Heute ist Montag, der 29.12., und allein das Wort „ausgeschlafen“ reicht eigentlich schon als Tageshighlight. Kein Wecker, kein Druck, einfach wach werden, weil der Körper meint, jetzt sei ein guter Zeitpunkt. Danach gemütlich gefrühstückt und direkt ein paar Bücher weiterbearbeitet – diese ruhige, konzentrierte Zwischen-den-Jahren-Arbeit, bei der man merkt, wie viel besser Gedanken fließen, wenn niemand etwas von einem will.
Im Anschluss dann 60 Minuten auf dem Hometrainer verbracht. Pflichtprogramm, aber eins, das sich inzwischen erstaunlich vertraut anfühlt. Währenddessen und danach noch ein paar YouTube-Videos geschaut und dabei neue KI-Ideen eingesammelt – ein bisschen Inspiration hier, ein Gedanke dort, und plötzlich hat man wieder fünf neue Dinge auf der inneren To-do-Liste, die man „irgendwann mal“ ausprobieren will.
Dann wurde es organisatorisch: Koffer packen. Morgen geht es erst für vier Tage zu Julia und ihrer Familie nach Ihlpohl, danach stehen sechs Tage Urlaub auf Langeoog an. Also zweimal denken, dreimal umpacken und sich trotzdem sicher sein, dass genau das eine entscheidende Teil fehlt, das man erst merkt, wenn man es braucht.
Jetzt steht noch eine Datensicherung auf die externe Festplatte an – diese beruhigende letzte Amtshandlung vor jeder Reise, damit zumindest digital nichts schiefgehen kann. Danach gibt es Abendessen und dann beginnt wie immer die große Urlaubs-Endrunde im Kopf: Haben wir alles? Ladekabel? Medikamente? Badehose für Langeoog im Winter? Wahrscheinlich nicht. Aber genau das gehört ja irgendwie auch dazu.
Montag, 29. Dezember 2025
29.12.2025: Zwischen Hometrainer, Festplatte und der großen Frage nach den vergessenen Socken
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