Heute war wirklich ein komischer Tag. Ich habe schlecht geschlafen und bin mit Kopfschmerzen und Magengrummeln aufgewacht – so ein Start, bei dem ich schon im ersten Moment merke: Das wird heute kein normaler Ablauf. Also habe ich mich erst mal wieder hingelegt und meinen 12-Uhr-Termin bei Jenny zur Pediküre abgesagt. Das war vernünftig, auch wenn ich solche Absagen eigentlich nicht mag.
Um 14 Uhr bin ich dann wieder aufgestanden und habe vorsichtig einen Neustart versucht: Kaffee und ein bisschen Toast. Das hat zumindest geholfen, es geht jetzt etwas besser, auch wenn ich noch merke, dass der Tag eher im Schonmodus läuft. Konsequenterweise habe ich auch morgen und Donnerstag das Büro in Luxemburg abgesagt – das ist genau die richtige Entscheidung, bevor ich mich halb krank irgendwo hinschleppe und am Ende gar nichts davon habe.
Den Nachmittag halte ich bewusst ruhig und habe stattdessen ein paar Geburtstagsgeschenke vorbereitet. Das ist genau die Art Beschäftigung, die geht, ohne zu fordern, und am Ende habe ich trotzdem das Gefühl, etwas Sinnvolles gemacht zu haben. Gleich gibt’s zum Abendessen Brot mit Spiegelei und Bohnen – lustig eigentlich, weil wir das fünf Wochen in Spanien nicht hatten. Man merkt direkt: Ich bin wieder zu Hause, und der Körper will einfache, vertraute Dinge.
Heute ist eindeutig ein „herunterfahren und regenerieren“-Tag. Kein Druck, kein Programm, einfach schauen, dass ich wieder in den Tritt komme. Und ehrlich gesagt: Genau dafür sind solche Tage auch da.
Dienstag, 31. März 2026
31.3.2026: Komischer Tag: Ich starte mit Kopfweh, parke Termine und finde mich langsam wieder
Montag, 30. März 2026
30.3.2026: Zurück im Alltag: Ich hole Brötchen, wasche das Auto und merke, dass der Rhythmus wieder da ist
Der Alltag hat mich wieder, und das merkt man direkt morgens: Kein Brot im Haus, also bin ich erst mal zum Naturhof Brötchen holen gegangen. Kein Drama, eher so ein klassischer Neustart-Move – einmal raus, frische Luft, Brötchen in der Tüte, und schon fühlt sich alles wieder ein bisschen normal an. Nach dem Frühstück ging’s dann direkt los: einkaufen und das Auto waschen. Auch das gehört ja irgendwie zur Rückkehr dazu – erst sich selbst sortieren, dann die Dinge drumherum.
Wieder zu Hause gab’s die obligatorische Stunde Pause mit Podcast. Ich merke, wie wichtig mir das ist, um einmal kurz runterzufahren, bevor es weitergeht. Danach war ich beim Sport, also auch körperlich wieder im „Wir sind zurück“-Modus angekommen. Und jetzt sitze ich da und bereite noch ein paar Vorlesungen vor – also endgültig wieder im Arbeitsalltag drin.
Alles in allem: läuft. Kein spektakulärer Tag, aber genau die Sorte solide Rückkehr, die man braucht, um nach fünf Wochen Urlaub wieder sauber in den Rhythmus zu kommen.
Sonntag, 29. März 2026
29.3.2026: Heimkehr mit Koffergebirge, Frankreich-Kilometern ohne Ende und Pizza als Erstversorgung
Heute bin ich von Lyon aus wieder nach Hause gefahren und insgesamt gut angekommen, was nach so einer Strecke ja erst mal die Hauptsache ist. Trotzdem ziehen sich diese Kilometer in Nordfrankreich jedes Mal wie Kaugummi an der Schuhsohle. Man fährt, fährt, fährt, schaut aufs Navi, und irgendwie sind zwar Kilometer verschwunden, aber gefühlt ist man trotzdem keinen Meter näher am Wohnzimmer. Irgendwann war ich dann aber doch zu Hause, und das ist ja immer dieser schöne Moment, in dem der Urlaub offiziell endet und gleichzeitig die zweite Schicht beginnt: ausladen.
Das Auto habe ich in nur 30 Minuten ausgepackt, was ich fast schon professionell nennen würde. Dafür sieht jetzt natürlich die ganze Wohnung so aus, als hätte ein kleiner Umzug stattgefunden. Überall stehen Koffer, Technik, Taschen und gekaufte Esssachen herum, und man merkt sofort: Ich bin zwar angekommen, aber „zu Hause“ im eigentlichen Sinn dauert noch ein bisschen. Im Moment ist es eher ein Zwischenzustand aus Reisemobilisierung und Wohnzimmerlager. Ich kenne das ja: Erst denke ich, ach, das ist schnell wieder weggeräumt, und dann steht doch noch zwei Tage irgendwo ein Kabelbeutel herum, den keiner anfassen will, weil niemand mehr genau weiß, was da eigentlich drin ist.
Damit es aber trotzdem irgendwie weitergeht und der Abend nicht komplett im Modus „Chaosverwaltung“ versackt, habe ich bei Pizza Cab was bestellt. Die kommt in 30 Minuten, und das ist im Grunde genau die richtige Entscheidung. Nach Heimfahrt, Schlepperei und dem Anblick einer Wohnung, die noch nicht wieder Wohnung, sondern eher Logistikzentrum ist, braucht es keine Kochromantik mehr. Es braucht Käse, Teig und die beruhigende Gewissheit, dass wenigstens das Abendessen gleich unkompliziert geregelt ist.
Irgendwann ist alles ausgepackt, irgendwann verschwinden die Koffer wieder, irgendwann steht die Technik wieder da, wo sie hingehört, und irgendwann ist auch wieder Alltag. Heute ist aber noch dieser seltsame Zwischenabend, an dem ich halb zurück und halb noch unterwegs bin. Und ehrlich gesagt ist Pizza für genau diesen Zustand nahezu perfekt.
Samstag, 28. März 2026
28.3.2026: Rückreise Teil 1: Ich fahre staufrei bis Lyon, esse McDonald’s und trinke mein Abschiedsbier zum Sommerzeit-Schock
Heute war Rückreise Teil 1 bis Lyon, und ich bin um 8 Uhr aus den Federn gefallen – nach einer eher schlechten Nacht. Typisch letzter Urlaubstag: Der Kopf ist schon halb unterwegs, während der Körper noch versucht, irgendwo zwischen Koffer und Erinnerungen zu schlafen. Danach habe ich das Auto zu Ende gepackt, was erstaunlich problemlos ging. Das ist ja selten so, normalerweise gibt es mindestens eine Phase, in der ich mich frage, wie ich vor fünf Wochen alles da reinbekommen habe und jetzt plötzlich nicht mehr.
Vor der Abfahrt habe ich noch schnell auf der Ecke einen Kaffee getrunken – mein kleines Startsignal für die Strecke. Dann ging’s los, und der erste Abschnitt lief richtig gut: bis Nîmes komplett staufrei. Dort habe ich getankt und bei McDonald’s eine Kleinigkeit gegessen, also die klassische Autobahnverpflegung, die genau dann gut ist, wenn man sie eigentlich gar nicht groß hinterfragt.
Auch bis Lyon bin ich gut durchgekommen, nochmal getankt und dann im Hotel eingecheckt. Diesmal sind wir gar nicht mehr raus zum Essen gegangen, weil wir noch Baguette eingepackt hatten – und ganz ehrlich, nach so einem Fahrtag ist „einfach bleiben“ oft die beste Entscheidung. Ich habe mir noch ein Bier kaltgestellt, das gibt’s gleich als kleinen Abschluss des Tages, bevor ich ins Bett gehe.
Der Wecker steht morgen auf 7 Uhr, und als Bonus kommt noch die Zeitumstellung auf Sommerzeit dazu. Das ist diese spezielle Kombination aus „ich muss früh raus“ und „ich bekomme gleichzeitig eine Stunde geklaut“. Aber gut, gehört dazu. Heute war jedenfalls eine entspannte erste Etappe – und wenn morgen genauso läuft, bin ich bald wieder zu Hause.
Freitag, 27. März 2026
27.3.2026: Abschied auf Raten: Ich kaufe Knoblauch, höre Podcasts und tue so, als wäre Kofferpacken keine emotionale Disziplin
Heute heißt es langsam Abschied nehmen, und das ist immer so ein seltsamer Urlaubstag: Ich bin noch da, ich lebe noch voll im Segur-Rhythmus, aber irgendwo im Hinterkopf läuft schon dieses leise „morgen ist Schluss“ mit. Nach dem Frühstück bin ich noch einmal auf den Markt gegangen, einfach weil das dazugehört und weil man am vorletzten Tag ja nicht plötzlich so tun muss, als wäre man schon innerlich im Wohnzimmer zu Hause. Gekauft habe ich diesmal fast nichts – außer Knoblauch. Das finde ich ehrlich gesagt sehr passend: fünf Wochen Spanien, unzählige Baguettes, Spaziergänge, Kaffee, Marktbesuche, und am Ende nehme ich Knoblauch mit. Nicht Souvenir-Kitsch, nicht großes Pathos, sondern eine Knolle. Bodenständig bis zum Schluss.
