Urlaub hieß auch heute wieder: länger schlafen. Genau so soll das sein – ich wache auf, wenn ich wach bin, nicht wenn irgendein Gerät meint, ich müsse jetzt produktiv sein. Danach direkt zum Barber, also quasi die offizielle Urlaubs-Version von „ich bringe mich mal in Form“, nur ohne Sport und mit deutlich besserer Laune. Ein frischer Schnitt ist ja immer so ein kleiner Neustart: Man schaut in den Spiegel und denkt kurz: Aha, da ist er ja wieder, der Mensch, der nicht aussieht, als hätte er die letzten Wochen gegen Kalender und Inbox gekämpft.
Auf dem Rückweg habe ich dann Baguette fürs Frühstück mitgebracht – und damit war der Tag eigentlich schon gewonnen. Baguette ist im Urlaub nicht nur Brot, das ist Stimmung. Kurz Mails gecheckt, weil ein bisschen Realität muss offenbar immer sein, aber wenigstens dosiert und ohne dass der Tag gleich wieder nach Büro riecht.
Dann eine Runde im Hafen spazieren gewesen, dort einen Kaffee getrunken und Patatas gegessen – das ist genau diese perfekte Kombination aus Bewegung, Aussicht und „ich gönn mir was“, bei der man merkt: Ich bin hier nicht im Durchrennen-Modus, ich bin im Genießen-Modus. Hafen hat sowieso immer was Beruhigendes, weil da alles gleichzeitig in Bewegung ist und trotzdem entspannt wirkt: Boote, Wasser, Leute, und man selbst mittendrin, ohne dass man irgendwohin muss.
Danach Podcasts gehört und an Büchern gearbeitet – also Kopf füttern und gleichzeitig Output schaffen, aber eben im Urlaubs-Tempo, nicht im „ich muss“-Tempo. Und heute Abend dann Bayer 04 in der Champions League. Das ist als Tagesabschluss perfekt, weil es diese besondere Mischung liefert: Urlaub im Körper, Spannung im Herzen. Ich sitze entspannt da, aber innerlich bin ich natürlich nach fünf Minuten wieder Taktik-Trainer, Schiedsrichter-Kritiker und Hoffnungsträger in Personalunion.
Dienstag, 24. Februar 2026
24.2.2026: Urlaubstag mit frischgeschnittenem Selbstbewusstsein, Hafenromantik und Champions-League-Abendprogramm
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