Heute hieß es: früh raus – mal wieder Business statt Balkon. Auf dem Programm: Investorenkonferenz in Frankfurt. Und der Tag begann mit einem echten Wunder: Der 8-Uhr-Zug ab Solingen war pünktlich. Und als wäre das noch nicht genug für ein Bahn-Märchenbuch, legte der ICE ab Köln-Deutz um 8:45 Uhr ebenfalls ohne Drama ab. Ich habe kurz überlegt, ob ich versehentlich in einer Parallelwelt gelandet bin.
In Frankfurt dann das große Wiedersehen: viele Mitstreiter der letzten Jahre getroffen, Smalltalk in allen Varianten, und natürlich ein paar Meetings mit Vorständen – alles wie gehabt, inklusive der obligatorischen PowerPoint-Schlachten und tiefen Blicke über Aktienstände hinweg.
Der Konferenztag lief routiniert, informativ und – für Rentner mit Restauftrag – erstaunlich energiegeladen. Gegen 18:30 Uhr ging’s dann wieder zurück Richtung Heimat. Ankunft in Solingen laut Fahrplan: 20:19 Uhr. Ich hoffe, das Bahn-Wunder hält noch an.
Und als Belohnung gibt’s heute Abend was ganz Besonderes: Döner von Dschina Solingen – von meiner Frau gewünscht, von mir mit Freuden besorgt. Einer der besten Döner überhaupt, mit allem, was dazugehört: knusprig, würzig, groß genug, um kurz das Raum-Zeit-Kontinuum zu dehnen.
Ein Tag zwischen Konferenztisch und Knoblauchsoße. Wer sagt denn, dass Rentner nicht multitasken können? Morgen dann wieder der normale Wahnsinn – aber heute: einfach gut.
Dienstag, 13. Mai 2025
13.5.2025: Von Gleis zu Gyros – ein Rentner im Konferenzmodus
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