Heiligabend begann heute genau so, wie er beginnen sollte: ausgeschlafen, ohne Weckerterror, mit einem ruhigen Frühstück und dem guten Gefühl, dass heute niemand mehr etwas von einem will – außer vielleicht ein bisschen Zeit. Diese Zeit habe ich am Vormittag genutzt, um noch an zwei Sudoku-Büchern zu arbeiten. Ein bisschen Konzentration, ein bisschen Zahlenlogik, fast schon meditativ und ein erstaunlich passender Einstieg in den Feiertag.
Mittags ging es dann nach Leverkusen zu Daniel und seiner Familie, um gemeinsam Heiligabend zu feiern. Und ab diesem Moment war klar: Jetzt übernimmt das Chaos in seiner schönsten Form. Viele Geschenke für die Enkelkinder, glänzende Augen, raschelndes Papier, kurzzeitige Überforderung, welches Spielzeug zuerst ausprobiert werden muss, und dieses herrliche Durcheinander, das man nur an Weihnachten wirklich genießt.
Danach folgte das festliche Essen. Alle saßen zusammen, satt, zufrieden, ein bisschen müde, aber genau richtig so. Gespräche, Lachen, dieses warme Gefühl, dass es gerade nichts Wichtigeres gibt als genau diesen Moment.
Ein Heiligabend ohne Hektik, ohne Termine, ohne To-do-Liste. Einfach Familie, Essen, Geschenke und das stille Wissen: Genau dafür macht man sich den ganzen Rest des Jahres so viel Mühe.
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