Danach habe ich noch ein paar aktuelle Podcasts gehört, also den Kopf noch einmal angenehm beschäftigt, während der Tag langsam in diese typische Abreise-Vorbereitung kippt. Jetzt gibt’s erst mal Kaffee, und dann heißt es Koffer packen. Das ist ja immer der Moment, in dem ich feststelle, dass sich Kleidung, Einkäufe, Kabel, Ladegeräte und diese ganzen „ach, das lege ich erst mal da hin“-Dinge in einer Ferienwohnung heimlich vermehren wie Kaninchen. Packen ist im Urlaub nie einfach nur Packen, es ist auch eine kleine Inventur des eigenen Lebens auf Zeit: Was kam mit, was blieb liegen, was muss noch irgendwie in die Tasche, und warum wirkt der Koffer plötzlich kleiner als vor fünf Wochen?
Heute Abend geht’s dann noch einmal zum Chinesen, was ich für einen sehr würdigen Schlusspunkt halte. Das ist zuverlässig, lecker und genau das Richtige für einen letzten Abend, an dem ich nicht mehr groß experimentieren will. Danach geht’s dann auch nicht ganz so spät ins Bett – was vernünftig ist, auch wenn solche Vorsätze am letzten Urlaubsabend immer ein bisschen nach „diesmal wirklich“ klingen. Aber morgen ist Heimreise, also ist heute der richtige Abend für einen ruhigen Ausklang: noch einmal essen gehen, noch einmal durchatmen, noch einmal genießen, bevor dann wieder der Modus „Auto, Strecke, Zuhause“ übernimmt.
Donnerstag, 26. März 2026
26.3.2026: Endspurt in Segur: Ich lasse mir die Haare schneiden, laufe nach Cunit und tue danach bewusst nicht mehr viel
In zwei Tagen geht’s nach fünf Wochen Segur wieder nach Hause, und genau deshalb fühlt sich heute wie so ein bewusster „nochmal genießen“-Tag an. Ich habe ausgeschlafen, wie es sich gehört, und bin dann vor dem obligatorischen Baguetteholen noch schnell beim Barber gewesen. Das ist ja fast schon ein kleines Urlaubsritual geworden: einmal frisch machen, damit ich nicht aus dem Urlaub komme wie jemand, der fünf Wochen gegen Wind, Sonne und Croissants gekämpft hat.
Danach habe ich ein paar Podcasts gehört und bin anschließend noch eine schöne Runde nach Cunit spazieren gegangen. Diese Strecke kenne ich inzwischen ziemlich gut, aber genau das macht sie angenehm: kein Nachdenken, einfach loslaufen, ein bisschen Bewegung, ein bisschen Kopf freibekommen. Auf dem Rückweg ist Kerstin dann abgebogen und ebenfalls zum Friseur gegangen – ich bin jetzt also sehr gespannt, was dabei herausgekommen ist. Das ist immer so ein kleiner Überraschungsmoment, bei dem ich mir fest vornehme, sofort überzeugend zu sagen: „Sieht richtig gut aus“, egal was passiert.
Heute machen wir dann, glaube ich, nicht mehr viel, und das ist auch genau richtig. Kurz vor der Abreise ist weniger oft mehr: keine großen Aktionen mehr, sondern einfach noch ein bisschen den Rhythmus genießen, den wir uns hier aufgebaut haben. Ein ruhiger Tag, ein paar Schritte draußen, ein bisschen Input für den Kopf – und ansonsten einfach laufen lassen. Genau so sollte sich das Ende eines langen Urlaubs anfühlen.
Mittwoch, 25. März 2026
25.3.2026: Drittletzter Urlaubstakt: Ich spiele noch eine Runde Golf, kaufe Küchlein und tue so, als wäre Samstag noch ganz weit weg
Samstag geht es wieder heim, und genau deshalb fühlt sich heute nach einem dieser Tage an, die ich besonders bewusst genieße: nochmal ruhig, nochmal ohne großes Programm, nochmal einfach Urlaub sein lassen, solange es noch geht. Ich habe wie immer lang geschlafen, schön gefrühstückt und damit den Tag genau so begonnen, wie ich ihn hier am liebsten beginne – ohne Hektik, ohne Uhr im Nacken, einfach mit dem angenehmen Gefühl, dass der Morgen mir gehört und nicht irgendeiner Liste. Danach bin ich noch einmal nach El Vendrell gefahren und habe eine Runde Golf gespielt. Das hat Spaß gemacht, und genau das ist ja die Hauptsache. Natürlich gab es wieder Schläge, bei denen ich kurz dachte, dass der Ball und ich heute offenbar unterschiedliche Zukunftsvorstellungen haben, aber insgesamt war es eine gute Runde, locker, sonnig und genau richtig für so einen fast schon wehmütigen Urlaubstag kurz vor der Rückreise.
Auf dem Rückweg habe ich bei Caprabo noch Küchlein gekauft, was ich für eine sehr vernünftige Entscheidung halte, weil man sich in der Schlussphase eines Urlaubs nicht mit Askese aufhalten sollte. Zu Hause gab es dann Kaffee, und damit war der Nachmittag praktisch offiziell in die gemütliche Phase überführt. Danach habe ich wie so oft Podcasts gehört, dieses verlässliche Urlaubsgeräusch, das bei mir inzwischen fast so sehr dazugehört wie Baguette und Balkonblick. Jetzt sitze ich noch ein bisschen am PC und erledige ein paar Dinge, also genau genug, damit der Kopf nicht unruhig wird, aber nicht so viel, dass der Tag plötzlich nach Alltag schmeckt.
Gleich kochen wir selber, und heute gibt es mal wieder Spaghetti Bolognese, was eigentlich immer eine gute Idee ist. Es ist eines dieser Essen, das nicht groß überraschen muss, weil es schon von Natur aus tröstlich, lecker und urlaubskompatibel ist. Danach hoffe ich auf einen wieder ruhigen Abend, und ehrlich gesagt sieht alles genau danach aus: ein guter Tag, ein warmes Essen, keine großen Pläne mehr und dieses leise Gefühl, dass der Urlaub zwar langsam in die Schlusskurve geht, aber heute noch einmal ganz ordentlich liefert.
Dienstag, 24. März 2026
24.3.2026: Urlaub pur: Ich schlafe aus, erledige ein bisschen Leben und lande am Ende bei Tapas
Heute war wieder so ein Tag, der genau zeigt, warum ich hier bin: Urlaub pur. Ich habe lang geschlafen, ganz ohne schlechtes Gewissen, und danach in Ruhe gefrühstückt – kein Stress, kein Zeitdruck, einfach entspannt in den Tag gestartet. Danach bin ich nach El Vendrell gefahren und habe ein wenig eingekauft, also die klassische Mischung aus „wir brauchen was“ und „ich nehme noch das mit, weil es gerade passt“.
Wieder zu Hause habe ich ein paar private Dinge am PC erledigt, so kleine Sachen, die man sonst immer vor sich herschiebt, die aber im Urlaub plötzlich ganz entspannt nebenbei laufen. Danach gab’s Kaffee, und das ist für mich immer so ein kleiner Neustart im Tag: einmal kurz durchatmen, zurücklehnen und einfach genießen.
Anschließend bin ich noch eine Runde durch Segur spazieren gegangen. Ich mag diese Spaziergänge total, weil sie nichts müssen und trotzdem alles bringen: Bewegung, frische Luft und dieses Gefühl, dass ich genau da bin, wo ich gerade sein will. Eben noch Podcasts gehört, also wieder ein bisschen Input für den Kopf, und jetzt geht’s gleich raus, ein paar Tapas essen.
Das ist der perfekte Abschluss für so einen Tag: kein großes Programm, einfach hinsetzen, ein paar Kleinigkeiten bestellen, vielleicht ein Glas dazu – und merken, dass genau diese einfachen Tage die besten sind.
Montag, 23. März 2026
23.3.2026: Ruhetag deluxe: Ich schlafe, schreibe, fliege Drohne und belohne mich mit Rotwein
Heute habe ich mir einen ganz ruhigen Urlaubstag gegönnt. Ich bin zwar nicht ganz so spät aufgestanden wie sonst, habe das aber später mit einem ausgedehnten Mittagsschlaf mehr als ausgeglichen. Das ist genau diese Urlaubslogik, die ich mag: Ich mache nichts halb, sondern entweder richtig aktiv oder richtig entspannt – und heute lag der Fokus ganz klar auf „entspannt“.
Nach dem Kaffee habe ich mich dann ausführlich an neue Bücher gesetzt und richtig daran gearbeitet. Das fühlt sich im Urlaub immer gut an, weil ich nicht unter Druck schreibe, sondern einfach im Flow bin und Stück für Stück vorankomme. So wird aus einem ruhigen Tag trotzdem ein produktiver.
Gerade war ich noch eine Runde Drohne fliegen – ein bisschen draußen sein, ein bisschen spielen, ein bisschen Perspektive wechseln. Danach habe ich mir unten im Supermarkt noch eine Flasche Rotwein geholt, was im Grunde schon die perfekte Vorbereitung für den Abend ist.
Heute kochen wir wieder selber, und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Abend genauso entspannt wird wie der Rest des Tages: gutes Essen, ein Glas Wein und einfach runterfahren. Genau solche Tage machen den Urlaub für mich komplett.
Sonntag, 22. März 2026
22.3.2026: Barcelona-Tag zum Nulltarif: Ich fahre gratis, laufe viel und lande am Ende bei Pizza am Meer
Heute stand mit unserem immer noch gültigen Gratis-Ticket der Bahn Barcelona auf dem Programm, und allein das fühlt sich schon wie ein kleiner Urlaubssieg an: Ich fahre in eine der spannendsten Städte Europas und muss mich dabei nicht einmal über Ticketpreise aufregen. Nach dem Frühstück ging’s also direkt los Richtung Sants, und von dort habe ich mich ganz entspannt mit U-Bahn und Bus weiter zum Olympiastadion vorgearbeitet. Ich mag diese Mischung aus Fortbewegung und Stadtgefühl total – ein bisschen sitzen, ein bisschen schauen, ein bisschen treiben lassen, bis ich wieder aussteige und alles zu Fuß weiter erkunde.
Vom Olympiastadion aus bin ich dann weitergelaufen und schließlich mit der Seilbahn runter Richtung Barceloneta gefahren. Das ist jedes Mal wieder ein kleines Highlight: oben starten, unten ankommen und zwischendurch diese Perspektive auf die Stadt, bei der ich kurz das Gefühl habe, ich hätte mir das alles selbst aufgebaut. Unten am Strand war es dann voll, sonnig und einfach schön – genau diese lebendige Mischung aus Menschen, Meer, Geräuschen und diesem typischen Barcelona-Gefühl, bei dem alles gleichzeitig ein bisschen chaotisch und trotzdem genau richtig ist.
Zwischendurch habe ich noch ein paar Geocaches gemacht, also wieder meine persönliche Version von „Ich gehe spazieren, aber mit Mission“. Ich finde das perfekt für solche Tage, weil ich dadurch nicht nur durch die Stadt laufe, sondern immer wieder kleine Ziele habe, die mich an Ecken bringen, die ich sonst vielleicht einfach übersehen würde.
Zurück ging es dann ab Estació de França wieder nach Segur, und dort habe ich mir beim Italiener erst mal einen Kaffee gegönnt. Und weil es gerade so gut lief, habe ich direkt noch eine leckere Pizza zum Abendessen drangehängt – genau die richtige Belohnung nach einem Tag voller Wege, Eindrücke und Sonne.
Unterm Strich war das wieder ein richtig cooler Urlaubstag: ein bisschen Stadt, ein bisschen Bewegung, ein bisschen Spieltrieb – und am Ende Pizza. Viel mehr brauche ich eigentlich nicht.
Samstag, 21. März 2026
21.3.2026: Sonne, Punktejagd und Fußballfrust: Ich sammele Munzees, Podcasts und leider keine drei Bayer-Punkte
Heute gab’s Sonne satt in Segur, also genau die Sorte Wetter, bei der ich schon beim Frühstück das Gefühl hatte, dass der Tag eigentlich nur gut werden kann. Nach dem Frühstück bin ich direkt eine Runde Munzee bis Calafell gegangen, also wieder schön Strecke gemacht und dabei diese angenehme Mischung aus Spaziergang, Schatzsuche und leicht nerdiger Urlaubsbeschäftigung genossen. Ich mag das total, weil ich nicht einfach nur laufe, sondern unterwegs auch noch das Gefühl habe, irgendeine kleine Mission zu erfüllen. So wird aus „ich gehe mal ein bisschen raus“ direkt ein halber Einsatz mit Ziel, und am Ende bin ich nicht nur an der frischen Luft gewesen, sondern habe auch noch das gute Gefühl, unterwegs etwas eingesammelt zu haben.
Wieder zu Hause habe ich dann Podcasts gehört, was bei mir inzwischen fast schon zur Grundausstattung eines gelungenen Urlaubstags gehört. Und diesmal war sogar eine coole Empfehlung für den Reader dabei, also nicht nur angenehme Beschallung, sondern gleich noch etwas, das später vielleicht wieder in meinen Alltag oder meine kleinen digitalen Spielereien hineinwirkt. Solche Momente mag ich besonders: Ich ruhe mich aus, höre nebenbei was Interessantes, und plötzlich nehme ich doch wieder eine Idee mit, als hätte mein Kopf heimlich weitergearbeitet, obwohl offiziell Urlaub ist.
Dann natürlich der Blick auf Bayer in Heidenheim – und dieses 3:3 ist ehrlich gesagt enttäuschend. Drei Tore zu schießen und dann trotzdem nicht zu gewinnen, das ist immer so ein Ergebnis, das sich anfühlt, als hätte man sich selbst um den Lohn gebracht. Da sitze ich dann davor und denke mir: Das kann doch nicht wahr sein, so viel Aufwand, so viele Tore, und am Ende bleibt trotzdem dieses leicht schale Gefühl zurück. Im Urlaub lässt sich Fußballfrust zwar besser wegatmen als im Stadion, aber ganz weg ist er natürlich nicht. Ein 3:3 kann spektakulär sein, klar, aber wenn ich von Bayer mehr erwartet habe, dann ist spektakulär eben nur die elegante Form von „eigentlich zu wenig“.
Gleich geht’s jetzt zum Chinesen, was immerhin eine sehr zuverlässige Methode ist, die Laune wieder sauber einzujustieren. Vorher gehe ich aber noch mal Geocaching suchen, also direkt die nächste kleine Schatzsucher-Einheit hinterherschieben. Das gefällt mir an solchen Urlaubstagen besonders: Sonne, Bewegung, kleine Funde, Podcasts, Fußball, Essen – und irgendwo dazwischen ich, wie ich versuche, alles gemütlich und trotzdem nicht langweilig zu halten. Heute ist also wieder einer dieser Tage, an denen ich viel gemacht habe, ohne dass es sich nach Arbeit angefühlt hat – bis auf Bayer, die hätten ruhig ein bisschen mehr Urlaubslaune verbreiten dürfen.
Freitag, 20. März 2026
20.3.2026: Bewegung ist auch Urlaub: Ich hole Baguette, marschiere nach Cunit und lasse mich jetzt kulinarisch überraschen
Heute war ein richtig bewegungsreicher Urlaubstag, also nicht dieses dekorative „Ich bin mal kurz zum Balkon gegangen“, sondern schon eher die Version, bei der ich am Ende des Tages guten Gewissens sagen kann: Ich habe heute wirklich Strecke gemacht. Erst mal raus zum Bäcker, Baguette holen – das gehört ja inzwischen so fest zu meinem Urlaubsleben wie der erste Kaffee und der Blick, ob das Wetter heute eher „Strand“ oder „Ausrede“ sagt. Danach in Ruhe gefrühstückt, also vernünftig die Grundlage gelegt, und dann direkt weiter auf den Markt. Das ist im Urlaub immer eine schöne Mischung aus Pflicht, Ritual und ein bisschen Schaulaufen: gucken, was es gibt, Menschen beobachten, und so tun, als wäre ich völlig immun gegen alles, was ich eigentlich gar nicht brauche.
Wieder zurück habe ich erst mal Podcasts gehört, also den Kopf ein bisschen beschäftigt, bevor der Körper wieder ranmusste. Und dann kam die nächste Runde: Munzee spielen, also einmal Cunit und zurück. Das ist ja auch so ein herrlich modernes Urlaubsmodell – ich gehe spazieren, aber mit Mission. Nicht einfach nur laufen, nein, ich sammle nebenbei noch digitale Beute ein und kann mir damit einreden, dass der Spaziergang eine Art geostrategische Spezialoperation war. Auf jeden Fall war das wieder ordentlich Bewegung, und genau so mag ich das hier: nicht verkrampft sportlich, sondern einfach unterwegs sein, Luft, Strecke, Sonne oder Wind mitnehmen und am Ende merken, dass ich mehr gemacht habe, als ich morgens beim Baguetteholen noch dachte.
Jetzt habe ich noch ein paar Sachen erledigt, also den Tag nicht nur beweglich, sondern auch halbwegs ordentlich abgeschlossen, und gleich geht’s irgendwo essen. Das ist sowieso einer der schönsten Urlaubsmomente: noch nicht genau wissen, wo man landet, aber sicher sein, dass irgendein Ort gleich einladend aussieht und dann spontan den Abend gewinnt. Ich mag dieses „mal gucken“, weil es immer nach Freiheit schmeckt – heute kein großer Plan, nur Appetit und die Hoffnung, dass irgendwo schon ein Tisch, ein gutes Essen und ein netter Abschluss auf mich warten.
