Heute war – wie geplant – ein lupenreiner Gammeltag. Der 1. Mai gehört ja bekanntlich den Arbeitern... und den Rentnern, die das Arbeiten heute mal gepflegt anderen überlassen haben.
Lange geschlafen, dann ausgiebig gefrühstückt, um anschließend... wieder eine Stunde ins Bett zu fallen. In Fachkreisen nennt man das Doppelschlaf zur Förderung der allgemeinen Erholung.
Zwischendurch gab’s Podcasts aufs Ohr – Wissen tanken ohne Anstrengung, sehr empfehlenswert. Ganz ohne Arbeit ging’s dann aber doch nicht: Ich habe meinem Kollegen geholfen und einige Hauptversammlungen beruflich vorbereitet. Rentner-Regel Nr. 12: Ein bisschen Pflichtgefühl darf auch an Feiertagen sein – solange es bequem vom Sessel aus geht.
Nachmittags kam dann die kreative Phase: Ich habe ein Malbuch gemacht – vermutlich eines der wenigen Projekte, bei dem der Stift mehr Energie brauchte als der Kopf. Einfach schön, mal wieder ein bisschen Farbe ins Leben zu bringen.
Etwas weniger bunt, dafür umso lauter: eine kleine Diskussion mit meinem Vater über die Steuererklärung 2023. „Klein“ trifft es übrigens nur, wenn man „klein“ als „ungefähr so dezent wie ein Rasenmäher im Wohnzimmer“ definiert. Aber gut, ohne Steuer wäre das Leben ja auch langweilig.
Jetzt gibt’s endlich das Highlight des Tages: saftige Rippchen zum Abendessen. Danach wird der Computer ausgemacht – und zwar kompromisslos.
Ein Maifeiertag wie er sein soll: ein bisschen produktiv, ein bisschen chaotisch und am Ende sehr lecker. Morgen dann vielleicht mal ein bisschen Bewegung... oder noch ein Malbuch.
Donnerstag, 1. Mai 2025
1.5.2025: Gammeln, Grummeln, Grillgut – ein Maifeiertag für Fortgeschrittene
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