Heute war Rückreise, und nach dem Frühstück ging’s mit Sack und Pack erst mal mit allen Mann zum Bahnhof. Schon dieser gemeinsame Aufbruch hat immer etwas von Klassenfahrt in ordentlich, nur mit mehr Gepäck und weniger Gummibärchen. Und dann kam das eigentliche Wunder des Tages: Der Zug war pünktlich. Ich wiederhole das innerlich immer noch mit leichtem Misstrauen, weil ich das so gar nicht kenne. Und als wäre das nicht schon genug, waren es in Düsseldorf am Ende auch nur fünf Minuten Verspätung. Im Bahnmaßstab ist das im Grunde fast schon eine Ehrenmedaille für Zuverlässigkeit.
Wieder zu Hause gab’s erst mal Kaffee – logisch, das ist bei mir ja praktisch die offizielle Grenzkontrolle zwischen „unterwegs“ und „wir sind wieder da“. Danach bin ich direkt noch schnell einkaufen gewesen, weil Heimkommen allein ja offenbar nicht reicht, es muss natürlich auch gleich wieder der ganz normale Alltag mitlaufen. Nach dem Auspacken habe ich dann auch den Koffer direkt entleert, was sehr vernünftig ist, weil ich genau weiß: Wenn ich ihn heute nur halb stehen lasse, schaut er mich in drei Tagen immer noch vorwurfsvoll aus der Ecke an. Also lieber einmal sauber durchziehen und damit das Kapitel Hamburg ordentlich schließen.
Abendessen gab’s dann auch noch, und jetzt muss ich gerade nur noch ein paar Mails checken, also den letzten kleinen Pflichtteil des Tages abhaken. Danach wird’s dann endlich ruhig, und das eigentliche Highlight wartet sowieso erst noch: heute Abend wieder das eigene Bett. Ganz ehrlich, nach Hotel, Hostel, Zug, Bahnhof und Rückreise ist das oft der schönste Luxus überhaupt. Kein spektakulärer Tagesabschluss, aber einer, der genau richtig ist.
Freitag, 10. April 2026
10.4.2026: Rückreise mit Bahn-Wunder, Einkaufs-Nachschlag und dem großen Finale: mein eigenes Bett
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10.4.2026: Rückreise mit Bahn-Wunder, Einkaufs-Nachschlag und dem großen Finale: mein eigenes Bett
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