Heute hieß es: raus aus den Federn, auch wenn der gestrige Abend etwas länger war. Um 9 Uhr aufgestanden, denn um 11 Uhr wartete der Notartermin wegen des Erbscheins. Lief im Prinzip ganz gut, bis – natürlich – eine Urkunde fehlte. In dem Fall die Sterbeurkunde meiner Mutter. Also direkt nachmittags online beim Standesamt in Bonn beantragt – die Rentner-Version von „Same-Day-Delivery“.
Danach habe ich mich wieder mit der Technik im Büro beschäftigt, aufgeräumt, ein bisschen dienstlich gearbeitet und die To-do-Liste weiter abgearbeitet. Mal was geschrieben, mal was vorbereitet – das Übliche, wenn man denkt, dass man eigentlich schon fertig ist.
Jetzt, kurz nach vier, ist Schluss mit Büro: Um halb sechs geht’s nach Wuppertal zum Golfen mit meinem Freund Oliver. Die Golfsachen liegen schon im Auto, der Computer wird gleich ausgeschaltet – und dann wird nicht mehr über Erbscheine, sondern nur noch über Birdies und Bunker gesprochen.
Rentnerregel Nr. 43: Wer beim Notar eine Urkunde vergisst, sollte abends einfach ein paar Golfbälle versenken – die verzeihen mehr Fehler.
Mittwoch, 20. August 2025
20.8.2025: Notar, Nachweise & Neun-Loch – Rentner zwischen Büro und Bunker
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