Donnerstag, 19. März 2026
19.3.2026: Sturmfrei, aber nicht ganz freiwillig: Ich mache es mir drinnen gemütlich und warte auf die Windlücke
Heute war ein ruhiger Tag – nicht, weil ich ihn so minutiös geplant hätte, sondern weil das Wetter beschlossen hat, die Regie zu übernehmen. Draußen war es stürmisch, und nachdem wir die Nacht etwas länger ausgedehnt hatten, gab es Frühstück erst gegen 12 Uhr. Klassischer Urlaubsrhythmus: spät starten und sich dabei trotzdem so fühlen, als hätte man alles im Griff.
Der Blick nach draußen hat dann schnell klargemacht, dass heute kein Tag für große Unternehmungen ist. Es war ziemlich windig, und ehrlich gesagt nicht gerade einladend, sich freiwillig in diesen Luftstrom zu stellen und so zu tun, als wäre das erfrischend. Also habe ich das gemacht, was man in solchen Momenten am besten macht: drinnen bleiben und es sich gemütlich einrichten. Ich habe Podcasts gehört, ein paar private Dinge am PC erledigt, nebenbei Musik laufen lassen und auch ein bisschen ferngesehen. So ein Tag hat ja auch etwas – kein Druck, kein Programm, einfach treiben lassen und den Kopf sortieren.
Inzwischen hat der Wind etwas nachgelassen, und immerhin ist es trocken geblieben, kein Regen, was ja schon mal die halbe Miete ist. Jetzt überlegen wir, ob wir gleich noch herausgehen und eine Kleinigkeit essen. Das ist genau diese typische Urlaubssituation: Man schaut aus dem Fenster, wägt ab, diskutiert kurz und entscheidet dann spontan, ob man sich noch mal aufrafft oder den Abend doch komplett in der gemütlichen Version durchzieht. Egal wie es ausgeht – heute war auf jeden Fall ein Tag, der gezeigt hat, dass auch Nichtstun im Urlaub ziemlich gut funktionieren kann.
Mittwoch, 18. März 2026
18.3.2026: Barcelona gratis, Newcastle überall und ich wieder zuverlässig durch die Altstadt marschiert
Heute bin ich mal wieder nach Barcelona gefahren, und die erste Überraschung kam schon, bevor die Stadt überhaupt richtig losging: Die Fahrt mit der Bahn hat nichts gekostet, weil wir eine Bonus-Fahrkarte bekommen hatten. Das sind ja die schönsten Überraschungen – nicht philosophisch tief, aber sofort sympathisch. Ich fahre also in eine der teuersten Versuchungen Europas und starte den Tag mit dem seltenen Gefühl, im öffentlichen Verkehr mal nicht direkt finanziell gemaßregelt zu werden.
Barcelona selbst war heute voll mit Newcastle-Fans, weil die heute Abend bei Barça in der Champions League gespielt haben. Das war schon ein besonderes Stadtbild: Überall Trikots, Gruppen, Stimmen, Bierlaune und dieses internationale Fußball-Gewusel, bei dem man sofort merkt, dass heute nicht einfach nur ein normaler Stadtbummel-Tag ist. Ich finde das ja immer ganz unterhaltsam, solange keiner meint, eine Fußgängerzone sei eine persönliche Fankurve mit Vorfahrtsrecht.
Wie eigentlich immer bin ich dann von Passeig de Gràcia durch die Altstadt zum Hafen gelaufen und über die Rambla wieder zurück. Das ist inzwischen fast schon mein Barcelona-Ritual: ein verlässlicher Weg durch Schönheit, Menschenmassen und die ständige Versuchung, irgendwo stehen zu bleiben, zu gucken, einen Kaffee zu trinken oder einfach nur so zu tun, als würde ich hier halb wohnen. Die Altstadt hat ja diese besondere Gabe, mich gleichzeitig romantisch und leicht orientierungslos zu machen. Und der Hafen ist dann wieder der Moment, in dem alles etwas weiter wird, luftiger, entspannter, bevor es über die Rambla wieder zurück in das geordnete Chaos geht.
Am Ende hat Kerstin natürlich noch den einen oder anderen Textilladen besucht, was auf solchen Ausflügen ungefähr so sicher ist wie Touristen auf der Rambla. Ich sage immer „den einen oder anderen“, aber wir wissen beide, dass das eine sehr dehnbare Formulierung ist und in der Praxis irgendwo zwischen „nur mal kurz schauen“ und „wir brauchen einen strategischen Endspurt“ liegen kann. Ich bin da inzwischen ganz erfahren: geduldig bleiben, freundlich gucken, nicht zu früh fragen, ob es noch lange dauert.
Wieder zu Hause gab es dann Reste von gestern: Bratwurst und Spaghetti. Klingt im ersten Moment wie eine kulinarische Koalition, die man nicht in jeder Sterneküche serviert bekommt, war aber absolut okay. Im Urlaub schmecken Reste ja oft besser als sie theoretisch dürften, einfach weil man müde, zufrieden und nicht mehr entscheidungsfähig ist. Jetzt gucken wir Champions League im Fernsehen und legen die Beine hoch – genau richtig nach einem Tag mit Bahnbonus, Barcelona-Marsch, Fußballfans und Textilhandel. So darf ein Ausflug enden: erst Stadt, dann Sofa.
Dienstag, 17. März 2026
17.3.2026: Sonne, Strand und Boiler-Panik: Ich bade nicht im Meer, aber fast unfreiwillig im Kaltwasserprogramm
Heute war ein ruhiger, sonniger Urlaubstag, also genau die Sorte Tag, für die ich hergekommen bin. Ich habe lang geschlafen, dann schön in Ruhe gefrühstückt und den Vormittag erst mal ganz entspannt angehen lassen. Dazu ein paar Podcasts gehört, also den Kopf freundlich beschäftigt, ohne ihn gleich wieder in Arbeitslaune zu versetzen. Anschließend war ich zwei Stunden am Strand, und das war wirklich schön – Sonne, Luft, Meer, genau die richtige Mischung aus Nichtstun und Wohlfühlen. Nur das Wasser ist noch zu kalt zum Baden. Ich habe kurz darüber nachgedacht, aber mein Körper und mein Mut waren sich erstaunlich schnell einig: anschauen ja, rein gehen nein. Ich muss ja nicht jeden Urlaubsreiz direkt als Mutprobe missverstehen.
Wieder zu Hause kam dann allerdings der klassische kleine Ferienwohnungs-Moment, bei dem der Tag kurz vom Entspannungsfilm in eine leichte Hausmeister-Komödie kippt: Das warme Wasser war weg. Und ich kenne mich – ich traue mich nicht, am Boiler herumzudrehen, weil genau solche Aktionen bei mir das Potenzial haben, aus „kurz gucken“ ein Kapitel mit dem Titel „Wie ich versehentlich die Warmwasserversorgung Spaniens lahmlegte“ zu machen. Also lasse ich da schön die Finger von. Gleich kommt noch der Bruder der Vermieterin vorbei, um wieder Druck auf den Boiler zu bringen, was technisch völlig logisch klingt, aber sprachlich immer so wirkt, als würde jemand einer widerspenstigen Maschine erst mal gut zureden müssen.
Bis dahin machen wir einfach einen auf ruhig, was bei so einem Tag ja ohnehin die richtige Haltung ist. Und heute Abend gibt’s wieder Fußball: Bayer 04 spielt in der Champions League bei Arsenal. Das ist dann genau die richtige Abendunterhaltung – ich sitze entspannt da, hoffe auf ein gutes Spiel und tue natürlich so, als würde ich alles ganz gelassen sehen, obwohl ich innerlich nach zehn Minuten vermutlich wieder jede Zweikampfbewertung persönlich nehme. Wenn das warme Wasser wieder läuft und Bayer einen guten Abend erwischt, war das am Ende trotz Boiler-Zwischenfall ein ziemlich runder Urlaubst
Montag, 16. März 2026
16.3.2026: Ruhiger Urlaubstag mit Aussicht, Frikadellenplan und einem kleinen Nickerchen zwischendurch
Heute war ein richtig ruhiger Urlaubstag. Ich habe lang geschlafen und danach in aller Ruhe gefrühstückt – genau so, wie ein Urlaubsmorgen für mich sein muss. Noch vor dem Frühstück habe ich kurz mit Kollegen ein paar geschäftliche Dinge besprochen, damit ein paar offene Punkte erledigt sind und mir später nicht mehr im Kopf herumspuken.
Danach bin ich einkaufen gefahren. Auf dem Weg dorthin habe ich in Cunit noch einen schönen Aussichtspunkt angefahren und dort ein paar Bilder gemacht. Ich mag solche spontanen Stopps total – einfach kurz anhalten, schauen, die Aussicht genießen und den Moment festhalten.
Wieder zu Hause habe ich noch den Rest der geschäftlichen Sachen geklärt, damit das Thema wirklich vom Tisch ist. Danach gab es Kaffee und einen Podcast, und dabei habe ich gleich noch einen kurzen Mittagsschlaf eingebaut. Das ist im Urlaub für mich die perfekte Kombination: ein bisschen zuhören, ein bisschen wegdösen und danach wieder frisch sein.
