Die Nacht im Hotel war – wie könnte es anders sein – wieder ein Festival der Wachphasen. Irgendwie scheinen Hotelbetten und ich einfach keine Liebesgeschichte mehr zu werden. Um 6:30 Uhr raus aus den Federn, schnell unter die Dusche und dann runter zum Frühstück. Wenigstens dort glänzte der Tag mit kulinarischem Optimismus: Spiegelei, Würstchen und Speck – die goldene Dreifaltigkeit des Hotelbuffets.
Halb acht war ich schon im Büro, erstaunlich früh – und nicht minder überrascht, meine Kollegin dort zu sehen, die sonst erst nach mir eintrifft. Irgendwas lag in der Luft, vielleicht Koffein, vielleicht einfach Effizienz. Der Vormittag verlief arbeitsreich: viele Themen, viele Notizen, noch mehr Papier.
Mittags wurde ausnahmsweise mal nicht bestellt – die Kolleginnen hatten eigenhändig einen Reissalat mit Lachs gezaubert. Frisch, lecker, gesund – quasi die Gourmet-Variante des Bürosnacks. Danach ging’s weiter mit Prozessen, Koordination und den kleinen Baustellen des Büroalltags, die sich einfach nicht digitalisieren lassen.
Jetzt steht die Rückfahrt bevor, und ich hoffe inständig, dass sie besser läuft als die Höllentour gestern. Immerhin hat der Sturm nachgelassen – also stehen die Chancen gut, dass mich diesmal keine Umleitung, Baustelle oder kosmische Fügung aufhält.
Freitag, 24. Oktober 2025
24.10.2025: Spiegelei, Stauangst und Salmon-Symmetrie: Ein ganz gewöhnlicher Freitag in Luxemburg
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