Heute hält der Regen leider weiter an, und ich habe mir einen kleinen Luxus erlaubt, der eigentlich eine Mischung aus Bequemlichkeit und Überlebensstrategie ist: Ich bin im strömenden Regen die 400 Meter zu meiner Lieblingsbäckerei tatsächlich mit dem Auto gefahren. Vierhundert Meter sind normalerweise ein Spaziergang, heute waren sie eher eine Wassersportdisziplin, und ich hatte schlicht keine Lust, schon vor dem ersten Kaffee so auszusehen, als hätte ich einen Tauchkurs absolviert. Also Auto. Punkt. Im Urlaub darf ich das.
Danach habe ich schön gefrühstückt, und das war dann auch genau das Richtige, weil bei dem Wetter an „raus“ wirklich nicht zu denken war. Regen ist ja okay, aber wenn er so konsequent herunterkommt, dass selbst die Palmen aussehen, als würden sie innerlich seufzen, dann gewinnt bei mir das Drinnen-Programm. Langsam scheint der Regen jetzt aber aufzuhören, und ich habe die Zeit sinnvoll genutzt: Ich habe den ersten Teil des Jahresberichts für die Firma fertiggestellt. Das ist so ein typischer Urlaubsmove bei mir: Wenn draußen nichts geht, mache ich drinnen etwas, das mir später den Kopf frei macht. Und es fühlt sich überraschend gut an, wenn so ein Brocken Arbeit weg ist, während ich gleichzeitig noch offiziell im Urlaubsmodus bleibe.
Nebenbei habe ich ein wenig Netflix geguckt, was perfekt dazu passt: erst Pflicht, dann kleine Belohnung, und zwischendurch immer wieder das hoffnungsvolle Prüfen, ob der Himmel schon auf „freundlich“ umgestellt hat. Wenn der Regen wirklich aufhört, fühlt sich der erste kleine Spaziergang danach gleich doppelt gut an – als hätte man sich das Wetter quasi verdient.
Donnerstag, 5. März 2026
5.3.2026: Regen deluxe: Ich fahre 400 Meter Auto, rette das Frühstück und schreibe den Jahresbericht weg
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5.3.2026: Regen deluxe: Ich fahre 400 Meter Auto, rette das Frühstück und schreibe den Jahresbericht weg
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