Der erste Weihnachtstag stand ganz im Zeichen der Ruhe – dieser ganz besonderen, fast schon ehrfürchtigen Ruhe, die sich einstellt, wenn der große Trubel vorbei ist und niemand mehr irgendetwas von einem will. Gestern Abend hatten wir in Leverkusen mit unserem Sohn Daniel, seiner Familie und seinen Schwiegereltern Heiligabend gefeiert, mit allem, was dazugehört: Zusammensitzen, gutes Essen, Geschenke, Gespräche und diesem angenehmen Gefühl, dass Weihnachten jetzt wirklich stattgefunden hat. Mit unserer Tochter Julia und ihrer Familie treffen wir uns dann über Silvester in Bremen, dort wird die Bescherung mit den Enkelkindern nachgeholt – Weihnachten in Etappen sozusagen, sehr effizient und familienlogistisch durchdacht.
Heute dagegen: maximaler Rückzug. Ausgiebig gefrühstückt, ohne Uhr, ohne Plan, ohne Ziel. Gelesen, Podcasts gehört, zwischendurch ein bisschen in Gedanken versunken. Dazu ein paar Sudoku-Bücher erstellt – konzentriert, ruhig, fast meditativ. Zahlen statt Termine, Logik statt Kalender, genau das Richtige für diesen Tag.
Nach einem leckeren Weihnachtsessen ging es nahtlos weiter im Entspannungsprogramm. Kein Muss, kein Sollte, kein Vielleicht. Der Abend wird ruhig, leise und genau so, wie ein erster Weihnachtstag sein darf: ein sanfter Nachhall des Festes, bei dem man merkt, dass weniger wirklich mehr ist.
Donnerstag, 25. Dezember 2025
25.12.2025: Erster Weihnachtstag im Lautlos-Modus
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