Donnerstag, 30. April 2026

30.4.2026: Tag vor dem Feiertag: Ich kombiniere Rentnerruhe, Bürokratie-Marathon und Sauna mit Pizza-Finale

Heute ist der Tag vor dem Feiertag, und ich habe mir erst mal den Luxus gegönnt, etwas länger zu schlafen – was für mich ja inzwischen eher Standard als Ausnahme ist. Nach dem Frühstück habe ich ein paar geschäftliche E-Mails gecheckt und direkt noch einen LinkedIn-Post für den Podcast gemacht, der heute erscheint. Also einmal kurz in den „Ich muss noch sichtbar sein“-Modus geschaltet, bevor es körperlich weiterging.

Danach war ich im Sportstudio und habe mir neben 60 Minuten Training – Fahrradfahren und Krafttraining – auch noch zwei Runden Sauna gegönnt. Das war genau richtig, um den Kopf einmal komplett durchzulüften. Nach solchen Einheiten fühlt sich alles ein bisschen klarer und sortierter an, auch wenn ich weiß, dass gleich wieder andere Themen warten.

Zu Hause ging es dann direkt weiter mit einem Conference Call mit meinen Kolleginnen zu einem Projekt. Das lief gut, ich habe das Gefühl, dass wir das nächste Woche problemlos hinbekommen. Solche Calls sind immer dann angenehm, wenn sie nicht in endlosen Diskussionen versanden, sondern tatsächlich nach vorne gehen.

Danach kam der weniger spaßige Teil: Bürokratie. Ich habe Anträge für die Betriebsrente bei meinem alten Arbeitgeber ausgefüllt – und mich dabei wieder gefragt, warum man für solche Dinge gefühlt seine komplette Lebensgeschichte dokumentieren muss. Parallel läuft das Thema Sterbegeld für meinen Vater, und auch das ist komplizierter, als es sein müsste. Also habe ich einen Brief an meine Schwester geschrieben, damit wir die Originalunterschriften im Rundverfahren organisieren können. Das ist so ein klassischer Prozess: einer unterschreibt, schickt weiter, der nächste unterschreibt, und irgendwann – hoffentlich – landet alles wieder bei mir, damit ich es einreichen kann. Ich hoffe, dass das nächste Woche dann endlich durch ist.

Jetzt mache ich mir erst mal eine leckere Pizza. Meine Frau ist beim „Tanzen in den Mai“ mit ihrer besten Freundin in der Stadt, also habe ich heute sturmfrei. Ich nutze das ganz entspannt: ein bisschen Eishockey, ein bisschen Fußball, ein bisschen Sofa. Genau die richtige Mischung nach einem Tag, der von Sauna bis Sterbegeld wirklich alles dabei hatte.

Mittwoch, 29. April 2026

29.4.2026: Zwischen Cloud-Chaos und See-Runde: Ich rette einen Podcast, fahre 20 Kilometer und arbeite meine kleinen Baustellen weg

Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder etwas länger geschlafen, und das tat ehrlich gesagt gut. So ein Morgen ohne frühen Takt fühlt sich inzwischen fast luxuriös an. Nach dem Frühstück habe ich erst mal E-Mails gecheckt und direkt gemerkt: Der Tag möchte nicht völlig reibungslos beginnen. Die Firma, an die ich gestern den Podcast geschickt hatte, konnte die Datei nicht herunterladen. Also begann erst mal die kleine digitale Rettungsaktion. Ich habe zwei-, dreimal andere Wege probiert, andere Versandideen, andere Zugänge – aber irgendwie wollte es zunächst alles nicht so recht funktionieren. Genau diese Art Technikproblem, die harmlos aussieht und dann plötzlich erstaunlich viel Zeit frisst.

Dann habe ich irgendwann gedacht: Schluss jetzt, es ist Mittag, Zeit fürs Fahrrad. Und das war die richtige Entscheidung. Ich bin eine schöne Runde gefahren, fast 20 Kilometer um den Unterbacher See und Elbsee. Das hat den Kopf einmal komplett neu sortiert. Ich merke immer wieder, wie gut das wirkt: Wenn etwas am Rechner hakelt, hilft Bewegung oft mehr als der fünfte technische Rettungsversuch.

Wieder zu Hause kam dann neue Nachricht, neuer Versuch – diesmal habe ich die Datei in eine andere Cloud hochgeladen, und irgendwie hat es dann endlich geklappt. Manchmal gewinnt am Ende nicht die elegante Lösung, sondern einfach die hartnäckige. Parallel habe ich noch ein paar andere Podcasts vorbereitet, den von gestern, der morgen veröffentlicht werden soll, hochgeladen und damit gleich wieder ein paar Baustellen geschlossen.

Am Nachmittag hatte ich dann noch einen Feedback-Call zu einem interessanten KI-Projekt, was wieder genau mein Ding war – solche Gespräche mag ich, weil oft neue Gedanken entstehen, die noch eine Weile nachlaufen.

Jetzt sitze ich gerade dabei, persönliche Mails, Termine und Aufgaben abzuarbeiten, also noch ein bisschen Alltagspflege zu betreiben. Auch das gehört ja dazu: diese kleinen offenen Tabs im Leben langsam schließen.

Und ich hoffe jetzt auf einen ruhigen Abend. Nach Cloud-Drama, 20 Kilometern auf dem Rad, Podcasts und KI-Call hätte ich mir einen entspannten Ausklang verdient. Und ehrlich gesagt sieht es ganz gut danach aus.

Dienstag, 28. April 2026

28.4.2026: Nächtlicher Strom-Krimi, Podcast-Produktion und jetzt Vereinspolitik mit Fusionsspannung

Heute hätte ich locker noch länger schlafen können, wenn mich nicht dieses seltsame Strom-Thema inzwischen leicht misstrauisch machen würde. Seit zwei Wochen fliegt nachts ab und zu der Strom raus, und jedes Mal läuft nach dem Einschalten der Sicherung wieder alles normal. Das ist genau die Sorte Phänomen, die mich nachts eher beschäftigt als sie sollte, weil ich mich frage: Was ist da eigentlich los? Irgendetwas scheint ein Eigenleben entwickelt zu haben, und natürlich passiert so etwas nie bequem tagsüber, sondern bevorzugt nachts mit maximalem Irritationspotenzial.

Heute Morgen habe ich dann erst mal ein wenig geschäftlich etwas erledigt, also versucht, den Tag trotz nächtlicher Elektrik-Mystik normal anlaufen zu lassen. Mittags habe ich einen Podcast aufgenommen, der am Donnerstag erscheinen soll, und den danach gleich nachbearbeitet. Das mag ich immer, wenn Aufnahme und Nacharbeit direkt in einem Rutsch durchgehen und nicht irgendwo halbfertig herumliegen.

Parallel habe ich noch ein paar Texte für den AG-Report geschrieben, also heute auch wieder ein schöner Mix aus Inhalt, Kommunikation und ein bisschen Produktion. Solche Tage fühlen sich oft kleinteilig an, aber am Ende merke ich dann doch: Da ist einiges weggearbeitet worden.

Und gleich geht’s zur Mitgliederversammlung meines Sportvereins. Das wird interessant, gerade mit Blick auf die geplante Fusion zur Jahresmitte. Ich bin gespannt, was es da Neues gibt, welche Diskussionen laufen und ob aus der üblichen Vereinsversammlung eher ein nüchterner Berichtabend oder doch eine kleine politische Arena wird. Solche Veranstaltungen haben ja manchmal überraschend viel Dramapotenzial – irgendwo zwischen Haushaltszahlen, Satzungsfragen und subtilen Machtverschiebungen.

Heute also wieder ein Tag mit ziemlich viel drin: nächtlicher Strom-Thriller, Podcast fertiggemacht, Texte geschrieben – und jetzt zum Abschluss noch Vereinspolitik live. Nicht schlecht für einen Tag, an dem ich eigentlich lieber länger geschlafen hätte.

