Heute gab’s Sonne satt in Segur, also genau die Sorte Wetter, bei der ich schon beim Frühstück das Gefühl hatte, dass der Tag eigentlich nur gut werden kann. Nach dem Frühstück bin ich direkt eine Runde Munzee bis Calafell gegangen, also wieder schön Strecke gemacht und dabei diese angenehme Mischung aus Spaziergang, Schatzsuche und leicht nerdiger Urlaubsbeschäftigung genossen. Ich mag das total, weil ich nicht einfach nur laufe, sondern unterwegs auch noch das Gefühl habe, irgendeine kleine Mission zu erfüllen. So wird aus „ich gehe mal ein bisschen raus“ direkt ein halber Einsatz mit Ziel, und am Ende bin ich nicht nur an der frischen Luft gewesen, sondern habe auch noch das gute Gefühl, unterwegs etwas eingesammelt zu haben.
Wieder zu Hause habe ich dann Podcasts gehört, was bei mir inzwischen fast schon zur Grundausstattung eines gelungenen Urlaubstags gehört. Und diesmal war sogar eine coole Empfehlung für den Reader dabei, also nicht nur angenehme Beschallung, sondern gleich noch etwas, das später vielleicht wieder in meinen Alltag oder meine kleinen digitalen Spielereien hineinwirkt. Solche Momente mag ich besonders: Ich ruhe mich aus, höre nebenbei was Interessantes, und plötzlich nehme ich doch wieder eine Idee mit, als hätte mein Kopf heimlich weitergearbeitet, obwohl offiziell Urlaub ist.
Dann natürlich der Blick auf Bayer in Heidenheim – und dieses 3:3 ist ehrlich gesagt enttäuschend. Drei Tore zu schießen und dann trotzdem nicht zu gewinnen, das ist immer so ein Ergebnis, das sich anfühlt, als hätte man sich selbst um den Lohn gebracht. Da sitze ich dann davor und denke mir: Das kann doch nicht wahr sein, so viel Aufwand, so viele Tore, und am Ende bleibt trotzdem dieses leicht schale Gefühl zurück. Im Urlaub lässt sich Fußballfrust zwar besser wegatmen als im Stadion, aber ganz weg ist er natürlich nicht. Ein 3:3 kann spektakulär sein, klar, aber wenn ich von Bayer mehr erwartet habe, dann ist spektakulär eben nur die elegante Form von „eigentlich zu wenig“.
Gleich geht’s jetzt zum Chinesen, was immerhin eine sehr zuverlässige Methode ist, die Laune wieder sauber einzujustieren. Vorher gehe ich aber noch mal Geocaching suchen, also direkt die nächste kleine Schatzsucher-Einheit hinterherschieben. Das gefällt mir an solchen Urlaubstagen besonders: Sonne, Bewegung, kleine Funde, Podcasts, Fußball, Essen – und irgendwo dazwischen ich, wie ich versuche, alles gemütlich und trotzdem nicht langweilig zu halten. Heute ist also wieder einer dieser Tage, an denen ich viel gemacht habe, ohne dass es sich nach Arbeit angefühlt hat – bis auf Bayer, die hätten ruhig ein bisschen mehr Urlaubslaune verbreiten dürfen.
Samstag, 21. März 2026
21.3.2026: Sonne, Punktejagd und Fußballfrust: Ich sammele Munzees, Podcasts und leider keine drei Bayer-Punkte
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21.3.2026: Sonne, Punktejagd und Fußballfrust: Ich sammele Munzees, Podcasts und leider keine drei Bayer-Punkte
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