Mittwoch in Hamburg fehlt noch, und der hatte es wirklich in sich. Nach dem Frühstück ging’s erst mal ins Miniatur Wunderland, und das war echt richtig cool. Mich faszinieren da vor allem diese ganzen Details – je länger ich schaue, desto mehr entdecke ich, und genau das macht den Reiz aus. Überall passiert irgendetwas, irgendwo blinkt etwas, irgendwo ist eine winzige Szene aufgebaut, bei der ich kurz denke: Wer kommt bitte auf so etwas? Das ist nicht einfach nur Modelleisenbahn, das ist ein komplettes Universum in klein, und genau deshalb hat es mir so gut gefallen.
Danach ging’s über die Elbphilharmonie weiter mit dem Schiff zu den Landungsbrücken. Allein diese Strecke ist schon so typisch Hamburg, dass ich mich fast automatisch in den Touristenmodus mit echter Begeisterung schalte: Wasser, Blick auf die Stadt, ein bisschen Wind und dieses Gefühl, dass hier alles gleichzeitig groß und entspannt wirkt. Daniel und Familie sind dann zu König der Löwen weitergezogen, während Kerstin und ich es deutlich kulinarischer angegangen sind: Wir sind zu Brücke 10, Fischbrötchen essen und Kaffee trinken. Das ist für mich in Hamburg einfach eine sichere Bank. Fischbrötchen an den Landungsbrücken gehört ja fast schon zur Grundversorgung.
Danach sind wir langsam Richtung Baumwall geschlendert und haben dabei schön die Sonne genossen. Genau solche Abschnitte mag ich auf Städtereisen am liebsten: kein Hektikprogramm mehr, einfach laufen, schauen, die Stimmung mitnehmen und nicht ständig auf die Uhr gucken. Zwischendurch haben wir noch schnell etwas eingekauft und sind dann zurück ins Hotel. Abends ging’s dann mit dem Rest noch zum Traum Döner, und das war auch wieder richtig gut. Also unterm Strich: ein sehr runder Hamburg-Tag mit Miniatur-Wahnsinn, Wasser, Sonne, Fischbrötchen und Döner – viel mehr passt eigentlich kaum in einen Tag.
Mittwoch, 8. April 2026
8.4.2026: Hamburg Teil 2: Ich verliere mich im Miniaturwunderland, esse Fischbrötchen und lasse den Tag beim Döner ausklingen
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