Der letzte Oktobertag begann angenehm entspannt – kein Stress, kein Weckerterror, einfach ein gemütlicher Start in den Tag. Ein paar Kleinigkeiten erledigt, das Auto aus der Garage geholt und direkt weiter zum Reifen nachziehen gefahren. Es ist ja schließlich die Jahreszeit, in der die Autos schon an Schneeflocken denken, bevor sie überhaupt fallen.
Mittags stand dann Golf auf dem Programm – zumindest theoretisch. Oliver und ich hatten uns in Wuppertal verabredet, aber der Platz war gesperrt. Kein Grund, den Schläger in die Ecke zu werfen! Also zwei Runden auf der Driving Range gespielt, zwischendurch einen Kaffee genossen und über alles Mögliche geplaudert. Auch ohne Fairway war’s ein rundum gelungener Ausflug – Golf light mit Gesprächsfaktor.
Am Nachmittag ging’s wieder nach Hause. Halloween steht zwar im Kalender, aber ich feiere heute auf meine Art: Bücher fertigstellen, vielleicht etwas Fußball oder Eishockey im Fernsehen und dazu – ganz klassisch – eine Pizza. Denn während andere verkleidet durch die Straßen ziehen, übe ich mich in der hohen Kunst des gepflegten Couch-Feierns.
Freitag, 31. Oktober 2025
31.10.2025: Halloween mit Handicap: Vom Reifenwechsel zur Range und zurück zur Pizza
Donnerstag, 30. Oktober 2025
30.10.2025: Früh geweckt, spät gefasst: Vom Straßenlärm zur Sportvereinsfusion
Heute wollte ich eigentlich ausschlafen – so richtig gemütlich, ohne Wecker, ohne Verpflichtung. Doch das Schicksal hatte Presslufthammer und Bagger im Angebot: Punkt acht Uhr begannen die Bauarbeiten vor der Tür, und jede Hoffnung auf Langschläfertum wurde akustisch pulverisiert. Also: raus aus dem Bett, Kaffee in die Hand, Toast mit Frischkäse – das Frühstück des Pragmatikers.
Danach stand das Sportstudio auf dem Plan, aber bevor es ans Training ging, kam noch ein spontanes Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden dazwischen. Fast eine Stunde über die anstehende Fusion der Sportvereine gesprochen und gleich noch die Sitzung am Abend vorbereitet. Wer braucht schon Laufband, wenn er durch Vereinsstrukturen joggt?
Zurück zu Hause gab’s den Alltag in Reinform: Kleinigkeiten bei Edeka besorgt, Altglas entsorgt – Nachhaltigkeit trifft Pflichtgefühl. Danach ein kurzer Mittagsschlaf zur Regeneration, bevor ich mich mit Oliver wegen der morgigen Golfrunde abgestimmt habe. Planung ist schließlich alles.
Am Nachmittag habe ich noch an einem Kinderbuch weitergearbeitet – diesmal ganz ohne Presslufthammer, dafür mit Fantasie und Kaffeetasse. Gleich steht die Sitzung der AG Finanzen zur Fusion der beiden Sportvereine an. Zahlen, Paragrafen, Visionen – ein würdiger Abschluss für einen Tag, der mit Baulärm begann und hoffentlich mit Einigkeit endet.
Mittwoch, 29. Oktober 2025
29.10.2025: Vom Sportstudio zur Sofa-Strategie: Ein Tag für Geist statt Geräte
Heute war so ein Tag, an dem der Plan „Sportstudio“ schon beim Aufstehen unter die Kategorie nette Idee fiel. Die Motivation blieb irgendwo zwischen Bettdecke und Kaffeetasse liegen – und das war völlig in Ordnung. Stattdessen habe ich mich lieber geschäftlichen und privaten Dingen gewidmet, E-Mails sortiert, ein paar Themen vorangetrieben und – viel schöner – an einigen meiner Buchprojekte weitergearbeitet. Kreatives Kopftraining statt Laufbandroutine, könnte man sagen.
Der Tag zu Hause war rundum angenehm – ruhig, produktiv, und ohne das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Manchmal ist genau das die beste Form von Selbstfürsorge: nichts müssen, aber vieles dürfen.
Jetzt steht noch das sportliche Abendprogramm auf dem Plan: DFB-Pokal! Bayer in Paderborn – und da darf natürlich nichts anbrennen. Snacks bereit, Daumen gedrückt, Couch reserviert. Der perfekte Abschluss für einen Tag, an dem nicht geschwitzt, aber trotzdem gewonnen wurde.
Dienstag, 28. Oktober 2025
28.10.2025: Von Mikrofon bis Mitteldrittel: Ein Tag zwischen Podcast und Puck
Heute war nix mit Ausschlafen – der Wecker klingelte früh, denn um 9 Uhr stand gleich ein Podcast-Termin für die DVFA an. Aufnahme, Konzentration, Mikro an – und schon war der Kopf im Finanzmodus, noch bevor der erste Kaffee richtig wirkte. Danach gab’s dann das verdiente Frühstück, das den Blutdruck wieder auf Zivilisationstemperatur brachte.
Im Anschluss ging’s weiter zum Hautarzt nach Haan. Routinekontrolle, alles im grünen Bereich, keine bösen Überraschungen. Auf dem Rückweg kurzer Stopp bei Aldi – das klassische Nach-dem-Arzt-Ritual: noch schnell was einkaufen, bevor man zu Hause feststellt, dass man eigentlich alles doppelt hat.
Mittags gab’s dann deftigen Eintopf, perfekt für den Herbst und die Stimmung. Danach gönnte ich mir 60 Minuten Mittagsschlaf – ohne schlechtes Gewissen, aber mit maximaler Wirkung. Frisch aufgeladen, habe ich noch ein paar Dinge erledigt, bevor der Abend das eigentliche Highlight bringt: Eishockey in Duisburg!
Nach langer Zeit mal wieder live dabei – die Füchse Duisburg gegen den Tabellenführer Hannover Indians. Die Vorfreude ist groß, die Jacke liegt bereit, und das innere Kind freut sich schon auf das unverwechselbare Klack des Pucks auf dem Eis.
Montag, 27. Oktober 2025
27.10.2025: Spät ins Bett, früh auf Zack: Ein Montag mit Muskelkater und Motivation
Auch wenn die Nacht kurz war – um zwei Uhr erst eingeschlafen – stand ich heute schon um neun wieder auf. Der Kreislauf war skeptisch, der Kaffee entschlossen. Dafür gleich eine gute Nachricht zum Start: Die Vermieterin auf Langeoog hat den Urlaub Anfang Januar bestätigt! Ein Lichtblick am Horizont, der selbst den Montag sympathisch wirken ließ.
