Heute ging es für einen Sonntag erstaunlich früh los, schon gegen neun Uhr war ich wach. Offenbar hatte mein innerer Wecker beschlossen, dass Ausschlafen gestern war. Also Frühstück vorbereitet und direkt ein paar Dinge am PC erledigt, noch bevor überhaupt richtig Sonntag im Kopf angekommen war. Erst später dann in Ruhe gefrühstückt, so wie es sich gehört, und anschließend das Fahrrad startklar gemacht.
Bei gefühlten fünf Grad ging es dann raus zu einer Runde um den Elbsee und den Unterbacher See. Landschaft schön, Luft frisch, Motivation okay – nur meine Hände hatten offenbar andere Erwartungen an den Tag. Handschuhe wären definitiv eine gute Idee gewesen, das habe ich unterwegs mehrfach sehr deutlich gespürt.
Wieder zu Hause folgte das unumstößliche Sonntagsritual: der obligatorische Mittagsschlaf. 60 Minuten, Podcast auf den Ohren, Augen zu, Welt aus. Danach lief der Nachmittag ruhig weiter. Nach dem Adventskaffee noch ein paar Kleinigkeiten erledigt und langsam mental auf einen Vortrag eingestimmt, der diese Woche noch ansteht und sich schon leise auf meiner inneren To-do-Liste bemerkbar macht.
Heute Abend wird es dann klassisch und deftig: Kasseler mit Sauerkraut. Genau das Richtige nach kalter Fahrradrunde und produktivem Sonntag. Und danach noch ein bisschen lesen, bevor der Tag entspannt ausklingt.
Ein Sonntag, wie er sein soll: ein bisschen aktiv, ein bisschen produktiv, ein bisschen frostig – und am Ende sehr gemütlich.
Sonntag, 14. Dezember 2025
14.12.2025: Frostige Finger, feste Rituale und Kasseler als Belohnung
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