Heute hab ich’s mir richtig gegönnt: Ausschlafen. Und das an einem Montag! Ein stiller Protest gegen den Wochenstart, wie er schöner nicht sein könnte. Statt hektischer Hektik gab’s erstmal ein Frühstück wie am Wochenende – mit allem, was dazugehört: frische Brötchen, gemütliches Kauen und null Termine vor dem zweiten Kaffee.
Danach wurde es sportlich – 60 Minuten im Fitnessstudio. Der innere Schweinehund wurde konsequent überrannt, das Fahrradprogramm durchgezogen, und der Puls meldete: „Bin noch da, aber leicht beleidigt.“
Zurück zu Hause dann das absolute Wellnesspaket: Dusche, Bademantel, und der traditionelle 30-Minuten-Mittagsschlaf. Die wichtigste halbe Stunde des Tages – quasi die Reset-Taste des Rentnergehirns.
Am Nachmittag wurde dann noch ein bisschen gearbeitet – am PC, versteht sich. E-Mails beantwortet, ein paar Dinge organisiert, und mich dabei ernsthaft gefragt, wie ich das früher alles in einen regulären Arbeitstag gequetscht hab. Spoiler: Ich weiß es nicht mehr.
Jetzt steht die große Kühlschranklotterie an: Welche Reste haben überlebt, und wie kombiniert man Currywurst, Reis und halb leere Pesto-Gläser zu einem harmonischen Abendessen? Antwort: kreativ. Danach dann gemütlich Netflix, vermutlich mit der Fernbedienung auf dem Bauch und der Hoffnung, dass die nächste Folge automatisch startet.
Rentnerregel Nr. 26: Wer montags so lebt wie andere samstags – hat alles richtig gemacht.
Montag, 4. August 2025
4.8.2025: Montagsmodus mit Muskelkater – Rentner zwischen Studio, Siesta und Serienstart
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