Dann ging’s ans Handwerkliche: Nach dem Reifenwechsel letzte Woche mussten heute am Mazda die Schrauben nachgezogen werden – sicher ist sicher. Anschließend direkt ins Sportstudio, volle 60 Minuten durchgezogen. Schweiß, Musik, Disziplin – alles da. Der Muskelkater klopft schon leise an und bittet um Einlass.
Zu Hause wurde der Tag dann zur Mischung aus Produktivität und Papierkrieg: ein paar Bücher weiterbearbeitet, einen regulatorischen Prozess geschäftlich formuliert und schließlich das Büro weiter aufgeräumt. Dabei habe ich sogar den Schrank in Ordnung gebracht – ein historischer Moment, den man fast in den Kalender eintragen müsste.
Und jetzt? Gleich steht noch ein Seminar auf dem Plan – mal sehen, was der Abend bringt. Vielleicht neue Ideen, vielleicht einfach nur das gute Gefühl, heute alles richtig gemacht zu haben.
Sonntag, 26. Oktober 2025
26.10.2025: Zeit geschenkt, Tore geerntet und Ente gesichert
Die Nacht brachte heute das, was alle Wochen wünschen: eine zusätzliche Stunde Schlaf – und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Die Zeitumstellung sei Dank! Der Sonntag startete dementsprechend entspannt: gemütliches Frühstück, ein bisschen Aufräumen, kein Stress, keine Eile – einfach Wohlfühltempo.
Mittags ging’s dann nach Leverkusen zum Heimspiel gegen Freiburg. Ein klassischer Herbstnachmittag im Stadion: frische Luft, volle Ränge, gute Laune – und vor allem ein 2:0-Sieg! Die Werkself hat geliefert, und das mit Stil. Nebenbei hat Kerstin ihre persönliche Mission erfüllt und ihre Weihnachtsente gekauft – ein vorausschauender Zug, der fast so clever war wie die Leverkusener Defensive.
Auf dem Rückweg noch schnell einen Tisch für das nächste Essen mit Freunden reserviert – man muss Prioritäten setzen. Zu Hause dann das perfekte Sonntagsfinale: Steak, Bratkartoffeln und Gurkensalat. Deftig, lecker, ehrlich. Jetzt läuft der Abend langsam aus – ruhig, zufrieden und mit dem schönen Gefühl, dass alles passt.
Tageslektion: Eine Stunde geschenkt, drei Punkte geholt, eine Ente gesichert – wenn das kein Sonntag der Effizienz war.
Samstag, 25. Oktober 2025
25.10.2025: Schlafkönig, Studioheld und Montenegro-Gourmet
Heute war endlich mal ein Samstag, wie man ihn sich wünscht – ohne Weckerterror, ohne Stau, ohne Büro. Länger geschlafen, und das offenbar mit olympischer Präzision: Schlafqualität 100 Prozent! Ein Wert, der selbst jedes Fitnessarmband in Verzückung versetzt. Nach dem Frühstück, das ganz klar in die Kategorie entspannt und ausgiebig fiel, ging’s motiviert ins Sportstudio. Eine Stunde Training, ganz ohne Ausreden – Muskelkater in Aussicht, aber mit gutem Gewissen.
Wieder zu Hause folgte die verdiente Ruhephase: eine Stunde Podcasts hören, ein paar Dinge wegarbeiten, die noch auf der Liste standen, und dann ab in den gemütlichen Bundesliga-Modus. Fußball, Sofa, Snacks – die heilige Dreifaltigkeit des Wochenendes.
Am Abend dann der kulinarische Höhepunkt: Essen mit guten Freunden im Montenegro. Lecker, herzlich, genau das richtige Finale für einen Tag, der nichts Spektakuläres brauchte, um perfekt zu sein.
Freitag, 24. Oktober 2025
24.10.2025: Spiegelei, Stauangst und Salmon-Symmetrie: Ein ganz gewöhnlicher Freitag in Luxemburg
Die Nacht im Hotel war – wie könnte es anders sein – wieder ein Festival der Wachphasen. Irgendwie scheinen Hotelbetten und ich einfach keine Liebesgeschichte mehr zu werden. Um 6:30 Uhr raus aus den Federn, schnell unter die Dusche und dann runter zum Frühstück. Wenigstens dort glänzte der Tag mit kulinarischem Optimismus: Spiegelei, Würstchen und Speck – die goldene Dreifaltigkeit des Hotelbuffets.
Halb acht war ich schon im Büro, erstaunlich früh – und nicht minder überrascht, meine Kollegin dort zu sehen, die sonst erst nach mir eintrifft. Irgendwas lag in der Luft, vielleicht Koffein, vielleicht einfach Effizienz. Der Vormittag verlief arbeitsreich: viele Themen, viele Notizen, noch mehr Papier.
Mittags wurde ausnahmsweise mal nicht bestellt – die Kolleginnen hatten eigenhändig einen Reissalat mit Lachs gezaubert. Frisch, lecker, gesund – quasi die Gourmet-Variante des Bürosnacks. Danach ging’s weiter mit Prozessen, Koordination und den kleinen Baustellen des Büroalltags, die sich einfach nicht digitalisieren lassen.
Jetzt steht die Rückfahrt bevor, und ich hoffe inständig, dass sie besser läuft als die Höllentour gestern. Immerhin hat der Sturm nachgelassen – also stehen die Chancen gut, dass mich diesmal keine Umleitung, Baustelle oder kosmische Fügung aufhält.
Donnerstag, 23. Oktober 2025
23.10.2025: Stau, Stress und Salat: Ein ganz normaler Arbeitstag im Grenzgebiet
Heute war einer dieser Tage, an denen das Navi schon beim Einschalten stöhnt. Um halb sieben aufgestanden, Viertel nach sieben los – früh, motiviert, organisiert. Doch dann kam die Realität in Form der A3. Schon bis Leverkusen brauchte ich fast eine Stunde – und das war nur das Aufwärmprogramm. Danach Umleitung in Stadtkill, wieder zurück auf die normale Strecke, dann in Bitburg: Sperrung. Über Echternach ausgewichen, wo mich – natürlich – die nächste Baustelle erwartete. Und als ich endlich glaubte, Grevenmacher erreicht zu haben, landete ich prompt am falschen Ende des Ortes – da, wo die Großbaustelle alles versperrt. Ergebnis: dreieinhalb Stunden reine Fahrzeit. Ich habe vermutlich mehr Umleitungen gesehen als Luxemburg Kreisverkehre hat.
