Heute hieß es Abschied nehmen – Julia, Tim, Lea und Luisa haben sich wieder auf den Heimweg gemacht, und plötzlich war das Ferienhaus stiller, als man es die letzten Tage gewohnt war. Kein Kinderlachen, kein „Opa, guck mal!“, kein wildes Spielzeuggeraschel – nur das leise Rauschen der Ostsee und das Knarzen der Dielen. Dafür ist jetzt Kerstins Schwester Kathrin eingezogen, die bis Freitag bei uns bleibt und dem Haus immerhin wieder etwas lebendige Gesellschaft bringt.
Nachdem die Familie abgereist war, hieß es erstmal: klar Schiff machen. Spielsachen wegräumen, Krümel beseitigen, durchatmen. Danach gönnte ich mir eine halbe Stunde Mittagsschlaf mit Podcast-Begleitung – herrlich unspektakulär, aber genau das Richtige nach einer Woche Familienabenteuer.
Am Nachmittag machten wir zu dritt – Kerstin, Kathrin und ich – einen schönen Spaziergang über den Deich in den Ort. Ziel: das Strandcafé. Dort gab’s richtig guten Kuchen und duftenden Kaffee, begleitet von Sonne und Seebrise – die Art von Nachmittag, bei der man merkt, dass Urlaub nicht laut sein muss, um gut zu sein. Der Rückweg führte uns nach einem kurzen Abstecher zum Strand wieder über den Deich zurück, mit bestem Wetter und leichtem Wind im Gesicht.
Zurück im Ferienhaus nutzte ich die Gelegenheit und ließ meine Drohne steigen – und tatsächlich entstanden ein paar richtig schöne Bilder von Baabe und der Ostsee. Ein rundum ruhiger, entspannter Tag – ohne Hektik, ohne Zeitdruck, einfach mit dem Gefühl, angekommen zu sein.
Sonntag, 12. Oktober 2025
12.10.2025: Von Familienabfahrt zu Drohnenaufstieg: Ein Sonntag zum Durchatmen
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