Freitag, 28. November 2025

28.11.2025: Bücherberge, Brühllaune und Breitband-Bremsspuren

Heute war wieder so ein Tag, bei dem man sich nicht sicher ist, ob man **früh oder spät** aufgestanden ist – ein klassischer Zwischenzeitpunkt, den nur freie Tage kennen. Nach dem Frühstück ging’s direkt weiter im Projekt „Bücherschrank-Domestizierung“: ausmisten, sortieren, stapeln, seufzen, lachen, wieder stapeln. Ein halber Umzug im eigenen Wohnzimmer.

Das Angenehme daran: **Der Test-Spendenberg geht morgen an die Nordkurve – karitativ!**
Das tut gut fürs Herz und befreit die Regale. Win-Win, außer für den Staub, der heute arbeitslos wurde.

Weniger win: das Internet. Es läuft immer noch wie ein betagter Rollator im Gegenwind. Jede Datei braucht so lange, dass man zwischendurch theoretisch ein Brot backen könnte – mit Sauerteig. DHL scheint sich dem Trend angeschlossen zu haben und verlegt die heutige Zustellung auf morgen. Offenbar hat auch dort Weihnachten schon begonnen – mit Paketstau statt Autobahnstau.

Und gleich geht’s nach **Brühl**, Freunde treffen, ein schöner Abschluss für einen ansonsten digital lahmen Tag. Gleichzeitig beginnt der Nervenkitzel: **Wie lang ist der Stau heute Abend auf der Autobahn?** Realistisch betrachtet: zu lang. Gefühlt: immer. Hoffnung: minimal, aber vorhanden.

Donnerstag, 27. November 2025

27.11.2025: Ausgeschlafen, abgearbeitet und abends absolut abgeregelt

Heute war einer dieser Tage, an denen der Wecker freundlich ignoriert wurde. Etwas länger geschlafen, ganz ohne schlechtes Gewissen, und nach dem Frühstück direkt losgelegt: geschäftliche Themen sortiert, private Dinge erledigt, Papierkram bewegt, Mails beantwortet – ein richtiger „Ich-bin-heute-effizient“-Vormittag.

Also eigentlich.

Denn dazwischen lag der alte Endgegner: **Internet-Ausfall**. Wieder und wieder. Gefühlt war das WLAN öfter weg als da. Manche Dateien sind so langsam hochgeladen, dass sie auf halber Strecke vermutlich eine Mittagspause eingelegt haben. Ohne die ewigen Unterbrechungen hätte ich wahrscheinlich doppelt so viel geschafft – aber gut, es ist, wie es ist.

Jetzt am Abend ist der Arbeitstag vorbei, der Kopf wird in den Ruhemodus geschickt und eines steht fest:
**Ich denke heute NICHT mehr an Nebenkostenabrechnungen.**
Kein Cent, kein Quadratmeter, kein Posten, keine Umlage. Schluss damit.

Mittwoch, 26. November 2025

26.11.2025: Dozentendasein, Digital-Drama und Fußball-Flucht

Heute ging’s wieder früh aus den Federn – und zwar mit dem charmanten Wissen, ab 9 Uhr als Dozen* für eine Sparkasse auftreten zu dürfen. Thema: ESG. Medium: Online. Vorteil: Jogginghose untenrum. Die Session lief ordentlich, aber das eigentliche Problem des Tages zeigte sich schnell: **Das Internet hatte heute frei.**

Nach der Veranstaltung eine kurze Mittagspause eingelegt, bevor der nächste Call startete – diesmal ein Finanzplatzthema. Und wieder das gleiche Spiel: Du stellst eine Frage, drückst Enter… und gehst gefühlt erstmal Kartoffeln schälen, bevor die Antwort durch die Kupferleitung kriecht. Eine digitale Zeitreise ins Jahr 1998, nur ohne Modemgeräusche.

Der Nachmittag war dann wenigstens analog produktiv: **Wochen-Einkauf** erledigt, Vorräte aufgefüllt, Kühlschrank glücklich gemacht. Das Internet dagegen blieb traurig und langsam – also fiel der logische Entschluss: **PC aus, Fernseher an.**

Und ganz ehrlich: Nach dem **2:0-Sieg von Bayer 04 in Manchester** gestern Abend kann man es sich heute leisten, die Seele etwas baumeln zu lassen. Mal sehen, ob die anderen deutschen Teams heute Abend liefern – die Latte hängt dank Leverkusen schließlich irgendwo im Champions-League-Himmel.

Dienstag, 25. November 2025

25.11.2025: Schlaflos in Frankfurt, Döner in Solingen und Hoffnung in Manchester

Die Nacht im Hotel war wieder ein Kapitel für sich – **furchtbar schlecht geschlafen**, obwohl es gestern Abend bei der Kundenveranstaltung gerade mal **zwei Bier** waren. Die Matratze war wohl trotzdem dagegen. Um 8 Uhr mühsam raus, duschen, frühstücken – und dann wieder zurück ins Kapitalmarktgetümmel.

Der zweite Tag des Eigenkapitalforums war erneut ein Marathon an **Gesprächen, Eindrücken und Ideen**. Ein ständiges Hin und Her zwischen „Aha!“, „Oh!“ und „Bitte nicht nochmal erklären“. Das Mittagessen mit einem Vorstand war dann… sagen wir: kulinarisch wie inhaltlich **„nach Gewinnwarnung“** – man merkte die Stimmung.

Um 15 Uhr ging’s mit dem Pendelbus rüber zum Flughafen Frankfurt und – man höre und staune – **der IC war pünktlich**. Und der Anschluss in Köln **auch**. Ein kleines Wunder, möglicherweise Bahnmagie, vielleicht aber auch einfach nur Glück, das heute auf meiner Seite war.

