Der Ostermontag begann so, wie man ihn sich nur wünschen kann: noch einmal gemütlich Osterfrühstück mit der Familie in Ihlpohl. Brötchen, bunte Eier, Kinderlachen, Schoko-Osterhasen mit Bissspuren – das volle Programm. Ein letzter gemütlicher Moment im Chaos der Feiertage, bevor der Ruf der Autobahn ertönte.
Pünktlich um 12 Uhr ging’s los Richtung Hilden – Navi optimistisch: Ankunft 15:08 Uhr. Ich hätte misstrauisch werden sollen. Wirklich. Denn eine halbe Stunde vor Osnabrück standen wir erstmal. Stillstand. Ostermontags-Kolonnen, als hätten sich ganz Deutschland und ein paar verlorene Holländer zur gemeinsamen Heimfahrt verabredet.
Danach ging’s weiter – allerdings nicht wirklich „weiter“, sondern eher zähflüssig durch die Baustellen zwischen Münster und Wuppertal. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ließ sich mit einem Fahrrad schlagen. Einem alten. Ohne Gangschaltung.
Ankunft schließlich um 16:12 Uhr in Hilden – die Stimmung: gedämpft, die Blase: voll. Erstmal auspacken, dann dringend ein Kaffee. Danach der Sprung zurück in die Realität: Mails checken, Papierstapel sortieren, sehen, was die Welt gemacht hat, während ich Schokoeier gesucht habe.
Und dann: Koffer packen – denn morgen geht’s für zwei Tage ins Büro nach Grevenmacher. Der Rentner bleibt eben doch irgendwie auf Achse. 25 Prozent Beruf, 100 Prozent Reiseblogger.
Der Abend klang ruhig aus – ein Glas Rotwein, ein Stapel Post, ein bisschen innere Einkehr. Wenn morgen früh der Wecker klingelt, weiß ich immerhin wieder, wie es sich anfühlt, fast ein Pendler zu sein.
Fazit: Osterpause vorbei, Krawatte bleibt zu Hause, aber der Laptop muss mit. Rentner 2.0 – jetzt mit Reisetasche.
Montag, 21. April 2025
21.4.2025: Von Eiern zu E-Mails – ein Rückreisetag mit Hindernissen
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