In zwei Tagen geht’s nach fünf Wochen Segur wieder nach Hause, und genau deshalb fühlt sich heute wie so ein bewusster „nochmal genießen“-Tag an. Ich habe ausgeschlafen, wie es sich gehört, und bin dann vor dem obligatorischen Baguetteholen noch schnell beim Barber gewesen. Das ist ja fast schon ein kleines Urlaubsritual geworden: einmal frisch machen, damit ich nicht aus dem Urlaub komme wie jemand, der fünf Wochen gegen Wind, Sonne und Croissants gekämpft hat.
Danach habe ich ein paar Podcasts gehört und bin anschließend noch eine schöne Runde nach Cunit spazieren gegangen. Diese Strecke kenne ich inzwischen ziemlich gut, aber genau das macht sie angenehm: kein Nachdenken, einfach loslaufen, ein bisschen Bewegung, ein bisschen Kopf freibekommen. Auf dem Rückweg ist Kerstin dann abgebogen und ebenfalls zum Friseur gegangen – ich bin jetzt also sehr gespannt, was dabei herausgekommen ist. Das ist immer so ein kleiner Überraschungsmoment, bei dem ich mir fest vornehme, sofort überzeugend zu sagen: „Sieht richtig gut aus“, egal was passiert.
Heute machen wir dann, glaube ich, nicht mehr viel, und das ist auch genau richtig. Kurz vor der Abreise ist weniger oft mehr: keine großen Aktionen mehr, sondern einfach noch ein bisschen den Rhythmus genießen, den wir uns hier aufgebaut haben. Ein ruhiger Tag, ein paar Schritte draußen, ein bisschen Input für den Kopf – und ansonsten einfach laufen lassen. Genau so sollte sich das Ende eines langen Urlaubs anfühlen.
Donnerstag, 26. März 2026
26.3.2026: Endspurt in Segur: Ich lasse mir die Haare schneiden, laufe nach Cunit und tue danach bewusst nicht mehr viel
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26.3.2026: Endspurt in Segur: Ich lasse mir die Haare schneiden, laufe nach Cunit und tue danach bewusst nicht mehr viel
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