Montag, 27. April 2026

27.4.2026: Abwechslungsreicher Tag: Ich kämpfe mich durch Erbenthemen, optimiere Bücher und schleife Oliver ins Sportstudio

Heute war ein richtig abwechslungsreicher Tag, und das begann schon ungewohnt früh: um 8 Uhr raus aus den Federn – für meine Verhältnisse fast schon Frühschicht. Ich habe morgens erst mal ein paar geschäftliche Dinge erledigt, also direkt mit etwas Produktivem angefangen, bevor der Tag wieder in alle Richtungen aufging.

Mittags war ich kurz einkaufen, eher pragmatisch, Versorgung sichern und weiter. Am Nachmittag dann Termin bei der Postbank, und tatsächlich bin ich in Sachen Erben ein wenig weitergekommen. Das allein fühlt sich schon fast wie ein kleiner Sieg an, weil diese ganze Angelegenheit oft eher nach zähem Verwaltungsnebel klingt als nach Fortschritt. Wenn sich da mal etwas bewegt, merke ich direkt, wie das mental entlastet.

Gerade habe ich noch ein paar Bücher optimiert, also auch auf der kreativen Baustelle etwas gemacht, und jetzt geht’s gleich noch ins Sportstudio. Und das wird heute besonders, weil ich meinen Freund Oliver als Gast zum Probetraining mitnehme. Ich bin gespannt, wie ihm das gefällt. Vielleicht wird aus dem Schnuppern ja ein neuer Fitness-Mitstreiter – oder wenigstens ein guter gemeinsamer Abend mit etwas Bewegung.

Ich mag solche Tage eigentlich: ein bisschen Bürokratie, ein bisschen Kreativität, ein bisschen Sport – und am Ende das Gefühl, dass vieles in Bewegung war.

Sonntag, 26. April 2026

26.4.2026: Sonntag zwischen Erbschaft, Geschenkideen und Steakhouse-Geburtstag

Nach dem großartigen Abend gestern beim Griechen habe ich heute natürlich wieder lang geschlafen und ausgiebig gefrühstückt. Genau so muss ein Sonntag nach einem guten Abend anfangen: langsam, gemütlich und ohne jedes Gefühl, irgendwo früh sein zu müssen.

Danach habe ich mich erst mal um ein paar Dinge rund um die Erbschaft gekümmert und wieder etwas koordiniert. Das Thema begleitet mich ja leider hartnäckig, und manchmal fühlt es sich an wie ein Puzzle, bei dem ständig jemand ein neues Teil versteckt. Aber immerhin wieder ein paar Dinge angeschoben.

Außerdem habe ich Geschenk-Bücher für meinen Freund Bernd vorbereitet, weil in vier Wochen sein Geburtstag ansteht. Das hat mir richtig Spaß gemacht, weil das nicht nach Pflicht klingt, sondern eher nach etwas Schönem, Kreativem mit Vorfreude.

Jetzt geht’s gleich erst mal unter die Dusche, und anschließend fahren wir nach Leverkusen zur Geburtstagsfeier von Gaby, Daniels Schwiegermutter, ins Royal Steakhouse. Klingt nach einem sehr ordentlichen Sonntags-Finale. Nach spätem Frühstück, ein bisschen Organisation und Buchbastelei jetzt noch gutes Essen und Familienfeier – das ist schon ein ziemlich runder Tag. Und bei Steakhouse bin ich ehrlich: Die Vorfreude steigt.

Samstag, 25. April 2026

25.4.2026: Freunde, Derby-Sieg und jetzt direkt weiter zum Griechen – Sozialleben auf Champions-League-Niveau

Nach dem gestrigen Abend mit Freunden beim Spanier, der wirklich sehr schön war, habe ich heute erst mal länger geschlafen und ausgiebig gefrühstückt. Genau so muss das nach einem guten Abend sein: kein hektischer Start, sondern langsam in den Tag rollen. Danach habe ich ein paar Mails gecheckt und in Ruhe Podcasts gehört – also erst mal entspannt den Kopf sortiert, bevor der sportliche Teil begann.

Am Nachmittag natürlich Fußball geschaut, und was für ein Ergebnis: Bayer 04 Leverkusen gewinnt 2:1 in Köln. Sehr gutes Ergebnis, gerade auswärts und dann noch in diesem Spiel. Solche Siege fühlen sich immer ein bisschen größer an als normale drei Punkte. Da macht Fußball dann besonders Spaß.

Jetzt mache ich mich gerade fertig, und gleich geht’s schon wieder mit anderen Freunden zum Griechen. Ich muss sagen: Das Sozialleben läuft dieses Wochenende auf bemerkenswert hohem Niveau. Erst Spanier, jetzt Grieche – kulinarisch international und menschlich bestens versorgt. Genau die richtige Mischung aus Fußballfreude und gutem Essen.

Ich ahne schon: Das wird wieder so ein Abend, bei dem man hinterher denkt, das Wochenende hat ziemlich viel richtig gemacht.

Freitag, 24. April 2026

24.4.2026: Freitag zwischen KI, Golf und Tapas: Ich moderiere erst 100 Leute und arbeite dann am kurzen Spiel

Heute war Freitag und natürlich erst mal Ausschlafen angesagt – wobei „lang geschlafen“ heute eher relativ war, denn ganz so lang wurde es dann doch nicht. Nach einem kurzen Frühstück musste ich mich schon vorbereiten, denn um 12 Uhr habe ich ein Webinar zum Thema Künstliche Intelligenz moderiert. Das war richtig gut, rund 100 Teilnehmer waren dabei, also ordentlich Resonanz, und ich hatte das Gefühl, das hat gepasst. Solche Formate machen mir Spaß, wenn die Dynamik stimmt und nicht nur Folien durchgeklickt werden.

Als das vorbei war, ging’s direkt weiter Richtung Golfplatz nach Haan-Gruiten, und dort habe ich mit meinem Freund Oliver neun Loch gespielt. Das war auch gut. Zwei Löcher liefen nicht wirklich rund – da hatte mein Spiel kurz eigene Vorstellungen –, aber insgesamt war ich zufrieden. Beim Golf reicht ja oft schon ein oder zwei missratene Löcher, damit man sich innerlich selbst analysiert wie ein Tour-Profi nach einem Major. Aber unterm Strich: gute Runde, gute Gespräche, gutes Wetter – passt.

Wieder zu Hause erst mal geduscht und kurz runtergefahren, und jetzt wartet schon das nächste Highlight: Mit Freunden zum Spanier in die Stadt, Tapas essen. Darauf freue ich mich richtig. Das ist genau die Sorte Freitagabend, die ich mag – entspannt, gesellig, gutes Essen. Und dazu ein schönes alkoholfreies Weißbier, auch sehr vernünftig. Nach KI, Golf und zwei wackligen Löchern ist das heute ein ziemlich gelungener Ausklang.

Donnerstag, 23. April 2026

23.4.2026: Pokal-Aus ohne Drama, 20 Kilometer Frischluft und abends die Suche nach Bayerns Finalgegner

Bayer hat gestern Abend gegen Bayern verloren und ist im Pokal ausgeschieden. Ehrlich gesagt trifft mich das nicht besonders hart, weil meine Erwartungshaltung ohnehin nicht riesig war. Und wenn ich ganz nüchtern draufschaue, muss ich es auch einfach anerkennen: Bayern war die bessere Mannschaft. So ist das manchmal – ärgerlich, aber kein Weltuntergang.

Heute Morgen bin ich dann nach dem Frühstück direkt in die Fahrradsachen gesprungen und eine Runde um den Unterbacher See und den Elbsee gefahren. Am Ende waren es wieder knapp 20 Kilometer, und ich habe unterwegs noch ein paar Munzees eingesammelt. Das war genau das Richtige, um den Kopf freizubekommen: Bewegung, frische Luft und einfach mal raus.

Wieder zu Hause ging es dann zurück in den eher nüchternen Modus: ein paar Hauptversammlungen abstimmen, Termine koordinieren und ein paar geschäftliche Dinge erledigen. Nebenbei lief noch ein Call, also ein typischer Mix aus Organisation und Abstimmung – nichts Spektakuläres, aber notwendig.