Im Büro angekommen lief dann alles immerhin nach Plan: E-Mails, Projekte, Prozesse – der übliche Business-Blues, aber immerhin ohne weitere Baustellen. Mittags wurde chinesisch bestellt, was den Blutdruck nach der Anreise zumindest kulinarisch stabilisierte. Am Nachmittag weitergearbeitet, Zahlen gedreht, Ideen diskutiert – und irgendwann war auch dieser Marathon geschafft.
Gegen halb sechs ging’s ins Hotel, mit kurzem Zwischenstopp beim Einkaufen: die klassische Dienstreise-Grundausstattung – Kaffee, Rotwein, Rosé und Tabak für Dieter. Danach eine Stunde auf dem Hotel-Fahrrad, um wenigstens symbolisch die Staus wieder abzutrainieren.
Jetzt läuft Eishockey auf dem Bildschirm, ein frischer Salat steht auf dem Tisch, und der Tag klingt endlich nach Normalität aus. Mal sehen, ob ich heute Abend noch etwas erledige oder einfach nur den Sieg über die A3 feiere – mental, versteht sich.
Mittwoch, 22. Oktober 2025
22.10.2025: Haarschnitt, Hardcover und Hoffnungsschimmer
Die 2:7-Klatsche von gestern hängt noch immer nach – sportlich, seelisch und emotional. So ein Spiel nagt an einem, besonders, wenn man Bayer-Fan ist und hofft, dass wenigstens die Frisur noch sitzt. Immerhin: Heute war der perfekte Tag, um sich abzulenken und produktiv zu tun.
Nach dem Frühstück habe ich mein Büro weiter aufgeräumt – ein Akt zwischen Zen und Zettelwirtschaft. Erstaunlich, was sich da alles findet, wenn man mal systematisch vorgeht: alte Notizen, halbfertige Ideen, und mindestens drei Stifte, die genau heute wieder schreiben. Danach stand der Friseur auf dem Programm – Frischschnitt fürs Hirn und die Kopfhaut, quasi eine kleine Typveränderung nach sportlicher Ernüchterung.
Am Nachmittag wurde es dann wieder kreativ: Einige meiner Bücher, die bisher nur als Probedrucke existierten, sind heute offiziell veröffentlicht worden. Ein schöner Moment – so ein bisschen wie der Schlusspfiff nach einer gelungenen Saison, nur ohne Gegentore.
Die Koffer stehen auch schon bereit, denn morgen geht’s für zwei Tage ins Büro nach Grevenmacher. Arbeit, Austausch, Alltag – der Übergang vom Urlaub zum Berufsmodus ist damit endgültig abgeschlossen.
Tageslektion: Man kann eine 2:7-Niederlage nicht rückgängig machen – aber man kann sich die Haare schneiden und ein Buch veröffentlichen. Das kommt emotional ziemlich nah dran.
Dienstag, 21. Oktober 2025
21.10.2025: Muskelkater, Milch und Messi-Momente
Heute war der erste echte „Zurück-im-Rhythmus“-Tag nach dem Urlaub – und das bedeutete: der Körper durfte wieder ran. Nach dem Frühstück ging’s also tatsächlich mal wieder ins Sportstudio. Das Laufband quietschte vor Überraschung, und die Hanteln schauten mich an, als wollten sie sagen: „Na, wer bist du denn?“ Trotzdem: Durchgezogen, geschwitzt, überlebt. Der Muskelkater hat jetzt schon die Einladung für morgen angenommen.
Auf dem Rückweg kurzer Zwischenstopp bei Lidl – Grundversorgung sichern – und dann noch bei den 12 Aposteln, um einen Geschenkgutschein für die Nachbarn zu besorgen. Ein heiliger Akt im Dienste der Freundschaft, quasi. Danach hieß es: Heimkehr, Sofa, Relaxmodus.
Am Abend dann der emotionale Höhepunkt – Bayer 04 gegen Paris. Leider endete das Spiel mit einer epischen 7:2-Klatsche. Man könnte sagen, es war ein lehrreicher Abend in Sachen Demut. Aber gut: Gegen Paris darf man verlieren, immerhin spielen die in einer Liga zwischen Fußball und Zauberei.
Tageslektion: Erst Sport, dann Realität – und beides tut weh, nur auf unterschiedliche Weise.
Montag, 20. Oktober 2025
20.10.2025: Reifen, Rendite und Relaxmodus: Ein Montag mit Drehmoment
Heute war so ein klassischer „Wiedereingliederungs-Montag“ – der Urlaub ist vorbei, der Alltag scharrt mit den Hufen, und der Kalender hat wieder mehr Punkte als die Werkself am Wochenende. Nach dem Frühstück ging’s direkt los: Reifenwechsel beim Mazda stand an. Während das Auto neue Schuhe bekam, plante ich gedanklich schon den Tag – Spoiler: er wurde länger als gedacht.
Auf dem Rückweg noch schnell bei Aldi vorbeigeschaut, um den Kühlschrank wieder in gesellschaftsfähigen Zustand zu bringen, und anschließend bei Aral ein Paket abgeholt – Multitasking in Reinform. Kaum eine Stunde zu Hause, wartete Auto Nummer zwei schon ungeduldig auf den eigenen Reifenwechseltermin. Wenn man zwei Fahrzeuge hat, bekommt der Begriff Rollentausch eine ganz neue Bedeutung.
Zwischendurch ein paar geschäftliche Dinge erledigt, Mails sortiert, Aufgaben koordiniert – der ganz normale Nach-Urlaubswahnsinn. Und ab 17 Uhr dann die intellektuelle Kür: Jury-Einsatz bei der Finnex Stock Competition. Vier Stunden lang pitchen, zuhören, bewerten, analysieren – und dabei gedanklich vom Ostseestrand direkt aufs Börsenparkett springen.
Jetzt ist Feierabend, endlich. Laptop zu, Gedanken herunterfahren, vielleicht noch ein Podcast zum Ausklingen. Ein produktiver Montag mit vielen Reifen, aber zum Glück keiner Panne – weder auf der Straße noch im Kopf.
Sonntag, 19. Oktober 2025
19.10.2025: Heimathafen erreicht: Auspacken, aufräumen, ankommen
Endlich wieder im eigenen Bett geschlafen – kein Hotelkissen, das nach Abenteuer riecht, keine Möwen, die um sechs Uhr früh den Tag eröffnen. Der erste Morgen zu Hause hatte etwas Beruhigendes: vertraute Geräusche, der eigene Kaffee, der richtige Rhythmus.
