Donnerstag, 23. Oktober 2025

23.10.2025: Stau, Stress und Salat: Ein ganz normaler Arbeitstag im Grenzgebiet

Heute war einer dieser Tage, an denen das Navi schon beim Einschalten stöhnt. Um halb sieben aufgestanden, Viertel nach sieben los – früh, motiviert, organisiert. Doch dann kam die Realität in Form der A3. Schon bis Leverkusen brauchte ich fast eine Stunde – und das war nur das Aufwärmprogramm. Danach Umleitung in Stadtkill, wieder zurück auf die normale Strecke, dann in Bitburg: Sperrung. Über Echternach ausgewichen, wo mich – natürlich – die nächste Baustelle erwartete. Und als ich endlich glaubte, Grevenmacher erreicht zu haben, landete ich prompt am falschen Ende des Ortes – da, wo die Großbaustelle alles versperrt. Ergebnis: dreieinhalb Stunden reine Fahrzeit. Ich habe vermutlich mehr Umleitungen gesehen als Luxemburg Kreisverkehre hat.

Im Büro angekommen lief dann alles immerhin nach Plan: E-Mails, Projekte, Prozesse – der übliche Business-Blues, aber immerhin ohne weitere Baustellen. Mittags wurde chinesisch bestellt, was den Blutdruck nach der Anreise zumindest kulinarisch stabilisierte. Am Nachmittag weitergearbeitet, Zahlen gedreht, Ideen diskutiert – und irgendwann war auch dieser Marathon geschafft.

Gegen halb sechs ging’s ins Hotel, mit kurzem Zwischenstopp beim Einkaufen: die klassische Dienstreise-Grundausstattung – Kaffee, Rotwein, Rosé und Tabak für Dieter. Danach eine Stunde auf dem Hotel-Fahrrad, um wenigstens symbolisch die Staus wieder abzutrainieren.

Jetzt läuft Eishockey auf dem Bildschirm, ein frischer Salat steht auf dem Tisch, und der Tag klingt endlich nach Normalität aus. Mal sehen, ob ich heute Abend noch etwas erledige oder einfach nur den Sieg über die A3 feiere – mental, versteht sich.

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