Heute war wieder so ein Tag, bei dem man abends kurz innehält und denkt: Ja, das war jetzt wirklich produktiv. Relativ früh aufgestanden, ein kurzes, funktionales Frühstück, und dann direkt rein ins große Finale eines Langzeitprojekts: Büro aufräumen. Und was soll ich sagen – nach unendlich vielen Monaten, mentalen Umwegen, Kisten, Kabeln und „Das kann ich doch noch brauchen“-Momenten bin ich tatsächlich fertig geworden. Fertig. Wirklich fertig. Ein Zustand, den ich zwischendurch selbst für ein Gerücht gehalten habe.
Mittags ging es dann noch zum Sport. Ein kluger Schachzug, denn damit ist der Punkt für morgen elegant erledigt. Effizienz durch Vorleistung, sozusagen. Wieder zu Hause erst einmal Kaffee getrunken, ganz in Ruhe, mit diesem seltenen Gefühl von Ordnung im Raum und im Kopf.
Danach wurde es noch einmal ernst: Kerstins Rentenantrag finalisiert. Formulare, Daten, Rückblicke auf Jahrzehnte – ein Thema, das Respekt einflößt, aber jetzt ebenfalls einen sauberen Haken bekommen hat. Und weil der Tag offenbar beschlossen hatte, alles herzugeben, habe ich anschließend auch noch zwei Bücher fertiggestellt. Einfach so.
Unterm Strich habe ich heute wirklich jede Menge geschafft. Ein Tag, der nicht laut war, nicht spektakulär, aber unglaublich befriedigend. Ordnung im Büro, Bewegung für den Körper, Ordnung in den Unterlagen und kreative Haken auf der Liste. So darf ein Tag gern enden.
Dienstag, 23. Dezember 2025
23.12.2025: Ende gut, Büro gut – ein Tag zum inneren Abheften
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