Heute stand nichts Großes auf dem Programm, nur das Notwendige – und das mit maximaler Ruhe. Koffer ausgepackt, Wäsche sortiert, den Kalender gepflegt und ein bisschen Struktur in die kommende Woche gebracht. Nebenbei lief Sport im Hintergrund – das perfekte akustische Alibi, um sich nicht völlig nutzlos zu fühlen.
Zwischendurch einfach mal nichts getan, außer ankommen. Kein Stau, kein Sand, kein Zeitplan – nur das leise Gefühl, dass es zu Hause manchmal genauso schön ist wie am Meer, nur mit weniger Wind.
Samstag, 18. Oktober 2025
18.10.2025: 711 Kilometer Sehnsucht: Von der Ostsee ins Postchaos
Heute stand die große Rückreise an – Abschied von Baabe, dem Meer, der Bäderbahn und dem Fischbrötchen-Glück. Zum Glück hatten wir gestern schon alles gut gepackt, sodass der Morgen erstaunlich stressfrei verlief. Punkt acht aufgestanden, kurz nach neun schon unterwegs – ein fast professioneller Abreisetakt. Schlüssel abgegeben, letzter Blick auf die Ostsee, dann hieß es: Asphalt statt Sandstrand.
Die 711 Kilometer Heimweg fühlten sich an wie eine Mischung aus Langstreckenprüfung und Geduldstraining. Staus in Rostock, Hamburg, Münster und Unna – die heilige Vierfaltigkeit des deutschen Autobahnchaos. Zwischendurch Kaffee aus dem Becher, Snacks aus der Kühlbox und das leise Mantra: „Bald sind wir da.“ Nach zehn Stunden war es dann endlich geschafft – zu Hause!
Bevor die Koffer überhaupt geöffnet wurden, noch schnell zu Edeka – schließlich ruft der Kühlschrank nach Zivilisation. Zum Abendessen gab’s Pizza, heiß, lecker und so sehr das Gegenteil von allem, was man im Urlaub gekocht hat, dass sie fast als Willkommensritual durchging.
Jetzt läuft der Fernseher, der Stapel Post sieht mich streng an, und das Sofa fühlt sich an wie das wahre Urlaubsziel. Der Alltag klopft schon, aber heute darf er noch draußen warten.
Ostsee-Lektion des Tages: 711 Kilometer Heimfahrt vergehen schneller, wenn man weiß, dass am Ende Pizza wartet.
Freitag, 17. Oktober 2025
17.10.2025: Koffer, Klarheit und kulinarischer Abschied: Der letzte Tag in Baabe
Der vorletzte Urlaubstag begann ganz klassisch: ausschlafen, gemütlich frühstücken, dabei schon leicht nostalgisch auf die Kaffeetasse schauen – denn morgen geht’s zurück in den Alltag. Kerstins Schwester Kathrin hat heute bereits den Heimweg angetreten, womit das Ferienhaus plötzlich wieder ein bisschen leerer und stiller wirkte. Für uns stand der Tag ganz im Zeichen des Aufräumens, Sortierens und Abschließens – die unspektakulären, aber unvermeidlich notwendigen Rituale eines Abreisetages.
Also: sauber gemacht, Leergut und Altglas entsorgt, Koffer gepackt, zwischendurch geseufzt und sich gefragt, wie man es schafft, dass am Ende immer mehr Dinge da sind, als man eigentlich mitgebracht hat. Ein klassisches Urlaubsparadoxon – irgendwo zwischen Souvenir, Sand und „Ach, das hab ich doch noch gebraucht.“
Heute Abend folgt dann der gebührende Abschluss: ein ruhiges Essen zu zweit beim *Fischer*. Ohne Hektik, ohne Kinderspielplatz, ohne Zeitdruck – nur Meer, Fisch und die Gewissheit, dass der Urlaub zwar endet, die Erinnerungen aber bleiben.
Donnerstag, 16. Oktober 2025
16.10.2025: Fähren, Fotos und flüssiger Sahnering: Urlaub trifft Arbeitsmodus
Heute startete der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück – so richtig gemütlich mit Zeit, Brötchenduft und dem beruhigenden Wissen, dass keine Fähre ohne uns ablegt. Danach ging’s mit der Bäderbahn nach Moritzdorf, wo ein kleiner Spaziergang zur Moritzburg auf dem Programm stand. Oben angekommen, wartete die Belohnung in Form von Gulaschsuppe und Kaffee – rustikal, lecker und mit Aussicht, die jeden Gourmetführer neidisch machen würde.
Anschließend schipperten wir mit der kleinen Fähre wieder hinunter nach Baabe Bollwerk – ein Mini-Abenteuer auf Wasser, das jedes Mal so wirkt, als würde man kurz in einer anderen Zeit landen. Und weil es gerade so schön war, hängten wir spontan noch eine Tour mit der Pendelfähre nach Sellin und zurück dran. Wellen, Wind und dieses wunderbare Gefühl, einfach treiben zu dürfen.
Zurück im Ferienhaus dann der Pflichtteil des Tages: Videos auf den PC sichern, damit die Urlaubserinnerungen nicht nur im Kopf bleiben. Danach gab’s Abendessen – mit einem Sahnering, der etwas zu flüssig geraten war, aber wenigstens geschmacklich gerettet hat, was die Statik nicht halten konnte.
Und nun wechselt der Kopf wieder in den Arbeitsmodus: Jury-Vorbereitung für den Stock Pitch am Montag. Von der Ostsee direkt ins Finanzparkett – ein sanfter, aber klarer Realitätsschwenk.
Mittwoch, 15. Oktober 2025
15.10.2025: Gammeltag mit Geschäftsgeist und Kuchenlieferdienst
Ich dagegen habe den Tag produktiv auf meine Weise genutzt: ein bisschen gearbeitet, jede Menge Podcasts koordiniert, Themen vorbereitet und geschäftlich Kleinigkeiten erledigt. So ein bisschen Büro zwischen Ostseeluft – das fühlt sich fast edel an, wenn man’s mit Kaffee auf der Terrasse macht.
Am Nachmittag dann doch Bewegung: Ich habe die Sonne genutzt und bin eine Stunde spazieren gegangen. Natürlich mit Hintergedanken – Munzee-Jagd! Ein paar virtuelle Dosen später saß ich am Bollwerk, gönnte mir zehn Minuten Pause und genoss die Aussicht. Kein schlechtes Gefühl, wenn Arbeit, Hobby und Ostsee sich so wunderbar mischen.