Heute Abend bleibe ich dann bewusst zu Hause. Nach dem gestrigen Ausflug passt das gut. Ich lasse den Tag ruhig ausklingen und schaue mir wahrscheinlich noch das zweite Pokalspiel an, um zu sehen, wer am Ende Bayerns Gegner im Finale wird. Eins steht ja schon fest: Es wird nicht Bayer Leverkusen sein. Aber gut – dafür war heute zumindest der Tag insgesamt rund.

Mittwoch, 22. April 2026

22.4.2026: Terminstau im Rentnermodus: Ich renne von der Pediküre ins Pokalfieber und hoffe heimlich auf das Wunder

Heute habe ich gemerkt, dass ich so viele Termine auf einmal gar nicht mehr gewohnt bin – zumindest nicht mehr in diesem „Rentner-Modus“, in dem eigentlich alles etwas entspannter laufen soll. Nach dem Frühstück habe ich kurz Mails gecheckt und ein paar Daten kopiert, also den Kopf einmal in den Arbeitsmodus gebracht, bevor es direkt weiterging zu Jenny zur Pediküre. Das war ja der Termin, der vor drei Wochen ausgefallen ist – jetzt also endlich nachgeholt. Auch so ein Punkt, den man dann im Kopf abhaken kann.

Jetzt sitze ich hier noch schnell am Rechner und erledige ein paar Dinge, bevor es gleich wieder weitergeht. Mein Freund Frosch kommt gleich vorbei und bleibt ein paar Stunden, weil er später seine Frau vom Flughafen abholen muss. Das passt ganz gut, ein bisschen quatschen, ein bisschen Zeit überbrücken – bevor es dann richtig losgeht.

Denn um 18 Uhr fahren wir zum Pokalspiel von Bayer 04 Leverkusen gegen FC Bayern München nach Leverkusen. Vorher gibt’s noch den Busempfang, also wieder ordentlich Stimmung und Spektakel – genau diese Momente, die ich im Stadion besonders mag, weil sie schon vor dem Anpfiff das Gefühl geben, dass heute etwas Großes passieren könnte.

Ich bin ehrlich: Große Hoffnung habe ich nicht, dass Bayer das heute gewinnt. Aber genau das ist ja das Gefährliche am Fußball – manchmal passieren die Dinge dann doch, wenn man am wenigsten damit rechnet. Vielleicht gibt’s ja heute Abend die Überraschung. Und wenn nicht, habe ich zumindest einen Abend mit Stimmung, Freunden und Fußball – und das ist ja auch schon eine ziemlich gute Kombination.

Dienstag, 21. April 2026

21.4.2026: Mischtag mit Sparkassen-Nerv, Sport-Reset und Steak als versöhnlichem Finale

Heute war ein klassischer Mischtag. Ich bin zunächst zur Sparkasse gegangen, um in der Erbangelegenheit weiterzukommen – und wurde erst mal ausgebremst. „Geht nicht“, hieß es. Allerdings nur bei der Sparkasse, was die Sache irgendwie noch absurder macht, weil ich mir denke: Es kann ja nicht überall gleichzeitig unmöglich sein. Solche Termine kosten Nerven, weil ich hingehe mit dem Plan, etwas zu klären, und am Ende mit dem Gefühl rauskomme, eher neue Fragen eingesammelt zu haben als Lösungen. Aber gut, das Thema ist damit nicht erledigt, sondern nur verschoben – und ich weiß ja inzwischen, dass man bei solchen Dingen einfach dranbleiben muss.

Am frühen Nachmittag bin ich dann zum Sport gegangen, und das war genau richtig. Einmal Bewegung, einmal Kopf frei bekommen, einmal raus aus diesem „Papierkram blockiert alles“-Modus. Danach fühlt sich vieles automatisch weniger kompliziert an, auch wenn sich inhaltlich natürlich nichts verändert hat.

Zu Hause hatte Kerstin ihre Freundinnen zu Gast, also habe ich mich ganz entspannt ins Büro zurückgezogen. Auch nicht die schlechteste Lösung – ein bisschen Ruhe, ein bisschen mein eigener Bereich, und ich muss nicht zwischen Kaffeetassen und Gesprächsrunden navigieren.

Jetzt gibt’s gleich Steak mit Pommes, und das ist ehrlich gesagt genau das richtige Gegengewicht zu einem Tag, der zwischendurch eher zäh war. Danach wird’s ein ruhiger Abend. Kein großes Programm mehr, einfach runterfahren und den Tag sauber abschließen.

Montag, 20. April 2026

20.4.2026: Montag für Fortgeschrittene: Ich entsorge Altglas, produziere Podcasts und diskutiere Preise bei De Uel

Montag, Wochenbeginn – und ich nenne das ja gerne den „Rentner-Montag“, auch wenn ich gefühlt mehr organisiere als mancher Vollzeitplaner. Nach dem Frühstück habe ich erst mal den Wocheneinkauf erledigt und vor allem Altglas weggebracht. Das ist immer so eine unscheinbare, aber extrem befriedigende Aufgabe: Flaschen weg, Platz frei, und für einen kurzen Moment habe ich das Gefühl, mein Leben sei komplett strukturiert.

Den Nachmittag habe ich dann damit verbracht, Termine zu koordinieren – also wieder ein bisschen Kalender-Tetris gespielt – und drei kurze Podcasts aufgenommen, geschnitten und direkt online gestellt. Das ist so eine dieser Phasen, in denen alles ineinandergreift: aufnehmen, schneiden, hochladen – und am Ende steht etwas Fertiges da. Genau diese Effizienz macht dann auch Spaß, weil ich sehe, dass ich wirklich etwas geschafft habe.

Am Abend ging’s dann nach Düsseldorf zum Treffen mit meinem alten Freund Frank Müller. Wie immer waren wir im Brauerei Zum Uerige, also quasi unser Standard-Treffpunkt. Ich mag solche Routinen, weil sie Verlässlichkeit haben: Ort klar, Gesellschaft gut, Gespräche sowieso. Nur eine Sache hat heute gestört – unser „Salat rustikal“ ist inzwischen deutlich zu teuer geworden. Das ist genau dieser Moment, in dem ich beim Blick auf die Rechnung kurz denke: „War das jetzt der Salat oder schon eine Beteiligung am Laden?“

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir beim nächsten Mal eine Alternative testen werden. Ein bisschen Veränderung schadet ja nicht, vor allem wenn sie sich auch finanziell wieder etwas normaler anfühlt. Trotzdem: gutes Treffen, gute Gespräche – und am Ende zählt das mehr als der Preis des Salats.

Sonntag, 19. April 2026

19.4.2026: Sonntag im Erholungsmodus: Ich schlafe aus, verarbeite Handball-Realität und greife endlich zum Lesestapel

Heute ist Sonntag, und nach zwei Tagen Frankfurt plus abendlichem Kegeln war klar: Ich schlafe erst mal richtig aus. Es wurde dann 11 Uhr – ich nenne das eine solide Regenerationseinheit und kein Verschlafen. Danach gab es nur ein kurzes Frühstück, eher funktional als festlich, und ich habe direkt ein paar Podcasts gehört, um langsam wieder in den Tag zu kommen.

Am frühen Nachmittag habe ich ein paar Sachen vorbereitet, also den Kopf ein bisschen sortiert, bevor es sportlich im Sitzen weiterging: Handball-Pokalfinale. Nach dem starken Auftritt meines BHC gestern im Halbfinale gegen die hoch favorisierten Magdeburger hatte ich natürlich noch ein bisschen Hoffnung, aber heute war gegen Berlin einfach nichts zu holen. Der Favorit hat das klar gemacht. Trotzdem: insgesamt eine gute Leistung, und allein das Halbfinale war schon ein echtes Highlight. Ich kann damit leben – man muss auch anerkennen, wenn der Gegner einfach stärker ist.

Jetzt habe ich gerade noch ein paar Dinge von meiner Liste abgearbeitet, also den Sonntag nicht komplett im Sofa-Modus verbracht, sondern zumindest ein bisschen Ordnung reingebracht. Gleich gibt’s Pizza, was nach so einem Tag genau richtig ist: unkompliziert, lecker und ohne großen Aufwand.