Jetzt erledige ich noch ein paar private Dinge am PC, einfach ein paar Kleinigkeiten, die ich ohnehin machen wollte. Heute Abend kochen wir dann selber: Frikadellen mit Kartoffeln und Gemüse. Das klingt nach genau dem richtigen Abendessen für einen entspannten Tag. Danach machen wir einfach einen ruhigen Abend – nichts Großes, einfach gemütlich ausklingen lassen.
Sonntag, 15. März 2026
15.3.2026: Sommertag mit Spätstart, Spaziergangsglück und der großen Pizza-Revanche am Bahnhof
Heute war ein schöner Sommertag, auch wenn ich ehrlicherweise die Hälfte davon verschlafen habe. Aber gut, Urlaub ist nun mal auch dazu da, den Schlaf nachzuholen, den man zu Hause immer so tut, als würde man ihn gar nicht brauchen. Frühstück gab es deshalb erst um 12 Uhr, was streng genommen schon fast in Richtung Mittagessen ging, aber mit Baguette und Kaffee nenne ich das trotzdem noch ganz selbstbewusst Frühstück. Danach habe ich ein bisschen gelesen, also den Tag erst mal ruhig weiterlaufen lassen, ohne direkt in großen Aktionismus zu verfallen.
Am Nachmittag bin ich dann schön nach Cunit spaziert, und das war genau die richtige Entscheidung. So ein Spaziergang ist für mich im Urlaub oft der beste Teil des Tages: kein Programm, kein Ziel mit Druck, einfach laufen, schauen, Gedanken sortieren und die Wärme mitnehmen. Wieder zu Hause gab es dann Kaffee und Podcasts, also meinen ganz persönlichen Standard für „ich fahre jetzt innerlich noch mal einen Gang runter“.
Jetzt läuft noch ein wenig Fußball nebenbei, und gleich gibt es einen neuen Anlauf beim Italiener am Bahnhof – hoffentlich diesmal mit leckerer Pizza und ohne irgendeine Überraschung auf dem Teller oder im Service. Ich finde ja, nach einem Sommertag mit Langschlaf, Lesen, Spaziergang und Kaffee hat man sich ein richtig gutes Abendessen redlich verdient. Heute klingt also sehr nach einem dieser Urlaubstage, die gar nicht spektakulär sein müssen, um genau richtig zu sein.
Samstag, 14. März 2026
14.3.2026: Komischer Urlaubstag: Ich sammle Munzees, pflege meinen Rücken und ärgere mich ein bisschen über ein 1:1
Heute war irgendwie ein komischer Tag. Morgens bin ich nach dem Regen immerhin im Trockenen losgekommen und habe mein Baguette geholt, unterwegs noch ein paar Munzees eingesammelt – also eine Mischung aus Frühstücksmission und kleinem Spaziergangsspiel. Nach dem Frühstück habe ich es dann ruhig angehen lassen: erst Podcasts gehört und dabei sogar einen Mittagsschlaf eingelegt. Das war vermutlich auch nötig, denn mein Rücken macht mir seit der Golfrunde ziemliche Probleme. Diese Zerrung erinnert mich heute ziemlich deutlich daran, dass der letzte Schlag auf dem Platz vielleicht doch etwas zu ehrgeizig war.
Am Nachmittag habe ich Bayer 04 gegen Bayern geschaut. Das war wirklich ein tolles Spiel, intensiv, viele gute Aktionen – aber am Ende leider nur ein 1:1. Einerseits kann ich mit dem Punkt leben, andererseits habe ich natürlich kurz gedacht: Da wäre vielleicht noch mehr drin gewesen. So ist Fußball eben – besonders wenn ich meiner Mannschaft beim Spielen zusehe.
Jetzt ist noch die Putzfrau da und bringt wieder Ordnung in die Wohnung, während ich schon darüber nachdenke, wo wir später essen gehen. Der Tag war zwar ein bisschen durcheinander, aber genau das gehört im Urlaub manchmal auch dazu: ein bisschen Bewegung, ein bisschen Pause, ein bisschen Fußball – und am Ende einfach schauen, wohin der Abend führt.
Freitag, 13. März 2026
13.3.2026: Freitag ist Markttag, also kaufe ich Gemüse, ein Portemonnaie und am Ende vermutlich gute Laune
Freitag heißt in Segur ganz klar Markttag, und heute habe ich das auch wieder ordentlich zelebriert: Obst und Gemüse gekauft und mir direkt noch ein neues Portemonnaie gegönnt. Das ist ja immer eine schöne Mischung aus Vernunft und leichtem Selbstbelohnungsmodus – erst Vitamine, dann Leder. So mag ich das. Ein neues Portemonnaie ist sowieso so ein stilles Upgrade im Alltag: Von außen sieht es nach einer Kleinigkeit aus, aber innerlich fühlt es sich an, als hätte ich mein Leben kurz neu sortiert. Für ungefähr drei Tage ist dann alles ordentlich, die Karten sitzen geschniegelt an ihrem Platz, und ich tue so, als würde das für immer so bleiben.
Wieder zu Hause habe ich dann erst mal für einen Geschäftsfreund noch eine Karte für Bayer 04 in London gekauft, also selbst im Urlaub kurz den offiziellen Ticket- und Freundschaftsbeauftragten gegeben. Danach noch ein paar Podcasts gehört, damit der Kopf auch beschäftigt bleibt, ohne dass ich gleich in Arbeitsstimmung kippe. Später war ich dann noch am Strand und habe ein wenig Drohne geflogen. Das mag ich total, weil ich dabei immer das Gefühl habe, gleichzeitig Urlauber, Regisseur und leicht übermotivierter Luftaufsichtsbeamter zu sein. Jetzt sitze ich da und schneide die Bilder, was auch wieder so ein schöner Übergang ist: Erst draußen sammeln, dann drinnen basteln, und am Ende hat der Tag sogar noch ein kleines filmisches Andenken.
Gleich geht’s dann ab unter die Dusche, und heute Abend wartet nach fast zwei Wochen endlich wieder der Chinese. Das ist in meinem Kopf längst kein normales Abendessen mehr, das ist ein kulinarisches Wiedersehen. Ich freue mich jetzt schon auf diesen ersten Bissen, bei dem ich denke: Ja, genau das habe ich vermisst. Und danach geht es ziemlich sicher noch in die Ideal Bar: Mojito für Kerstin, Copa cerveza für mich. Ehrlich gesagt klingt das nach einem sehr runden Freitagabend – erst Markt, dann Meer, dann China, dann Bar. Wenn ich das so lese, wirkt es fast so, als hätte ich Urlaub verstanden.
Donnerstag, 12. März 2026
12.3.2026: Leicht bewölkter Urlaubstag: Ich schlafe aus, sammle Kilometer und lande bei Karlsbader Schnitten
Heute war ein leicht bewölkter Urlaubstag, also genau die Sorte Wetter, die mich nicht vom Balkon fegt, aber auch nicht nach Strandliege schreit. Ich habe wie üblich lang geschlafen – im Urlaub ist das schließlich kein Zufall, sondern ein fest eingeplanter Programmpunkt. Danach bin ich zu meiner Lieblingsbäckerin gegangen und habe Baguette geholt, und allein dieser Weg gehört inzwischen zu meinen liebsten Routinen hier. Wieder zu Hause gab es ein schönes Frühstück, ganz in Ruhe, ohne Hektik, so wie ein Urlaubstag anfangen muss.
Danach habe ich erst einmal Podcasts gehört, also den Kopf ein bisschen beschäftigt, während der Körper noch im entspannten Modus blieb. Am Nachmittag bin ich dann einen schönen Spaziergang nach Calafell gemacht. Ich mag diese Strecke, weil sie genau die richtige Länge hat, um den Kopf frei zu bekommen. In Calafell selbst waren allerdings die meisten Geschäfte geschlossen – offenbar hatte ich den perfekten Zeitpunkt erwischt, um durch eine Stadt zu laufen, die kollektiv beschlossen hatte, heute eine Pause einzulegen.
Also bin ich wieder zurück nach Hause gegangen, habe Kaffee getrunken und nebenbei Fußball geguckt. Genau diese Mischung aus Bewegung, Kaffee und ein bisschen Sport im Fernsehen macht für mich einen sehr soliden Urlaubsnachmittag aus. Heute Abend gibt’s noch einmal Karlsbader Schnitten, also etwas Schönes zum Abschluss, und danach einen ruhigen Abend zu Hause. Genau so darf ein Urlaubstag ausklingen: ohne Programm, ohne Stress, einfach gemütlich.
Mittwoch, 11. März 2026
11.3.2026: Sonne, Golf und ein 1:1, das sich wie ein kleines Statement anfühlt – nur mein Rücken hat kurz protestiert
Heute war wieder ein sonniger Tag, also habe ich morgens natürlich das gemacht, was sich hier inzwischen wie eine Pflicht mit Genussfaktor anfühlt: Ich habe mein Baguette bei meiner Lieblingsbäckerin geholt. Unterwegs habe ich nebenbei noch ein paar Munzees eingesammelt, weil ich offenbar nicht einfach nur Brot holen kann, ohne dabei noch ein kleines Nebenabenteuer einzubauen. Nach dem Frühstück habe ich kurz ein paar geschäftliche Sachen erledigt – nicht zu viel, nur so viel, dass es im Kopf nicht weiter blinkt – und dann ging’s ab zum Golfplatz nach El Vendrell.
