Langsam kommt sie, diese Vorfreude, die sich nicht mehr wegdiskutieren lässt: Freitag geht’s für fünf Wochen nach Spanien. Fünf Wochen – das ist nicht „mal kurz raus“, das ist ein kompletter Reset mit Sonnengarantie im Herzen, selbst wenn das Wetter dort mal kurz so tut, als wäre es auch nur Norddeutschland mit besserer PR. Und genau deshalb fühlt sich diese Woche jetzt an wie die klassische Vor-Urlaubs-Phase: Ich koordiniere noch schnell geschäftlich ein paar Dinge, damit mir im Urlaub nicht plötzlich irgendeine Mail mit dem Betreff „kurz dringend“ hinterherwinkt wie ein schlecht gelaunter Grenzbeamter.
Mittags habe ich für die DVFA einen Podcast aufgezeichnet – also nicht nur To-dos, sondern gleich ein Output mit Stimme, Inhalt und professionellem Finish. Das ist immer ein gutes Gefühl, weil es so klar ist: Die Folge ist drin, der Termin ist erledigt, und irgendwo wartet schon die nächste Episode darauf, sich in den Kalender zu schmuggeln. Danach zum Sport gewesen, was in dieser Woche fast schon strategisch ist: Ich bringe den Körper in den Modus „Urlaub kann kommen“, damit ich nicht erst in Spanien merke, dass Treppen dort ebenfalls existieren. Dann Kaffee – der tägliche Friedensvertrag zwischen Müdigkeit und Motivation – und anschließend noch ein paar Bücher fertig gemacht. Das ist typisch für mich: Selbst wenn ich eigentlich schon Richtung Urlaub denke, produziere ich noch schnell ein bisschen Zukunft vor, damit ich später entspannt sagen kann: „Ich habe vorgesorgt.“
Gleich gibt’s Grünkohl – mal sehen. Grünkohl ist ja so ein Essen, das entweder wie eine warme Umarmung schmeckt oder wie ein sehr ernst gemeinter Versuch, gesund zu sein, ohne dass es Spaß macht. Ich bin gespannt, auf welcher Seite dein Grünkohl heute landet. Und danach Fußball im Fernsehen – nur dass Bayer erst morgen spielt. Das ist auch so ein typischer Zustand: Ich will eigentlich schon in den Bayer-Modus, aber heute ist eher „neutral gucken und innerlich schon mal die Spieltagsnerven sortieren“.
Und das Schöne ist: Jeder dieser Abende rückt Spanien näher. Noch ein bisschen abarbeiten, noch ein bisschen Alltag wegräumen – und dann plötzlich ist Freitag, und die Welt sieht wieder nach Meer, Licht und „ich trinke Kaffee ohne Zeitdruck“ aus.
Dienstag, 17. Februar 2026
17.2.2026: Spanien im Anflug: Ich arbeite noch schnell alles ab, bevor die Sonne übernimmt
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17.2.2026: Spanien im Anflug: Ich arbeite noch schnell alles ab, bevor die Sonne übernimmt
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