Donnerstag, 19. März 2026

19.3.2026: Sturmfrei, aber nicht ganz freiwillig: Ich mache es mir drinnen gemütlich und warte auf die Windlücke

Heute war ein ruhiger Tag – nicht, weil ich ihn so minutiös geplant hätte, sondern weil das Wetter beschlossen hat, die Regie zu übernehmen. Draußen war es stürmisch, und nachdem wir die Nacht etwas länger ausgedehnt hatten, gab es Frühstück erst gegen 12 Uhr. Klassischer Urlaubsrhythmus: spät starten und sich dabei trotzdem so fühlen, als hätte man alles im Griff.

Der Blick nach draußen hat dann schnell klargemacht, dass heute kein Tag für große Unternehmungen ist. Es war ziemlich windig, und ehrlich gesagt nicht gerade einladend, sich freiwillig in diesen Luftstrom zu stellen und so zu tun, als wäre das erfrischend. Also habe ich das gemacht, was man in solchen Momenten am besten macht: drinnen bleiben und es sich gemütlich einrichten. Ich habe Podcasts gehört, ein paar private Dinge am PC erledigt, nebenbei Musik laufen lassen und auch ein bisschen ferngesehen. So ein Tag hat ja auch etwas – kein Druck, kein Programm, einfach treiben lassen und den Kopf sortieren.

Inzwischen hat der Wind etwas nachgelassen, und immerhin ist es trocken geblieben, kein Regen, was ja schon mal die halbe Miete ist. Jetzt überlegen wir, ob wir gleich noch herausgehen und eine Kleinigkeit essen. Das ist genau diese typische Urlaubssituation: Man schaut aus dem Fenster, wägt ab, diskutiert kurz und entscheidet dann spontan, ob man sich noch mal aufrafft oder den Abend doch komplett in der gemütlichen Version durchzieht. Egal wie es ausgeht – heute war auf jeden Fall ein Tag, der gezeigt hat, dass auch Nichtstun im Urlaub ziemlich gut funktionieren kann.

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19.3.2026: Sturmfrei, aber nicht ganz freiwillig: Ich mache es mir drinnen gemütlich und warte auf die Windlücke

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