Morgens in aller Frühe um 5:30 Uhr aufgestanden – das allein wäre ja schon eine Heldentat. Aber nein, heute war OP-Tag! Also ab ins Krankenhaus, wo ich um 7 Uhr auf der Matte stehen sollte. Motiviert? Naja. Müde? Absolut.
Die OP-Vorbereitung verlief dann auch… sagen wir mal, nicht ganz nach Lehrbuch. Mein Bett hatte offenbar beschlossen, selbstständig eine Schräglage einzunehmen – und zwar immer wieder nach hinten. Ein bisschen wie ein Freizeitpark-Fahrgeschäft, nur ohne das Vergnügen. Aber hey, immerhin waren die Krankenhaus-Kolleginnen und -Kollegen supernett. Das gleicht ja vieles aus.
Viertel vor acht dann der große Moment: Ab in den OP-Raum. Danach? Schnitt. Szenenwechsel.
Um 11 Uhr wieder aufgewacht – leicht benebelt, aber am Leben. Immerhin! Dann wurde ich aufs Zimmer geschoben, wo ich den Rest des Tages einer sehr anspruchsvollen Tätigkeit nachging: Schlafen. Mit Unterbrechungen für Schmerzen. Tolle Kombi.
Nachmittags tauchte Kerstin auf und leistete mir zwei Stunden Gesellschaft. Gespräche? Möglich. Erinnerungen daran? Schwierig. Jedenfalls war es schön, nicht allein zu sein.
Die Schmerzen sind noch da, aber die Prognose lautet: Morgen wird’s besser. Und jetzt? Augen zu, Klappe zu, Montag vorbei. Gute Nacht.
Montag, 17. Februar 2025
17.2.2025: Die große Bettenlotterie im Krankenhaus
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