Heute Morgen hieß es erneut früh aufstehen. Kaum hatte ich die kurze Nacht nach dem WM-Aus halbwegs verarbeitet, stand schon der nächste Arzttermin an. Diesmal ging es zum Jahrescheck bei meinem Hausarzt. Dort wurde zunächst Blut abgenommen – ein fester Bestandteil der Vorsorge, der zwar nicht unbedingt Spaß macht, aber einfach dazugehört.
Eigentlich wollte mein Hausarzt auch noch einen Ultraschall machen. Da konnte ich ihn aber beruhigen und ihm sagen, dass ich genau diese Untersuchung bereits gestern bei der Nachsorge hatte. Doppelt hält zwar manchmal besser, aber in diesem Fall musste derselbe Ultraschall wirklich nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden. So blieb es bei der Blutabnahme und der Rest wird dann mit den Ergebnissen besprochen.
Wieder zu Hause angekommen merkte ich allerdings schnell, dass mein Schlafkonto immer noch deutlich im Minus war. Die vergangenen Nächte – erst die Hitze, dann die lange Fußballnacht – hatten ihre Spuren hinterlassen. Deshalb habe ich mir ganz bewusst noch einmal etwas Schlaf gegönnt. Und das tat richtig gut. Manchmal ist eine Stunde zusätzlicher Schlaf eben die produktivste Entscheidung des ganzen Tages.
Danach ging es an die Dinge, die in den kommenden Tagen wichtig werden. Ich habe einige Aufgaben abgearbeitet und mich gleichzeitig schon auf Donnerstag und Freitag vorbereitet. Dann geht es nämlich wieder für zwei Tage ins Büro nach Grevenmacher. Inzwischen kenne ich den Ablauf zwar fast auswendig – Koffer packen, hoffen, dass Leverkusen keinen Stau produziert und anschließend wieder Hotel, Büro und Rückfahrt –, trotzdem ist es immer angenehm, wenn man bereits vorher möglichst viel erledigt hat.
Heute Abend wartet dann aber noch ein schöner Ausgleich. Es geht nach Haan zum Golfspielen mit Oliver. Darauf freue ich mich schon. Nach den letzten Wochen mit Vorträgen, Dienstreisen, Urlaub und vielen organisatorischen Themen ist ein paar Stunden auf dem Golfplatz genau das Richtige. Ein bisschen Bewegung, frische Luft und hoffentlich ein paar gelungene Schläge. Dass dabei nicht jeder Ball perfekt fliegt, gehört schließlich zum Golf genauso dazu wie der Versuch, den letzten Schlag sofort wieder vergessen zu machen.
Auch das Wetter scheint heute mitzuspielen. Nach den heißen Tagen der vergangenen Woche und den zwischenzeitlichen Unwettern sieht es so aus, als würde der Abend trocken bleiben. Bessere Voraussetzungen für eine entspannte Runde gibt es kaum.
Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, war er zwar ruhig, aber durchaus sinnvoll genutzt. Die Vorsorgeuntersuchung erledigt, etwas Schlaf nachgeholt, die nächsten Arbeitstage vorbereitet und jetzt wartet mit einer Runde Golf der perfekte Abschluss.
Manchmal besteht ein guter Tag einfach aus der richtigen Mischung: erst etwas für die Gesundheit tun, dann etwas für die Arbeit und zum Schluss etwas für sich selbst. Und genau so fühlt sich dieser Mittwoch an.
Mittwoch, 1. Juli 2026
1.7.2026: Der Tag, an dem ich Schlaf nachholte und den Schläger wieder auspackte
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