Wie so oft begann der Tag im Hotel mit eher überschaubarer Schlafqualität. Irgendwas ist ja immer – Matratze, Kissen oder das berühmte Gedankenkarussell. Um 6:30 Uhr raus aus den Federn, immerhin mit der Aussicht auf ein gutes Frühstück. Und das war dann auch wirklich lecker, sodass der Start in den Tag zumindest kulinarisch gerettet war.
Um halb acht stand ich schon im Büro. Der Tag verging anschließend mit dem klassischen Mix aus Koordination, Abstimmung, Nachhalten und „Kannst du da noch mal kurz draufschauen?“. Also genau das, was Arbeitstage zuverlässig füllt. Zum Abschluss dann noch die obligatorische jährliche Geldwäscheschulung. Angesetzt auf zwei Stunden, tatsächlich nach einer Stunde vorbei – ein kleines Weihnachtswunder im Arbeitsalltag.
Der Heimweg war verkehrstechnisch völlig in Ordnung, keine besonderen Dramen, kein nennenswerter Stau. Zu Hause wartete dann das kulinarische Highlight: Reibekuchen mit Lachs. Genau das Richtige nach einem langen Tag zwischen Büro, Schulung und Hotelroutine. Danach den Koffer ausgeräumt, das Reisechaos wieder in den Alltag überführt.
Und jetzt geht es noch an die letzte Disziplin des Abends: die ganzen ausgedruckten Unterlagen sortieren. Papierstapel, die sich hartnäckig vermehren, lösen sich schließlich nicht von allein auf.
Unterm Strich ein klassischer Freitag: wenig Schlaf, viel Organisation, ein bisschen Pflichtprogramm – und am Ende Kartoffelpuffer als seelischer Ausgleich.
Freitag, 12. Dezember 2025
12.12.2025: Hotelkissen, Geldwäsche und Kartoffelpuffer-Trost
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
12.1.2026: Der Tag, an dem Ausschlafen keine Option mehr war
Kaum war ich um halb zehn richtig wach, stolperte ich gedanklich schon über den ersten Programmpunkt des Tages: ein verpasster Anruf vom Che...
-
Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
-
Manche Tage sind wie ein Puzzlespiel mit verschwundenem Deckelbild: Man weiß, wie’s ungefähr aussehen soll, aber es dauert eben, bis alles p...
-
Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen