Heute war ein richtig entspannter Urlaubstag – so einer, bei dem man nichts Spektakuläres plant, und es dann trotzdem irgendwie ein kleines Abenteuer wird. Nach gemütlichem Ausschlafen und Frühstück stand eigentlich die klassische Moritzdorf-Tour auf dem Programm: mit der Bäderbahn hin, Kaffee trinken, dann mit der kleinsten Fähre der Welt zurück zum Bollwerk. Doch zum Glück hat die moderne Technik – in Form von Google Maps – rechtzeitig Alarm geschlagen: Das Restaurant in Moritzdorf hat montags zu. Also Plan B, aka: spontane Improvisation mit Bahnanschluss.
Wir fuhren also mit der Bäderbahn zum Bahnhof Baabe, stiegen dort in den Rasenden Roland und tuckerten gemächlich nach Göhren. Nostalgie pur – der Geruch von Kohle, das Zischen des Dampfes und die entspannte Erkenntnis, dass man in diesem Tempo endlich mal mit der Landschaft mithalten kann. In Göhren spazierten wir dann an der Promenade entlang Richtung Baabe, machten einen Abstecher durch die Baaber Heide und hielten dabei Ausschau nach möglichen Ferienhäusern für den nächsten Urlaub. Fazit: schöne Gegend, viele Häuser, aber kein „Das ist es!“-Moment.
Die Motivation wuchs mit dem Hunger, und so landeten wir schließlich bei Mundt – wo es leckere Fischbrötchen und Kaffee gab. Kulinarischer Klassiker, einfach, gut, und mit Meerblick sowieso unschlagbar. Danach ging’s über den Deich zurück zum Ferienhaus, wo erstmal eine kleine Pause eingelegt wurde – schließlich war ja noch das große Restefest des Abends geplant.
Zum Abendessen gab’s dann die heilige Dreifaltigkeit der Ferienhausküche: Putenschnitzel, Bratkartoffeln und Krautsalat. Klingt nach Resteverwertung, schmeckte aber wie ein Festmahl. Ein Tag ohne großes Ziel, aber mit viel Inhalt – ganz so, wie Urlaub eben sein sollte.
Montag, 13. Oktober 2025
13.10.2025: Bäderbahn, Bahn-Bingo und Bratkartoffel-Revival
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