Der Tag begann ungewohnt früh – Urlaub hin oder her, heute stand ein richtiger Ausflug an. Ziel: Hiddensee, die stille Schönheit der Ostsee. Nach rund einer Stunde Fahrt erreichten wir Schaprode, wo das erste Abenteuer bereits am Parkplatz begann. Natürlich war der Großparkplatz angesagt, denn alles andere wäre ja zu einfach gewesen. Also Auto abgestellt, Tickets gekauft und auf die Fähre nach Neuendorf, weiter nach Kloster.
Kaum auf der Insel, begann der sportliche Teil des Tages: der Aufstieg zum Leuchtturm. Irgendwie hatte ich den Weg in milder Erinnerung – heute fühlte er sich an wie eine Mischung aus Wanderung, Wallfahrt und Waden-Workout. Oben angekommen, entschädigte der Ausblick aber für jedes Schnaufen. Die Ostsee lag glitzernd da, als hätte sie das extra bestellt.
Der Rückweg führte über den Hochuferweg bis Vitte – landschaftlich traumhaft, körperlich fordernd, kurz: ein Stück Natur mit eingebautem Fitnessstudio. In Vitte gab’s dann die verdiente Belohnung: Kaffee und natürlich ein Fischbrötchen, das auf Hiddensee fast so heilig ist wie der Leuchtturm selbst.
Zurück ging es mit der Fähre nach Schaprode, wo die Beine langsam wieder verstanden, dass Sitzen auch eine Option ist. In Sellin hielten wir noch kurz bei Aldi, deckten uns mit Rosé ein und tankten – für Auto und Seele. Abends dann das große Finale im Inselfrieden: wie immer lecker, wie immer voll, wie immer ein Stück Rügen-Glück.
Jetzt zu Hause, die Füße müde, der Kopf zufrieden. Der Tag war lang, anstrengend und wunderschön – die Art von Tag, die man nicht plant, sondern erlebt.
Dienstag, 14. Oktober 2025
14.10.2025: Hiddensee hoch, runter, hin und weg: Ein Tag für die Wadengeschichte
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