Mittwoch, 11. Februar 2026

11.2.2026: Alltag auf Hochtouren: Kerstin-Service, Studiopflicht und der Grevenmacher-Countdown

Produktiv war es heute wieder, und zwar genau in dieser herrlich pragmatischen Mischung aus „kurz, knackig, erledigt“ und „nebenbei noch drei Dinge gerettet“. Ich habe kurz gefrühstückt – eher so ein Startschuss als ein Brunch – und auf dem Weg zum Sportstudio noch schnell was für Kerstin eingekauft. Das ist diese Art Alltags-Logistik, die man nur unterwegs erledigt, weil man sich dann einredet, es koste keine Zeit, obwohl es in Wahrheit ein kleiner Umweg ist, der sich aber trotzdem lohnt, weil er später Stress spart und außerdem Punkte in der Kategorie „an andere denken“ bringt. Dann Sportstudio, also wieder einmal der körperliche Pflichttermin, bei dem ich mich am Anfang frage, warum ich das mache, und am Ende genau weiß, warum.

Wieder zu Hause ging es direkt in den administrativen Modus: Mails gecheckt und Bücher vorbereitet. Das ist ja das Gegenteil von spektakulär, aber exakt das, was am Ende die Maschine am Laufen hält. Und zwischendurch habe ich einem alten Kollegen noch ein paar Tipps fürs Geschäft gegeben – auch typisch: Ich bin eigentlich schon voll, aber wenn jemand fragt, schalte ich kurz in den Beratungsmodus und liefere ab. Solche Gespräche sind oft kleine Zeitinseln, die sich trotzdem gut anfühlen, weil man merkt: Erfahrung ist nicht nur etwas, das man hat, sondern etwas, das man weitergeben kann.

Jetzt gleich Koffer packen, denn morgen geht’s wieder für zwei Tage ins Büro nach Grevenmacher. Allein das Packen ist ja schon der mentale Übergang: Heute noch Zuhause-Modus, morgen wieder „Bürohirn“, andere Routinen, andere Wege, anderes Tempo. Und damit der Tag auch rund endet, gibt’s heute Abend wieder Fußball im Fernsehen – vermutlich die perfekte Entspannung, weil ich dabei zwar „abschalte“, aber gleichzeitig garantiert wieder kurz zum Taktik-Experten werde, sobald der Kommentator einmal tief Luft holt.

Klingt nach einem richtig sauberen Vorbereitungstag: Dinge erledigt, Körper bewegt, Beziehungen gepflegt, und jetzt der kleine Wechsel in den Reisemodus.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

12.2.2026: Weiberfastnacht, Kabelchaos und Hotelgym: Ich nenne das heute mal „Alltag mit Bonuslevel"

Ich bin heute um halb sieben aus den Federn gefallen, und zwar in dieser eleganten Mischung aus „ich bin wach“ und „mein Körper bestreitet d...