Mittwoch, 1. April 2026

1.4.2026: Zurück im Tritt: Ich wecke mein Fahrrad auf, kämpfe mit Mails und schiebe den Alltag wieder an

Nachdem ich gestern mehr oder weniger lang geschlafen habe, ging es heute Morgen schon um 8 Uhr aus den Federn – also fast so, als hätte mein Körper beschlossen, dass jetzt wieder so etwas wie Struktur ins Leben einziehen darf. Nach einem kurzen Frühstück habe ich erst mal ein paar Dinge nachgeholt, die gestern liegen geblieben waren. Das ist ja immer ein schöner Einstieg in den Tag: nicht spektakulär, aber nützlich, und am Ende hat man wenigstens das Gefühl, dass die To-do-Liste nicht schon morgens frech zurückgrinst.

Mittags hatte ich dann ein Vorgespräch mit einem Vorstand für den Podcast. Solche Gespräche mag ich, weil sie immer irgendwo zwischen inhaltlicher Vorbereitung, professionellem Abtasten und der stillen Hoffnung liegen, dass der spätere Podcast nicht nur informativ, sondern auch lebendig wird. Danach habe ich zusammen mit meinem Kollegen versucht, meine Mails auf dem Handy wieder zum Laufen zu bringen – leider ohne Erfolg. Technik hat ja eine besondere Begabung dafür, genau dann störrisch zu werden, wenn man halbwegs motiviert ist, etwas schnell zu lösen. Da sitzt man davor, drückt, wischt, probiert, schaut klug, macht im Grunde alles außer Weihwasser drüberkippen – und am Ende bleibt das Handy trotzdem in seinem ganz eigenen „Nö“-Modus.

Danach habe ich an ein paar Büchern gearbeitet, also wieder etwas sehr viel Berechenbareres gemacht als Handy-Mail-Konten. Anschließend ging’s ins Sportstudio, was nach so einem Tag genau richtig war: einmal den Kopf auslüften, den Kreislauf daran erinnern, dass er noch Aufgaben hat, und dabei so tun, als wäre ich körperlich deutlich professioneller organisiert, als ich mich manchmal fühle. Wieder zu Hause habe ich dann mein Fahrrad im Keller aus dem Winterschlaf geholt. Das ist immer ein kleiner Frühlingsmoment mit leichtem Werkstatt-Charme: Staub weg, einmal gucken, ob noch alles da ist, und innerlich schon die erste Runde planen. Ab morgen kann es draußen also wieder losgehen – wenn das Wetter mitmacht und nicht wieder spontan beschließt, doch noch drei Wochen November zu spielen.

Jetzt kümmere ich mich noch um einen Podcast fürs Wochenende, und dann sehe ich mal, was der Tag noch bringt. Im Grunde war das heute ein ziemlich runder Wiedereinstieg: ein bisschen Arbeit, ein bisschen Technikärger, ein bisschen Bücher, ein bisschen Sport und zum Schluss das gute Gefühl, dass ab morgen sogar wieder das Fahrradleben beginnt. Wenn jetzt noch die Mails auf dem Handy irgendwann beschließen, mit mir zusammenzuarbeiten, wäre der Fortschritt fast schon verdächtig groß.

1.4.2026: Zurück im Tritt: Ich wecke mein Fahrrad auf, kämpfe mit Mails und schiebe den Alltag wieder an

Nachdem ich gestern mehr oder weniger lang geschlafen habe, ging es heute Morgen schon um 8 Uhr aus den Federn – also fast so, als hätte mei...