Heute war ein ruhiger Urlaubstag, und er hat ausnahmsweise mal im Trockenen begonnen – ich bin morgens wieder Baguette und Croissants holen gegangen, ohne dabei das Gefühl zu haben, ich bräuchte gleich noch Taucherflossen. Danach habe ich schön gefrühstückt und dann spontan entschieden, die trockene Phase direkt auszunutzen: Ich bin noch schnell eine Runde nach Cunit gelaufen, Munzee spielen, ein bisschen Strecke machen, Kopf frei pusten. Das sind genau die Momente, in denen ich im Urlaub am zufriedensten bin: nicht lange planen, einfach die Gelegenheit nehmen, solange das Wetter mitspielt.
Kaum war ich wieder zu Hause, fing es natürlich an zu schütten – Timing wie bestellt. Also Kaffee getrunken, gemütlich gemacht und danach Bayer 04 in Freiburg geguckt. Das Spiel endete 3:3, und ich sage mal so: Das ist okay. Im Urlaub kann ich mit solchen Ergebnissen besser leben, weil ich nicht im Stadion stehe und die letzten Minuten als emotionalen Notfall erlebe. Trotzdem nervt es natürlich ein bisschen, wenn der Ausgleich für Freiburg erst spät fällt – das ist genau diese Sorte Gegentor, die sich anfühlt, als hätte jemand kurz vor Schluss noch einmal an der Stimmung gedreht. Aber insgesamt: viele Tore, kein Totalausfall, und ich kann mich zumindest damit trösten, dass es nicht komplett aus der Hand gelaufen ist.
Adriana war zwischendurch zum Putzen da, was ich immer als stille Superkraft empfinde: Man macht nichts, und trotzdem wird alles besser. Jetzt kochen wir gleich selber etwas Leichtes, und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nachher noch die Netflix-Serie zu Ende gucken. Genau so darf ein Urlaubstag ausklingen: kein Drama, kein Zeitdruck, ein bisschen Fußball, ein bisschen Gemütlichkeit – und am Ende ein Sofa, das ruft: „Nur noch eine Folge.“
Samstag, 7. März 2026
7.3.2026: Trockener Start, nasser Rückweg und ein 3:3, das ich im Urlaub gnädiger bewerte als sonst
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7.3.2026: Trockener Start, nasser Rückweg und ein 3:3, das ich im Urlaub gnädiger bewerte als sonst
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