Mittwoch, 25. Februar 2026

25.2.2026: Windiger Urlaubstag: Restbaguette, Strandrunde und jetzt Tapas in der „Milchbar“ – klingt logisch, weil Urlaub

Heute war ein etwas windiger Urlaubstag, und ich finde, Wind ist im Urlaub immer so ein besonderer Charakter: Er macht alles ein bisschen wilder, die Haare ein bisschen experimenteller und die Spaziergänge ein bisschen dramatischer, als hätte man die Natur extra auf „Küste in Cinemascope“ gestellt. Morgens habe ich mal kein Baguette geholt, weil wir noch eins von gestern übrig hatten – auch das ist Urlaub: plötzlich bin ich ein Mensch, der vorausschauend Brot besitzt und es nicht wie sonst am gleichen Tag vollständig verschwinden lässt. Also in Ruhe gefrühstückt, gemütlich, ohne Hektik, so wie man das nur kann, wenn der Tag nicht direkt mit Terminen droht.

Dann habe ich an ein paar Büchern gearbeitet, und ich mag, wie sich das im Urlaub anfühlt: nicht wie Arbeit, sondern wie ein kleines kreatives Ritual, bei dem ich nebenbei etwas voranbringe, ohne dass es mir den Tag klaut. Danach eine Runde am Strand spazieren gegangen – mit Wind ist das ja gleich doppelt gut, weil man das Gefühl hat, die Luft putzt einem das Gehirn einmal durch. Und anschließend Kaffee in einer kleinen Kneipe: perfekt. Diese Art Ort, wo man sitzt, guckt, atmet, und der Kaffee schmeckt automatisch besser, weil man gerade vom Strand kommt und nicht aus einem Büroflur.

Zu Hause dann wie üblich Podcasts gehört und weiter an Büchern gearbeitet – mein persönlicher Urlaubsdauerlauf aus Input und Output, nur eben ohne Stress und mit mehr Meer im Hintergrund. Dann noch duschen gewesen, um den Strandtag offiziell abzuschließen, und jetzt geht’s in die Taverna namens „Milchbar“, um ein paar Tapas zu essen. Ich liebe das schon vom Namen her: „Milchbar“ klingt nach Kindheit und Kakao, und dann sitzt man da und bestellt Tapas – genau diese Art Absurdität macht Urlaub ja so schön, weil nichts erklärt werden muss.

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