Die 2:7-Klatsche von gestern hängt noch immer nach – sportlich, seelisch und emotional. So ein Spiel nagt an einem, besonders, wenn man Bayer-Fan ist und hofft, dass wenigstens die Frisur noch sitzt. Immerhin: Heute war der perfekte Tag, um sich abzulenken und produktiv zu tun.
Nach dem Frühstück habe ich mein Büro weiter aufgeräumt – ein Akt zwischen Zen und Zettelwirtschaft. Erstaunlich, was sich da alles findet, wenn man mal systematisch vorgeht: alte Notizen, halbfertige Ideen, und mindestens drei Stifte, die genau heute wieder schreiben. Danach stand der Friseur auf dem Programm – Frischschnitt fürs Hirn und die Kopfhaut, quasi eine kleine Typveränderung nach sportlicher Ernüchterung.
Am Nachmittag wurde es dann wieder kreativ: Einige meiner Bücher, die bisher nur als Probedrucke existierten, sind heute offiziell veröffentlicht worden. Ein schöner Moment – so ein bisschen wie der Schlusspfiff nach einer gelungenen Saison, nur ohne Gegentore.
Die Koffer stehen auch schon bereit, denn morgen geht’s für zwei Tage ins Büro nach Grevenmacher. Arbeit, Austausch, Alltag – der Übergang vom Urlaub zum Berufsmodus ist damit endgültig abgeschlossen.
Tageslektion: Man kann eine 2:7-Niederlage nicht rückgängig machen – aber man kann sich die Haare schneiden und ein Buch veröffentlichen. Das kommt emotional ziemlich nah dran.
Mittwoch, 22. Oktober 2025
22.10.2025: Haarschnitt, Hardcover und Hoffnungsschimmer
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