Heute ging es weiter von Bremen nach Langeoog. Eigentlich eine überschaubare Strecke von rund 140 Kilometern bis zur Fähre, also so eine Distanz, bei der man gedanklich noch darüber nachdenkt, ob sich überhaupt ein Hörbuch lohnt. Tja, Wintereinbruch sagt nein. Aus der geplanten kurzen Fahrt wurden fast drei Stunden, mit vorsichtigem Rollen, konzentriertem Lenken und diesem ständigen Blick auf die Straße, ob das jetzt Schnee, Matsch oder einfach nur schlechte Laune des Wetters ist.
Irgendwann war es dann aber geschafft, die Fähre erreicht, rübergesetzt und schließlich angekommen. Ab da begann offiziell der Kurzurlaub. Nach dem Auspacken eine kleine Runde durch den winterlichen Ort gedreht, alles schön ruhig, wenig los, genau die richtige Mischung aus Inselstille und frischer Luft. Kurz Kaffee getrunken, danach eine kleine Ruhepause eingelegt, um endgültig vom Reisemodus in den Urlaubsmodus umzuschalten.
Jetzt geht es gleich zum Abendessen. Mal sehen, wo noch etwas frei ist. Inselroulette am Abend: Man weiß nie genau, wo man landet, aber meistens wird es am Ende doch ganz gut.
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