Heute habe ich den ganzen Tag am Schreibtisch verbracht und Termine koordiniert sowie Schreiben rund um die Erbschaft meines Vaters beantwortet. Und ehrlich gesagt: Das war einer dieser Tage, die sich nicht nur lang anfühlen, sondern auch mental anstrengend sind. Der Erbschein liegt immer noch nicht vor, und es hakt gewaltig, weil die Grundbuchumträge nicht fertig sind. Genau diese Art von Themen, bei denen man selbst alles ordentlich anschiebt, aber irgendwo im System etwas hängt und sich nichts so schnell bewegt, wie man es gerne hätte. Da sitze ich dann, schreibe, telefoniere, kläre – und habe trotzdem das Gefühl, eher gegen Prozesse als für Lösungen zu arbeiten.
Im Ergebnis war es also ein kompletter Schreibtischtag, ohne große Abwechslung, ohne Bewegung, einfach viel Organisation und Papierkram. Umso wichtiger ist jetzt die Belohnung: Gleich gibt’s Hühnersuppe. Und das ist genau das Richtige nach so einem Tag – warm, einfach, beruhigend. Fast so, als würde jemand sagen: „Jetzt fahr mal runter, du hast genug gemacht.“
Heute Abend schaue ich dann noch Eishockey. Das passt perfekt, weil ich dabei zwar abschalten kann, aber trotzdem ein bisschen Spannung habe. Nach so einem Tag brauche ich genau diese Mischung: nichts mehr organisieren müssen, nichts mehr klären, einfach hinsetzen, schauen und den Kopf langsam wieder freibekommen.
Donnerstag, 2. April 2026
2.4.2026: Schreibtisch-Marathon mit Erbschafts-Nerven und Hühnersuppe als Rettung
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