Zurück im Ferienhaus wartete der obligatorische Nachmittagskaffee mit dem erbeuteten Kuchen, und jetzt klingt der Tag langsam aus: ein bisschen Podcast auf den Ohren, Abendbrot in Reichweite und das gute Gefühl, heute einfach mal nichts müssen zu müssen.
Dienstag, 14. Oktober 2025
14.10.2025: Hiddensee hoch, runter, hin und weg: Ein Tag für die Wadengeschichte
Der Tag begann ungewohnt früh – Urlaub hin oder her, heute stand ein richtiger Ausflug an. Ziel: Hiddensee, die stille Schönheit der Ostsee. Nach rund einer Stunde Fahrt erreichten wir Schaprode, wo das erste Abenteuer bereits am Parkplatz begann. Natürlich war der Großparkplatz angesagt, denn alles andere wäre ja zu einfach gewesen. Also Auto abgestellt, Tickets gekauft und auf die Fähre nach Neuendorf, weiter nach Kloster.
Kaum auf der Insel, begann der sportliche Teil des Tages: der Aufstieg zum Leuchtturm. Irgendwie hatte ich den Weg in milder Erinnerung – heute fühlte er sich an wie eine Mischung aus Wanderung, Wallfahrt und Waden-Workout. Oben angekommen, entschädigte der Ausblick aber für jedes Schnaufen. Die Ostsee lag glitzernd da, als hätte sie das extra bestellt.
Der Rückweg führte über den Hochuferweg bis Vitte – landschaftlich traumhaft, körperlich fordernd, kurz: ein Stück Natur mit eingebautem Fitnessstudio. In Vitte gab’s dann die verdiente Belohnung: Kaffee und natürlich ein Fischbrötchen, das auf Hiddensee fast so heilig ist wie der Leuchtturm selbst.
Zurück ging es mit der Fähre nach Schaprode, wo die Beine langsam wieder verstanden, dass Sitzen auch eine Option ist. In Sellin hielten wir noch kurz bei Aldi, deckten uns mit Rosé ein und tankten – für Auto und Seele. Abends dann das große Finale im Inselfrieden: wie immer lecker, wie immer voll, wie immer ein Stück Rügen-Glück.
Jetzt zu Hause, die Füße müde, der Kopf zufrieden. Der Tag war lang, anstrengend und wunderschön – die Art von Tag, die man nicht plant, sondern erlebt.
Montag, 13. Oktober 2025
13.10.2025: Bäderbahn, Bahn-Bingo und Bratkartoffel-Revival
Heute war ein richtig entspannter Urlaubstag – so einer, bei dem man nichts Spektakuläres plant, und es dann trotzdem irgendwie ein kleines Abenteuer wird. Nach gemütlichem Ausschlafen und Frühstück stand eigentlich die klassische Moritzdorf-Tour auf dem Programm: mit der Bäderbahn hin, Kaffee trinken, dann mit der kleinsten Fähre der Welt zurück zum Bollwerk. Doch zum Glück hat die moderne Technik – in Form von Google Maps – rechtzeitig Alarm geschlagen: Das Restaurant in Moritzdorf hat montags zu. Also Plan B, aka: spontane Improvisation mit Bahnanschluss.
Wir fuhren also mit der Bäderbahn zum Bahnhof Baabe, stiegen dort in den Rasenden Roland und tuckerten gemächlich nach Göhren. Nostalgie pur – der Geruch von Kohle, das Zischen des Dampfes und die entspannte Erkenntnis, dass man in diesem Tempo endlich mal mit der Landschaft mithalten kann. In Göhren spazierten wir dann an der Promenade entlang Richtung Baabe, machten einen Abstecher durch die Baaber Heide und hielten dabei Ausschau nach möglichen Ferienhäusern für den nächsten Urlaub. Fazit: schöne Gegend, viele Häuser, aber kein „Das ist es!“-Moment.
Die Motivation wuchs mit dem Hunger, und so landeten wir schließlich bei Mundt – wo es leckere Fischbrötchen und Kaffee gab. Kulinarischer Klassiker, einfach, gut, und mit Meerblick sowieso unschlagbar. Danach ging’s über den Deich zurück zum Ferienhaus, wo erstmal eine kleine Pause eingelegt wurde – schließlich war ja noch das große Restefest des Abends geplant.
Zum Abendessen gab’s dann die heilige Dreifaltigkeit der Ferienhausküche: Putenschnitzel, Bratkartoffeln und Krautsalat. Klingt nach Resteverwertung, schmeckte aber wie ein Festmahl. Ein Tag ohne großes Ziel, aber mit viel Inhalt – ganz so, wie Urlaub eben sein sollte.
Sonntag, 12. Oktober 2025
12.10.2025: Von Familienabfahrt zu Drohnenaufstieg: Ein Sonntag zum Durchatmen
Heute hieß es Abschied nehmen – Julia, Tim, Lea und Luisa haben sich wieder auf den Heimweg gemacht, und plötzlich war das Ferienhaus stiller, als man es die letzten Tage gewohnt war. Kein Kinderlachen, kein „Opa, guck mal!“, kein wildes Spielzeuggeraschel – nur das leise Rauschen der Ostsee und das Knarzen der Dielen. Dafür ist jetzt Kerstins Schwester Kathrin eingezogen, die bis Freitag bei uns bleibt und dem Haus immerhin wieder etwas lebendige Gesellschaft bringt.
Nachdem die Familie abgereist war, hieß es erstmal: klar Schiff machen. Spielsachen wegräumen, Krümel beseitigen, durchatmen. Danach gönnte ich mir eine halbe Stunde Mittagsschlaf mit Podcast-Begleitung – herrlich unspektakulär, aber genau das Richtige nach einer Woche Familienabenteuer.
Am Nachmittag machten wir zu dritt – Kerstin, Kathrin und ich – einen schönen Spaziergang über den Deich in den Ort. Ziel: das Strandcafé. Dort gab’s richtig guten Kuchen und duftenden Kaffee, begleitet von Sonne und Seebrise – die Art von Nachmittag, bei der man merkt, dass Urlaub nicht laut sein muss, um gut zu sein. Der Rückweg führte uns nach einem kurzen Abstecher zum Strand wieder über den Deich zurück, mit bestem Wetter und leichtem Wind im Gesicht.
