Heute war wieder so ein Tag, an dem ich mich selbst ein bisschen überrascht habe, weil ich nicht nur beschäftigt war, sondern wirklich etwas weggerockt habe. Heute Morgen habe ich einige Podcast-Gäste eingeladen – also Networking mit Mikrofon-Potenzial, bei dem man im Hintergrund schon hört, wie zukünftige Folgen leise „Hallo“ sagen. Dann direkt eine HV-Abstimmung gemacht, also kurz in den Modus gewechselt, in dem es nicht um Ideen und Geschichten geht, sondern um Entscheidungen, Formalitäten und dieses angenehm nüchterne Gefühl: erledigt ist erledigt.
Danach habe ich mich an meine eigenen Bücher gesetzt und bin richtig vorangekommen. Das ist ja die Sorte Fortschritt, die man am Abend körperlich spürt, obwohl man „nur“ am Rechner saß: Der Kopf ist voll, aber zufrieden, weil aus losen Gedanken wieder etwas Konkretes geworden ist. Genau solche Tage sind Gold wert, weil sie nicht nur To-dos abhaken, sondern Momentum erzeugen – dieses „ich bin drin“-Gefühl, das einen morgen automatisch wieder leichter starten lässt.
Jetzt gibt’s gleich Hühnersuppe – lecker – und das passt perfekt als Tagesabschluss: warm, unkompliziert, so ein bisschen wie eine kulinarische Umarmung, die sagt: „Du hast geliefert, jetzt darfst du dich herunterfahren.“ Und heute Abend dann neutral Fußball im Fernsehen. Neutral ist beim Fußball ja immer ein sehr spannendes Konzept, weil ich mir fest vornehme, neutral zu bleiben, und zehn Minuten später diskutiere ich innerlich trotzdem, ob das wirklich Abseits war. Aber genau das macht’s ja schön: ohne eigenen Druck, ohne Nervenzusammenbruch, einfach nur schauen, meckern, freuen, mitfiebern – in homöopathischer Dosis.
Klingt nach einem rundum gelungenen Tag: tagsüber Output, abends Wohlfühlmodus.
Dienstag, 10. Februar 2026
10.2.2026: Produktiv wie ein Schweizer Uhrwerk, nur mit Hühnersuppe als Belohnung
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