In Solingen angekommen gab’s zur Belohnung einen **Döner** – und der war richtig lecker. Ein kleines kulinarisches High nach zwei Tagen Konferenzluft.

Jetzt bereite ich noch mein Online-Seminar für morgen vor. Und um 21 Uhr heißt es dann: **Bayer 04 als krasser Außenseiter in Manchester City**. Hoffnung, Herzklopfen, Realismus – alles gleichzeitig.

Montag, 24. November 2025

24.11.2025: Züge, Zufälle und zig Gespräche: Frankfurt im Kapitalmarkttempo

Heute stand die Reise nach Frankfurt zum Eigenkapitalforum auf dem Programm – zwei volle Tage Kapitalmarkt, Gespräche, Impulse, Steigenberger-Flair am Flughafen. Der Tag startete früh: 7 Uhr raus, noch leicht verpeilt, aber motiviert. Dann die ernüchternde Nachricht: Der geplante 8-Uhr-Zug von Solingen nach Köln-Deutz fiel natürlich aus. Willkommen in Deutschland, Heimat des Event-Managements per Bahn-App.

Der Folgezug sollte erst 8:28 Uhr kommen – genug Zeit also, zu Hause noch meinen hohen Toast in Ruhe zu frühstücken und mich mental darauf vorzubereiten, dass die Hildener Hochdahler Straße um die Uhrzeit garantiert ein Parkplatz mit hupenden Geräuschen ist. Und exakt so kam es: Baustelle auf der A46, Autos wie Bauklötze übereinander geschoben, alles dicht.

Trotzdem schaffte ich es nach Solingen. Der 8:28-Uhr-Zug kam – man glaubt es kaum – pünktlich. In Köln-Deutz bekam ich sogar noch den Anschluss, und so war ich irgendwie schon um 9:45 Uhr am Flughafen. Mit dem Shuttlebus ging’s dann zügig rüber ins Steigenberger, wo ich kurz nach zehn am Empfang stand – erstaunlich souverän für einen Morgen mit ausgefallenem Zug und Baustellenpantomime.

Der Tag selbst war eine Gesprächslawine: alte Weggefährten, frühere Kollegen, Kunden, bekannte Kapitalmarktgesichter, Leute, die man seit Jahren nicht gesehen hat, und Leute, die man jede Woche sieht. Ein wilder Mix aus Erinnerungen, Fachthemen, Networking und „Ach, du bist auch hier?“.

Jetzt bin ich im Hotelzimmer und gönne mir kurz Ruhe, bevor es heute Abend zur offiziellen Abendveranstaltung geht. Eingeladen, schick, wahrscheinlich laut – mal sehen, was der Abend bringt. Morgen dann Tag zwei des Kapitalmarkttheaters.

Sonntag, 23. November 2025

23.11.2025: Sonntagsruhe, Schreibfluss und Stapelabbau

Heute war ein Sonntag, wie er im Buche steht: ausgeschlafen, ohne schlechtes Gewissen, und dann ein ruhiges, langes Frühstück – die Art, bei der der Kaffee nicht kalt wird, weil man einfach so viel Zeit hat, ihn zu genießen.

Der Nachmittag gehörte dann der Produktivität: Texte fertig gemacht, letzte Korrekturen eingefügt und alles rechtzeitig vor Redaktionsschluss abgeschickt. Dieses befriedigende Gefühl, wenn man auf „Senden“ klickt und weiß: Haken dran, erledigt!

Danach ging’s in die persönliche Fortbildung: aufgestaute Podcasts gehört – die, die sich über die Woche angesammelt haben und schon schief aus der Mediathek herausgucken. Parallel an einigen Buchprojekten weitergearbeitet, Ideen sortiert, Kapitel überarbeitet. Ein kreativer Flow-Sonntag, ganz ohne Stress.

Jetzt wird der Koffer gepackt, denn morgen geht’s für zwei Tage nach Frankfurt. Wieder Zug, wieder Hotel, wieder Arbeitsmodus – aber noch nicht heute.

Denn heute Abend wartet ein kleines Ritual: die angehäuften Zeitungen endlich zu Ende lesen. Der perfekte Abschluss eines ruhigen, strukturierten, angenehmen Sonntags.

Samstag, 22. November 2025

22.11.2025: Sport, Sieg und Samstagsseligkeit

Heute ging’s früh los – der Kaffee kaum leer, schon stand das Sportstudio auf dem Programm. Dort 60 Minuten ordentlich gestrampelt, den Puls hochgefahren und danach ab in die Sauna. Wärme, Ruhe, Regeneration – die perfekte Kombination für einen energiereichen Start ins Wochenende.

Auf dem Rückweg schnell noch Brötchen geholt und zu Hause gemütlich gefrühstückt – Samstagsklassiker. Danach folgte der unvermeidliche, aber verdiente kurze Mittagsschlaf, natürlich stilecht mit Podcast-Begleitung.

Am Nachmittag dann der sportliche Höhepunkt: **Auswärtssieg von Bayer 04 in Wolfsburg!** Drei Punkte, gute Laune, Fußballglück – genau so soll ein Samstag laufen.

Zum Abendessen gab’s rustikale Hausmannskost: Leberkäse und Bratkartoffeln, deftig und perfekt für einen Novemberabend. Jetzt steht noch ein wenig Kreativarbeit an – zwei Bücher fertig machen – und danach wird der Samstagabend in aller Ruhe genossen.

28.11.2025: Bücherberge, Brühllaune und Breitband-Bremsspuren

Heute war wieder so ein Tag, bei dem man sich nicht sicher ist, ob man **früh oder spät** aufgestanden ist – ein klassischer Zwischenzeitpun...