Zurück im Ferienhaus nutzte ich die Gelegenheit und ließ meine Drohne steigen – und tatsächlich entstanden ein paar richtig schöne Bilder von Baabe und der Ostsee. Ein rundum ruhiger, entspannter Tag – ohne Hektik, ohne Zeitdruck, einfach mit dem Gefühl, angekommen zu sein.
Samstag, 11. Oktober 2025
11.10.2025: Gammeltag mit Familienrotation und Fischfinale
Nach dem gestrigen Spätprogramm war es heute kaum überraschend, dass der Tag mit einer verlängerten Schlafsession begann. Das Ferienhaus war so still, dass selbst die Möwen draußen Rücksicht nahmen. Irgendwann kroch dann aber doch der Kaffeeduft durchs Haus, und wir frühstückten gemütlich in den Tag hinein – ohne Plan, ohne Eile, ganz im Stil eines wohlverdienten Urlaubssamstags.
Kurz danach kam Kathrin zum Kaffeetrinken vorbei, bewaffnet mit guter Laune und dem Wissen, dass sie ab morgen hier bei uns einzieht. Das Tagesmotto lautete eindeutig Gammeln mit System: ein bisschen reden, ein bisschen rumsitzen, ein bisschen gucken, wie andere was tun – in dem Fall Julia und Tim, die den aktiven Part übernahmen und einkaufen gingen.
Nachmittags kehrte Kathrin zurück – diesmal mit Kuchenunterstützung – und die Nachmittagsrunde wurde zur Familienkonferenz mit Kuchengabel. Während draußen langsam der Himmel Richtung Abendrot wechselte, zog Julia mit Tim und den Enkelkindern noch einmal los zum Strand, um den Tag ordentlich auszupowern.
Ich plane derweil das Kontrastprogramm: eine Dusche, bevor es dann Zum Fischer essen geht. Dort wartet schon der traditionelle Heringsteller – quasi der kulinarische Schlusspunkt eines echten Rügentages. Wenn man das Meer schon hört und riecht, sollte man es schließlich auch schmecken.
Freitag, 10. Oktober 2025
10.10.2025: Von Kleinzicker bis Köttbullar: Opa und Luisa on Tour
Heute klingelte der Tag etwas früher – oder besser gesagt: Luisa tat es. Kurz nach acht war sie hellwach und bereit für neue Abenteuer, während ich noch versuchte, die Augenlider zu überreden, am Tag teilzunehmen. Nach dem Frühstück wurde erstmal gemütlich zu Hause herumgegammelt, ganz im Stil: Spielzeug, Kissen, und ein bisschen kreative Unordnung.
Dann ging’s los nach Kleinzicker. Dort wartete zunächst der Spielplatz – Luisas persönlicher Glücksort – bevor wir einen kleinen Spaziergang zur Steilküste machten. Frische Luft, Wind in den Haaren und Sand in den Schuhen, das volle Ostseeprogramm eben. Danach weiter nach Lobbe, wo ein Abenteuerspielplatz wartete, der seinen Namen verdient: Klettern, rutschen, toben – Luisa im Element, Opa im Beobachtungsmodus.
Nachmittags war dann Logistik gefragt: Kerstin wurde zu Hause abgesetzt, und Luisa und ich übernahmen den Einkaufsauftrag. Erst Aldi in Baabe, dann Edeka in Sellin – weil echte Einkaufsprofis wissen: Der perfekte Wocheneinkauf braucht mindestens zwei Supermärkte. Luisa überraschte Oma mit wunderschönen Blumen, was sie zu einer kleinen Heldin des Tages machte.
Wieder daheim, verwandelte sie das Spielzimmer kurzerhand in ein Mini-Chaoslabor – Halligalli inklusive. Und jetzt warten wir alle gespannt auf die Rückkehr von Mama Julia, Papa Tim und der kleinen Lea. Zum Abendessen gibt’s Köttbullar – schwedische Hackbällchen mit Rügen-Charme – und danach schauen wir einfach mal, was der Abend noch bringt.
Donnerstag, 9. Oktober 2025
9.10.2025: Baabe bewegt sich: Spielplatz, Spritzringe und Spaghetti-Strategien
Heute war ein klassischer „Baabe-Tag“ – also einer, an dem man eigentlich nichts Besonderes macht, aber am Ende trotzdem völlig erledigt ist. Nach dem Frühstück zog ich mit Luisa los Richtung Bollwerk. Eine Stunde Toben auf dem Spielplatz stand auf dem Programm – Schaukeln, Rutschen, Sandburgen, alles inklusive. Währenddessen nutzte Kerstin die Gelegenheit, um die Ferienwohnung wieder in einen Zustand zu bringen, der zumindest entfernt an Ordnung erinnert.
Nach zwei Stunden Spielplatzabenteuer kehrten wir heim und warteten auf Kerstins Schwester Kathrin, die ab nächster Woche bei uns bleibt, aber heute schon mal eine kleine Stippvisite einlegte. Und sie kam nicht mit leeren Händen: Eierschecke und Spritzkuchen – pardon, Spritzringe – als süßes Mitbringsel. Das Kaffeetrinken war dementsprechend ein voller Erfolg, sowohl kulinarisch als auch kalorisch.
Nachdem Kathrin wieder Richtung Heimat aufgebrochen war, ging’s mit Luisa auf Einkaufstour – erst zu Lidl, dann, weil der Tag noch jung war, gleich noch einmal zu Stolz. Luisa verschwand dabei zielsicher im Bällebad, während Kerstin neue Hausschuhe adoptierte.
Zu Hause folgte das traditionelle Abendessen-Highlight: Hähnchenschnitzel mit Spaghetti – eine kreative Mischung aus italienischem Esprit und deutscher Bodenständigkeit. Luisa glücklich, wir satt, der Tag rund. Danach durfte die kleine Dame wie immer ihre 30 Minuten Fernsehen genießen, bevor Kerstin sie ins Bett brachte und ich hier sitze – zufrieden, satt, leicht müde und mit dem Gefühl, dass selbst die unspektakulären Tage irgendwie die schönsten sind.
Mittwoch, 8. Oktober 2025
8.10.2025: Von Seebrücke zu Seebrösel: Fisch, Eis und Feierabendfrieden
Der Tag begann entspannt mit einem gemütlichen Frühstück – ganz ohne Hektik, dafür mit dem bewährten Ferienhaus-Rhythmus: Kaffee, Brötchen, Kinderspaß. Danach hieß es: auf in die Bäderbahn und ab nach Sellin! Ziel: die berühmte Seebrücke, die auch heute wieder so fotogen dastand, als wäre sie gerade aus einer Postkarte entlaufen. Von dort spazierten wir am Wasser entlang Richtung *Kleine Melodie* – der Plan war Mittagessen, die Realität: Mittwoch. Küche zu.