Und heute Abend nehme ich mir endlich meinen Lesestapel vor. Der schaut mich schon länger vorwurfsvoll an, und heute ist genau der richtige Moment, mal wieder ein paar Seiten wegzuschaffen. Kein Fußball, kein großes Programm – einfach lesen, runterfahren und den Sonntag sauber ausklingen lassen.

Samstag, 18. April 2026

18.4.2026: Was für ein Tag: Ich schlafe schlecht, improvisiere mich durch Bahnchaos und rette den Abend mit Schnitzel und Bier

Heute war wirklich ein komischer Tag. Die Nacht im Hotel war wieder so eine klassische „Ich bin zwar im Bett, aber irgendwie nicht wirklich im Schlaf“-Nummer. Laut Gefühl vielleicht 80 % Schlafqualität, also besser als sonst – aber ehrlich gesagt immer noch schlecht. Ich war gefühlt jede Stunde wach, und morgens merke ich dann direkt: Das wird kein Tag mit voller Energie. Dazu kommt noch, dass das Hotel früher, als es noch Flemmings hieß, irgendwie besser war. Da gab es beim Frühstück noch Spiegeleier, rote Bohnen und ein bisschen mehr Auswahl. Heute: Standardprogramm – Brötchen, Kaffee, Saft, ein bisschen Käse und Aufschnitt. Funktioniert, aber begeistert mich nicht. Ich muss mir für die nächsten Frankfurt-Termine echt mal eine Alternative überlegen.

Die Vorlesung selbst war dann zum Glück okay. Ich kannte die Leute ja schon vom Abendessen gestern, das macht es immer entspannter. Es hat Spaß gemacht, aber ich habe gemerkt, dass den Teilnehmern gegen Ende die Energie fehlt. Eigentlich sollte es bis 17 Uhr gehen, aber um 16:30 Uhr war dann einfach Schluss. Man merkt dann irgendwann, dass der Kopf nicht mehr sauber mitmacht, und dann bringt es auch nichts, das krampfhaft durchzuziehen.

Die Rückfahrt war dann wieder ein Kapitel für sich. Erst S-Bahn-Verspätung, dann jede Menge Eintracht-Fans auf dem Weg ins Stadion – Stimmung okay, Organisation eher weniger. In der Bahn ging wohl eine Tür nicht zu, und dazu kam noch irgendeine Lokführer-Konstellation, die dafür gesorgt hat, dass am Hauptbahnhof nur eingleisig gefahren werden konnte. Ich habe dann am Flughafen umgestiegen und tatsächlich sofort einen Intercity bekommen – das war mal ein kleiner Lichtblick. Aber natürlich blieb es nicht dabei: In Köln-Deutz dann noch zehn Minuten Stillstand wegen Feuerwehreinsatz, angeblich jemand auf den Gleisen. Also wieder warten, wieder durchatmen.

Am Ende bin ich immerhin pünktlich in Düsseldorf angekommen. Natürlich habe ich genau den 782er verpasst – das gehört inzwischen ja fast zum Ritual – und stehe jetzt 20 Minuten an der Werstener Dorfstraße und warte auf den nächsten. Gleich geht’s dann direkt weiter zum Kegeln, ich werde so gegen 20:30 Uhr da sein.

Und ganz ehrlich: Ich freue mich jetzt einfach auf ein gutes Schnitzel, ein kaltes Bier und einen entspannten Abend mit Freunden. Nach so einem Tag ist genau das die richtige Therapie.

Freitag, 17. April 2026

17.4.2026: Reise- und Organisationstag: Ich treffe meinen Chef, fahre pünktlich Bahn und rolle den Abend in Friedberg aus

Heute war ein klassischer Organisations- und Reisetag. Ich bin um neun Uhr aus den Federn, habe kurz gefrühstückt und noch ein paar Dinge erledigt, bevor ich um elf Uhr zum Meeting mit meinem Chef nach Düsseldorf gefahren bin. Wir haben uns in der Nähe des Hauptbahnhofs getroffen, wollten eigentlich noch eine Kleinigkeit trinken – aber die Bedienung hatte offenbar andere Prioritäten. Also haben wir das Thema „Getränk“ kurzerhand gestrichen und uns direkt auf die Inhalte konzentriert. War am Ende auch nicht schlimm, mein Chef wollte ohnehin später in Essen essen gehen.


Danach ging’s für mich weiter Richtung Frankfurt, und ich saß in einem komplett vollen Intercity. Und dann kam das, was man eigentlich kaum noch erwartet: Der Zug war auf die Minute pünktlich. Ich habe kurz überlegt, ob ich das irgendwo offiziell melden muss, weil es so selten vorkommt. Aber ich habe den Moment einfach genossen und bin entspannt angekommen.


Im Hotel habe ich dann eingecheckt, ein bisschen ausgepackt und mich kurz sortiert. Jetzt geht’s gleich weiter nach Friedberg, wo ab 18 Uhr das Abendessen mit den Seminarteilnehmern ansteht. Da lerne ich die Runde schon mal kennen, bevor ich sie morgen an der Frankfurt School den ganzen Tag „bespaßen“ darf. Das ist immer ein guter Einstieg: erst locker zusammenkommen, ein bisschen austauschen, und am nächsten Tag geht’s dann inhaltlich richtig los.


Unterm Strich ein runder Tag: ein bisschen Organisation, ein bisschen Reisen, ein bisschen Improvisation – und jetzt noch ein geselliger Abend als Übergang in den Seminartag.

Donnerstag, 16. April 2026

16.4.2026: Früh raus, Podcast durchgezogen und jetzt noch einmal Ruhe vor dem Wochenend-Sturm

Heute musste ich ausnahmsweise etwas früher raus, weil ab neun Uhr die Rauchmelder bei uns in der Wohnung getauscht werden sollten. Und ich muss sagen: Selten war ich so dankbar für Pünktlichkeit – Herr Hoff kam direkt am Anfang, hat das schnell erledigt, und damit war das Thema auch sofort wieder vom Tisch. Kein Warten, kein „kommt vielleicht später“, einfach rein, erledigt, fertig. So kann der Tag gerne anfangen.

Danach habe ich mich direkt an die Vorbereitung für den Podcast gesetzt, den ich um 13 Uhr mit Markus aufgenommen habe. Das lief gut, und im Anschluss habe ich auch gleich die Shownotes gemacht. Ich mag das, wenn ich solche Dinge direkt sauber abschließe und nicht noch Tage später irgendwo ein „müsste ich noch…“ im Kopf herumschwirrt.

Dann habe ich gemerkt: Jetzt ist genau der richtige Moment, das gute Wetter zu nutzen. Also bin ich runter zum Unterbacher See und Elbsee und eine Runde Fahrrad gefahren. Das war perfekt, einmal raus, Bewegung, Kopf freibekommen – genau der richtige Ausgleich nach dem ganzen Sitzen und Arbeiten.

Wieder zu Hause habe ich eine Kleinigkeit gegessen und mich dann direkt wieder an den Rechner gesetzt, um ein paar Bücher zu optimieren. Also noch einmal in den kreativen Modus, bevor es dann langsam Richtung Wochenende geht. Die Koffer für morgen sind auch schon gepackt, was mir ein gutes Gefühl gibt, weil ich morgen nicht mehr hektisch suchen muss.

Morgen geht’s erst zum Mittagessen mit meinem Chef nach Düsseldorf und anschließend weiter nach Frankfurt. Samstag ist dann den ganzen Tag Vorlesung angesagt und abends noch kegeln – also kein komplett ruhiges Wochenende, aber auch kein Stress-Marathon, eher so eine Mischung aus Arbeit, Austausch und ein bisschen Spaß.

Deshalb wird der Abend heute bewusst ruhig gehalten. Wenn ich gleich fertig bin, fahre ich runter, nichts Großes mehr, einfach ein bisschen entspannen, bevor es morgen wieder losgeht. Genau der richtige Übergang.

