Mittwoch, 11. März 2026

11.3.2026: Sonne, Golf und ein 1:1, das sich wie ein kleines Statement anfühlt – nur mein Rücken hat kurz protestiert

Heute war wieder ein sonniger Tag, also habe ich morgens natürlich das gemacht, was sich hier inzwischen wie eine Pflicht mit Genussfaktor anfühlt: Ich habe mein Baguette bei meiner Lieblingsbäckerin geholt. Unterwegs habe ich nebenbei noch ein paar Munzees eingesammelt, weil ich offenbar nicht einfach nur Brot holen kann, ohne dabei noch ein kleines Nebenabenteuer einzubauen. Nach dem Frühstück habe ich kurz ein paar geschäftliche Sachen erledigt – nicht zu viel, nur so viel, dass es im Kopf nicht weiter blinkt – und dann ging’s ab zum Golfplatz nach El Vendrell.

Mit meiner Runde bin ich ganz zufrieden, auch wenn ein paar Löcher wirklich nicht gut waren. Genau das ist ja das Gemeine am Golf: Ich kann sieben ordentliche Schläge machen und dann reicht ein einziger Aussetzer, und ich denke sofort, ich hätte den Sport erst gestern erfunden. Eigentlich ist die Diagnose klar: mehr Konzentration. Nicht hektisch werden, sauber aufbauen, Tempo halten, und vor allem nicht mit dem Kopf schon beim nächsten Schlag sein, während ich den aktuellen noch nicht mal getroffen habe.

Richtig ärgerlich war dann das letzte Loch: Da habe ich mir den Rücken gezerrt, und das war schmerzhaft. Das ist so eine typische Golf-Falle – man denkt, man macht „nur“ eine Runde, und am Ende erinnert einen der Körper daran, dass Drehbewegungen keine unverbindlichen Vorschläge sind. Ich hoffe, ich kriege das heute Abend mit Wärme und ein bisschen Schonung wieder eingefangen, bevor es sich morgen als Dauerthema aufspielt.

Der Heimweg war dann die nächste kleine Prüfung: Für 8 km habe ich 4 Minuten gebraucht – wegen Baustelle in Calafell. Da sitzt man im Auto und sieht, wie die Minuten verschwinden, während man sich innerlich sagt: „Ich bin doch schon da… theoretisch.“ Zu Hause habe ich dann erst mal schön Kaffee getrunken und eine Stunde Podcast gehört, also den Reset-Knopf gedrückt: runterfahren, Kopf entspannen, Rücken nicht weiter provozieren.

Und sportlich am Abend gab’s dann Bayer 04 gegen Arsenal. Mit dem 1:1 bin ich zufrieden, weil meine Mannschaft ein gutes Spiel gemacht hat. Das war nicht dieses „wir haben irgendwie überlebt“-Unentschieden, sondern eher eins, bei dem ich sagen kann: stabil, erwachsen, konkurrenzfähig. Wenn ich so einen Abend habe – Sonne, Golf (mit ein bisschen Selbstkritik), Kaffee, Podcast und dann ein gutes Spiel von Bayer – dann ist das trotz Rückenärger ein ziemlich runder Urlaubstag.

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