Heute war ein ruhiger, sonniger Urlaubstag, also genau die Sorte Tag, für die ich hergekommen bin. Ich habe lang geschlafen, dann schön in Ruhe gefrühstückt und den Vormittag erst mal ganz entspannt angehen lassen. Dazu ein paar Podcasts gehört, also den Kopf freundlich beschäftigt, ohne ihn gleich wieder in Arbeitslaune zu versetzen. Anschließend war ich zwei Stunden am Strand, und das war wirklich schön – Sonne, Luft, Meer, genau die richtige Mischung aus Nichtstun und Wohlfühlen. Nur das Wasser ist noch zu kalt zum Baden. Ich habe kurz darüber nachgedacht, aber mein Körper und mein Mut waren sich erstaunlich schnell einig: anschauen ja, rein gehen nein. Ich muss ja nicht jeden Urlaubsreiz direkt als Mutprobe missverstehen.
Wieder zu Hause kam dann allerdings der klassische kleine Ferienwohnungs-Moment, bei dem der Tag kurz vom Entspannungsfilm in eine leichte Hausmeister-Komödie kippt: Das warme Wasser war weg. Und ich kenne mich – ich traue mich nicht, am Boiler herumzudrehen, weil genau solche Aktionen bei mir das Potenzial haben, aus „kurz gucken“ ein Kapitel mit dem Titel „Wie ich versehentlich die Warmwasserversorgung Spaniens lahmlegte“ zu machen. Also lasse ich da schön die Finger von. Gleich kommt noch der Bruder der Vermieterin vorbei, um wieder Druck auf den Boiler zu bringen, was technisch völlig logisch klingt, aber sprachlich immer so wirkt, als würde jemand einer widerspenstigen Maschine erst mal gut zureden müssen.
Bis dahin machen wir einfach einen auf ruhig, was bei so einem Tag ja ohnehin die richtige Haltung ist. Und heute Abend gibt’s wieder Fußball: Bayer 04 spielt in der Champions League bei Arsenal. Das ist dann genau die richtige Abendunterhaltung – ich sitze entspannt da, hoffe auf ein gutes Spiel und tue natürlich so, als würde ich alles ganz gelassen sehen, obwohl ich innerlich nach zehn Minuten vermutlich wieder jede Zweikampfbewertung persönlich nehme. Wenn das warme Wasser wieder läuft und Bayer einen guten Abend erwischt, war das am Ende trotz Boiler-Zwischenfall ein ziemlich runder Urlaubst
Dienstag, 17. März 2026
17.3.2026: Sonne, Strand und Boiler-Panik: Ich bade nicht im Meer, aber fast unfreiwillig im Kaltwasserprogramm
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17.3.2026: Sonne, Strand und Boiler-Panik: Ich bade nicht im Meer, aber fast unfreiwillig im Kaltwasserprogramm
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