Mittwoch, 15. April 2026

15.4.2026: Zwischen TÜV-Taktik, Spritzringen und Sperrmüll: Ich nenne das einen sehr deutschen Produktivitätstag

Heute bin ich morgens raus und habe erst mal das gemacht, was nach außen unglaublich erwachsen und organisiert klingt, sich in der Praxis aber oft wie eine kleine Verwaltungs-Odyssee anfühlt: Autotermine koordiniert. Reifenwechsel bei beiden Autos, dazu TÜV und Batterie checken – also einmal das komplette Programm, bei dem ich innerlich immer hoffe, dass alle Beteiligten mitspielen und nicht plötzlich noch irgendein mysteriöses Geräusch entdeckt wird, das vorher natürlich nie da war. Aber immerhin: Das ist jetzt angestoßen, und allein das gibt mir schon das Gefühl, dem Alltag nicht völlig hilflos ausgeliefert zu sein.

Danach ging’s ins Sportstudio, und das war richtig gut. Ich mag das immer, wenn nach so einem organisatorischen Vormittag noch etwas kommt, bei dem ich nicht telefonieren, koordinieren oder irgendeinen Termin jonglieren muss, sondern einfach hingehe, mich bewege und am Ende merke: So, jetzt habe ich wenigstens auch körperlich etwas getan und nicht nur Kalender geschoben wie ein Disponent mit leichtem Koffeinüberschuss.

Auf dem Rückweg habe ich bei Lidl für Kerstin noch ein paar Spritzringe besorgt, was ich für eine sehr vernünftige und gleichzeitig sympathische Zwischenmission halte. Es gibt ja Erledigungen, die rein funktional sind, und dann gibt es welche, die direkt gute Laune mitbringen. Spritzringe gehören eindeutig in die zweite Kategorie. Zu Hause gab’s dann erst mal Kaffee, also die offizielle Belohnung dafür, dass ich bis dahin schon einiges weggearbeitet hatte, bevor es hieß: eine Stunde ausruhen. Das ist bei mir inzwischen fast schon ein festes Element, nicht aus Faulheit, sondern aus kluger Selbstverwaltung. Ein bisschen runterfahren, kurz durchatmen, und danach funktioniert der Rest des Tages einfach besser.

Jetzt stehen noch ein paar Termine koordinieren, Mails checken und das eine oder andere organisieren auf dem Programm – also genau diese Sorte Nachmittagsarbeit, die nie spektakulär aussieht, aber trotzdem dafür sorgt, dass das Leben nicht auseinanderfällt wie ein schlecht aufgebautes Ikea-Regal. Nachher muss ich dann noch Sperrmüll raussetzen, was immer ein ganz eigenes Ritual ist: Dinge, die jahrelang irgendwo herumstanden und sich erfolgreich als „könnte man vielleicht noch mal brauchen“ getarnt haben, treten endlich ihren letzten Gang an. Ich finde das immer gleichzeitig befreiend und leicht absurd, weil man sich fragt, warum man manche Sachen überhaupt so lange aufgehoben hat.

Und heute Abend gibt’s dann Fußball. Genau richtig. Nach Autoterminen, Sport, Lidl, Kaffee, Ausruhen, Mails und Sperrmüll ist Fußball die verdiente Abendverlängerung – der Moment, in dem ich nichts mehr organisieren muss, sondern einfach nur noch gucken, meckern, hoffen oder genießen darf. Insgesamt also ein sehr voller, aber ziemlich runder Tag: viel weggeschafft, ein bisschen für die Figur getan, Spritzringe als kultureller Höhepunkt und am Ende Sport im Fernsehen. So lässt sich der Alltag durchaus aushalten.

Dienstag, 14. April 2026

14.4.2026: Luxemburg Tag 2: Schlechter Schlaf, frühe Heimfahrt und Doppelkopf-Premiere mit Happy End

Heute war Luxemburg Tag 2, und wie so oft im Hotel habe ich schlecht geschlafen. Um 6:10 Uhr war ich dann schon wieder raus – nicht unbedingt freiwillig, aber immerhin habe ich mir beim Frühstück direkt eine kleine Entschädigung geholt, denn das war wirklich lecker. So startet der Tag dann zumindest kulinarisch deutlich besser als die Nacht.

Im Büro war ich morgens erst mal lange alleine, was ich total schätze. Diese ruhigen Stunden sind Gold wert, weil ich in der Zeit in Ruhe Dinge sortieren und wegdrücken kann, ohne ständig unterbrochen zu werden. Danach ging’s dann wieder in den normalen Modus: Hauptversammlungsstellungnahmen, Podcasts vorbereiten – also die üblichen Themen, die auf dem Tisch liegen.

Schon um 14:30 Uhr habe ich die Heimreise angetreten, was sich erst mal gut angefühlt hat. Die Realität kam dann wie üblich in Köln: Berufsverkehr. Drei Stunden insgesamt, und ein ordentlicher Teil davon bestand aus „Ich stehe hier und bewege mich gefühlt nicht“. Aber gut, gehört dazu, und irgendwann war ich dann doch zu Hause.

Abends ging’s dann noch zu Oliver und Ingrid zum Spieleabend, und ich habe zum ersten Mal Doppelkopf gespielt. Hat richtig Spaß gemacht – ich habe zwar nicht immer komplett durchgeblickt, aber genau das gehört ja dazu, wenn man ein neues Spiel lernt. Gute Stimmung, ein bisschen Taktik, ein bisschen Chaos, genau die richtige Mischung.

Zu Hause gab’s dann noch einen kleinen Absacker, und dann ins Bett – und da zeigt sich wieder: Im eigenen Bett schläft es sich einfach deutlich besser. Nach Hotel, Büro und Stau war das genau der richtige Abschluss für den Tag.

Montag, 13. April 2026

13.4.2026: Luxemburg-Tag: Abschied, Büroalltag und danach mein Standardprogramm mit Fitness und Salat

Heute war ich im Büro in Luxemburg, und der Tag hatte einen besonderen Moment: der Abschied unserer Geschäftsführerin Anja Kramer. Solche Tage haben ja immer eine eigene Stimmung – ein bisschen Rückblick, ein bisschen Dankbarkeit, ein bisschen „wie geht’s jetzt weiter“. Man merkt, dass es nicht einfach ein normaler Arbeitstag ist, sondern einer, der hängen bleibt.

Der Rest war dann wieder klassischer Büroalltag: Termine, Abstimmungen, Gespräche – und ein langes gemeinsames Mittagessen, das solche Tage immer gut abrundet. Ich mag das, wenn man sich zwischendurch bewusst Zeit nimmt und nicht alles nur zwischen Tür und Angel erledigt.

Die Anfahrt heute Morgen war zum Glück entspannt, also kein Stress gleich zum Start. Jetzt bin ich auf dem Weg ins Hotel, vorher noch schnell tanken und einkaufen – mein persönlicher Reise-Dreiklang, bevor der Abend beginnt. Im Hotel steht dann wie gewohnt mein kleines Ritual an: erst eine Runde in den Fitnessraum, damit ich mich noch mal bewege, und danach ein leckerer Salat.

Das ist genau die Art Abschluss, die ich nach so einem Tag brauche: erst ein bisschen den Kopf und Körper sortieren und dann in Ruhe essen. Ein ziemlich runder Mix aus Abschied, Alltag und Abendroutine.

Sonntag, 12. April 2026

12.4.2026: Sonntag mit Buchmodus, Handball-Drama und Koffer-Vorspiel für Luxemburg

Sonntag war bei mir ein richtig relaxter Tag. Ich habe ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und mich dann an ein paar Bücher gesetzt. Genau diese ruhige, produktive Phase mag ich am Wochenende – kein Druck, aber trotzdem das Gefühl, etwas voranzubringen.

Am Nachmittag ging’s dann mit Bernd zum BHC, und das Spiel war wirklich speziell. Erst dachte ich: Das wird heute nichts. 15 Minuten vor Schluss noch fünf Tore Rückstand – das ist im Handball ja normalerweise die Kategorie „bitte sauber zu Ende spielen“. Aber dann hat der BHC das Ding tatsächlich noch gedreht und am Ende ein Unentschieden geholt. Total spannend, richtig gute Stimmung in der Halle, genau solche Spiele machen den Reiz aus. Ich gehe da raus und habe das Gefühl, mehr erlebt als nur ein Ergebnis gesehen zu haben.

Abends habe ich dann noch den Koffer gepackt, ganz entspannt, ohne Last-Minute-Stress. Zwei Tage Luxemburg warten, also wieder ein kleiner Wechsel in den Arbeitsmodus. Aber mit so einem Sonntag im Rücken fällt das deutlich leichter: erst Ruhe, dann Spannung, dann Vorbereitung – besser kann man kaum in die nächste Woche starten.

Samstag, 11. April 2026

11.4.2026: Eigenes Bett, wichtiger Auswärtssieg und jetzt Strohwitwer

Im eigenen Bett schläft es sich einfach immer besser als irgendwo anders, das hat sich auch heute wieder bestätigt. Egal wie ordentlich ein Hotelbett aussieht und wie geschniegelt die Kissen daliegen, am Ende gewinnt doch immer das eigene Bett mit Heimvorteil und Matratzenroutine. Nach dem Frühstück habe ich dann versucht, Termine für Reifenwechsel und TÜV zu machen, aber da zeigte sich mal wieder die feine Ironie des Alltags: Genau dann, wenn ich motiviert bin, etwas Vernünftiges zu organisieren, haben die Autohändler meines Vertrauens samstags natürlich geschlossen. Also stand ich da mit meinem guten Willen wie mit einem frisch gebügelten Hemd im Regen – nützt nur nichts, wenn keiner aufmacht.

Weil das Wetter gut war, habe ich dann lieber das getan, was deutlich mehr Freude macht: eine Runde mit dem Fahrrad um die Seen. Das war richtig cool, genau die richtige Mischung aus Bewegung, frischer Luft und diesem Gefühl, dass man den Tag sinnvoll nutzt, ohne sich dabei zu sehr nach Pflicht anzufühlen. Wieder zu Hause habe ich erst mal ein bisschen Podcasts gehört, also den Kopf wieder in seinen gewohnten Wohlfühlmodus gebracht, bevor es sportlich im Sitzen weiterging.

Dann habe ich Bayer 04 in Dortmund geguckt, und dieses 1:0 war ein richtig wichtiger Sieg. Kein wildes Spektakel, kein Schützenfest, sondern genau die Art Ergebnis, die am Ende zählt und sich gut anfühlt. In Dortmund zu gewinnen ist ja ohnehin nichts, was man mal eben so nebenbei einsammelt, und deshalb schmeckt so ein knapper Sieg oft fast besser als ein lockeres 4:0 gegen irgendwen, der sowieso schon halb auf dem Zahnfleisch geht. Ich war jedenfalls zufrieden, und so ein Sieg hebt die Stimmung zuverlässig auf ein Niveau, bei dem selbst offene To-dos plötzlich weniger frech wirken.

Kerstin ist jetzt zum Babysitten in Leverkusen, sodass ich bis morgen Mittag Strohwitwer bin. Aber ich denke, ich werde das überstehen. Es ist ja nur eine überschaubare Phase, keine Robinson-Crusoe-Situation. Ich werde vermutlich heldenhaft allein überleben, mir vielleicht noch irgendwas Essbares organisieren, ein bisschen fernsehen, ein bisschen rumwurschteln und dabei so tun, als wäre ich ein Musterbeispiel männlicher Selbstversorgung. Bis morgen Mittag halte ich durch – zur Not mit Podcasts, Resten aus dem Kühlschrank und dem guten Gefühl, dass Bayer in Dortmund gewonnen hat.

Freitag, 10. April 2026

10.4.2026: Rückreise mit Bahn-Wunder, Einkaufs-Nachschlag und dem großen Finale: mein eigenes Bett

Heute war Rückreise, und nach dem Frühstück ging’s mit Sack und Pack erst mal mit allen Mann zum Bahnhof. Schon dieser gemeinsame Aufbruch hat immer etwas von Klassenfahrt in ordentlich, nur mit mehr Gepäck und weniger Gummibärchen. Und dann kam das eigentliche Wunder des Tages: Der Zug war pünktlich. Ich wiederhole das innerlich immer noch mit leichtem Misstrauen, weil ich das so gar nicht kenne. Und als wäre das nicht schon genug, waren es in Düsseldorf am Ende auch nur fünf Minuten Verspätung. Im Bahnmaßstab ist das im Grunde fast schon eine Ehrenmedaille für Zuverlässigkeit.

Wieder zu Hause gab’s erst mal Kaffee – logisch, das ist bei mir ja praktisch die offizielle Grenzkontrolle zwischen „unterwegs“ und „wir sind wieder da“. Danach bin ich direkt noch schnell einkaufen gewesen, weil Heimkommen allein ja offenbar nicht reicht, es muss natürlich auch gleich wieder der ganz normale Alltag mitlaufen. Nach dem Auspacken habe ich dann auch den Koffer direkt entleert, was sehr vernünftig ist, weil ich genau weiß: Wenn ich ihn heute nur halb stehen lasse, schaut er mich in drei Tagen immer noch vorwurfsvoll aus der Ecke an. Also lieber einmal sauber durchziehen und damit das Kapitel Hamburg ordentlich schließen.

Abendessen gab’s dann auch noch, und jetzt muss ich gerade nur noch ein paar Mails checken, also den letzten kleinen Pflichtteil des Tages abhaken. Danach wird’s dann endlich ruhig, und das eigentliche Highlight wartet sowieso erst noch: heute Abend wieder das eigene Bett. Ganz ehrlich, nach Hotel, Hostel, Zug, Bahnhof und Rückreise ist das oft der schönste Luxus überhaupt. Kein spektakulärer Tagesabschluss, aber einer, der genau richtig ist.

Donnerstag, 9. April 2026

9.4.2026: Hamburg Teil 3: Ich lasse mich im Paradox Museum verwirren, fahre mit der Fähre durch den Hafen und lande am Ende bei Pizza im Hostel

Heute war Hamburg Teil 3, und der Tag hatte wieder genau die richtige Mischung aus „cool“, „klassisch hamburgisch“ und „am Ende einfach satt sein“. Nach dem Frühstück ging’s ins Paradox Museum, und das war wirklich richtig cool. Ich mag solche Orte, weil sie gleichzeitig Spielplatz fürs Gehirn, Fotofalle und kleine Herausforderung für den Gleichgewichtssinn sind. Da läuft man durch und denkt ständig: Das kann doch so nicht sein – und genau deshalb macht es Spaß. Man kommt sich zwischendurch vor wie in einer Mischung aus Physikunterricht, Jahrmarkt und optischer Täuschung mit Eintrittskarte.

Danach ging’s weiter mit einer Hafenrundfahrt – nur eben auf meine Art, nämlich mit dem Nahverkehr bis Finkenwerder und wieder zurück. Das finde ich sowieso eine der besten Hamburg-Varianten: nicht die große Touri-Show, sondern einfach Fähre fahren, sitzen, gucken und dabei trotzdem Hafenfeeling pur bekommen. Gerade auf dem Wasser sieht Hamburg ja nochmal anders aus – offener, rauer, größer. Ich mag dieses langsame Vorbeiziehen von Kränen, Schiffen und Uferkanten, weil es gleichzeitig nach Stadt und nach Weltreise im Kleinformat aussieht.

An den Landungsbrücken gab’s dann noch ein Fischbrötchen, und das gehört ja eigentlich schon fast unter Denkmalschutz. Wenn ich in Hamburg bin und kein Fischbrötchen esse, fühlt sich das ein bisschen so an, als hätte ich eine Pflichtübung ausgelassen. Auf dem Weg zurück zum Hotel gab’s dann nochmal eine Shoppingpause in der Stadt – also noch ein bisschen schauen, laufen, vielleicht hier und da kurz stehen bleiben und so tun, als würde ich nur „mal eben“ gucken.

Heute Abend haben wir dann Pizza geholt und im Hostel gegessen. War okay. Nicht die Sorte Essen, über die ich morgen noch poetisch spreche, aber genau richtig für den Abend: unkompliziert, sättigend, keine große Inszenierung mehr nach einem Tag, der schon genug Programm hatte. Unterm Strich also wieder ein gelungener Hamburg-Tag: erst Kopf verdrehen im Museum, dann Hafenluft, dann Fischbrötchen, ein bisschen Stadt und am Ende Pizza auf die entspannte Art.

Mittwoch, 8. April 2026

8.4.2026: Hamburg Teil 2: Ich verliere mich im Miniaturwunderland, esse Fischbrötchen und lasse den Tag beim Döner ausklingen

Mittwoch in Hamburg fehlt noch, und der hatte es wirklich in sich. Nach dem Frühstück ging’s erst mal ins Miniatur Wunderland, und das war echt richtig cool. Mich faszinieren da vor allem diese ganzen Details – je länger ich schaue, desto mehr entdecke ich, und genau das macht den Reiz aus. Überall passiert irgendetwas, irgendwo blinkt etwas, irgendwo ist eine winzige Szene aufgebaut, bei der ich kurz denke: Wer kommt bitte auf so etwas? Das ist nicht einfach nur Modelleisenbahn, das ist ein komplettes Universum in klein, und genau deshalb hat es mir so gut gefallen.

Danach ging’s über die Elbphilharmonie weiter mit dem Schiff zu den Landungsbrücken. Allein diese Strecke ist schon so typisch Hamburg, dass ich mich fast automatisch in den Touristenmodus mit echter Begeisterung schalte: Wasser, Blick auf die Stadt, ein bisschen Wind und dieses Gefühl, dass hier alles gleichzeitig groß und entspannt wirkt. Daniel und Familie sind dann zu König der Löwen weitergezogen, während Kerstin und ich es deutlich kulinarischer angegangen sind: Wir sind zu Brücke 10, Fischbrötchen essen und Kaffee trinken. Das ist für mich in Hamburg einfach eine sichere Bank. Fischbrötchen an den Landungsbrücken gehört ja fast schon zur Grundversorgung.

Danach sind wir langsam Richtung Baumwall geschlendert und haben dabei schön die Sonne genossen. Genau solche Abschnitte mag ich auf Städtereisen am liebsten: kein Hektikprogramm mehr, einfach laufen, schauen, die Stimmung mitnehmen und nicht ständig auf die Uhr gucken. Zwischendurch haben wir noch schnell etwas eingekauft und sind dann zurück ins Hotel. Abends ging’s dann mit dem Rest noch zum Traum Döner, und das war auch wieder richtig gut. Also unterm Strich: ein sehr runder Hamburg-Tag mit Miniatur-Wahnsinn, Wasser, Sonne, Fischbrötchen und Döner – viel mehr passt eigentlich kaum in einen Tag.

Dienstag, 7. April 2026

7.4.2026: Hamburg-Start mit Bahnwunder, Hoteltechnik-Theater und Hofbräuhaus-Finale

Heute ging’s dann nach Hamburg mit Daniel und Familie, und schon die Anreise hatte etwas beinahe Übernatürliches: Der Zug war tatsächlich pünktlich in Hamburg. Ich musste kurz überlegen, ob ich versehentlich in einem Paralleluniversum gelandet bin, in dem die Deutsche Bahn einfach still und heimlich beschlossen hat, zuverlässig zu werden. Aber ich habe den Moment natürlich dankbar angenommen und nicht weiter hinterfragt, bevor das System sich umentscheidet.

Das Einchecken im Hotel war dann allerdings deutlich weniger elegant. Da begann der übliche Kampf mit den Tücken der Technik – also diese moderne Form von „Herzlich willkommen“, bei der eigentlich alles digital ganz einfach sein soll, man aber am Ende doch vor einem Gerät steht und den Eindruck hat, es persönlich beleidigt zu haben. Ich liebe solche Momente ja besonders auf Reisen: Man ist angekommen, will nur aufs Zimmer, und stattdessen diskutiert man erst mal mit einem System, das fest davon überzeugt ist, klüger zu sein als alle Beteiligten. Irgendwann hat es dann aber doch geklappt, und das zählt am Ende.

Danach wurde der Tag deutlich hamburgiger und sehr viel schöner: ein Spaziergang an der Binnenalster, dann über den Neuen Wall, am Rathaus vorbei – also genau die richtige Mischung aus Wasser, schöner Stadt und dem angenehmen Gefühl, unterwegs zu sein, ohne irgendetwas erledigen zu müssen. Solche Runden mag ich total, weil sie sofort dieses „Wir sind jetzt wirklich hier“-Gefühl erzeugen. Hamburg schafft das ja ziemlich gut: einmal um die Binnenalster, einmal ein Blick aufs Rathaus, und schon fühlt sich alles ein bisschen größer, schöner und hanseatischer an.

Zum Abschluss gab’s dann noch ein schönes Abendessen im Hofbräuhaus. Das ist genau die Sorte Ende, die so ein Reisetag verdient: nicht mehr groß nachdenken, einfach sitzen, essen, trinken und den Tag auslaufen lassen. Unterm Strich also ein sehr gelungener Start: Bahn überraschend brav, Hoteltechnik kurz im Comedy-Modus und danach ein Abend, der Hamburg genau so geliefert hat, wie man es sich wünscht.

Montag, 6. April 2026

6.4.2026: Ostermontag mit See-Runde, Buchmodus und Hamburg im Anflug

Ostermontag hieß bei mir erst mal wieder ausschlafen und in Ruhe frühstücken – also genau so, wie ein Feiertag anfangen soll. Danach bin ich direkt wieder eine Runde um die Seen mit dem Fahrrad gefahren. Das scheint sich über Ostern ja fast schon zu einem kleinen Ritual entwickelt zu haben, aber ich finde das perfekt: raus, bewegen, Kopf frei bekommen und das gute Gefühl mitnehmen, schon am Vormittag etwas Vernünftiges gemacht zu haben.

Wieder zu Hause gab’s dann wie üblich erst mal eine halbe Stunde Podcasts. Das gehört bei mir inzwischen so fest zum Tagesablauf, dass es fast schon eine eigene Mahlzeit sein könnte – nur eben für den Kopf. Am Nachmittag habe ich dann noch an ein paar Büchern gearbeitet, also den Feiertag nicht nur gemütlich, sondern auch produktiv genutzt.

Jetzt gibt’s erst mal Abendessen, und danach heißt es noch kurz Koffer packen, denn morgen geht es für vier Tage nach Hamburg – zusammen mit Daniel und Familie. Das ist ja ein richtig schönes Geschenk, das wir ihnen schon zu Weihnachten 2023 gemacht haben, und jetzt wird es endlich eingelöst. Klingt nach einem sehr runden Übergang: erst noch ein ruhiger Ostermontag, dann morgen wieder los.

Sonntag, 5. April 2026

5.4.2026: Ostersonntag zwischen See-Runde, Podcast-Modus und verdientem Osterabendessen

Ostersonntag heißt für mich ganz klar: ausschlafen und in Ruhe frühstücken – genau so habe ich den Tag auch begonnen. Danach bin ich direkt zwei Stunden am Unterbacher See und Elbsee Fahrrad gefahren. Das war richtig gut, frische Luft, Bewegung, Kopf frei – und vor allem perfektes Timing, denn ich war vor dem kurzen Nachmittagsregen wieder zurück. So mag ich das: draußen sein, ohne nass zu werden.

Zu Hause habe ich dann erst mal geduscht und mir eine halbe Stunde Podcast gegönnt – mein persönlicher Reset-Knopf. Danach gab es den klassischen Osterkaffee, der irgendwie immer ein bisschen gemütlicher schmeckt als sonst, wahrscheinlich weil der ganze Tag schon so entspannt läuft.

Am Nachmittag bin ich dann wie so oft in meinen kreativen Modus gegangen: an eigenen Podcasts gearbeitet und ein paar Bücher aktualisiert. Das ist für mich inzwischen eine gute Mischung aus Produktivität und Ruhe – ich mache etwas, aber ohne Druck, eher im Flow.

Und jetzt steht gleich das Osterabendessen an. Genau der richtige Abschluss für so einen Tag: Bewegung, Ruhe, ein bisschen Arbeit und am Ende gutes Essen. So darf sich ein Feiertag anfühlen.