Mit meiner Runde bin ich ganz zufrieden, auch wenn ein paar Löcher wirklich nicht gut waren. Genau das ist ja das Gemeine am Golf: Ich kann sieben ordentliche Schläge machen und dann reicht ein einziger Aussetzer, und ich denke sofort, ich hätte den Sport erst gestern erfunden. Eigentlich ist die Diagnose klar: mehr Konzentration. Nicht hektisch werden, sauber aufbauen, Tempo halten, und vor allem nicht mit dem Kopf schon beim nächsten Schlag sein, während ich den aktuellen noch nicht mal getroffen habe.
Richtig ärgerlich war dann das letzte Loch: Da habe ich mir den Rücken gezerrt, und das war schmerzhaft. Das ist so eine typische Golf-Falle – man denkt, man macht „nur“ eine Runde, und am Ende erinnert einen der Körper daran, dass Drehbewegungen keine unverbindlichen Vorschläge sind. Ich hoffe, ich kriege das heute Abend mit Wärme und ein bisschen Schonung wieder eingefangen, bevor es sich morgen als Dauerthema aufspielt.
Der Heimweg war dann die nächste kleine Prüfung: Für 8 km habe ich 4 Minuten gebraucht – wegen Baustelle in Calafell. Da sitzt man im Auto und sieht, wie die Minuten verschwinden, während man sich innerlich sagt: „Ich bin doch schon da… theoretisch.“ Zu Hause habe ich dann erst mal schön Kaffee getrunken und eine Stunde Podcast gehört, also den Reset-Knopf gedrückt: runterfahren, Kopf entspannen, Rücken nicht weiter provozieren.
Und sportlich am Abend gab’s dann Bayer 04 gegen Arsenal. Mit dem 1:1 bin ich zufrieden, weil meine Mannschaft ein gutes Spiel gemacht hat. Das war nicht dieses „wir haben irgendwie überlebt“-Unentschieden, sondern eher eins, bei dem ich sagen kann: stabil, erwachsen, konkurrenzfähig. Wenn ich so einen Abend habe – Sonne, Golf (mit ein bisschen Selbstkritik), Kaffee, Podcast und dann ein gutes Spiel von Bayer – dann ist das trotz Rückenärger ein ziemlich runder Urlaubstag.
Dienstag, 10. März 2026
10.3.2026: Montserrat-Expedition: Ich bin heute per Zahnradbahn dem Himmel entgegengekurbelt und habe der Schwarzen Madonna „Hallo“ gesagt
Heute war ich auf Tour, und zwar richtig: Nach dem Frühstück ging’s Richtung Montserrat, weil ich offenbar beschlossen habe, dass Urlaub nicht nur aus Baguette und Balkonblick besteht, sondern auch aus Höhenmetern und dem Gefühl, sich das Abendessen irgendwie verdient zu haben. Ich bin mit der Zahnradbahn hochgefahren – schon das ist ja ein kleines Vergnügen, weil man dabei gemütlich sitzt und trotzdem das Gefühl hat, man würde heldenhaft einen Berg bezwingen, obwohl die eigentliche Arbeit eine sehr fleißige Bahn erledigt. Oben angekommen habe ich direkt die nächste Stufe gezündet und bin mit der Bahn weiter hoch auf etwa 970 Meter nach Sant Joan. Da habe ich beim Spaziergang diesen hervorragenden Ausblick genossen, bei dem ich kurz so tue, als wäre ich ein professioneller Landschaftsbewunderer. Schön war’s – aber steil war es auch. So steil, dass meine Beine zwischendurch leise gefragt haben, ob wir nicht einfach wieder runterfahren könnten, während mein Kopf schon wieder „Ach komm, das bisschen!“ gesagt hat, wie er das immer macht, wenn er nicht selbst laufen muss.
Unten, wieder auf ungefähr 700 Metern, war ich dann in Montserrat in der Basilika und habe die Schwarze Madonna besichtigt. Das hatte etwas sehr Besonderes: nach dem ganzen Draußen, Wind, Steigung und Aussicht plötzlich drinnen, ruhig, ehrfürchtig, und ich merke, wie mein Tempo automatisch runtergeht. Das ist dieser Moment, wo ein Ausflug nicht nur „schön“ ist, sondern sich auch ein bisschen nach „bedeutungsvoll“ anfühlt – selbst wenn ich innerlich immer noch mit meinen Waden verhandle.
Auf dem Rückweg habe ich beim Dönermann in Cunit direkt pragmatisch gehandelt und Kebab fürs Abendessen mitgenommen. Ich liebe das: erst Berg und Basilika, dann Kebab. Das ist im Grunde die perfekte Urlaubsmischung aus Kultur, Natur und „ich will jetzt was Leckeres“. Wieder zu Hause habe ich erst mal Podcast gehört und eine Pause gemacht – logisch, ich war ja heute quasi auf Pilgerreise, nur mit Bahn und besserer Verpflegung. Danach habe ich noch Champions League geschaut, auch wenn Bayer 04 erst morgen gegen Arsenal spielt. Heute war also eher der Modus „warmgucken, mental vorbereiten und schon mal so tun, als wäre ich ganz neutral“, was natürlich nie lange hält, sobald Bayer wirklich spielt.
Jetzt lasse ich den Abend ausklingen – und ich finde, nach Zahnradbahn, Sant Joan, steilen Wegen, Basilika, Schwarzer Madonna und Kebab habe ich mir das auch redlich verdien
Montag, 9. März 2026
9.3.2026: Mümmelmann-Nachwirkungen, Terramar-Spaziergang und jetzt Park-Video statt Reue
Gestern Abend hatte ich vielleicht einen Mümmelmann zu viel, und mein Körper hat das heute ganz höflich, aber sehr konsequent quittiert: Ich habe länger als üblich geschlafen, und statt mich danach geschniegelt in den Tag zu stürzen, habe ich mir hier unten im Supermarkt erst mal ein Baguette zum Frühstück geholt. Das war kein Gourmet-Statement, das war Schadensbegrenzung in knusprig. Danach habe ich mich dann sogar noch mal eine Stunde hingelegt – was im Urlaub ja grundsätzlich erlaubt ist, aber heute eindeutig auch nötig war. Ich nenne das jetzt einfach „Regeneration nach spiritueller Übermotivation“.
Am frühen Nachmittag bin ich dann nach Sitges gefahren und habe den Park Terramar besucht. Auch wenn nicht alles blüht, war das ganz nett – und ehrlich gesagt ist genau das manchmal der Reiz: weniger Postkarten-Perfektion, mehr echte Atmosphäre. Auf dem Rückweg bin ich noch ein bisschen durch Sitges gefahren, so ein kleines „Ich guck mir das mal an“-Programm, und dann habe ich auch noch eingekauft, damit zu Hause später nicht wieder die große Frage aufkommt, wovon wir eigentlich leben wollen.
Wieder zu Hause gab’s erst mal Kaffee und eine Ruhepause, also der klassische Reset: Koffein rein, Tempo raus. Jetzt versuche ich, ein YouTube-Video vom Park zu machen – und das ist eigentlich die beste Art, den Tag zu retten: statt nur zu denken „ich bin heute langsam“, mache ich etwas, das am Ende sichtbar ist. Gleich essen wir zu Hause, schön unkompliziert, damit der Abend nicht wieder in Planung ausartet.
Und dann kommt leider noch der Pflichtteil: Heute Abend muss ich noch Jahresberichte schreiben. Das ist natürlich ein harter Kontrast zum Park und zur Urlaubsluft, aber ich kenne mich: Wenn ich es heute sauber in Blöcken durchziehe, habe ich danach den Kopf frei und kann mich wieder besser wie im Urlaub fühlen. Also erst essen, dann Jahresbericht – und am besten mit dem Gedanken, dass der Mümmelmann heute Abend definitiv nicht mehr ins Spiel kommt.
Sonntag, 8. März 2026
8.3.2026: Sonntag im Urlaub: Ich schlafe aus, tanke Sonne und lande am Ende wieder bei Oscar
Heute ist Sonntag, und Sonntag heißt im Urlaub bei mir ganz selbstverständlich: ausschlafen. Ich bin also in aller Ruhe wach geworden, habe mir dann ein langes Frühstück gegönnt und dabei ganz entspannt die Sonne genossen – ohne Plan, ohne Eile, einfach dieses Gefühl, dass der Tag nichts von mir will außer, dass ich ihn angenehm verbringe.
Am frühen Nachmittag bin ich dann wie so oft nach Cunit spaziert. Ich mag diese Strecke, weil sie genau die richtige Mischung aus Bewegung und Urlaub ist: genug Kilometer, um den Kopf frei zu bekommen, aber nicht so viel, dass es sich nach „Training“ anfühlt. Auf dem Rückweg habe ich in einer kleinen Kneipe Kaffee getrunken, und das ist für mich immer ein Highlight: sitzen, schauen, Menschen und Meer-Atmosphäre einsammeln, und dazu ein Kaffee, der automatisch besser schmeckt, weil ich ihn nicht zwischen Terminen trinke.
Wieder zu Hause habe ich erst mal Podcasts gehört und ein wenig an der Umformatierung von Büchern gearbeitet. Das ist bei mir mittlerweile so ein ruhiges Ritual: ein bisschen Input für den Kopf, ein bisschen Ordnung für die Projekte, ohne Stress, eher wie eine kleine kreative Pflegeeinheit. Nach dem Duschen geht’s gleich wieder raus – wir wollen heute mal wieder zu Oscar. Das fühlt sich an wie ein vertrauter Urlaubsanker: hingehen, essen, den Abend langsam werden lassen und dabei merken, dass der Sonntag genau so gelaufen ist, wie er laufen soll.
Samstag, 7. März 2026
7.3.2026: Trockener Start, nasser Rückweg und ein 3:3, das ich im Urlaub gnädiger bewerte als sonst
Heute war ein ruhiger Urlaubstag, und er hat ausnahmsweise mal im Trockenen begonnen – ich bin morgens wieder Baguette und Croissants holen gegangen, ohne dabei das Gefühl zu haben, ich bräuchte gleich noch Taucherflossen. Danach habe ich schön gefrühstückt und dann spontan entschieden, die trockene Phase direkt auszunutzen: Ich bin noch schnell eine Runde nach Cunit gelaufen, Munzee spielen, ein bisschen Strecke machen, Kopf frei pusten. Das sind genau die Momente, in denen ich im Urlaub am zufriedensten bin: nicht lange planen, einfach die Gelegenheit nehmen, solange das Wetter mitspielt.
Kaum war ich wieder zu Hause, fing es natürlich an zu schütten – Timing wie bestellt. Also Kaffee getrunken, gemütlich gemacht und danach Bayer 04 in Freiburg geguckt. Das Spiel endete 3:3, und ich sage mal so: Das ist okay. Im Urlaub kann ich mit solchen Ergebnissen besser leben, weil ich nicht im Stadion stehe und die letzten Minuten als emotionalen Notfall erlebe. Trotzdem nervt es natürlich ein bisschen, wenn der Ausgleich für Freiburg erst spät fällt – das ist genau diese Sorte Gegentor, die sich anfühlt, als hätte jemand kurz vor Schluss noch einmal an der Stimmung gedreht. Aber insgesamt: viele Tore, kein Totalausfall, und ich kann mich zumindest damit trösten, dass es nicht komplett aus der Hand gelaufen ist.
Adriana war zwischendurch zum Putzen da, was ich immer als stille Superkraft empfinde: Man macht nichts, und trotzdem wird alles besser. Jetzt kochen wir gleich selber etwas Leichtes, und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nachher noch die Netflix-Serie zu Ende gucken. Genau so darf ein Urlaubstag ausklingen: kein Drama, kein Zeitdruck, ein bisschen Fußball, ein bisschen Gemütlichkeit – und am Ende ein Sofa, das ruft: „Nur noch eine Folge.“
Freitag, 6. März 2026
6.3.2026: Unwetter-Frühstück, Hafenfenster und jetzt Netflix plus Buchfabrik im Parallelbetrieb
Heute Morgen war richtig Unwetter, so heftig, dass die Straßen teilweise unter Wasser standen. Und trotzdem bin ich Baguette holen gefahren, weil ich offenbar eine sehr klare Prioritätenliste habe: Erst Frühstück, dann Weltuntergang. Auf dem Weg habe ich wahrscheinlich kurz überlegt, ob ich nicht gleich ein Schlauchboot brauche, und zu Hause war dann klar: Das war keine „ein bisschen feucht“-Aktion, ich war komplett nass und musste mich einmal von oben bis unten umziehen. Das ist immer dieser Moment, in dem ich mich frage, wie man es schafft, bei 400 Metern Strecke so auszusehen, als hätte man eine mehrstündige Atlantiküberquerung hinter sich.
Mittags habe ich schon mal ein paar Apple Podcasts gehört – das ist bei so einem Wetter die perfekte Beschäftigung, weil ich dabei gemütlich im Trockenen sitze und trotzdem das Gefühl habe, mein Kopf bekommt etwas Input. Und dann kam die Gunst der Stunde: Das Wetter riss auf, und wir haben sofort reagiert, wie man es in solchen Situationen tun muss – nicht diskutieren, nicht zögern, einfach raus. Also einen Spaziergang im Hafen gemacht, die Luft eingesammelt, die Stimmung mitgenommen, und bei Paco Kaffee getrunken. Das ist genau dieser kleine Luxus, der sich nach einem Unwetter doppelt gut anfühlt, weil man ihn sich irgendwie erkämpft hat.
Zu Hause habe ich dann wieder relaxt, also den Tag elegant zurück in den Urlaubsmodus überführt. Nach dem Abendessen gibt’s jetzt ein wenig Netflix, und parallel schreibe ich noch ein bisschen an meinen Unnützes-Wissen-Büchern. Ich liebe diese Kombination: ein Auge auf Unterhaltung, ein Auge auf Produktion – quasi Erholung mit Nebenjob, nur dass ich mir den Nebenjob selbst ausgesucht habe und er mir sogar Spaß macht.
Donnerstag, 5. März 2026
5.3.2026: Regen deluxe: Ich fahre 400 Meter Auto, rette das Frühstück und schreibe den Jahresbericht weg
Heute hält der Regen leider weiter an, und ich habe mir einen kleinen Luxus erlaubt, der eigentlich eine Mischung aus Bequemlichkeit und Überlebensstrategie ist: Ich bin im strömenden Regen die 400 Meter zu meiner Lieblingsbäckerei tatsächlich mit dem Auto gefahren. Vierhundert Meter sind normalerweise ein Spaziergang, heute waren sie eher eine Wassersportdisziplin, und ich hatte schlicht keine Lust, schon vor dem ersten Kaffee so auszusehen, als hätte ich einen Tauchkurs absolviert. Also Auto. Punkt. Im Urlaub darf ich das.
Danach habe ich schön gefrühstückt, und das war dann auch genau das Richtige, weil bei dem Wetter an „raus“ wirklich nicht zu denken war. Regen ist ja okay, aber wenn er so konsequent herunterkommt, dass selbst die Palmen aussehen, als würden sie innerlich seufzen, dann gewinnt bei mir das Drinnen-Programm. Langsam scheint der Regen jetzt aber aufzuhören, und ich habe die Zeit sinnvoll genutzt: Ich habe den ersten Teil des Jahresberichts für die Firma fertiggestellt. Das ist so ein typischer Urlaubsmove bei mir: Wenn draußen nichts geht, mache ich drinnen etwas, das mir später den Kopf frei macht. Und es fühlt sich überraschend gut an, wenn so ein Brocken Arbeit weg ist, während ich gleichzeitig noch offiziell im Urlaubsmodus bleibe.
Nebenbei habe ich ein wenig Netflix geguckt, was perfekt dazu passt: erst Pflicht, dann kleine Belohnung, und zwischendurch immer wieder das hoffnungsvolle Prüfen, ob der Himmel schon auf „freundlich“ umgestellt hat. Wenn der Regen wirklich aufhört, fühlt sich der erste kleine Spaziergang danach gleich doppelt gut an – als hätte man sich das Wetter quasi verdient.
Mittwoch, 4. März 2026
4.3.2026: Sturm-Urlaubstag mit Keramik-Ritual, Schnäppchenjagd und Sky in Stellung
Heute ist ein stürmischer Urlaubstag, also genau die Sorte Wetter, bei der ich beim Blick aus dem Fenster sofort weiß: Heute wird kein „Wir schlendern mal eben gemütlich am Meer entlang“, heute wird eher „Wir machen das Beste draus – drinnen“. Nach dem Frühstück haben wir trotzdem unser jährliches Ritual durchgezogen und der Keramikbude in El Vendrell einen Besuch abgestattet. Das gehört bei mir mittlerweile so fest dazu, dass es sich fast wie ein Feiertag anfühlt: einmal gucken, einmal anfassen, einmal kurz überlegen, ob ich wirklich noch eine Schale brauche, die ich dann zu Hause ganz bestimmt nicht nur „für Gäste“ benutze. Diesmal haben wir nicht viel gekauft, weil wir irgendwie schon alles haben – was gleichzeitig beruhigend und ein kleines bisschen enttäuschend ist, weil ich diese Ausrede „Das brauchen wir unbedingt“ eigentlich ganz gern verwende.
Auf dem Rückweg war ich dann noch bei Rossmann und Caprabo und habe ein paar Sonderangebote eingesackt. Das ist im Urlaub meine Variante von Sport: nicht laufen, sondern clever zuschlagen. Und wenn das Wetter eh nicht zum Spazieren einlädt, fühlt sich so eine kleine Schnäppchenrunde sogar richtig sinnvoll an, als hätte ich den Sturm persönlich ausgetrickst.
