich habe lang geschlafen und danach in aller Ruhe gefrühstückt – genau so, wie ein Urlaubsmorgen f...
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Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...