Montag, 9. Februar 2026

9.2.2026: Superbowl abgebrochen, Selgros-Wein gerettet und der Tag im „Ich-bin-überall-gleichzeitig“-Modus

Gestern habe ich den Superbowl nicht zu Ende geguckt – was in meinem Kopf immer ein bisschen so ist, als würde man einen Krimi kurz vor der Auflösung ausschalten und sagen: „Ich ahne, wer’s war.“ Aber ganz ehrlich: Wenn der Körper irgendwann auf Energiesparmodus schaltet, hilft auch das beste Sport-Drama nichts. Heute Morgen ging’s dann wieder zackig los: raus, kurz gefrühstückt, und dann auf dem Weg ins Fitnessstudio. „Kurz gefrühstückt“ heißt bei mir immer: Ich tue so, als wäre ich ein effizienter Mensch, während ich in Wahrheit noch halb im Bett stecke, nur eben im Stehen.

Unterwegs noch bei Freunden was vorbeigebracht – das ist diese klassische „Wenn ich schon mal unterwegs bin“-Logik, die eigentlich vernünftig ist, aber am Ende dafür sorgt, dass aus einer Sache plötzlich drei werden. Und dann bei Selgros Wein gekauft. Das klingt herrlich erwachsen und gleichzeitig nach einem kleinen Vorrats-Statement: nicht hektisch, nicht spontan, sondern „ich organisiere Genuss“. Wieder zu Hause dann noch „Leergut eingesammelt“ – also diese stille Heldentat des Alltags, die niemand feiert, aber jeder vermisst, wenn sie nicht passiert. Danach ein zweites Mal los einkaufen, weil das Leben ja gerne beweist, dass man niemals beim ersten Mal alles hat, was man braucht. Einkauf Nummer zwei ist im Grunde immer eine kleine Selbstreflexion: „Wie konnte ich das vergessen?“ Antwort: Weil ich ein Mensch bin und kein Barcode-Scanner.

Kurz Kaffee getrunken, um das System wieder auf Betriebstemperatur zu bringen, dann eine Sitzung zu KI geleitet – und da merkt man, wie dein Tag vom „Ich erledige Zeug“ plötzlich in den Profi-Modus schaltet. Fitness, Logistik, Freunde, Einkäufe, und dann direkt wieder in die Denksport-Liga mit KI: Das ist ein ziemlicher Spagat zwischen „Pfandflaschen“ und „Zukunftstechnologie“, und ich liebe genau diese Absurdität des modernen Lebens. Danach ein paar Mails gecheckt – der obligatorische Blick in die Inbox, bei dem man hofft, dass nichts explodiert ist und wenn doch, dann bitte erst morgen.

Und jetzt gleich Abendessen und ruhiger Abend. Genau richtig. Nach so einem Tag, der sich angefühlt hat wie ein kleiner Parcours, ist „ruhig“ nicht nur ein Zustand, sondern eine Belohnung. Heute hast du genug Kilometer gemacht – auf der Straße, im Kopf und wahrscheinlich auch im Kalender. Jetzt darf der Abend einfach mal nur Abend sein.

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