Der Tag begann mit einem schweren Kater. Nein, kein Rotwein-Rückfall, sondern ein emotionaler Fußballschmerz: Die gestrige Niederlage von Bayer 04 gegen Bielefeld… Bielefeld! Man fragt sich unweigerlich: Existiert diese Mannschaft wirklich oder wurde sie von einem besonders boshaften Fußball-Gott programmiert, um Pokalträume zu zerstören?
Nach dem Frühstück (Kaffee stark, Stimmung schwankend) habe ich mich meinen Blogs gewidmet – Rentner hin oder her, das Internet wartet nicht. Es wurde fleißig aktualisiert, korrigiert, kommentiert. Digitale Spuren im Netz – der moderne Fußabdruck des Teilzeit-Rentners.
Danach: 60 Minuten im Fitnessstudio – das Kontrastprogramm zur seelischen Bundesliga-Wunde. Fahrradfahren, Gewichte stemmen, Puls hoch – alles dabei. Danach fühlte ich mich fast so fit wie Leverkusen... nur mit mehr Durchhaltevermögen.
Mittags gab’s was Leckeres – das genaue Menü wird geheim gehalten (Rentner haben auch kulinarische Privatsphäre). Und dann ging’s weiter im Großprojekt „Büro-Aufräumung“. Ich sortiere, schichte, finde Zettel von 2007 und frage mich, ob ich nicht längst eine archäologische Fachkraft bräuchte. Aber: Es geht voran. Langsam. Unaufhaltsam. Wie die Karriere von Bielefeld – bloß rückwärts.
Der Tag endet ohne Nervenzusammenbruch, aber mit der Erkenntnis: Aufräumen ist auch Sport. Nur ohne Duschen danach.
Mittwoch, 2. April 2025
2.4.2025: Zwischen Bielefeld-Trauma und Büro-Tetris – Rententag Nr. 2
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