Freitag, 6. März 2026

6.3.2026: Unwetter-Frühstück, Hafenfenster und jetzt Netflix plus Buchfabrik im Parallelbetrieb

Heute Morgen war richtig Unwetter, so heftig, dass die Straßen teilweise unter Wasser standen. Und trotzdem bin ich Baguette holen gefahren, weil ich offenbar eine sehr klare Prioritätenliste habe: Erst Frühstück, dann Weltuntergang. Auf dem Weg habe ich wahrscheinlich kurz überlegt, ob ich nicht gleich ein Schlauchboot brauche, und zu Hause war dann klar: Das war keine „ein bisschen feucht“-Aktion, ich war komplett nass und musste mich einmal von oben bis unten umziehen. Das ist immer dieser Moment, in dem ich mich frage, wie man es schafft, bei 400 Metern Strecke so auszusehen, als hätte man eine mehrstündige Atlantiküberquerung hinter sich.

Mittags habe ich schon mal ein paar Apple Podcasts gehört – das ist bei so einem Wetter die perfekte Beschäftigung, weil ich dabei gemütlich im Trockenen sitze und trotzdem das Gefühl habe, mein Kopf bekommt etwas Input. Und dann kam die Gunst der Stunde: Das Wetter riss auf, und wir haben sofort reagiert, wie man es in solchen Situationen tun muss – nicht diskutieren, nicht zögern, einfach raus. Also einen Spaziergang im Hafen gemacht, die Luft eingesammelt, die Stimmung mitgenommen, und bei Paco Kaffee getrunken. Das ist genau dieser kleine Luxus, der sich nach einem Unwetter doppelt gut anfühlt, weil man ihn sich irgendwie erkämpft hat.

Zu Hause habe ich dann wieder relaxt, also den Tag elegant zurück in den Urlaubsmodus überführt. Nach dem Abendessen gibt’s jetzt ein wenig Netflix, und parallel schreibe ich noch ein bisschen an meinen Unnützes-Wissen-Büchern. Ich liebe diese Kombination: ein Auge auf Unterhaltung, ein Auge auf Produktion – quasi Erholung mit Nebenjob, nur dass ich mir den Nebenjob selbst ausgesucht habe und er mir sogar Spaß macht.

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