Heute Morgen war eigentlich Ausschlafen angesagt. Eigentlich. In der Praxis war ich dann trotzdem um neun Uhr aus dem Bett, offenbar hat mein Körper den Begriff „Ruhetag“ inzwischen aus seinem Wortschatz gestrichen. Danach folgte eine dieser hochkomplexen Alltagsentscheidungen, die mehr Zeit fressen als jede Vorstandsvorlage: erst Sport oder erst Einkaufen? Nach einigem inneren Hin und Her fiel die Wahl auf Einkaufen.
Also ab zu Edeka, ein paar Kleinigkeiten geholt, nichts Wildes, eher Grundversorgung. Danach, auf dem Weg oder besser gesagt kurz vor dem Sportstudio, noch bei Selgros gehalten und für Kerstin Imyklios besorgt. Mission erfüllt, gutes Gefühl, Häkchen im Kopf gesetzt. Das Sportstudio selbst war dann auch okay, keine Glanzleistung, aber solide. Man war da, man hat etwas getan, das reicht an solchen Tagen völlig aus.
Zu Hause habe ich dann ein paar Dinge erledigt, Kleinkram, Organisation, Zeug, das sich sonst still stapelt. Um 16 Uhr sollte eigentlich ein Team-Meeting stattfinden. Sollte. Wurde dann kurzfristig abgesagt, weil sich die Lage weiter zuspitzt: Nicht nur unsere Geschäftsführerin hat gekündigt, sondern nun geht auch noch die Kollegin im Mutterschutz zur Jahresmitte. Man könnte sagen, Personalplanung entwickelt gerade ihren ganz eigenen Spannungsbogen.
Also habe ich mich wieder an Texte gesetzt. Schreiben, strukturieren, formulieren. Man muss ja schließlich Geld verdienen, gerade wenn um einen herum alles in Bewegung ist. Jetzt kümmere ich mich noch ein bisschen um Social Media, diese moderne Form des „Ich bin beschäftigt, also bin ich“.
Gleich gibt es Abendessen, danach Fußball. Ruhig endet dieser Tag also nicht, aber immerhin vorhersehbar. Und das ist ja auch schon mal was.
Mittwoch, 14. Januar 2026
14.1.2026: Ausschlafen geplant, Realität hat widersprochen
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14.1.2026: Ausschlafen geplant, Realität hat widersprochen
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