Heute war einer dieser Tage, die eigentlich ganz entspannt beginnen und dann am Ende trotzdem ein kleines emotionales Schleudertrauma bereithalten. Erstmal ausgeschlafen, ganz ohne schlechtes Gewissen. Danach den gesamten Vormittag und großen Teil des Tages an Büchern und Social Media gearbeitet. Texte hier, Anpassungen da, ein bisschen Feinschliff, ein bisschen Nachdenken, ein bisschen Verwerfen – produktiv, ruhig, konzentriert. So ein Arbeitstag, bei dem man abends zwar nicht genau sagen kann, *was* man alles gemacht hat, aber sehr genau weiß, dass es nicht wenig war.
Am Nachmittag ging es dann zu Bayer 04. Heimspiel, eigentlich gute Voraussetzungen, zumindest theoretisch. Praktisch wurde es dann ein ernüchterndes 1:4 gegen Stuttgart. Sportlich unerquicklich, emotional überschaubar und klimatisch eine echte Herausforderung. Es war eisig im Stadion, diese Sorte Kälte, die sich langsam von den Füßen nach oben frisst und irgendwann dafür sorgt, dass man Tore auch körperlich spürt. Spätestens nach dem dritten Gegentreffer stand fest: Das wird heute nichts mehr mit innerer Wärme.
Wieder zu Hause dann erstmal auftauen, sowohl physisch als auch mental. Jetzt läuft noch die Pressekonferenz, danach das aktuelle Sportstudio. Analyse statt Hoffnung, Einordnung statt Jubel. Auch das gehört dazu. Ein Tag mit guter Produktivität, schlechter Stadionbilanz und dem klaren Fazit, dass Ausschlafen zwar hilft – aber nicht gegen Gegentore und Minusgrade.
Samstag, 10. Januar 2026
10.1.2026: Ausgeschlafen, durchgearbeitet und dann tiefgekühlt worden
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