Aber kein Problem, der Hunger ist ja bekanntlich erfinderisch. Direkt nebenan gab’s Fischbrötchen und Kaffee – eine Kombination, die vermutlich nie in einem Kochbuch empfohlen wird, aber an der Ostsee völlig normal ist. Danach führte der Weg gemütlich zurück nach Baabe, wo Kerstin und Luisa sich zur Belohnung noch ein Eis gönnten.
Nach einem 45-minütigen Spielplatzmarathon – Luisa unermüdlich, wir eher im Beobachtermodus – brachte uns die Bäderbahn wieder zurück zum Ferienhaus. Kurz noch ein Zwischenstopp bei Aldi, weil irgendwas fehlt ja immer, und dann wurde der Herd angeworfen: Heute gab’s leckeres Zwiebelfleisch – herzhaft, duftend und der perfekte Abschluss für einen gelungenen Tag.
Nun darf Luisa wie immer noch ihre 30 Minuten fernsehen, bevor sie ins Bett verschwindet und der wohlverdiente ruhige Abend beginnt. Draußen rauscht das Meer, drinnen die Spülmaschine – und alles fühlt sich wunderbar friedlich an.
Dienstag, 7. Oktober 2025
7.10.2025: Auf Dino-Spuren mit Haarreif und Hering: Ein Tag zwischen Urzeit und Abendbrot
Der Tag begann wieder angenehm ruhig – Luisa schlief aus, als hätte sie heimlich ein Sabbatical gebucht. Nach einem gemütlichen Frühstück ging’s auf Shopping-Safari: Erst zum Hunde-Netto, wo die Mission „Labubu“ leider scheiterte. Kein Erfolg an der Plüschtierfront – aber dafür blieb die Stimmung erstaunlich stabil. Nächster Halt: Binz! Dort wurde wenigstens ein modischer Sieg errungen – ein Haarreif für Luisa, glitzernd, stolz getragen, und wahrscheinlich ab sofort offizielles Ferien-Accessoire.
Danach führte der Weg ins Reich der Urzeitechsen: Dinopark bei Glowe. Zwischen Sauriern, Skelettriesen und Info-Tafeln wandelten wir durch die Zeit, und Luisa war begeistert – zumindest so lange, bis die Dinos anfingen, ein bisschen zu viel zu brüllen. Aber die Natur drumherum machte alles wett: frische Luft, Spaziergänge, und das gute Gefühl, mal wieder richtig herunterzukommen.
Auf dem Rückweg kurzer Stopp in Sassnitz – Fische einkaufen, denn schließlich will der Ostseeurlaub auch kulinarisch ernst genommen werden. Zurück in der Ferienwohnung dann Spielzeit mit Luisa, bevor das Abendessen aufgetischt wurde: Bratkartoffeln und Bohnensalat, deftig, lecker, und ein bisschen wie Urlaubstradition in Pfannenform.
Jetzt läuft die abendliche Routine wie gewohnt: Noch eine kleine Spielrunde, Luisa darf ihre wohlverdienten 30 Minuten Fernsehen genießen – und danach folgt das große Finale des Tages: ein ruhiger Abend für die Großen, ohne Dino-Brüllen, ohne Einkaufsliste, nur mit einem zufriedenen Lächeln und dem leisen Meeresrauschen im Hintergrund.
Montag, 6. Oktober 2025
6.10.2025: Kleine Piratin, großer Tag: Mit dem Rasenden Roland durchs Regenreich
Heute begann der Tag erfreulich ruhig – Luisa hat ordentlich ausgeschlafen, was wohl an der frischen Ostseeluft und der gestrigen Spielplatz-Expedition lag. Nach dem Frühstück hieß es dann: auf ins Abenteuer! Wir bestiegen den Rasenden Roland in Baabe, und schon dampfte die kleine Lok gemütlich nach Göhren. Für Luisa war das natürlich großes Kino – eine echte Eisenbahn mit Pfiff und Qualm, da kann kein Tablet mithalten.
Von Göhren spazierten wir dann entspannt an der Promenade entlang zurück nach Baabe. Alles bestens – bis kurz vor dem Ort die Wolken beschlossen, ihre Regendusche anzuschmeißen. Zum Glück stand da wie ein rettender Hafen der „Seeräuber“ mit seinen Fischbrötchen. Also: kurze Flucht vor dem Regen, dafür köstliche Belohnung. Fischbrötchen geht immer – auch als Schlechtwetterprogramm.
Danach noch ein kleiner Bummel durch den Ort, ein bisschen gucken, ein bisschen trödeln, und schließlich mit der Bäderbahn zum Fischer und dann weiter ins Ferienhaus. Dort war Spielen angesagt – Brettspiele, Bauklötze, Chaos inklusive. Zum Abendessen gab’s Nudeln, weil Nudeln einfach immer funktionieren, besonders für kleine Ostseeabenteurerinnen.
Und weil Luisa heute wieder so lieb war, durfte sie natürlich ihre obligatorischen 30 Minuten Fernsehen genießen, bevor sie ins Bett verschwand – müde, zufrieden und wahrscheinlich mit kleinen Dampfloks im Traum.
Sonntag, 5. Oktober 2025
5.10.2025: Sturmfrei mit Luisa: Erdbeeren, Spielplatz und Sonntagsidylle
Der Sturm hat sich verzogen, die Wellen haben sich beruhigt – und das Ferienhaus fühlt sich heute fast ein bisschen leer an. Julia, Tim und die kleine Lea sind heimgefahren, kommen aber zum Glück am nächsten Wochenende wieder. Dafür bleibt Luisa, unsere vierjährige Energiequelle, noch eine ganze Woche bei Kerstin und mir – und das verspricht Programm!
Mittags machten wir uns also zu dritt auf den Weg zu Karls Erdbeerhof. Luisa war begeistert, Kerstin und ich leicht überzuckert – aber glücklich. Danach noch schnell ein paar Einkäufe erledigt (Sonntag und die Läden haben offen – Rügen-Logik at its best!) und schließlich ging’s weiter zum Spielplatz am Bollwerk. Dort wurde geschaukelt, geklettert und gelacht, bis selbst der Wind eine Pause brauchte.
