Dienstag, 7. April 2026

7.4.2026: Hamburg-Start mit Bahnwunder, Hoteltechnik-Theater und Hofbräuhaus-Finale

Heute ging’s dann nach Hamburg mit Daniel und Familie, und schon die Anreise hatte etwas beinahe Übernatürliches: Der Zug war tatsächlich pünktlich in Hamburg. Ich musste kurz überlegen, ob ich versehentlich in einem Paralleluniversum gelandet bin, in dem die Deutsche Bahn einfach still und heimlich beschlossen hat, zuverlässig zu werden. Aber ich habe den Moment natürlich dankbar angenommen und nicht weiter hinterfragt, bevor das System sich umentscheidet.

Das Einchecken im Hotel war dann allerdings deutlich weniger elegant. Da begann der übliche Kampf mit den Tücken der Technik – also diese moderne Form von „Herzlich willkommen“, bei der eigentlich alles digital ganz einfach sein soll, man aber am Ende doch vor einem Gerät steht und den Eindruck hat, es persönlich beleidigt zu haben. Ich liebe solche Momente ja besonders auf Reisen: Man ist angekommen, will nur aufs Zimmer, und stattdessen diskutiert man erst mal mit einem System, das fest davon überzeugt ist, klüger zu sein als alle Beteiligten. Irgendwann hat es dann aber doch geklappt, und das zählt am Ende.

Danach wurde der Tag deutlich hamburgiger und sehr viel schöner: ein Spaziergang an der Binnenalster, dann über den Neuen Wall, am Rathaus vorbei – also genau die richtige Mischung aus Wasser, schöner Stadt und dem angenehmen Gefühl, unterwegs zu sein, ohne irgendetwas erledigen zu müssen. Solche Runden mag ich total, weil sie sofort dieses „Wir sind jetzt wirklich hier“-Gefühl erzeugen. Hamburg schafft das ja ziemlich gut: einmal um die Binnenalster, einmal ein Blick aufs Rathaus, und schon fühlt sich alles ein bisschen größer, schöner und hanseatischer an.

Zum Abschluss gab’s dann noch ein schönes Abendessen im Hofbräuhaus. Das ist genau die Sorte Ende, die so ein Reisetag verdient: nicht mehr groß nachdenken, einfach sitzen, essen, trinken und den Tag auslaufen lassen. Unterm Strich also ein sehr gelungener Start: Bahn überraschend brav, Hoteltechnik kurz im Comedy-Modus und danach ein Abend, der Hamburg genau so geliefert hat, wie man es sich wünscht.

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