Weil draußen heute wirklich keine Einladung zum Flanieren ausgesprochen wurde, habe ich mittags einen Mittagsschlaf gemacht – natürlich mit Podcast im Ohr, weil ich selbst beim Ruhen gern so tue, als wäre es eine produktive Maßnahme. Danach Kaffee, damit der Tag nicht komplett in „Sofa und Decke“ versinkt, und jetzt erledige ich noch ein paar Dinge, damit mein Kopf nicht voller offener Tabs bleibt.
Und heute Abend ist ja schon wieder Fußball: Bayer spielt ein Nachholspiel in Hamburg. Ich bin vorbereitet wie ein Profi – das MacBook mit Sky steht schon bereit, als wäre es ein kleiner Fernsehsender nur für mich. Jetzt fehlt nur noch ein überzeugender Auftritt von Bayer, damit der stürmische Tag wenigstens sportlich einen guten Abschluss bekommt.
Dienstag, 3. März 2026
3.3.2026: Urlaub im Grau-Filter: Ich bleibe entspannt, laufe trotzdem los und belohne mich mit Kebab
Ich bin weiter voll im Urlaubsmodus, auch wenn das Wetter heute eher die Sorte „trocken, aber bewölkt“ war – also kein Postkartenhimmel, aber immerhin ohne Regen, der mir den Tag kaputt diskutiert. Nach dem Frühstück bin ich noch mal kurz raus und habe eine Kleinigkeit eingekauft. Das ist im Urlaub irgendwie angenehm, weil es nicht nach Pflicht wirkt, sondern nach „ich statte mein temporäres Zuhause weiter aus“, damit der Alltag hier drin noch gemütlicher läuft.
Am Nachmittag bin ich dann eine Runde Richtung Calafell unterwegs gewesen. Ich mag das total: einfach losgehen, ohne große Planung, ein bisschen Strecke machen, Luft einsammeln, Kopf durchpusten. Bewölkt ist dafür sogar ideal, weil ich nicht ständig zwischen „Schatten suchen“ und „zu warm“ jonglieren muss, sondern einfach entspannt laufen kann.
Wieder zurück habe ich mir einen Kaffee gegönnt, und danach habe ich es richtig ernst gemeint mit dem Runterfahren: Ich habe fast zwei Stunden Podcasts gehört. Das ist für mich mittlerweile die perfekte Urlaubs-Erholung – ich sitze da, höre zu, driftete kurz weg, komme wieder rein, und am Ende fühle ich mich gleichzeitig ausgeruht und geistig gefüttert.
Gleich gehen wir dann Kebab essen. Das Restaurant ist nur ungefähr 1 km entfernt, allerdings auf der anderen Bahnseite – also ein kleines Mini-Abenteuer mit überschaubarem Risiko. Aber ich bin mir sicher: Das schaffen wir. Ein Kilometer ist im Urlaub praktisch „um die Ecke“, und wenn ich dann mit Kebab in der Hand zurücklaufe, fühlt sich der Rückweg sowieso automatisch kürzer an.
Montag, 2. März 2026
2.3.2026: Wolken, Kurzplatz und Kaltwasser-Drama: Urlaub mit Jahresbericht im Nacken
Heute war so ein Tag, der schon morgens klar gemacht hat: Strand wird’s nicht, mein Freund. Bewölkt, 14 Grad, also eher „Jacke-auf-Reißverschluss-zu“-Romantik als „Handtuch-raus-Sonnenbrille-auf“-Programm. Gestern Abend habe ich dann auch noch etwas länger Netflix geguckt, was natürlich wieder einmal zu dieser bewährten wissenschaftlichen Erkenntnis geführt hat: Serienfolgen werden nachts kürzer, der Schlaf aber leider auch. Entsprechend war ich heute später raus, und es war fast Mittag, als wir überhaupt gefrühstückt haben – ich nenne das ab jetzt nicht mehr „spät“, sondern „brunchartig mediterran angepasst“. Danach bin ich eine Runde Golf auf dem Kurzplatz in El Vendrell gespielt, was richtig gut war: frische Luft, ein bisschen Fokus, das beruhigende Geräusch von „Ball trifft Ball“ (oder zumindest das hoffnungsvolle Geräusch von „Ball trifft ungefähr Richtung Ziel“), und insgesamt einfach dieses Gefühl, dass man im Urlaub auch ohne Strand sehr anständig Zeit verbringen kann. Auf dem Rückweg habe ich noch getankt und ein bisschen Kuchen geholt, weil ich finde, Tankstelle und Kuchen sind die beiden Säulen moderner Stabilität: Das Auto läuft weiter und die Laune auch.
Zu Hause kam dann allerdings kurz das kleine Urlaubs-Realitäts-Insert: Das Wasser war nur kalt. Nichts bringt einen so schnell aus dem Urlaubszen in die Gegenwart wie eine Dusche, die plötzlich auf „Nordsee im Februar“ umstellt. Also habe ich direkt die Vermieterin angeschrieben, ihr Bruder kam vorbei und hat das repariert – und ich war ehrlich gesagt ziemlich dankbar, dass das so unkompliziert ging. Warmwasser ist nämlich keine Luxusfunktion, das ist im Urlaub Grundrecht, gleich nach „Baguette“ und „Kaffee“. Und jetzt, wo das wieder läuft, wartet leider der Teil des Tages, der nicht nach Urlaub klingt: Ich muss mich heute Abend dringend um den Jahresbericht für die Firma kümmern. Das ist so ein bisschen wie ein Elefant, der sich unauffällig in die Ferienwohnung gesetzt hat und so tut, als wäre er Deko. Ich werde das am besten so angehen, dass ich mir erst mal eine klare Struktur hinlege, dann in zwei bis drei konzentrierten Blöcken die wichtigsten Teile herunterarbeite (Zahlen, Kernaussagen, Feinschliff), und mir als Belohnung den Kuchen in Sichtweite stelle, damit ich zwischendurch nicht vergesse, dass ich offiziell immer noch im Urlaub bin.
Sonntag, 1. März 2026
1.3.2026: Sonntag in Spanien: Ausschlafen, Familienleitung warm halten und dann Kilometer sammeln bis Cubelles
Sonntag im Urlaub heißt bei mir natürlich ausschlafen und in aller Ruhe frühstücken, und ich finde, das ist die einzig akzeptable Sonntagspolitik. Keine Eile, kein „ich müsste“, sondern dieses gemütliche Ankommen im Tag, bei dem das Frühstück nicht nur Nahrungsaufnahme ist, sondern ein kleines Ritual: Kaffee, Ruhe, ein bisschen Tagesplanung ohne Druck. Danach habe ich mit meiner Tochter und der Familie telefoniert, und das ist immer so ein schöner Anker: Man ist weit weg, aber mit einem Gespräch ist man für einen Moment wieder ganz nah dran, hört Stimmen, lacht kurz, tauscht Kleinigkeiten aus – und plötzlich fühlt sich Urlaub nicht wie „weg“, sondern wie „anderswo, aber verbunden“ an.
Dann ein bisschen Podcasts gehört, also den Kopf gefüttert, bevor der Körper dran war, und anschließend ein langer Spaziergang nach Cubelles. Das ist genau diese Art Urlaubssport, die ich am liebsten mag: nicht mit Timer, nicht mit Pulsuhr-Panik, sondern einfach laufen, schauen, atmen, und irgendwann merkt man erst, wie weit man eigentlich schon ist. Diese langen Wege sind wie eine mentale Reinigung, weil die Gedanken sich unterwegs sortieren, ohne dass man sie zwingt. Und danach zu Hause Kaffee trinken, nebenbei Fußball gucken – das ist der perfekte Übergang von „draußen aktiv“ zu „drinnen gemütlich“, mit genau der richtigen Dosis Halbaufmerksamkeit fürs Spiel.
Heute Abend gab’s Spaghetti Bolognese, also ein Essen, das immer funktioniert, egal ob zu Hause oder im Urlaub, weil es gleichzeitig unkompliziert und befriedigend ist. Und jetzt kommt noch der kreative Nachschlag: Ich muss noch an ein paar Büchern als Geschenk arbeiten. Das ist auch so typisch für dich: Selbst am entspannten Sonntag bleibt noch ein bisschen Produktion übrig – aber in deinem Fall klingt das nicht nach Stress, sondern eher nach „Ich bastle noch etwas Schönes, das später Freude macht“. Und das ist eigentlich ein ziemlich guter Abschluss: erst Ruhe, dann Familie, dann Bewegung, dann Genuss – und am Ende noch ein bisschen kreatives Schenken in Vorbereitung.
16.4.2026: Früh raus, Podcast durchgezogen und jetzt noch einmal Ruhe vor dem Wochenend-Sturm
Heute musste ich ausnahmsweise etwas früher raus, weil ab neun Uhr die Rauchmelder bei uns in der Wohnung getauscht werden sollten. Und ich ...
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Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
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Manche Tage sind wie ein Puzzlespiel mit verschwundenem Deckelbild: Man weiß, wie’s ungefähr aussehen soll, aber es dauert eben, bis alles p...
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Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...