Zum Abendessen gab’s heute Reste vom Vortag – Bauerntopf, der beim Aufwärmen fast noch besser schmeckte. Danach noch eine Runde Spielen mit Luisa, bevor sie zur Belohnung 30 Minuten Kinderfilm schauen durfte – ein kleiner Deal zwischen Erziehung und Pädagogikpause. Jetzt schläft sie hoffentlich bald, und für uns beginnt der wohlverdiente, ruhige Abend. Nur noch leises Meeresrauschen, kein Sturm, keine To-dos – einfach Baabe pur.
Samstag, 4. Oktober 2025
4.10.2025: Sturm, Sofa, Sieg: Ein Regentag in Baabe mit Bayer-Feeling
Heute zeigte sich Rügen von seiner wilden Seite – Regen, Wind und Wellenklatschen inklusive. Ein Tag, an dem man sich schon beim Blick aus dem Fenster spontan für den „Ferienhaus-Modus“ entschied. Also: alles schön ruhig angehen lassen, gemütlich frühstücken, Tee nachgießen und das Prasseln des Regens als Hintergrundmusik genießen.
Am Nachmittag dann der emotionale Höhepunkt – Bayer 04 gegen Union. Und siehe da: Sieg! Das Herz jubelt, der Himmel tobt, und der Wind draußen schien kurz im Takt mitzupfeifen. Nach dem Spiel nutzten wir eine kurze Regenpause für einen kleinen Spaziergang mit den Enkeln zum Bollwerk. Frische Luft, nasse Jacken, aber glückliche Gesichter – das zählt.
Zum Abendessen dann der perfekte Abschluss eines stürmischen Tages: deftiger Bauerntopf, heiß, herzhaft und genau das Richtige, um sich wieder aufzuwärmen. Draußen pfiff der Wind weiter über die Dächer, drinnen duftete es nach Urlaubsgemütlichkeit. Wenn schon Sturm, dann wenigstens mit Stil und vollem Magen.
Freitag, 3. Oktober 2025
3.10.2025: Kap Arkona: Leuchttürme, Fischbrötchen und Sturmvorbereitung
Der Feiertag begann friedlich mit einem gemütlichen Frühstück, bevor um 12 Uhr der Ausflug ins nördliche Abenteuer startete: Kap Arkona. Eine Stunde Fahrzeit später standen wir schon vor der Entscheidung, wer läuft und wer Bahn fährt – Julia, Lea und ich nahmen die sportliche Variante nach Vitt, der Rest setzte auf Bähnchen-Komfort. Vitt selbst war klein, charmant und so pittoresk, dass man sich fast wie in einer Postkarte vorkam.
Nach kurzem Aufenthalt ging es zu Fuß weiter zum Kap Arkona. Dort gab’s die volle Dosis Touristenprogramm: Leuchttürme bestaunen, Kaffee trinken und natürlich Fischbrötchen essen – das inoffizielle Nationalgericht jedes Rügen-Ausflugs. Während die Bahn den Rest der Truppe zurückschaukelte, marschierte ich zu Fuß zurück zum Auto, was immerhin das schlechte Gewissen gegenüber dem Fischbrötchen etwas besänftigte.
Wieder zurück in Baabe wartete schon der kulinarische Endgegner: Bratwurst mit Kartoffeln und Bohnen. Deftiger geht’s kaum – genau die richtige Grundlage, um dem angekündigten Sturm für morgen mit vollen Bäuchen und ruhigen Nerven entgegenzusehen. Rügen kann kommen, wir sind satt und vorbereitet.
Donnerstag, 2. Oktober 2025
2.10.2025: Zigaretten, Zuckererdbeeren und der große Aldi-Schock
Heute ging’s mal pünktlich um acht Uhr aus den Federn, schließlich stand eine kleine Völkerwanderung gen Osten auf dem Plan: Tagesausflug nach Polen! Halb zehn startete die Reise nach Swinemünde, wo erstmal die Pflichtpunkte erledigt wurden – Zigaretten kaufen, Auto volltanken, Polenmarkt durchstöbern. Letzteres endete in einer Art olympischer Disziplin: gucken ohne kaufen. Goldmedaille sicher!
Danach weiter zu Karls Erdbeerhof auf Usedom – ein Paradies für Kinder, die mit Erdbeeren, Hüpfburgen und Glitzeraugen in den Freizeit-Himmel aufsteigen. Die Erwachsenen eher im Modus: Kaffee, Geduld und das stille Zählen der Minuten, bis es wieder ins Auto geht.
Zurück in Baabe, kurzer Stopp bei Aldi für das geplante Fischbrötchen-Abendessen. Doch dann die Nachricht der Kassiererin: „Morgen ist Feiertag, da ist zu.“ Ich stand da wie ein Fußballfan, dem man kurz vor Anpfiff sagt, dass das Spiel ausfällt. Also zurück in den Laden, zweite Runde Einkaufswagen-Tetris, diesmal mit Blick auf das Abendessen von morgen. Fazit: Der Kühlschrank ist voll, die Vorsehung gesichert, und die Ostsee kann beruhigt weiter rauschen.
Mittwoch, 1. Oktober 2025
1.10.2025: Von Roland bis Rasen: Opa zwischen Nostalgiebahn, Erbsensuppe und Champions League
Der Tag begann standesgemäß entspannt mit einem ruhigen Frühstück – die Ostseeluft scheint die Weckerfunktion im Kopf zuverlässig zu dämpfen. Julia und Familie machten sich anschließend auf den Weg, um den Rasenden Roland unsicher zu machen. Danach gab’s noch eine kleine Schiffstour zurück nach Baabe, ganz im Stil: „Wenn schon Urlaub, dann bitte mit allen Verkehrsmitteln außer Rakete.“
Wieder im Ferienhaus angekommen, wartete ein Abstecher ins Café Strandkorb. Kaffee trinken mit Blick aufs Meer – das klingt nicht nur kitschig, das ist es auch. Zurück ging’s dann zu Fuß über den Deich, wo der Wind uns ordentlich durchgepustet hat. Ein Spaziergang, der so erfrischend war, dass man fast vergessen konnte, dass man eigentlich schon genug Schritte für den Tag gesammelt hatte.
Abends stand dann der Klassiker auf dem Tisch: Erbsensuppe, herzhaft, dampfend und so lecker, dass sie glatt auch als Stadioncatering durchgegangen wäre. Und jetzt? Couch, Fernseher an, Bayer 04 in der Champions League. Mal sehen, ob die Werkself heute Abend eher wie ein Schnellzug oder wie eine Bäderbahn unterwegs ist.
28.11.2025: Bücherberge, Brühllaune und Breitband-Bremsspuren
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