Samstag, 4. April 2026

4.4.2026: Ostersamstag mit Comeback-Wahnsinn: Ich schlafe aus, gehe ins Stadion und komme mit breiter Brust zurück

Ostersamstag heißt für mich erst mal ausschlafen und in Ruhe frühstücken – genau der richtige Start, bevor es später ernst wird. Um 13 Uhr ging’s dann ab zum Bayer, und was ich dort erlebt habe, war alles, nur kein normales Fußballspiel. Erst 1:3 hinten gegen Wolfsburg, also genau die Phase, in der man kurz denkt: „Das wird heute nichts.“ Und dann dieses Comeback – am Ende 6:3 gewonnen. Das ist die Sorte Spiel, bei der ich mich frage, ob ich eigentlich ein Fußballspiel gesehen habe oder eine emotionale Achterbahnfahrt mit Tor-Garantie.

Solche Spiele machen einfach Spaß, weil sie alles haben: Rückstand, Hoffnung, Drehen des Spiels und am Ende ein Ergebnis, das man sich vorher nicht hätte ausdenken können. Und ganz ehrlich, nach so einem Spiel fahre ich natürlich mit richtig guter Laune nach Hause. Das ist dann dieser Zustand, in dem selbst Kleinigkeiten plötzlich besser laufen, einfach weil die Stimmung passt.

Jetzt bin ich wieder zu Hause, entspannt, zufrieden und lasse den Abend ruhig ausklingen. Nach so einem Nachmittag braucht es kein großes Programm mehr – das Spiel war Unterhaltung genug für einen ganzen Tag.

Freitag, 3. April 2026

3.4.2026: Karfreitag ohne Lärm: Ich schlafe aus, friere kurz auf dem Rad und gönne mir einen stillen Abend

Heute ist Feiertag, Karfreitag, und ich habe den Tag genau so begonnen, wie er sich anfühlen soll: ausschlafen und ein schönes, ruhiges Frühstück, ganz ohne Druck. Im Grunde wie ein Wochenende, nur noch ein bisschen bewusster, weil alles langsamer läuft.

Danach habe ich die Gelegenheit genutzt und bin eine Runde Fahrrad gefahren. Allerdings war es draußen ziemlich kalt, sodass ich es bei einer Runde um den Elbsee belassen habe. Das war eher die Kategorie „Bewegung mit Vernunft“ als „sportlicher Ehrgeiz“. Ich habe schnell gemerkt: Ja, ich bin draußen, aber mein Körper hat eine klare Meinung zur Temperatur.

Wieder zu Hause gab es dann erst mal die klassische Kombination: duschen und anschließend eine Stunde hinlegen, Podcast hören. Das ist für mich fast schon ein Ritual geworden – einmal runterfahren, ein bisschen Input für den Kopf, und danach fühlt sich alles wieder sortierter an. Danach habe ich mir einen schönen Kaffee gemacht, was den Tag dann endgültig in den entspannten Modus gebracht hat.

Jetzt erledige ich noch ein paar Dinge, ganz in Ruhe, ohne Hektik. Und heute Abend wird es hoffentlich genauso bleiben: ruhig, ohne Fußball, ohne Eishockey, ohne irgendeinen Sport im Fernsehen. Einfach mal ein Abend, an dem nichts passiert – und genau das ist heute das Beste daran.

Donnerstag, 2. April 2026

2.4.2026: Schreibtisch-Marathon mit Erbschafts-Nerven und Hühnersuppe als Rettung

Heute habe ich den ganzen Tag am Schreibtisch verbracht und Termine koordiniert sowie Schreiben rund um die Erbschaft meines Vaters beantwortet. Und ehrlich gesagt: Das war einer dieser Tage, die sich nicht nur lang anfühlen, sondern auch mental anstrengend sind. Der Erbschein liegt immer noch nicht vor, und es hakt gewaltig, weil die Grundbuchumträge nicht fertig sind. Genau diese Art von Themen, bei denen man selbst alles ordentlich anschiebt, aber irgendwo im System etwas hängt und sich nichts so schnell bewegt, wie man es gerne hätte. Da sitze ich dann, schreibe, telefoniere, kläre – und habe trotzdem das Gefühl, eher gegen Prozesse als für Lösungen zu arbeiten.

Im Ergebnis war es also ein kompletter Schreibtischtag, ohne große Abwechslung, ohne Bewegung, einfach viel Organisation und Papierkram. Umso wichtiger ist jetzt die Belohnung: Gleich gibt’s Hühnersuppe. Und das ist genau das Richtige nach so einem Tag – warm, einfach, beruhigend. Fast so, als würde jemand sagen: „Jetzt fahr mal runter, du hast genug gemacht.“

Heute Abend schaue ich dann noch Eishockey. Das passt perfekt, weil ich dabei zwar abschalten kann, aber trotzdem ein bisschen Spannung habe. Nach so einem Tag brauche ich genau diese Mischung: nichts mehr organisieren müssen, nichts mehr klären, einfach hinsetzen, schauen und den Kopf langsam wieder freibekommen.

Mittwoch, 1. April 2026

1.4.2026: Zurück im Tritt: Ich wecke mein Fahrrad auf, kämpfe mit Mails und schiebe den Alltag wieder an

Nachdem ich gestern mehr oder weniger lang geschlafen habe, ging es heute Morgen schon um 8 Uhr aus den Federn – also fast so, als hätte mein Körper beschlossen, dass jetzt wieder so etwas wie Struktur ins Leben einziehen darf. Nach einem kurzen Frühstück habe ich erst mal ein paar Dinge nachgeholt, die gestern liegen geblieben waren. Das ist ja immer ein schöner Einstieg in den Tag: nicht spektakulär, aber nützlich, und am Ende hat man wenigstens das Gefühl, dass die To-do-Liste nicht schon morgens frech zurückgrinst.

Mittags hatte ich dann ein Vorgespräch mit einem Vorstand für den Podcast. Solche Gespräche mag ich, weil sie immer irgendwo zwischen inhaltlicher Vorbereitung, professionellem Abtasten und der stillen Hoffnung liegen, dass der spätere Podcast nicht nur informativ, sondern auch lebendig wird. Danach habe ich zusammen mit meinem Kollegen versucht, meine Mails auf dem Handy wieder zum Laufen zu bringen – leider ohne Erfolg. Technik hat ja eine besondere Begabung dafür, genau dann störrisch zu werden, wenn man halbwegs motiviert ist, etwas schnell zu lösen. Da sitzt man davor, drückt, wischt, probiert, schaut klug, macht im Grunde alles außer Weihwasser drüberkippen – und am Ende bleibt das Handy trotzdem in seinem ganz eigenen „Nö“-Modus.

Danach habe ich an ein paar Büchern gearbeitet, also wieder etwas sehr viel Berechenbareres gemacht als Handy-Mail-Konten. Anschließend ging’s ins Sportstudio, was nach so einem Tag genau richtig war: einmal den Kopf auslüften, den Kreislauf daran erinnern, dass er noch Aufgaben hat, und dabei so tun, als wäre ich körperlich deutlich professioneller organisiert, als ich mich manchmal fühle. Wieder zu Hause habe ich dann mein Fahrrad im Keller aus dem Winterschlaf geholt. Das ist immer ein kleiner Frühlingsmoment mit leichtem Werkstatt-Charme: Staub weg, einmal gucken, ob noch alles da ist, und innerlich schon die erste Runde planen. Ab morgen kann es draußen also wieder losgehen – wenn das Wetter mitmacht und nicht wieder spontan beschließt, doch noch drei Wochen November zu spielen.

Jetzt kümmere ich mich noch um einen Podcast fürs Wochenende, und dann sehe ich mal, was der Tag noch bringt. Im Grunde war das heute ein ziemlich runder Wiedereinstieg: ein bisschen Arbeit, ein bisschen Technikärger, ein bisschen Bücher, ein bisschen Sport und zum Schluss das gute Gefühl, dass ab morgen sogar wieder das Fahrradleben beginnt. Wenn jetzt noch die Mails auf dem Handy irgendwann beschließen, mit mir zusammenzuarbeiten, wäre der Fortschritt fast schon verdächtig groß.

9.6.2026: Der Tag, an dem ELSTER fast gewann – aber nur fast

Heute war definitiv einer dieser Tage, die auf den ersten Blick völlig unspektakulär wirken, bei denen man abends aber erschöpft auf dem Sof...