Heute war ein ganz klassischer, ruhiger Sonntag, so wie er im Lehrbuch stehen könnte. Ich habe etwas länger geschlafen, ohne es zu übertreiben, einfach so lange, bis der Körper signalisiert hat, dass jetzt wirklich genug ist. Nach dem Aufstehen ein paar Sachen erledigt, nichts Dramatisches, eher dieses sanfte Sonntags-Abarbeiten. Frühstück gab es ganz normal, kein großes Sonntagsfrühstück mit allem Drum und Dran, sondern funktional und ausreichend. Man muss ja nicht jeden Sonntag zelebrieren, manchmal reicht solide Grundversorgung.
Danach ging es noch eine Runde ins Gästezimmer auf den Hometrainer. Eine Stunde Fahrradfahren, ruhig, gleichmäßig, mit dem guten Gefühl, wenigstens irgendetwas für Körper und Gewissen getan zu haben. Anschließend habe ich wieder an ein paar Büchern gearbeitet, konzentriert, ohne Zeitdruck, diese angenehme Sonntagsarbeit, bei der man merkt, dass der Kopf frei ist und Ideen leichter fließen.
Am Abend war ich dann seit langer Zeit mal wieder beim Eishockey in Ratingen. Die Aliens haben mit 15 zu 3 gegen Grefrath gewonnen, ein Ergebnis, das auf dem Papier beeindruckend aussieht. Ehrlich gesagt fand ich das Spiel trotzdem nicht besonders gut, eher einseitig als spannend, aber Tore zählen bekanntlich auch dann, wenn sie unspektakulär sind.
Draußen ist es inzwischen wieder eisig kalt, dieser trockene Winterkälte-Mix, der sofort klarmacht, dass man jetzt nicht mehr freiwillig spazieren geht. Ich trinke mir jetzt einen Rotwein, wärme mich von innen und schaue dann, was der Abend noch bringt. Wahrscheinlich nichts Aufregendes – und genau das macht diesen Sonntag eigentlich ziemlich perfekt.
Sonntag, 18. Januar 2026
18.1.2026: Klassischer, ruhiger Sonntag – mit Pflichtsport und Kür auf dem Eis
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