Die erste Nacht nach der OP – naja, sagen wir mal, „suboptimal“. Schlaf? Fehlanzeige. Um 3:30 Uhr dann der absolute Höhepunkt: ein neuer Mitbewohner im Krankenzimmer. Und was für einer! Ein schmieriger Typ, der anscheinend die geheime Mission hatte, mir den letzten Nerv zu rauben. Zum Glück war dieser Albtraum um 7 Uhr beendet, denn ich wurde verlegt. Halleluja! Ein bisschen wie ein Krankenhaus-Lottogewinn – ein neues Zimmer, neue Hoffnung.
Der Morgen startete dann mit dem üblichen Krankenhaus-Wahnsinn. Die Reihenfolge? Unklar. Aber zwischen Visite, Frühstück, Blutdruck messen, Blutzucker messen und Blut abnehmen ging es mir ein bisschen vor wie ein VIP auf einem sehr seltsamen Wellness-Trip – nur ohne Wellness.
Schmerzen waren am zweiten Tag leider noch da, aber zum Glück kam am Nachmittag meine liebe Ehefrau Kerstin vorbei und brachte ein bisschen Normalität und Wärme in das sterile Krankenhausleben. Jetzt heißt es: ein bisschen schlafen, damit ich später fit bin für die Champions League. Denn Prioritäten müssen sein!
Und wer weiß – vielleicht winkt ja morgen schon die Entlassung. Krankenhaus ist ja nett und so, aber mein eigenes Bett klingt doch deutlich attraktiver.
Dienstag, 18. Februar 2025
18.2.2025: Krankenhaus-Chaos und Champions-League-Hoffnungen: Ein Tag nach der OP
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
28.11.2025: Bücherberge, Brühllaune und Breitband-Bremsspuren
Heute war wieder so ein Tag, bei dem man sich nicht sicher ist, ob man **früh oder spät** aufgestanden ist – ein klassischer Zwischenzeitpun...
-
Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
-
Manche Tage sind wie ein Puzzlespiel mit verschwundenem Deckelbild: Man weiß, wie’s ungefähr aussehen soll, aber es dauert eben, bis alles p...
-
Heute mal etwas früher aus den Federn – 8 Uhr! Für Rentnerverhältnisse ist das quasi Morgengrauen mit freiwilligem Weckruf. Kurz gefrühstück...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen